... die neutrale Toilettenlösung?
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ExuserIn-2019-12-18
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... die neutrale Toilettenlösung?
Guten Morgen,
wie angedroht, hier das weitere Thema von mir, nachdem es Steffi ja schon angeschnitten hat ....
Als Ingenieurin für Energie- und Versorgungstechnik ist die WC-Frage eigentlich genau mein Thema, auch wenn die Planung meist den Architekt_innen obliegt ....
Warum mich das Thema beschäftigt, hat eigentlich zwei Gründe. Erstens habe ich lernen müssen, dass es Menschen gibt, die sich tatsächlich die Frage stellen ... "auf welche Toilette gehe ich denn jetzt?" und zweitens ist es auch eine planerische, wirtschaftliche Frage, um Invest zu optimieren und Warteschlangen zu verkleinern.
Wie alles in Deutschland sind natürlich auch die Anzahl von Toiletten baurechtlich und in Normen geregelt ... allerdings habe ich mich schon immer gefragt, warum ich auf Herrentoiletten oft weniger PP-Becken habe und dafür doch zahlreiche eher weniger frequentierte Kabine ... mit der Folge das die eh meist vollgepinkelt sind. Auf der anderen Seite dann die Warteschlangen auf/vor den Damentoiletten, die oftmals nicht mehr WC-Kabinen haben, als die männliche Fraktion.
Letztes Jahr habe ich einen guten Ansatz im Schwulenzentrum Berlin gesehen ... dort gibt es einen Vorraum mit Waschbecken, einen Bereich mit Kabinen und einen Bereich mit PP-Becken. Das fand ich eigentlich die ideale Ansatzmöglichkeit, so mal einfache Symbole für das jeweilige Porzellan ganz klar Wegweisung war ... hinzu kommt tatsächlich auch ein platzoptimiert Planung (aber das geht jetzt zu sehr ins Eingemachte).
Meine Frage in die Runde ist nun, ob Ihr andere Lösungen kennt und gesehen habt. Dabei meine ich jetzt nicht die einfache Kneipenlösung ... sondern tatsächlich den öffentlichen Raum, größere Veranstaltungsorte wie Vereins- und Bürgerhäuser, Konzerträume oder Gebäude der öffentlichen Hand wie Schulen oder Verwaltungsgebäude .... oder auch Lösungen aus dem europäischen Ausland. Gerne dann auch mit weiteren Angaben, um ggf mit den Planer oder Bauherrn Kontakt aufzunehmen .... Interessieren tun mich räumliche Lösungen und Beschilderung/Kennzeichnung ....
Vielen lieben Dank,
und liebe Grüße
Vanessa
wie angedroht, hier das weitere Thema von mir, nachdem es Steffi ja schon angeschnitten hat ....
Als Ingenieurin für Energie- und Versorgungstechnik ist die WC-Frage eigentlich genau mein Thema, auch wenn die Planung meist den Architekt_innen obliegt ....
Warum mich das Thema beschäftigt, hat eigentlich zwei Gründe. Erstens habe ich lernen müssen, dass es Menschen gibt, die sich tatsächlich die Frage stellen ... "auf welche Toilette gehe ich denn jetzt?" und zweitens ist es auch eine planerische, wirtschaftliche Frage, um Invest zu optimieren und Warteschlangen zu verkleinern.
Wie alles in Deutschland sind natürlich auch die Anzahl von Toiletten baurechtlich und in Normen geregelt ... allerdings habe ich mich schon immer gefragt, warum ich auf Herrentoiletten oft weniger PP-Becken habe und dafür doch zahlreiche eher weniger frequentierte Kabine ... mit der Folge das die eh meist vollgepinkelt sind. Auf der anderen Seite dann die Warteschlangen auf/vor den Damentoiletten, die oftmals nicht mehr WC-Kabinen haben, als die männliche Fraktion.
Letztes Jahr habe ich einen guten Ansatz im Schwulenzentrum Berlin gesehen ... dort gibt es einen Vorraum mit Waschbecken, einen Bereich mit Kabinen und einen Bereich mit PP-Becken. Das fand ich eigentlich die ideale Ansatzmöglichkeit, so mal einfache Symbole für das jeweilige Porzellan ganz klar Wegweisung war ... hinzu kommt tatsächlich auch ein platzoptimiert Planung (aber das geht jetzt zu sehr ins Eingemachte).
Meine Frage in die Runde ist nun, ob Ihr andere Lösungen kennt und gesehen habt. Dabei meine ich jetzt nicht die einfache Kneipenlösung ... sondern tatsächlich den öffentlichen Raum, größere Veranstaltungsorte wie Vereins- und Bürgerhäuser, Konzerträume oder Gebäude der öffentlichen Hand wie Schulen oder Verwaltungsgebäude .... oder auch Lösungen aus dem europäischen Ausland. Gerne dann auch mit weiteren Angaben, um ggf mit den Planer oder Bauherrn Kontakt aufzunehmen .... Interessieren tun mich räumliche Lösungen und Beschilderung/Kennzeichnung ....
Vielen lieben Dank,
und liebe Grüße
Vanessa
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Svetlana L
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
Hallo Vanessa,
konkrete Hinweise kann ich dir bei diesem Thema leider nicht geben - da hinken wir noch etwas hinterher
Aber unsere Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung prüft wohl schon seit einiger Zeit die Einrichtung von Unisex-Toiletten in öffentlichen Gebäuden. Die Landesantidiskriminierungsstelle hat dazu sowohl einen Flyer als auch ein Factsheet herausgegeben. Das Bezirksamt Mitte hat bereits Unisex-Toiletten eingerichtet, bei Bedarf vielleicht mal an die dortige Dienstgebäudeverwaltung mit der Bitte um "Amtshilfe" herantreten.
konkrete Hinweise kann ich dir bei diesem Thema leider nicht geben - da hinken wir noch etwas hinterher
Aber unsere Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung prüft wohl schon seit einiger Zeit die Einrichtung von Unisex-Toiletten in öffentlichen Gebäuden. Die Landesantidiskriminierungsstelle hat dazu sowohl einen Flyer als auch ein Factsheet herausgegeben. Das Bezirksamt Mitte hat bereits Unisex-Toiletten eingerichtet, bei Bedarf vielleicht mal an die dortige Dienstgebäudeverwaltung mit der Bitte um "Amtshilfe" herantreten.
Hawadehre
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sbsr
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
Hallo Vanessa,
bessere Vorschläge kann ich leider nicht liefern, aber ich finde die Lösung
Ich selbst habe die Damentoilette bislang nur am Stammtisch in unserem Stammlokal genutzt, wo ich aufgrund der relativ kleinen Größe des Restaurants und entsprechend geringer Toiletten Frequentierung abgesehen von einer Begegnung in der Türe immer alleine war. Fundierte Berichte kann ich deshalb nicht liefern, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass Frauen auch im Waschraum mal Kleidung oder Körperteile zurecht zupfen oder mit Drogerieartikeln hantieren, und sich dabei nicht unbedingt wohl fühlen würden, wenn ständig halbstarke halbtrunkene Männer hinter ihnen durch laufen.
Andererseits wäre es für die Steigerung der männlichen Händehygiene vielleicht hilfreich, wenn der Weg nach draußen an der Freundin vorbei führt
bessere Vorschläge kann ich leider nicht liefern, aber ich finde die Lösung
auch nicht wirklich optimal. Ich dachte mir das gestern erst, im Radio lief eine Diskussion über Wickeltische in Herrentoiletten. Dabei war auch ein Hörerkommentar, der meinte sowas braucht es nicht, denn die Wickeltische stehen in der Damentoilette normalerweise in der Ecke des Waschbereichs, wo man als Mann ja problemlos rein gehen kann.VanessaL hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 06:53 dort gibt es einen Vorraum mit Waschbecken, einen Bereich mit Kabinen und einen Bereich mit PP-Becken.
Ich selbst habe die Damentoilette bislang nur am Stammtisch in unserem Stammlokal genutzt, wo ich aufgrund der relativ kleinen Größe des Restaurants und entsprechend geringer Toiletten Frequentierung abgesehen von einer Begegnung in der Türe immer alleine war. Fundierte Berichte kann ich deshalb nicht liefern, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass Frauen auch im Waschraum mal Kleidung oder Körperteile zurecht zupfen oder mit Drogerieartikeln hantieren, und sich dabei nicht unbedingt wohl fühlen würden, wenn ständig halbstarke halbtrunkene Männer hinter ihnen durch laufen.
Andererseits wäre es für die Steigerung der männlichen Händehygiene vielleicht hilfreich, wenn der Weg nach draußen an der Freundin vorbei führt
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Inga
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
Hallo Vanessa,
ich meinerseits befürworte Unisex-Toiletten, d.h. Vorraum mit Waschtischen und viele Kabinen mit Becken. Ist es ein Ort mit wenigen Kabinen, so können die Waschtische ja in der Kabine sein, die dann natürlich entsprechend größer sein sollten. Besonders gerne benutze ich die Toiletten für "Behinderte", denn sie haben mehr Bewegungsraum als die üblchen Kabinen (und sind übrigens meist unisex). Manche Kabinen können meinetwegen für überzeugte "Stehpinkler" mit PP-Becken ausgestattet sein, ich selber brauche sie nicht, ich kann mich setzen.
Bei kleineren Objekten wie Cafes, Beratungszentren, Büchereien finde ich getrennte Toilettenräumen für Damen und Herren mit jeweils nur eine oder zwei Kabinen, ziemlich albern.
Bei großen Toilettenanlagen wie etwa große Bahnhöfe und Raststätten, Sporthallen, Messen, Konzertsäle, könnten meiner Meinung nach schon mehrere Toilettenräume vorgesehen werden. Sind sie als Unisex ausgewiesen, kann dann auch eher mal ein Toilettenraum für Zwischenreinigung etc. abgesperrt werden.
Mein prägnantestes Beispiel hatte ich vor einigen Jahren in Kopenhagen bei einer großen Behörde, die in einem historischen Bau untergebracht war. Auf jedem Stockwerk war ein Toilettenraum mit ca. 7 Kabinen. Früher waren die Toilettenräume der geraden Stockwerke für Herren und die der ungerade stockwerke für Frauen ausgewiesen. Das war geändert: In jedem Stockwerk waren die Toilettenräume für alle freigegeben. Innerhalb eines Toilettenraumes waren zwei Kabinen für Damen ausgewiesen, zwei für Herren (und da auch PP-Becken) und die übrigen für alle - und die wurden eifrig genutzt.
Liebe Grüße
Inga
ich meinerseits befürworte Unisex-Toiletten, d.h. Vorraum mit Waschtischen und viele Kabinen mit Becken. Ist es ein Ort mit wenigen Kabinen, so können die Waschtische ja in der Kabine sein, die dann natürlich entsprechend größer sein sollten. Besonders gerne benutze ich die Toiletten für "Behinderte", denn sie haben mehr Bewegungsraum als die üblchen Kabinen (und sind übrigens meist unisex). Manche Kabinen können meinetwegen für überzeugte "Stehpinkler" mit PP-Becken ausgestattet sein, ich selber brauche sie nicht, ich kann mich setzen.
Bei kleineren Objekten wie Cafes, Beratungszentren, Büchereien finde ich getrennte Toilettenräumen für Damen und Herren mit jeweils nur eine oder zwei Kabinen, ziemlich albern.
Bei großen Toilettenanlagen wie etwa große Bahnhöfe und Raststätten, Sporthallen, Messen, Konzertsäle, könnten meiner Meinung nach schon mehrere Toilettenräume vorgesehen werden. Sind sie als Unisex ausgewiesen, kann dann auch eher mal ein Toilettenraum für Zwischenreinigung etc. abgesperrt werden.
Mein prägnantestes Beispiel hatte ich vor einigen Jahren in Kopenhagen bei einer großen Behörde, die in einem historischen Bau untergebracht war. Auf jedem Stockwerk war ein Toilettenraum mit ca. 7 Kabinen. Früher waren die Toilettenräume der geraden Stockwerke für Herren und die der ungerade stockwerke für Frauen ausgewiesen. Das war geändert: In jedem Stockwerk waren die Toilettenräume für alle freigegeben. Innerhalb eines Toilettenraumes waren zwei Kabinen für Damen ausgewiesen, zwei für Herren (und da auch PP-Becken) und die übrigen für alle - und die wurden eifrig genutzt.
Liebe Grüße
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ExUserIn-2026-01-22
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
Man muß das Rad nicht immer neu erfinden. Ich bin der Meinung man soll es doch so lassen wie es ist: Damen- und Männertoilette getrennt - fertig. Das funktioniert schon seit Tausenden von Jahren und man wird doch wohl wissen, auf welches "Örtchen" man zu gehen hat.VanessaL hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 06:53 Meine Frage in die Runde ist nun, ob Ihr andere Lösungen kennt und gesehen habt.
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Aktueller Beziehungsstatus: Jennifer ist verliebt !-!-!
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christina
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
HUHU1
Nicht ohne Grund sind diese Toiletten meist verschlossen und nur mit dem Euroschlüssel zugänglich. Die wenigen Behindertentoiletten sind für Menschen mit Behinderung erforderlich und sollten nicht mißbraucht werden. Das gilt auch für die speziellen Parkplätze, die breiter sind, weil es einfach nötig ist.
Bitte mal drüber nachdenken.
LG Christina
Das empfinde ich nun als sehr frech und gemein. Nach allem, was ich bisher über dich und vor dir gelesen habe, gehörst du nicht in die "Gruppe" der körperlich Behinderten, die genau diesen größeren Bewegungsraum brauchen. Mit einem Rollstuhl kommt man eben nicht in einen normalen Toilettenraum, dazu sind in diesen speziellen Räumen meist auch die nötigen und hilfreichen Handgriffe montiert. Wenn du diesen Raum nutzt, nimmst du einem Behinderten mit dringendem Bedürfnis die Möglichkeit dieses loszuwerden. Denn ein Ausweichen auf einen anderen Raum/eine andere Kabine ist nicht möglich.Inga hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 09:59 Besonders gerne benutze ich die Toiletten für "Behinderte", denn sie haben mehr Bewegungsraum als die üblchen Kabinen
Nicht ohne Grund sind diese Toiletten meist verschlossen und nur mit dem Euroschlüssel zugänglich. Die wenigen Behindertentoiletten sind für Menschen mit Behinderung erforderlich und sollten nicht mißbraucht werden. Das gilt auch für die speziellen Parkplätze, die breiter sind, weil es einfach nötig ist.
Bitte mal drüber nachdenken.
LG Christina
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Tatjana_59
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
Zugetragen hat sich das auf dem abgelaufenen Christkindlesmarkt in Augsburg.christina hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 11:49 HUHU1Das empfinde ich nun als sehr frech und gemein. Nach allem, was ich bisher über dich und vor dir gelesen habe, gehörst du nicht in die "Gruppe" der körperlich Behinderten, die genau diesen größeren Bewegungsraum brauchen. Mit einem Rollstuhl kommt man eben nicht in einen normalen Toilettenraum, dazu sind in diesen speziellen Räumen meist auch die nötigen und hilfreichen Handgriffe montiert. Wenn du diesen Raum nutzt, nimmst du einem Behinderten mit dringendem Bedürfnis die Möglichkeit dieses loszuwerden. Denn ein Ausweichen auf einen anderen Raum/eine andere Kabine ist nicht möglich.Inga hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 09:59 Besonders gerne benutze ich die Toiletten für "Behinderte", denn sie haben mehr Bewegungsraum als die üblchen Kabinen
Nicht ohne Grund sind diese Toiletten meist verschlossen und nur mit dem Euroschlüssel zugänglich. Die wenigen Behindertentoiletten sind für Menschen mit Behinderung erforderlich und sollten nicht mißbraucht werden. Das gilt auch für die speziellen Parkplätze, die breiter sind, weil es einfach nötig ist.
Bitte mal drüber nachdenken.
LG Christina
Direkt neben dem Markt ein spezieller Toilettencontainer.
Eine Männer Toilette mit einer absperrbaren Kabinen, besetzt!
Eine Frauentoilette mit drei absperrbaren Kabinen, besetzt!
Eine abgesperrten Behindertentoilette. Ohne Insasse sozusagen!
Vor der Herrentoilette drei wartende Männer für die Kabine.
Vor der Damentoilette etwa 10 wartende Frauen.
Ich stand etwa auf Platz fünf in der Reihe.
Es kam eine ziemlich verzweifelte Frau die dringend musste, sie sagte es, man sah es ihr eindeutig an.
Sie wurde natürlich ganz nach vorne in die Reihe geschickt.
Aber es war dringend.
Ich als Händlerin des Christkindlesmarkt fragte darauf hin den zuständigen der den Schlüssel für die Behindertentoilette hatte ob er diese nicht für die Dame aufsperren würde.
Ich kenne diesen Mann seit langem.
Rollifahrer weit und breit keiner in Sicht.
Doch da es eine Toilette für Behinderte war, weigerte er sich diese aufzusperren. Auch als es von fast allen Frauen lautstarke Proteste gab sperrte er nicht auf.
Es kam was kommen musste, die Frau machte sich in die Hose, damit meine ich nicht Pipi
Es bekamen alle mit, es war ihr peinlich genug.
Auf mein gemeckere an den ich sag mal einfach Toilettenmann, sprach er nur lapidar.
Tut mir leid, ich darf auch in so einem Fall nicht aufsperren, diese Toilette ist ausschließlich für Behinderte.
Aus sicherer Quelle weiß ich dass der Typ einen gewaltigen Rüffel bekam da ich mich bei der Stadtverwaltung noch in derselben Stunde massiv über sein Verhalten beschwerte.
Ach ja ne, ich vergaß, Behindertentoilette sind ja ""nur"" für Behinderte da......
Kopfschüttelnde Grüße Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Inga
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
christina hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 11:49 HUHU1Das empfinde ich nun als sehr frech und gemein. Nach allem, was ich bisher über dich und vor dir gelesen habe, gehörst du nicht in die "Gruppe" der körperlich Behinderten, die genau diesen größeren Bewegungsraum brauchen. Mit einem Rollstuhl kommt man eben nicht in einen normalen Toilettenraum, dazu sind in diesen speziellen Räumen meist auch die nötigen und hilfreichen Handgriffe montiert. Wenn du diesen Raum nutzt, nimmst du einem Behinderten mit dringendem Bedürfnis die Möglichkeit dieses loszuwerden. Denn ein Ausweichen auf einen anderen Raum/eine andere Kabine ist nicht möglich.Inga hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 09:59 Besonders gerne benutze ich die Toiletten für "Behinderte", denn sie haben mehr Bewegungsraum als die üblchen Kabinen
Nicht ohne Grund sind diese Toiletten meist verschlossen und nur mit dem Euroschlüssel zugänglich. Die wenigen Behindertentoiletten sind für Menschen mit Behinderung erforderlich und sollten nicht mißbraucht werden. Das gilt auch für die speziellen Parkplätze, die breiter sind, weil es einfach nötig ist.
Bitte mal drüber nachdenken.
LG Christina
Liebe Christina,
ich bitte dich zu bedenken, dass man nicht jedem Menschen seine Behinderung beim Toilettengang ansieht.
im Prinzip gebe ich dir recht. Da wo "Behinderten."Toiletten abgeschliossen sind, sind sie auch für die Menschen für die besonderen Bedürfnisse reserviert und sollten nicht von anderen belegt werden, solange Alternativen verfügbar sind. Wo dann die Grenzen der Priviegien sind, hat ja Tatjanea deutlich aufgezeigt. (Das sehe ich übrigens auch so bei Toiletten, die für Personal reserviert und allgemein verschlossen sind) .
Es gibt aber im öffentlichen Raum immer wieder Örtlichkeiten, wo es eben keine Alternative gibt und die Behindertentoilette auch nicht mit dem speziellen Schlüssel verschlossen ist. Drastisch formuliert, bevor ich mir ein Gebüsch suche, in den Kantstein pinkele oder mir ins Höschen mache, benutze ich die verfügbare Toiilette auch dann, wenn sie geräumig ist. Solch ein Beispiel hatte ich kürzlich in einem Bäckerei-Cafe gesehen. Es gab örtlich bedingt nur eine Toilette für alle und die war behindertengerecht ausgebaut. Ich fand es besser als wenn da zwei kleine verwinmkelte Toilettenräumchen sind, die überhaupt nur Nicht-Behinderte benutzen können.
Im übrigen wünsche ich mir, es gäbe in Deutschland mehr geräumige Toiletten für alle und Behinderte müssten nicht so häufig in eigene Spezial-Räumlichkeiten ausgegrenzzt werden.
Liiebe Grüße
Inga
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Svetlana L
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
So einfach kann die Welt sein. Ich bin ... sprachlos. Den Beweis, dass das schon seit Tausenden von Jahren funktioniert bist du leider schuldig geblieben. Nach meiner Kenntnis war nämlich bis ins 19. Jahrhundert hinein eine Trennung der Geschlechter nämlich eher unüblich. Und sicher hast du schon davon gehört, dass wir seit dem 22.12.2018 eine weitere Geschlechtsoption haben? Ich könnte mir vorstellen, dass die bestimmt wissen auf welches Klo sie lieber gehen wollen, nur dass es das in den allermeisten Fällen noch nicht gibt.Lady Jennifer hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 11:42 Man muß das Rad nicht immer neu erfinden. Ich bin der Meinung man soll es doch so lassen wie es ist: Damen- und Männertoilette getrennt - fertig. Das funktioniert schon seit Tausenden von Jahren und man wird doch wohl wissen, auf welches "Örtchen" man zu gehen hat.
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christina
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
Huhu!
Stell dir diese Situation mal etwas anders vor.
Eine lange Schlange vor den Kabinen für Frauen. Um das zu entspannen, schließt der Mann die Behindertentoilette auf, die damit blockiert ist. Und dann kommt eine behinderte Person mit einem wie von dir beschriebenen, drängendem Bedürfnis. Aber die Toilette ist besetzt. Ein Ausweichen auf eine andere ist aber nicht möglich. Und in diesem Falle wäre es sogar noch drängender, weil körperlich Behinderte für viele Aktionen einfach länger brauchen, weil es komplizierter ist.
Es wird leider oft vergessen oder schlicht falsch eingeschätzt, dass solche besonderen Einrichtungen keine Bevorzugung sind, sondern die gegebenen Beschränkungen auffangen sollen.
LG Christina
Genau so ist es. Der Mann hat richtig gehandelt.Tatjana_59 hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 12:28 Ach ja ne, ich vergaß, Behindertentoilette sind ja ""nur"" für Behinderte da......
Stell dir diese Situation mal etwas anders vor.
Eine lange Schlange vor den Kabinen für Frauen. Um das zu entspannen, schließt der Mann die Behindertentoilette auf, die damit blockiert ist. Und dann kommt eine behinderte Person mit einem wie von dir beschriebenen, drängendem Bedürfnis. Aber die Toilette ist besetzt. Ein Ausweichen auf eine andere ist aber nicht möglich. Und in diesem Falle wäre es sogar noch drängender, weil körperlich Behinderte für viele Aktionen einfach länger brauchen, weil es komplizierter ist.
Es wird leider oft vergessen oder schlicht falsch eingeschätzt, dass solche besonderen Einrichtungen keine Bevorzugung sind, sondern die gegebenen Beschränkungen auffangen sollen.
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Tatjana_59
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
Desshalb schrieb ich ja, ich vergaß dass Behindertentoiletten ausschließlich für selbige da ist.christina hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 12:50 Huhu!Genau so ist es. Der Mann hat richtig gehandelt.Tatjana_59 hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 12:28 Ach ja ne, ich vergaß, Behindertentoilette sind ja ""nur"" für Behinderte da......
Stell dir diese Situation mal etwas anders vor.
Eine lange Schlange vor den Kabinen für Frauen. Um das zu entspannen, schließt der Mann die Behindertentoilette auf, die damit blockiert ist. Und dann kommt eine behinderte Person mit einem wie von dir beschriebenen, drängendem Bedürfnis. Aber die Toilette ist besetzt. Ein Ausweichen auf eine andere ist aber nicht möglich. Und in diesem Falle wäre es sogar noch drängender, weil körperlich Behinderte für viele Aktionen einfach länger brauchen, weil es komplizierter ist.
Es wird leider oft vergessen oder schlicht falsch eingeschätzt, dass solche besonderen Einrichtungen keine Bevorzugung sind, sondern die gegebenen Beschränkungen auffangen sollen.
LG Christina
Der arme Toilettenmann bekam somit ganz zu unrecht einen Rüffel von der Stadtverwaltung nachdem ich ihn verpetzt hatte.
Komisch das die Oberen das genauso sahen wie ich, wie wir doch alle falsch denken.
Ich wünsche niemanden etwas schlimmes, auch dir nicht, aber dieselbe Situation in der die arme Frau steckte gönne ich dir von Herzen. Und dann danach dein denken über die freie Toilette die du nicht nutzen durftest.
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
Liebe Christina,christina hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 12:50 Huhu!Genau so ist es. Der Mann hat richtig gehandelt.Tatjana_59 hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 12:28 Ach ja ne, ich vergaß, Behindertentoilette sind ja ""nur"" für Behinderte da......
Stell dir diese Situation mal etwas anders vor.
Eine lange Schlange vor den Kabinen für Frauen. Um das zu entspannen, schließt der Mann die Behindertentoilette auf, die damit blockiert ist. Und dann kommt eine behinderte Person mit einem wie von dir beschriebenen, drängendem Bedürfnis. Aber die Toilette ist besetzt. Ein Ausweichen auf eine andere ist aber nicht möglich. Und in diesem Falle wäre es sogar noch drängender, weil körperlich Behinderte für viele Aktionen einfach länger brauchen, weil es komplizierter ist.
Es wird leider oft vergessen oder schlicht falsch eingeschätzt, dass solche besonderen Einrichtungen keine Bevorzugung sind, sondern die gegebenen Beschränkungen auffangen sollen.
LG Christina
genau diese Situation stelle ich mir vor: Die einzige Behindertentoilette ist von einer Person aus der langen Schlange der Damenmtoiltten besetzt, wenn die Behinderte mit dem Rolli kommt. Ganz klar, sobald die Frau die Behinderten-Toilette verlassen hat, ghält sie die Tür auf für die Behinderte im Rolli, de jetzt in ihre Toilette rollt. Dauert meist nicht länger, als wenn die leere Toilette aufgeschlossen werden muss.
Ich will ja micht zu sehr ins Detail gehen. Nur so viel: Ich habe in meinem bisherigen Leben vielen Rolli-Fahrern und anderen Behindeten beim Toilettengang geholfen. Viele Rollifahrer (und auch andere Menaschen) benutzen Einlagen als "letzte Sicherung" zum Auffangen von Flüssigkeiten etc. Klar, die sollten auch kontrolliert und gewechselt werden und dafür ist die Toilette sicher der geeignete Platz.
Liebe Grüße
Inga
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Michelle_Engelhardt
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
Der Toilettenmann hat absolut nicht richtig gehandelt, liebe christina. Was er getan hat grenzt zumindest an unterlassener Hilfeleistung. Ich frage mich, ob Du dem Toilettenmann auch noch auf die Schulter klopfen würdest, wenn Du Dir in der selben Situation in die Hose geschissen hättest.
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!
Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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Christine DarkJoker
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
Hi ihrs
Zur neutralen Lösung, hab ich in ein Berichtig gehört wo das Amt einfach die Beschriftung von Damen und Herren auch die Einrichtung geändert haben. Jetzt kann sich jeder Aussuchen auf welches WC man gehen will. Ganz leicht ohne großen Aufwand und alle sind zufrieden.
Liebe Grüße Christine
Aus diesem Grund gehe ich nicht mehr auf solche Märkte! Mir sieht man es nicht an das ich eine Behinderung hab. Und ich ich hab massive Probleme wenn ich kein WC vorort habe oder dieses durch andere Nutzer blockiert wird. Also bleib ich oft Daheim und sag jedes mal ab wenn mich jemand fragt ob wir über den Markt gehen wollen.Tatjana_59 hat geschrieben: Do 10. Jan 2019, 12:28 Es kam was kommen musste, die Frau machte sich in die Hose, damit meine ich nicht Pipi
Es bekamen alle mit, es war ihr peinlich genug.
Auf mein gemeckere an den ich sag mal einfach Toilettenmann, sprach er nur lapidar.
Tut mir leid, ich darf auch in so einem Fall nicht aufsperren, diese Toilette ist ausschließlich für Behinderte.
Zur neutralen Lösung, hab ich in ein Berichtig gehört wo das Amt einfach die Beschriftung von Damen und Herren auch die Einrichtung geändert haben. Jetzt kann sich jeder Aussuchen auf welches WC man gehen will. Ganz leicht ohne großen Aufwand und alle sind zufrieden.
Liebe Grüße Christine
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
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Katrin-Doris (†)
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Re: ... die neutrale Toilettenlösung?
Eine kleine Randbemerkung zu diesem Thema.
Sogenannte Unisex Toiletten gibt es bereits an der Autobahn A7 zwischen Hamburg und Hannover.
Habe ich selbst schon benutzt auf einer Rückfahrt aus dem Norden.
War als Katrin unterwegs und musste quer vom Parkplatz bis zu dieser Anlage.
:::Katrin-Doris
Sogenannte Unisex Toiletten gibt es bereits an der Autobahn A7 zwischen Hamburg und Hannover.
Habe ich selbst schon benutzt auf einer Rückfahrt aus dem Norden.
War als Katrin unterwegs und musste quer vom Parkplatz bis zu dieser Anlage.
:::Katrin-Doris
:::Katrin, manchmal zickig, aber immer lustig...