Molukken
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Nicole Fritz
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Molukken

Post 1 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo allerseits,

neulich an der Bushaltestelle traf ich wieder unsere "Reichsbürgerin". Ironisch begrüßte sie mich mit: "Guten Morgen schöne Frau". Dann zog sie wieder über die "Molukken" her, die uns ja bekanntlich unsere Arbeitsplätze weg nehmen und von unserem Sozialstaat hemmungslos Leistungen erpressen. Besonders in den großen Städten wäre es ganz schlimm. Und da viele von ihnen Verbrecher sind, wäre man da auf der Straße nicht mehr sicher.

Ich war auf dem Weg nach Koblenz. Und irgendwie ging mir diese dumme Hetze gegen Ausländer nicht aus dem Kopf. Es ärgerte mich. In Koblenz schaute ich mich dann um, ob ich irgend jemanden als "Molukke" identifizieren könnte. Es gab irgendwie niemanden, zu dem diese Bezeichnung auch nur annähernd passen könnte. Und gefährlich erschien mir da auch keiner. Dann schoss mir die dumme Idee durch den Kopf Kladde und Kugelschreiber heraus zu kramen und eine Umfrage zu starten: "Fühlen sie sich irgendwie als Molukke?". Mein Cousin hätte das mit dem Handy filmen können.

Ich befürchtete jedoch, dass sich jemand belästigt fühlen und man mich vielleicht sogar verhaften könnte - wegen öffentlichem Ärgernis oder so. Also ließ ich den Unsinn.

Zuhause bemühte ich dann den großen Bruder Google zum Thema "Molukken". Hier ist das, was Wikipedia dazu meint.

Also bleibt mir jetzt nur noch wieder einmal Albert Einstein zu zitieren:
"Zwei Dinge sind unendlich groß - das Universum und die Dummheit der Menschen - beim Universum bin ich mir da aber nicht ganz sicher."

LG Nicole
Laila-Sarah
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Re: Molukken

Post 2 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hallo,

ich habe festgestellt, dass es diese grobe Unterscheidung gibt:

a) Menschen, die empathisch und humanistisch auf andere Menschen blicken (Unser Glass ist halb voll).
b) Menschen, die es nicht tun oder sogar ganz umgekehrt gepolt sind (Mein Glas ist halb leer).

Du als Typ a kannst die b Typen nicht verstehen, weil du voraussetzt, dass die wie Typ a denken. Tun sie aber nicht. Typ b empfindet Unbehagen bis Hass auf andere Menschen. Diese Menschen gibt es überall auf der Welt. Damit ist eigentlich auch alles gesagt. Gestern waren es die Juden. Heute die Flüchtlinge und LGBTI, und Morgen? Lass dich von solchen Menschen und diesen Gedanken einfach nicht infizieren und bleib so toll (ki)

VlG
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Lavendellöwin
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Re: Molukken

Post 3 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Nicole Doll hat geschrieben: Di 16. Jul 2019, 13:49 Dann zog sie wieder über die "Molukken" her, die uns ja bekanntlich unsere Arbeitsplätze weg nehmen
Oh Gottogott...

ich hätte erst einmal fragen müssen, wie mir eine Inselgruppe die Arbeit wegnehmen kann und dann
erzählt das es auf Ambon recht schön ist-ich bin schon da gewesen.
Ausserdem kann man mit Pisang Ambon ziemlich leckere Cocktails machen...

aber nur wenn der Barkeeper natürlich nicht von den Molukken kommt...ausserdem ist das ein grüner
und kein brauner Bananenlikör!

Nee sorry, ich hab kein Verständnis für sowas..

aber auch nicht dafür wenn In oder Ausländer sich daneben benehmen.

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Helga
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Re: Molukken

Post 4 im Thema

Beitrag von Helga »

Hallo Nicole,
wie du sicherlich weißt ist das Universum nach neueren Theorien in den Raum gekrümmt, ein Raumschiff das immer nur geradeausfliegt kommt danach irgendwann wieder am Startpunkt an.
Auf die Dummheit übertragen würde dies bedeuten dass die Menschheit nichts dazulernt sondern jede Dummheit wiederholt. Blöde Theorie aber die derzeitige Realität scheint dies zu bestätigen.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Re: Molukken

Post 5 im Thema

Beitrag von Renée »

Hallo Nicole,

mein Gehirn wollte die ganze Zeil Molusken lesen. Als nächste kamen mir die Mamlucken in den Sinn. Die Molukken waren mir echt neu. (buch)
Einstein wird schon recht haben. :roll:

Wie muss ich mir arbeitende, den sozial Staat erpressenden, gewalttätige Molukken vorstellen :?: Ist das eine andere Bezeichnung für Reichsbürger :?: Hat diese Person eine gespaltene Persönlichkeit und spricht über sich selbst :?:

Fragen über Fragen. :?:
Liebe Grüße
Renée

Wenn jemand zu Dir sagt "Das geht nicht". Denk daran, es sind seine Grenzen, nicht Deine.
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Re: Molukken

Post 6 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

!EmmiMarie! hat geschrieben: Di 16. Jul 2019, 17:08 ...
aber auch nicht dafür wenn In oder Ausländer sich daneben benehmen.

Alles Liebe Marie (flo)
Ich weiß, dass Du es nicht so meinst, liebe Marie, ich antworte aber trotzdem, weil es missverständlich ist:

Ich habe kein Verständnis für übergriffiges Verhalten, sich danebenbenehmen, unabhängig von anderer vermeintlich berechtigten Zuschreibungen an den Übergriffigen, sich daneben Benehmenden.
Ich verurteile das Verhalten, nicht eine Gruppe durch den Menschen als Vertreter der Gruppe.

Ich finde es wichtig auch unsere eigenen Aussagen darauf hin zu hinterfragen.

Liebe Grüße
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: Molukken

Post 7 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo allerseits,

erst einmal danke für die Antworten.

Die Sache beschäftigt mich, weil ich das Denkmuster solcher "Reichsbürger" gerne irgendwie verstehen würde um Gegenmaßnahmen zu entwickeln. So einfach, wie es Laila-Sarah versucht auf den Punkt zu bringen, ist es leider nicht. Bei der Empathie habe ich beispielsweise große Defizite. Und auch ich habe ein Feindbild, auf das ich meinen Hass projiziere: Kapitalisten, Banker, Konzernbosse. Der Unterschied ist wohl der, dass ich gelernt habe analytisch zu denken. Und wenn ich dabei die Welt als Ganzes betrachte, gibt es da nicht ganz einfach irgendwelche Schuldige.

Nach meinem Verständnis steuern wir auf eine globale Katastrophe (Raubbau an den Ressourcen, Klimawandel, usw.) zu, weil da Leute an den Schaltstellen der Macht sitzen, die so ähnlich wie diese "Reichsbürgerin" empfinden. Nur die haben mehr Bildung abbekommen und behaupten nun ständig eigentlich ganz etwas anderes zu wollen. Dabei geht es letztlich nur darum nach ihrem alten Muster (Gott, Kaiser, Vaterland und Profit) immer so weiter zu machen und dabei zu hoffen, dass die Evolution alle, die dabei auf der Strecke bleiben irgendwann gnadenlos ausselektiert. Und wenn man die Verlierer der Evolution zum Feind erklärt, hilft das ja dabei.

Glücklicherweise steht den Mächtigen in vielen Ländern die Demokratie noch im Weg. Und so können wir nur hoffen und uns dafür einsetzen, dass das so bleibt.

Und Helga: Thema Dummheit und Raumkrümmung. Vor nicht allzu langer Zeit glaubten die Menschen noch nicht, dass man einmal um die Erde herum auch wieder am selben Ort ankommt.

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Molukken

Post 8 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Nicole Doll hat geschrieben: Mi 17. Jul 2019, 10:24 Nach meinem Verständnis steuern wir auf eine globale Katastrophe (Raubbau an den Ressourcen, Klimawandel, usw.) zu, weil da Leute an den Schaltstellen der Macht sitzen, die so ähnlich wie diese "Reichsbürgerin" empfinden. Nur die haben mehr Bildung abbekommen und behaupten nun ständig eigentlich ganz etwas anderes zu wollen. Dabei geht es letztlich nur darum nach ihrem alten Muster (Gott, Kaiser, Vaterland und Profit) immer so weiter zu machen und dabei zu hoffen, dass die Evolution alle, die dabei auf der Strecke bleiben irgendwann gnadenlos ausselektiert. Und wenn man die Verlierer der Evolution zum Feind erklärt, hilft das ja dabei.

Glücklicherweise steht den Mächtigen in vielen Ländern die Demokratie noch im Weg. Und so können wir nur hoffen und uns dafür einsetzen, dass das so bleibt.

Liebe Grüße
Nicole
Liebe Nicole,
Ich halte die Menschen an den Schaltstellen der Macht für noch verwerflicher als die "Reichsbürgerin" und ähnlich tickende Menschen.

Viele der Machtmenschen handeln wider besseres Wissen mit der Einstellung "Nach mir die Sintflut"

Die Reichsbürger*Innen, Populist*Innen, Faschist*Innen und ähnliche dieser Welt lassen sich von diesen Zynikern der Macht benutzen. Das macht die so als Stimmvieh zum Machterhalt dienenden nicht weniger gefährlich, aber weniger verwerflich.

Sehr nachdenklich grüßt Dich
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: Molukken

Post 9 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Nicole Doll hat geschrieben: Mi 17. Jul 2019, 10:24 ... So einfach, wie es Laila-Sarah versucht auf den Punkt zu bringen, ist es leider nicht. Bei der Empathie habe ich beispielsweise große Defizite. Und auch ich habe ein Feindbild, auf das ich meinen Hass projiziere: Kapitalisten, Banker, Konzernbosse. ..
Hallo Nicole,

natürlich hast du da Recht, was die Komplexität der Welt betrift. Trotzdem finde ich es grundverschieden eine berechtigte und rationelle Abneigung gegen Kriegstreiber, Finanzhaie, Ausbeuter, Umweltschänder etc. haben gegenüber eine irrationalen und pauschalen Hass oder Abneigung gegen Menschen die andere Kulturen, Hautfarben oder Religionen heben. Manche Menschen haben sogar ein Hass auf alle Menschen und wollen die Welt einfach nur brennen sehen, schließen aber aus praktischen Gründen der Praktikabilität ihre unmittelbare Umgebung davon aus.

VlG

p.s.: Menschen anderer Kulturen, Hautfarben oder Religionen können natürlich ganz normal berechtigt und rationell Kritisiert oder nicht toll gefunden werden. Wenn sie sich z.B. daneben benehmen oder gar Straftaten begehen. Das eine schließt das andere nicht aus.
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Re: Molukken

Post 10 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 17. Jul 2019, 12:07 Manche Menschen haben sogar ein Hass auf alle Menschen und wollen die Welt einfach nur brennen sehen, schließen aber aus praktischen Gründen der Praktikabilität ihre unmittelbare Umgebung davon aus.
Hallo Laila,

Du kennst jetzt Nicole und nicht so sehr den ollen Klaus. Auf den trifft der erste Teil des Zitats sehr genau zu. Er hatte mit dieser Welt und den Menschen abgeschlossen. Was den zweiten Teil des Zitats angeht, war es ihm egal, ob er als Kollateralschaden dabei mit drauf geht. Die "Reichsbürger" wollen sich aber ihre eigene kleine, beengte und eintönige Welt erhalten und alle, die nicht in dieses Bild passen, daraus verbannen.

LG Nicole
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Re: Molukken

Post 11 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Nicole Doll hat geschrieben: Mi 17. Jul 2019, 10:24Die Sache beschäftigt mich, weil ich das Denkmuster solcher "Reichsbürger" gerne irgendwie verstehen würde um Gegenmaßnahmen zu entwickeln.
Die meisten dieser Muster sind durch irrationale Ängste geprägt, die auch durch Fakten nicht widerlegt werden kann. Die Ängste selbst müssen gar nichts mit den Merkmalen oder den Menschen zu tun haben. Sie werden einfach auf eine fast beliebige Gruppe von merkmaltragenden Menschen projiziert.

Beispiel: Die Angst vor sozialem Abstieg und Altersarmut wird nicht gegen die Sozial- und Rentenpolitik(er*innen) gerichtet, sondern gegen zugewanderte Menschen. Es wird nicht der künstlich zu klein dimensionierte Verteilungskuchen bzw. die Bäckerei kritisiert, sondern die vermeintlich steigende Anzahl der Kuchenessenden. Vermeintlich, weil die Zahl ja wegen der Anspruchsgesetzgebung gar nicht steigt.

"Bauchgefühl" trifft das Problem am besten. Egal wie transparent die nachprüfbaren Zahlen und Mechanismen dargelegt werden, bei den Betroffenen bleibt ein Gefühl eines geheimen HIntergrunds. Daraus folgen konstruierte Ideen wie zentral gelenkte Medien, etc. Jede rationale, und damit banale Erklärung muss durch eine weitere Verschwörung getopt werden, weil ja nicht sein kann, was laut Bauch nicht sein darf. Motto: "Ein Geisterfahrer? HUNDERTE!"

Rational und argumentativ geht da eher nix. Es scheint aber, dass ähnlich wie bei Phobien eine schrittweise Konfrontation die Ängste reduzieren und eine realistische, weil auf persönlicher Erfahrung beruhende Weltsicht bewirken kann. Kontakttheorie (contact hypothesis).

Das heisst aber nicht, dass wir jetzt alle mit Rechtsesxtremen o.ä. kuscheln sollen, um unsere Einstellung zu ihnen zu relativieren. Gewaltverzicht in Wort und Tat ist Minimalvoraussetzung.
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Re: Molukken

Post 12 im Thema

Beitrag von Cybill »

Ich denke, das Phänomen betrifft nicht nur Reichsbürger sondern fängt in der nächsten Umgebung an. Veränderung und Fremdes sind Stressoren, die jeden mehr oder weniger in Ängste versetzen. Wie stark sich diese Ängste ausprägen, ist von den Persönlichkeitseigenschaften und dem Bildungsstand abhängig.

So etwas hat es immer gegeben, wir erleben jedoch heute eine politische Dimension, die seit dem 3.Reich nicht mehr aufgetreten ist. Eine AfD befeuert diese Ängste um unsere Demokratie zu destabilisieren und geht dabei sehr perfide vor. Das verfängt bis in (gefühlt) gebildete Bevölkerungsgruppen hinein. Durch die Diskretitierung der Presse und die Verbreitung von Verschwörungstheorien wird ein Szenario aufgebaut, dass viele einfache Gemüter an der Sinnhaftigkeit unseres Staatssystems nicht nur Zweifeln lässt, sondern zu gewaltbereiten Gegnern macht.

Ich kann Euch hier nur bitten, niemals auf solche Parolen reinzufallen.

Sapere aude! Wagt zu denken und denkt daran, dass es einfache Sachverhalte und Lösungen in unserer heutigen Welt nicht gibt.

Cybill

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Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Re: Molukken

Post 13 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-11-01 »

Nicole Doll hat geschrieben: Mi 17. Jul 2019, 10:24 Und auch ich habe ein Feindbild, auf das ich meinen Hass projiziere: Kapitalisten, Banker, Konzernbosse. Der Unterschied ist wohl der, dass ich gelernt habe analytisch zu denken.
Ein bemerkenswerter Spagat: standig den großen Kämpfer gegen den Hass auf der Welt rauskehren, aber dann selbstverliebt selber vor Hass glühen. Woran muß ich gerade denken: Heuchelei? Und was bitte bedeutet "analytische Denkweise", wenn man zu solcherlei Erkenntnissen gelangt zu sein glaubt, die nicht mehr als einfältig, einseitig und in ihrer geistigen Schlichtheit auch noch falsch sind?

Wer gegen Hass und Hassverbrechen eintritt, sollte zunächst an seiner eigenen Einstellung arbeiten...
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Re: Molukken

Post 14 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Ralf-Marlene hat geschrieben: Mi 17. Jul 2019, 09:17 Ich weiß, dass Du es nicht so meinst, liebe Marie, ich antworte aber trotzdem, weil es missverständlich ist:

Ich habe kein Verständnis für übergriffiges Verhalten, sich danebenbenehmen, unabhängig von anderer vermeintlich berechtigten Zuschreibungen an den Übergriffigen, sich daneben Benehmenden.
Ich verurteile das Verhalten, nicht eine Gruppe durch den Menschen als Vertreter der Gruppe.

Ich finde es wichtig auch unsere eigenen Aussagen darauf hin zu hinterfragen.
Huhu,

stimmt, du hast durchaus recht, die Formulierung war missverständlich und etwas einfältig geschrieben.

Es liegt wohl daran, das grade so viel auf mich einprasselt und ich schon wieder aus meiner Mitte
gekommen bin...sorry...das schreibe ich mal an anderer Stelle.

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Re: Molukken

Post 15 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

noenby hat geschrieben: Do 18. Jul 2019, 13:06 Ein bemerkenswerter Spagat: standig den großen Kämpfer gegen den Hass auf der Welt rauskehren, aber dann selbstverliebt selber vor Hass glühen. Woran muß ich gerade denken: Heuchelei?
Wieso Heuchelei? Würde ich jetzt eine empathische, von christlicher Nächstenliebe durchströmte Nicole heraus stellen, die niemals etwas böses denkt, dann wäre das eine gewaltige Heuchelei. - Da sind in mir eben diese einen Weltuntergang herauf beschwörenden Hassgefühle des ollen Klaus, die Nicole nicht so einfach los werden kann, weil es immer noch genug Leute gibt, die diese immer wieder befeuern. Denen steht aber die rationale (oder analytische) Erkenntnis entgegen, dass man mit Hass und Gewalt den Auslöser dieser Gefühle nicht los wird sondern verstärkt.

Was ist bitte an dieser Einsicht oder Erkenntnis verwerflich?

Und sebstverliebt ist Donald Trump und nicht Nicole oder gar der olle Klaus.

LG Nicole
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