Es geht aber weiter, dass es ansonsten so ziemlich gar nicht funktioniert und den beiden viele Probleme gemacht werden, weil das Konzept einfach noch nirgendwo vorkommt.Mein Kind hat zwei leibliche Mütter. Meine Frau und mich. Als meine Frau noch schwanger war, kam es des Öfteren zu wundervollen Sätzen wie "Kennen Sie den Samenspender persönlich?", "Ist die Blutgruppe des Vaters bekannt und gab es irgendwelche familiären Vorerkrankungen in dessen Familie?". Wir sagten dann gerne: "Die SamenspenderIN steht vor Ihnen." Ich habe auf die Frage nach der Blutgruppe und nach Erkrankungen oft selbst geantwortet, was mir meist fragende Blicke einbrachte.
Zumindest sind wir aber einer Kinderärztin begegnet, die so weit sensibilisiert war, dass sie uns zunächst ohne große Erklärungen "gebärende und zweite Mama" nannte. Auch nachdem wir mehr erklärt hatten, sagte sie nur: "Zwei leibliche Mütter? Wie praktisch, so ganz ohne notwendigen Mann." Wir sind immer noch ganz angetan von ihr.
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