Psychedelische Drogen
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evacampelli
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Psychedelische Drogen
Im neuen Spiegel las ich heute einen Artikel der auch online im Spiegel+ steht:
Der US-Autor Michael Pollan berichtet in einem Buch über die Renaissance psychedelischer Wirkstoffe in Medizin und Forschung.
http://www.spiegel.de/plus/michael-poll ... 0162036157
Ich persönlich habe keine Erfahrungen mit ähnlichen Substanzen gemacht, aber in tiefer Trance durchaus vergleichbare Wahrnehmungen gehabt.
Von daher kann ich die Beschreibung bestätigen: Die Betrachtung des "ICH" quasi von aussen (unter Drogen oder auch in Trance) und das Gefühl das es (das ICH) sich in einem großen Kontext auflöst, führt zu einer tiefen Erkenntnis der Verbundenheit mit der Natur und der Welt. In der Folge verändert sich das Bewusstsein auch in der "wachen" Zeit deutlich. Ich denke die Persönlichkeit entwickelt sich dabei ganz langsam, man wird toleranter, denkt ganzheitlicher und es wird leichter andere zu verstehen und auf sie zuzugehen.
Ob bei den Indianern im Amazonas mit Ayahuaska oder den Schamanen mit entsprechenden Pilzen oder durch Trommeln erzeugt - genau diese Gefühl der Verbundenheit und das Wissen um die eigene "Relativität" gehört zur Grundaustattung jedes ursprünglichen und oft animistischen Kulturkreises.
Wie denkt ihr darüber? Habt Ihr Erfahrungen in dieser Hinsicht?
Liebe Grüße an alle
Eva
Der US-Autor Michael Pollan berichtet in einem Buch über die Renaissance psychedelischer Wirkstoffe in Medizin und Forschung.
http://www.spiegel.de/plus/michael-poll ... 0162036157
Ich persönlich habe keine Erfahrungen mit ähnlichen Substanzen gemacht, aber in tiefer Trance durchaus vergleichbare Wahrnehmungen gehabt.
Von daher kann ich die Beschreibung bestätigen: Die Betrachtung des "ICH" quasi von aussen (unter Drogen oder auch in Trance) und das Gefühl das es (das ICH) sich in einem großen Kontext auflöst, führt zu einer tiefen Erkenntnis der Verbundenheit mit der Natur und der Welt. In der Folge verändert sich das Bewusstsein auch in der "wachen" Zeit deutlich. Ich denke die Persönlichkeit entwickelt sich dabei ganz langsam, man wird toleranter, denkt ganzheitlicher und es wird leichter andere zu verstehen und auf sie zuzugehen.
Ob bei den Indianern im Amazonas mit Ayahuaska oder den Schamanen mit entsprechenden Pilzen oder durch Trommeln erzeugt - genau diese Gefühl der Verbundenheit und das Wissen um die eigene "Relativität" gehört zur Grundaustattung jedes ursprünglichen und oft animistischen Kulturkreises.
Wie denkt ihr darüber? Habt Ihr Erfahrungen in dieser Hinsicht?
Liebe Grüße an alle
Eva
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Nicole Fritz
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Re: Psychedelische Drogen
Hallo Eva,
ein interessantes Thema mit dem ich mich intensiv theoretisch, aber auch praktisch auseinander gesetzt habe. Die Theorie habe ich in meinem Buch 'Praraphysik' in den Kapiteln 4.1 bis 4.1.3 zusammen gefasst (kostenlos als Ebook erhältlich, Link zu meiner Autorenseite in meinem Profil). Jetzt muss ich allerdings warnen: Die Erklärungen sind physikalisch-naturwissenschaftlich und beziehen sich auf die anderen Themen des Buches wie Atomphysik und Kosmologie.
In der Praxis hatte ich in meiner Jugend intensiven Kontakt zur Drogenszene, bis sich ein guter Freund den goldenen Schuss verpasst hat. Haschisch habe ich selber geraucht, und über die Wirkung von LSD habe ich von diesem Freund einiges erfahren. Heute praktiziere ich die Methode des Klarträumens um in eine Art Trancezustand zu kommen. Dabei komme ich ohne Drogen aus.
Und jetzt kurz zur Theorie: Unser Gehirn steht ständig in einem telepathischen Kontakt mit unserer gesamten Umwelt, wobei ähnliche Muster in einem anderen Gehirn eine elektromagnetische Resonanz auslösen und es so zu einer Übertragung von Bildern, Geräuschen oder Gefühlen kommt. Damit uns im normalen Alltag keine Reizüberflutung in den Wahnsinn treibt, hält ein Filter diese unterbewusst empfangenen Signale von unseren Bewusstsein fern. In Trance oder im Traum wird dieser Filter durchlässig. Eine ähnliche und bei Überdosierung viel stärkere Wirkung haben Drogen wie Haschisch, Koks, LSD, Fliegenpilze oder eine große Menge Muskatnuss.
Welche Erfahrungen man im Traum- oder Trance-Zustand macht, hängt vor allem davon ab mit welcher Fragestellung man in diesen Zustand eintritt. Wenn ich mich beispielsweise während des Einschlafens intensiv mit einer technischen Konstruktion befasse, kann ich im Traum weiter konstruieren und dabei zu einer Inspiration durch telepathischen Kontakt gelangen. Sich nach dem Aufwachen an den Traum zu erinnern, kann man sich antrainieren. Beschäftigt man sich mit dem Empfinden seines Ich, wird man Eindrücke dazu erhalten. Und wenn man vor irgend etwas Angst hat, entsteht ein Alptraum (was ich möglichst zu vermeiden versuche, aber nicht immer gelingt).
So viel erst einmal. Wie einen die erwähnte Reizüberflutung in den Wahnsinn treiben kann, hat mir der gute Freund erzählt. Er konnte im LSD-Rausch durch die zwei Stockwerke hohe Halle des Essener Hauptbahnhofs wegen zu niedriger Decke nur in gebückter Haltung hindurch kriechen, während ihn Dämonen verfolgten.
Liebe Grüße
Nicole
ein interessantes Thema mit dem ich mich intensiv theoretisch, aber auch praktisch auseinander gesetzt habe. Die Theorie habe ich in meinem Buch 'Praraphysik' in den Kapiteln 4.1 bis 4.1.3 zusammen gefasst (kostenlos als Ebook erhältlich, Link zu meiner Autorenseite in meinem Profil). Jetzt muss ich allerdings warnen: Die Erklärungen sind physikalisch-naturwissenschaftlich und beziehen sich auf die anderen Themen des Buches wie Atomphysik und Kosmologie.
In der Praxis hatte ich in meiner Jugend intensiven Kontakt zur Drogenszene, bis sich ein guter Freund den goldenen Schuss verpasst hat. Haschisch habe ich selber geraucht, und über die Wirkung von LSD habe ich von diesem Freund einiges erfahren. Heute praktiziere ich die Methode des Klarträumens um in eine Art Trancezustand zu kommen. Dabei komme ich ohne Drogen aus.
Und jetzt kurz zur Theorie: Unser Gehirn steht ständig in einem telepathischen Kontakt mit unserer gesamten Umwelt, wobei ähnliche Muster in einem anderen Gehirn eine elektromagnetische Resonanz auslösen und es so zu einer Übertragung von Bildern, Geräuschen oder Gefühlen kommt. Damit uns im normalen Alltag keine Reizüberflutung in den Wahnsinn treibt, hält ein Filter diese unterbewusst empfangenen Signale von unseren Bewusstsein fern. In Trance oder im Traum wird dieser Filter durchlässig. Eine ähnliche und bei Überdosierung viel stärkere Wirkung haben Drogen wie Haschisch, Koks, LSD, Fliegenpilze oder eine große Menge Muskatnuss.
Welche Erfahrungen man im Traum- oder Trance-Zustand macht, hängt vor allem davon ab mit welcher Fragestellung man in diesen Zustand eintritt. Wenn ich mich beispielsweise während des Einschlafens intensiv mit einer technischen Konstruktion befasse, kann ich im Traum weiter konstruieren und dabei zu einer Inspiration durch telepathischen Kontakt gelangen. Sich nach dem Aufwachen an den Traum zu erinnern, kann man sich antrainieren. Beschäftigt man sich mit dem Empfinden seines Ich, wird man Eindrücke dazu erhalten. Und wenn man vor irgend etwas Angst hat, entsteht ein Alptraum (was ich möglichst zu vermeiden versuche, aber nicht immer gelingt).
So viel erst einmal. Wie einen die erwähnte Reizüberflutung in den Wahnsinn treiben kann, hat mir der gute Freund erzählt. Er konnte im LSD-Rausch durch die zwei Stockwerke hohe Halle des Essener Hauptbahnhofs wegen zu niedriger Decke nur in gebückter Haltung hindurch kriechen, während ihn Dämonen verfolgten.
Liebe Grüße
Nicole
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Whoopy Highfly
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Re: Psychedelische Drogen
Das ist ein interessantes Thema. Ich habe am beginn meiner "Cluster"-Kopfschmerz "Karriere" habe ich meine Ärzte nach irgendwelchen "Drogen" (Schmerzmittel) gefragt. Damals waren meine Schmerzen bis zu Stärke 10. Alle weiteren Einzelheiten erspare ich euch.
Die Ärzte haben das abgelegt und zu mir gesagt, das ich sowas niemals ausprobieren solle.
Nach der ReHa lernte ich die EMDR-Methode kennen. Dadruch bin ich dermaßen in Trance, das ich mich bis zum Babyalter zurück bin. Dadruch habe ich mich in verschiedenen Situationen und Lebensabschnitten gesehen. Auch sind meine Kopfschmerzen weniger geworden.
Ich kann sagen, EMDR ist für mich eine "Droge", die legal und gesundheitsfördernd ist.
Zusätzlich lehne ich jegliche Art von Drogen ab. Alkohol, Tabak, etc. sind auch Drogen, die mittlerweile in der Gesellschaft etapliert sind. Ich selbst rauche seit 35Jahren nicht mehr und trinke auch seit 2014 keinen Alkohol mehr, obwohl ich aus einem Weinanbaugebie stamme und mein Onkel eine Brennerei hat.
Während dem letzen Weltkrieg wurde "Panzerschokolade" an die Soldaten verteilt um Leistungsfähig zu sein. Ein ehemaliger "Stalingradkämpfer" hat mir das mal erzählt.
Steffi
Die Ärzte haben das abgelegt und zu mir gesagt, das ich sowas niemals ausprobieren solle.
Nach der ReHa lernte ich die EMDR-Methode kennen. Dadruch bin ich dermaßen in Trance, das ich mich bis zum Babyalter zurück bin. Dadruch habe ich mich in verschiedenen Situationen und Lebensabschnitten gesehen. Auch sind meine Kopfschmerzen weniger geworden.
Ich kann sagen, EMDR ist für mich eine "Droge", die legal und gesundheitsfördernd ist.
Zusätzlich lehne ich jegliche Art von Drogen ab. Alkohol, Tabak, etc. sind auch Drogen, die mittlerweile in der Gesellschaft etapliert sind. Ich selbst rauche seit 35Jahren nicht mehr und trinke auch seit 2014 keinen Alkohol mehr, obwohl ich aus einem Weinanbaugebie stamme und mein Onkel eine Brennerei hat.
Während dem letzen Weltkrieg wurde "Panzerschokolade" an die Soldaten verteilt um Leistungsfähig zu sein. Ein ehemaliger "Stalingradkämpfer" hat mir das mal erzählt.
Steffi
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.
Bye
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