Gedanken zu meinem Passing
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Lebensplanung, Standorte
Jasmine
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Gedanken zu meinem Passing

Post 1 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Die Osterzeit gab mir ein wenig Muße über ein Thema nachzudenken, welches bei mir irgendwo seinen Stellenwert verloren hat - das Passing. Ich bin Jasmine, fühlte mich schon seit früher Kindheit weiblich, kann meine Weiblichkeit aber erst seit meinem Outing gegenüber meiner Frau und meinen Kindern leben. Ich konnte und wollte die männliche Rolle nicht mehr spielen. Kurz darauf outete ich mich bei unseren Eltern und unserem persönlichen Umfeld. Dies geschah um endlich so zu leben, wie es sich für mich richtig anfühlt. Das dies nicht geräuschlos passierte, versteht sich von selbst und war aber nur ein Berg der von meiner Menalee und mir erklommen werden musste. Gewisse Sachen - Gesichtsform und -züge, kann ich auch durch schminken nicht verschwinden lassen. Um hier einen Erfolg zu haben müsste ich mich operieren lassen. Aber ob ich mit 55 Jahren mir das noch antun soll, ich weiss es nicht. Hormontherapie ein Thema was bei mir keine großen Erfolge zeigte, außer einer hohen Gewichtszunahme die mir lange Schwierigkeiten bereitete und weiterer Nebenwirkungen. Aber auch diese Herausforderung habe ich gemeistert und die Hormontherapie abgebrochen. Meine Kleidung besteht nur aus Damenkleidung um klar zu zeigen welchem Geschlecht ich mich zugehörig fühle und um meine Persönlichkeit zu unterstreichen. Aufgrund meines mangelnden Haarwuchses trage ich Perücken. Hier besitze ich Kunsthaarperücken und Echthaarperücken, die ich auch täglich trage. Am liebsten Kunsthaarperücken, um hier mal diese oder jene Frisur oder Haarlänge zu tragen. Aber beim Make up verzichte ich in letzter Zeit häufiger auf ein Make up. In der Bäckerei oder Metzgerei werde ich trotzdem mit Jasmine begrüßt. Ich bin ja schließlich nicht Jasmine weil mein Passing 100%ig ist, sondern weil ich Jasmine bin , mich weiblich fühle - schon immer gefühlt habe auch wenn ich es früher nicht sein dürfte und die Frau in mir verstecken mußte. Das Aussehen einer biologischen Frau werde ich ohnehin nicht erreichen. Ich muss mit dem Vorlieb nehmen, was sich die Natur für mich ausgedacht hat. Hier fühle ich aber, das auch diese Herausforderung ihren Sinn hat. Einzig eine GaOp wäre noch machbar, meine Partnerin würde zu 100 % hinter mir stehen und mich unterstützen. Aber auch das würde nichts an meinem Gesicht ändern. Also sind wir wieder beim Passing, soll ich so wie im Moment leben und mein Gesicht so akzeptieren wie es nun mal ist, oder soll ich mich jeden Tag schminken um einem Ideal hinterher zu jagen? Wenn ich in den Spiegel sehe, dann sehe ich Jasmine. Meine Menalee und unser Umfeld hat meine Weiblichkeit akzeptiert.
Ein paar Gedanken die mich zur Zeit beschäftigen.
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Liebe Grüße Jasmine
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ChristinaF
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 2 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Jasmine hat geschrieben: So 21. Apr 2019, 13:03 Wenn ich in den Spiegel sehe, dann sehe ich Jasmine. Meine Menalee und unser Umfeld hat meine Weiblichkeit akzeptiert.
Ein paar Gedanken die mich zur Zeit beschäftigen.
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Liebe Grüße Jasmine
Und diese Gedanken sind doch nicht nur sehr schön, sondern haben sich auch in deinem Leben festgesetzt. Ich freue mich, dass es dir so gut geht und du hier deine Gedanken offen legst.
LG Chistina
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 3 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo liebe Jasmine,

mach es doch so wie ich und vergiss einfach das Passing! - Ich ziehe das an, was mir gefällt, lasse die Haare wachsen, und Makeup? Wenn ich unters Volk gehe, so ein wenig - Lippenstift, Mascara und den Bart etwas abdecken. Und im Wald? - Egal. Fuchs und Hase interessiert es nicht, wie ich aussehe.

LG Nicole
Simon(e)
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 4 im Thema

Beitrag von Simon(e) »

Hallo liebe Jasmine,

ich finde es einfach toll, wie du und deine liebe Frau euer Leben meistert, mit allen Höhen
und Tiefen!!!
Eure tiefe Verbundenheit und eure Liebe zueinander, ist so stark, dass euch nichts
erschüttern kann!!!
Ich finde es sehr beeindruckend, wie ihr zwei das alles seelisch so gut überstanden habt und
euch von allem befreit habt, was euch nicht gut tut!!!

Bleib dir selbst treu, liebe Jasmine und lebe dein Leben, so wie es sich richtig für dich anfühlt!!!!



Liebe Grüße
Simon(e)
Jasmine
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 5 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Simon(e) hat geschrieben: So 21. Apr 2019, 18:22 Hallo liebe Jasmine,

ich finde es einfach toll, wie du und deine liebe Frau euer Leben meistert, mit allen Höhen
und Tiefen!!!.............
Ja gerade die Tiefen sind teilweise gefährlich, gerade wenn es um die eigenen Eltern geht.
Aber auch das haben wir gut überstanden.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 51#p240251

Eine ganz wichtige Feststellung war für uns, das wir nur dieses eine Leben haben und
selbst dafür verantwortlich sind wie wir es gestalten wollen. Ja wir haben unruhige Zeiten erlebt,
aber mit unserer inneren Einstellung haben wir alles gut überstanden. Manchmal mussten wir auch
ein oder zwei Schritte zurückgehen, obwohl wir im Recht waren. Aber am Ende war es besser
für uns.
Nicole Doll hat geschrieben: So 21. Apr 2019, 17:26 .........mach es doch so wie ich ...............
Ich muss dir für deine Einstellung und deinen Mut einmal sagen, ich bewundere dich.
ChristinaF hat geschrieben: So 21. Apr 2019, 15:57 ....Und diese Gedanken sind doch nicht nur sehr schön, sondern haben sich auch in deinem Leben festgesetzt. Ich freue mich, dass es dir so gut geht und du hier deine Gedanken offen legst.
Das mache ich doch gerne, darum geht es doch hier im Forum. )))(:
Das es mir so gut geht, ist kein Selbstläufer. Es erfordert sehr viel
Arbeit an sich selbst und auch meine Partnerin musste vieles lernen,
begreifen, akzeptieren. Um das was wir haben zu erhalten, ist es notwendig,
das meine Partnerin und ich täglich an uns und unserer Beziehung arbeiten.

(he) Danke für eure Beiträge und lieben Worte. (he)
Liebe Grüße Jasmine
Laila-Sarah
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 6 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hallo Jasmine,

ich lese 2 Sachen heraus:

1. Du bist mit deinem jetzigen Zustand und Leben zufrieden und glücklich.
2. Es akzeptiert dich deine Umwelt so wie du bist.

Ich denke mal, wenn es für dich und deine Umwelt funktioniert ist doch alles optimal. Warum irgendwelche fremdbestimmten Idealen nachjagen und sich gesundheitlichen Risiken aussetzen?

VlG
The trick is to keep breathing

I have big dreams and a small world in between
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 7 im Thema

Beitrag von Diana.65 »

Hallo Jasmine.

Vorweg erst einmal: Ich bewundere immer wieder deine selbstbewusste Einstellung zu dir selbst. Da können sich sicherlich viele von uns ein Beispiel daran nehmen. Ich selbst auch, obwohl ich auf dem Weg der Selbstfindung und -akzeptanz bereits ein gutes Stück voran gekommen bin.
Mit dem Passing ist eine Sache, mit dem wir uns leider immer wieder selbst beschäftigen, bzw. beschäftigen müssen. Eine Frage, die auch bei mir momentan immer wieder im Vordergrund steht. Jedoch stelle ich mir oft die Frage, für wen ich das tue. Wenn ich für mich selbst denke, reicht mir, obwohl ich ja selbst noch weit am Anfang des Weges stehe, immer öfter ein ganz leichtes Makeup und ein wenig weibliche Kleidung um mich selbst wohl zu fühlen. Was andere dann in mir sehen, weiß ich nicht und wird mir in letzter Zeit auch of immer mehr egal. Manchmal kommt aber auch der Wunsch auf, komplett zu einem weibliches Aussehen zu kommen. Leider redet da ja unsere biologische Entwicklung, gerade auch der jahrelange Einfluss des Testosteron, dagegen. Ich denke aber, dass unsere eigene Ausstrahlung und unser selbstsicheres Bewusstsein und Auftreten mehr über uns aussagen als ein "übertriebenes" Passing. Damit verstellen wir uns dann wieder mehr, als wir selber es wollen. Die Umwelt sollte uns, meiner Meinung nach, so wahr nehmen, wie wir uns selber fühlen und das geht, nach meiner Meinung nur über ein sicheres Selbstbewusstsein.

Liebe Grüße,
Diana.
Ich bin und bleibe ich.
Und ... genieße mein neues Leben.
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 8 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Hallo Jasmine,

über Dein Passing können wir nichts sagen, da wir Dich nur "kopflos" kennen bzw. mit Masken oder Sonnenbrillen (bitte nicht als Kritik auffassen!!!). Es ist aber so, dass das Passing oftmals einen viel zu hohen Stellenwert bei vielen hat oder von Hormonen irgendwelche Wunder erwartet werden. Du bist eine selbstbewusste Frau und obendrein noch mit einer verständnisvollen Partnerin gesegnet, die Dich so liebt wie Du bist....also ideale Voraussetzungen für ein glückliches Leben. Diana hat es sehr schön geschrieben....die eigene Akzeptanz und Selbstbewusstsein sind im Leben deutlich wichtiger als Passing. Bei mir dauerte es auch eine Weile, diesen Umstand zu erkennen. Seitdem verbringe ich auch nicht mehr Stunden vor dem Spiegel :mrgreen:

Liebe Grüße
Michelle
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 9 im Thema

Beitrag von Diva »

Jasmine hat geschrieben: So 21. Apr 2019, 13:03 Einzig eine GaOp wäre noch machbar, meine Partnerin würde zu 100 % hinter mir stehen und mich unterstützen. Aber auch das würde nichts an meinem Gesicht ändern. Also sind wir wieder beim Passing, soll ich so wie im Moment leben und mein Gesicht so akzeptieren wie es nun mal ist, oder soll ich mich jeden Tag schminken um einem Ideal hinterher zu jagen? Wenn ich in den Spiegel sehe, dann sehe ich Jasmine. Meine Menalee und unser Umfeld hat meine Weiblichkeit akzeptiert.
Ein paar Gedanken die mich zur Zeit beschäftigen.
Hallo Jasmine,
dass du die "leidige" Thematik aufgreifst, hat mich wirklich überrascht. Aber das zeigt, wie tief diese Sache in nicht als Frau Geborenen, die als Frau leben, verankert zu sein scheint. Nach dem Coming Out sind dir immerhin deine Frau und etliche andere, die dir nahestehen, geblieben - am Wohnort bist du nach deinen Berichten zu urteilen ebenfalls als Frau akzeptiert / toleriert. Dennoch drängt sich die Frage auf.

Nun stell dir vor, jemand hat wegen der Transition alle verloren und stellt sich dieselbe Frage. Was für dich unterm Strich nach meinem Empfinden beinahe ein "Luxus-Problem" darstellt - soweit das Hinterherjagen nach dem Ideal keinen krankhaften psychischen Druck auslöst - ist für die andere eine Existenzfrage.

Ist aber jemand darauf angewiesen, am Vorabend des Lebens von Null anzufangen, beeinflusst der Faktor Passing ganz erheblich die Chancen, soziale Isolation aufzubrechen oder diese gar nicht erst geschehen zu lassen. Es ist schon ein Unterschied, ob regelmäßig gepöbelt, gelacht, gedroht und fotografiert wird oder ob es möglich ist, unbehelligt dieselben Orte aufzusuchen, wie es auch die "Normalen" tun. Das fängt bei Bahnsteigen, Kaufhäusern, Massenbeförderungsmitteln, Ämtern an und geht bis zu Brunches, Kulturabenden, Tanzveranstaltungen, Sportvereinen, Clubs usw. Will ein MzF nicht ständig anecken oder als "bunter Vogel" begafft und maximal geduldet, sonder in vollem Umfang akzeptiert und respektiert werden, dann funktioniert das beim jetzigen Toleranz-, Intelligenz- und Wertevorstellungs-Level der Leute umso unzureichender, desto weniger die äußere Frau erkennbar ist.

Es gibt einige Glückliche, die dank einer verständnisvollen Umgebung und ausreichend Rückhalt eine Art "Insel-Leben" innerhalb einer konstanten menschlichen Umgebung führen. Da sie nie oder höchst selten in die Verlegenheit kommen, sich alleine zwischen Fremden Sympathien erarbeiten und Neues aufbauen zu müssen, kann das Passing sogar völlig bedeutungslos werden.
Andere haben nicht dieses Glück, erleiden zudem im Alltag Schikanen und laufen irgendwann mit "Scheuklappen" herum. Die Folgen sind jede Menge Feindbilder, Rückzug und Isolation bei gleichzeitiger Betonung, wie "gut" es doch ginge.

Ich schließe mich etlichen Vorrednerinnen an, die meinen, dass du es aufgrund deiner guten Gesamtsituation nicht nötig hast, dir wegen des Passings schwere Gedanken zu machen. Wenn das Schminken oder Nicht-Schminken weder dein Wohlempfinden noch die Reaktionen deiner Umwelt beeinflusst, dann lass es. Die Kosmetikindustrie verdient an anderen (wie z.B. mir) wahrlich genug.
Ich finde es dennoch gut, dass dir das Feingefühl für die Fragestellung - und damit vermutlich für alle, die damit täglich kämpfen müssen - nicht verlorengegangen zu sein scheint.

LG
-Diva
Jasmine
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 10 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Diva hat geschrieben: Mo 22. Apr 2019, 16:32 ....................dass du die "leidige" Thematik aufgreifst, hat mich wirklich überrascht. ..................
Hi Diva,
so überraschend ist es nicht. Auch wenn ich in meinem Kreis/Umfeld akzeptiert/toleriert werde und wenn ich über ein gewisses Maß an Selbstbewußtsein verfüge, so kommt es manchmal in anderen Städten auch zu Situationen wo Außenstehende etwas anderes in mir sehen oder meinen gesehen zu haben und meinen ihre Enttäuschung rauslassen zu müssen. Liegt vielleicht auch an meinem Auftreten, da ich mich nicht verstecke oder in der Menge unerkannt untertauchen möchte. Dies fällt mir mit meiner bevorzugten Kleidung (z.B. Miniröcke und Pumps) und der Größe von 182 cm nicht unbedingt leicht. Allerdings gehe ich auch nicht naiv oder mit einer rosaroten Brille durch mein Leben. In der Aufarbeitung/Reflektion kommt dann schon ein Nachdenken über das Passing betreffend meines Gesichtes. Aber die Einsicht, das ich nichts falsch gemacht habe gewinnt immer schnell die Oberhand. Ich will mich nicht verstecken, mich selbst isolieren bzw. eine Sozial-Phobie entwickeln. Ich will mich bei meinem täglichen Leben nicht lähmen lassen oder Angst und damit verbunden Stress empfinden. Wie oft ich unbemerkt fotografiert wurde, weiß ich natürlich nicht, hierüber mache ich mir auch wenig Gedanken. Sollte ich es jedoch mitbekommen, gehe ich damit offensiv um, spreche die Person an und bitte höflich diese Fotos sofort zu löschen. Ist schon interessant wie peinlich es diesen Personen sein kann, wenn sie direkt angesprochen werden. Allerdings gehe ich dabei kein Risiko ein, ich möchte ja schließlich nicht verletzt werden. Pöbeleien und Hinterherruferei ignoriere ich schon allein weil ich mir den Tag nicht mit intoleranten Personen vermiesen möchte. Wenn du von Insel-Leben sprichst, hast du wirklich recht. Ich habe mir hier eine kleine Insel erkämpft, teilweise lagen auf dem Weg aber auch viele Kränkungen. Insbesondere auch von von den eigenen Eltern/Schwiegereltern. Ich hatte dieses Thema vor kurzem angeschnitten https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 51#p240251 . Ob ich in vollem Umfang von der Gesellschaft akzeptiert oder toleriert werde vermag ich nicht zu beantworten, ich kann meine kleine Insel nicht verallgemeinern. Schlußendlich kann ich vielen Menschen nur vor den Kopf schauen und nicht hinein. Aber meine kleine Insel gibt mir den notwendigen und wohltuenden Rückzugsraum. Bei meinen Yogatreffen bin ich eigentlich auch sehr zufrieden. Bei meinen regelmäßigen Kirchgängen hatte ich bislang auch noch keine Provokationen, wobei ich vermute, das über meine Kleidung, Fingernägel.... gelästert oder getuschelt wurde. Aber hier verhalte ich mich offensiv und gehe immer in die erste Reihe, dann kann ich ungestört meinen Glauben ausleben und den Rest der Gemeinde ausblenden. Dadurch erlebe ich immer einen schönen Gottesdienst.
Mir ist aber auch vollkommen bewußt, das mein Leben eher als Einzelfall zu sehen ist und nicht verallgemeinert werden kann. Das viele in der gleichen Situation eher isoliert, schikaniert und ohne gesundes Umfeld leben müssen, macht mich nachdenklich.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 11 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Mo 22. Apr 2019, 07:14 Hallo Jasmine,

über Dein Passing können wir nichts sagen, da wir Dich nur "kopflos" kennen bzw. mit Masken oder Sonnenbrillen (bitte nicht als Kritik auffassen!!!)...............
Liebe Michelle, ich komme gerne deinem Wunsch nach.
aber wieder mit Sonnenbrille, weil die Sonne so stark scheint.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 29#p240629
Ich hatte heute einen schönen Tag in Cham mit meiner Liebsten und unserer Tochter.
Passing.JPG
auf dieser Wiese fühlte ich mich wohl
An der wasserwirtschaft.JPG
Was meine Tochter mit ihrem Handy alles machen kann.
Fragt mich bloß nicht wie sie es gemacht hat, :lol: :lol: :lol:
sie sagte nur zu mir stell dich auf die eine Seite und wenn ich sage los,
stellst du dich auf die andere Seite. Und das kam dabei raus.
Das doppelte Lottchen
Doppeltes Lottchen.JPG
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 12 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Jasmine hat geschrieben: Mi 24. Apr 2019, 17:10
Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Mo 22. Apr 2019, 07:14 Hallo Jasmine,

über Dein Passing können wir nichts sagen, da wir Dich nur "kopflos" kennen bzw. mit Masken oder Sonnenbrillen (bitte nicht als Kritik auffassen!!!)...............
Liebe Michelle, ich komme gerne deinem Wunsch nach.
aber wieder mit Sonnenbrille, weil die Sonne so stark scheint.
......
Liebe Jasmine,

ich glaube mein Posting ist irgendwie falsch rüber gekommen (smili) Ich wünschte mir nämlich gar keine Fotos von Dir. Ich finde jeder kann sich hier so präsentieren, wie er oder sie möchte. Du brauchtest Dich also nicht genötigt fühlen, Fotos mit Kopf zu posten.

Vielen Dank trotzdem

Michelle
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 13 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Do 25. Apr 2019, 03:56 ....ich glaube mein Posting ist irgendwie falsch rüber gekommen (smili) Ich wünschte mir nämlich gar keine Fotos von Dir. Ich finde jeder kann sich hier so präsentieren, wie er oder sie möchte. Du brauchtest Dich also nicht genötigt fühlen, Fotos mit Kopf zu posten.
:lol: :lol: :lol:
Ich habe die Fotos gepostet, weil ich zeigen wollte welch schönen Tag ich mit meiner Menalee und meiner Tochter hatte.
Außerdem fand ich das die Fotos wunderbar in dieses Thema passen und es hat mir Spass gemacht von meiner Menalee
und von meiner Tochter fotografiert zu werden.

In deinem Post hattest du von "wir" gesprochen und ich ging davon aus es wäre die Community gemeint.
Daher nahm ich deinen Post um darauf zu antworten und hätte statt:
"........ ich komme gerne deinem Wunsch nach."
besser schreiben sollen: .......... ich komme gerne deinem Posting oder Beitrag nach, weil ich gerne im Forum zeige
wie ich lebe, was ich tue, denke oder fühle.
Okay so?
Und weil es ein schöner Tag war, noch ein paar Fotos.
Auf der Rolltreppe im Kaufhaus
Rolltreppe.JPG
Auch ich brauchte mal eine Pause und auf diesem Bild sieht man wie glücklich
mich der Tag mit meiner Menalee und einer meiner Töchter gemacht hat.
Pausenfoto.JPG
Zum Schluß noch ein Foto auf dem Weg durch den Wald
Waldweg.JPG

Liebe Grüße Jasmine
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 14 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Jasmine hat geschrieben: Do 25. Apr 2019, 08:03
Auch ich brauchte mal eine Pause und auf diesem Bild sieht man wie glücklich
mich der Tag mit meiner Menalee und einer meiner Töchter gemacht hat.
Pausenfoto.JPG
Ha...das war tatsächlich auch mein erster Gedanke: Eine glückliche, zufriedene Jasmine (smili)
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Re: Gedanken zu meinem Passing

Post 15 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

...zu meinem Passing mache ich mir eigentlich keine weiteren Gedanken mehr. Ich habe die Ulrike für mich akzeptiert als meinen Lebensweg, auf dem es kein Zurück gibt. Gesagte Worte kann niemand und ich auch nicht zurücknehmen. Meinen Körper kann ich auch nicht ändern, mit meinem Busen habe ich einfach Glück gehabt. Sei natürliches Vorhandensein aufgepeppt um 2cm mit PM (Pueraria Mirifica) erleichtert mir den natürlichen Umgang mit meinem Trans-Frau-sein; Haare sind auch noch da, was will ich mehr. Meine Freiräume bieten Gelegenheit, mich 24/7 weiblich zu fühlen, ohne darauf achten zu müssen, wie ich irgendwo rüberkomme. Meine Stimme ist im Grenzbereich zum weiblichen und so bin ich zufrieden. Frau/man mag sich in der Galerie davon überzeugen, was ich meine. :wink:

Grüße, Ulrike-Marisa
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