Sprache - die Endung macht's. Ein alter Hut!
Verfasst: Di 10. Sep 2019, 16:54
Moin,
immer wieder stolpfere ich über geschlechtsspektrumorientierte "Sprachbasteleien". Aufgefallen sind mir in den letzten Tagen Worte mit "x" am Ende.
Das kann wohl in einigen Fällen eine Verbindung zu dem Wort "nix" als Ersatz für "nichts" schaffen(?), so z.B. bei dem Wort "Schülix": "weiß nix (nichts), kann nix (nichts).
Bitte: das ist ein Beispiel. Ich möchte keine Schüler verunglimpfen, hätte auch Lehrpersonal, ärztliche Fachkräfte und weitere Gruppen nehmen können.
Eine kurze Frage zur Aussprache: wenn das "x" auf einen Konsonanten folgt, wie sprechen wir es aus?
Turnx?
Zurück zur Eingangsfrage:
Ich musste an ein Buch denken, das ich in meiner Kinder- und Jugendzeit von meiner Oma aus Flensburg bekommen habe.
Gut in Erinnerung ist mir noch der Gedankengang des Autors (Karl May), dass der Kapitän in der Geschichte "Der blaurote Methusalem" (Karl May Verlag Bamberg 1962)
"perfekt chinesisch" zu sprechen vorgab und an die gewohnten Worte einfach ein "ing" anhängte, um sie "chinesisch zu machen".
So neu ist die "Technik" also nicht!
Allerdings wurde er nicht so richtig verstanden...
Gruß
Anne-Mette
immer wieder stolpfere ich über geschlechtsspektrumorientierte "Sprachbasteleien". Aufgefallen sind mir in den letzten Tagen Worte mit "x" am Ende.
Das kann wohl in einigen Fällen eine Verbindung zu dem Wort "nix" als Ersatz für "nichts" schaffen(?), so z.B. bei dem Wort "Schülix": "weiß nix (nichts), kann nix (nichts).
Bitte: das ist ein Beispiel. Ich möchte keine Schüler verunglimpfen, hätte auch Lehrpersonal, ärztliche Fachkräfte und weitere Gruppen nehmen können.
Eine kurze Frage zur Aussprache: wenn das "x" auf einen Konsonanten folgt, wie sprechen wir es aus?
Turnx?
Zurück zur Eingangsfrage:
Ich musste an ein Buch denken, das ich in meiner Kinder- und Jugendzeit von meiner Oma aus Flensburg bekommen habe.
Gut in Erinnerung ist mir noch der Gedankengang des Autors (Karl May), dass der Kapitän in der Geschichte "Der blaurote Methusalem" (Karl May Verlag Bamberg 1962)
"perfekt chinesisch" zu sprechen vorgab und an die gewohnten Worte einfach ein "ing" anhängte, um sie "chinesisch zu machen".
So neu ist die "Technik" also nicht!
Allerdings wurde er nicht so richtig verstanden...
Gruß
Anne-Mette