Sex sells - Hostessen auf Messen
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Cybill
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Sex sells „ Hostessen auf Messen
https://www.zeit.de/arbeit/2018-11/sexi ... en/seite-1
Wenn man sich überlegt, woher der Ausdruck Messe für eine Verkaufsaustellung überhaupt kommt...
...genau, vom Gottesdienst!
So wie es aussieht wird wohl kaum eine von uns, aufgrund unseres fragwürdigen genetischen Hintergründe, in diese Problematik kommen.
Gruß
Cybill
Wenn man sich überlegt, woher der Ausdruck Messe für eine Verkaufsaustellung überhaupt kommt...
...genau, vom Gottesdienst!
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Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Ana-Lucia
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Ich sage jetzt mal bewusst provokant, dass die Damen diesen Job doch freiwillig machen!
Natürlich gehen da viele auch naiv rein und merken erst dann, dass das doch eine recht krasse Nummer sein kann.
Aber so schlimm kann es dann auch nicht sein, sonst würde ja den Agenturen nicht die Bude eingerannt.
Und ja, da sind leider auch viele Besucher dabei, die sich nicht benehmen können und die Hostessen mies behandeln.
Das geht natürlich gar nicht und gehört verurteilt.
Da sollte dann aber der Standbetreiber auch in die Pflicht genommen werden und sich um die Sicherheit der Hostessen kümmern.
Natürlich gehen da viele auch naiv rein und merken erst dann, dass das doch eine recht krasse Nummer sein kann.
Aber so schlimm kann es dann auch nicht sein, sonst würde ja den Agenturen nicht die Bude eingerannt.
Und ja, da sind leider auch viele Besucher dabei, die sich nicht benehmen können und die Hostessen mies behandeln.
Das geht natürlich gar nicht und gehört verurteilt.
Da sollte dann aber der Standbetreiber auch in die Pflicht genommen werden und sich um die Sicherheit der Hostessen kümmern.
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Michi
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Ich habe dazu vor ca. 2 Wochen eine Reportage auf YT gesehen:
Was mich an der ganzen Debatte allerdings immer wieder aufstößt: Sie wird ziemlich verlogen geführt.
Natürlich kann man den (männlichen) Konsumenten ihr Verhalten vorwerfen. Das stelle ich auch nicht in Abrede.
Allerdings ist es doch so, dass das (männliche) Publikum von den Anbietern/Herstellern der beworbenen Produkte ganz gezielt und mit voller Absicht manipuliert wird.
Wir Menschen tragen nun mal entwicklungsgeschichtlich bedingt bestimmte Verhaltensweisen und Instinkte in uns, die wir nicht einfach so abstellen oder umfassend kontrollieren können. Die etwa seit den 1950er Jahren als eigenständige Branche in Erscheinung tretende Werbe-/Marketing-Dienstleistung hat tatsächlich nicht weniger zum Ziel, als Menschen gegen ihren freien Willen zu Kaufentscheidungen zu bringen, sie also zu manipulieren. Ich hatte während meiner Studienzeit, als das noch ein recht verschwiegenes Thema war, das zweifelhafte Vergnügen, eine Diplomarbeit aus diesem Bereich Korrektur zu lesen. Natürlich steht das von mir so ausformulierte Ziel nicht wortwörtlich da. Doch wenn man die ganzen Techniken und Tricks in so geballter Ladung vor sich hat, dann kann einem schon ein Licht aufgehen.
Wenn man also schon Vorwürfe verteilen möchte, warum dann immer so zurückhaltend, wenn es um Jene geht, die uns alle zu ihrem Vorteil manipulieren möchte ... die Unternehmen. Ebenso sehe ich die Medien in der Schuld, die einerseits als Signalverstärker der Unternehmen agieren, und andererseits die Techniken auch selbst einsetzen. Sei es die BLÖD, die ganzen Illustrierten oder irgendwelche Wochen-Magazine. Überall sieht man: "Sex sells."
Es ist ja nicht so, dass man als Konsument eine Wahl hätte, mal abgesehen vom unrealistischen Totalverzicht, weil doch faktisch alle Anbieter gleichermaßen agieren.
Warum aber geben sich Frauen für einen solchen Job her?
Kann die Mehrheit wirklich so naiv sein, und nicht wissen, was da gespielt wird?
Nach mehreren Jahrzehnten dauerpräsentem Feminismus muss es doch langsam in allen Frauen-Köpfen angekommen sein, dass ein kurzes aufreizendes Outfit die Frau auf ihr Äußeres reduziert und zur Dekoration, zum Sexobjekt macht.
Warum also verschließt Frau die Augen? Ist es das leicht verdiente Geld? Die Zeit schreibt von 10-13 Euro, was ich für untertrieben halte. In andere Quellen las ich ab 20 Euro aufwärts. Erhofft man sich vielleicht die Chance, dabei irgendwie als (Super-)Model entdeckt zu werden? Oder etwa, sich einen stinkreichen Manager angeln zu können?
Wer ernsthaft glaubt, dass die Hostessen auf den Messen nur für das Verteilen von Werbeflyern bezahlt werden, der sollte mal einen Monat bei Wind und Wetter Werbeprospekte austragen und auf die Uhr schauen, was dabei effektiv als Stundenlohn herauskommt. Das liegt weit(!) unter dem gesetzlichen Mindestlohn, und insbesondere im kleinstädtischen und ländlichen Bereich müssen die Austräger auch noch unentgeltlich ihren privaten PKW einsetzen, was den Lohn weiter schmälert.
Warum eiert auch die Zeit so herum, anstatt Ross und Reiter zu benennen?
Ich würde mir sehr wünschen, dass das Thema mit mehr Ehrlichkeit angegangen wird, und dass sich Feministinnen hier nicht zum Werkzeug der Medien und Unternehmen machen, auf die Männer schimpfen und so helfen, von den eigentlichen Verursachern abzulenken.
Beste Grüße
Michi
Was mich an der ganzen Debatte allerdings immer wieder aufstößt: Sie wird ziemlich verlogen geführt.
Natürlich kann man den (männlichen) Konsumenten ihr Verhalten vorwerfen. Das stelle ich auch nicht in Abrede.
Allerdings ist es doch so, dass das (männliche) Publikum von den Anbietern/Herstellern der beworbenen Produkte ganz gezielt und mit voller Absicht manipuliert wird.
Wir Menschen tragen nun mal entwicklungsgeschichtlich bedingt bestimmte Verhaltensweisen und Instinkte in uns, die wir nicht einfach so abstellen oder umfassend kontrollieren können. Die etwa seit den 1950er Jahren als eigenständige Branche in Erscheinung tretende Werbe-/Marketing-Dienstleistung hat tatsächlich nicht weniger zum Ziel, als Menschen gegen ihren freien Willen zu Kaufentscheidungen zu bringen, sie also zu manipulieren. Ich hatte während meiner Studienzeit, als das noch ein recht verschwiegenes Thema war, das zweifelhafte Vergnügen, eine Diplomarbeit aus diesem Bereich Korrektur zu lesen. Natürlich steht das von mir so ausformulierte Ziel nicht wortwörtlich da. Doch wenn man die ganzen Techniken und Tricks in so geballter Ladung vor sich hat, dann kann einem schon ein Licht aufgehen.
Wenn man also schon Vorwürfe verteilen möchte, warum dann immer so zurückhaltend, wenn es um Jene geht, die uns alle zu ihrem Vorteil manipulieren möchte ... die Unternehmen. Ebenso sehe ich die Medien in der Schuld, die einerseits als Signalverstärker der Unternehmen agieren, und andererseits die Techniken auch selbst einsetzen. Sei es die BLÖD, die ganzen Illustrierten oder irgendwelche Wochen-Magazine. Überall sieht man: "Sex sells."
Es ist ja nicht so, dass man als Konsument eine Wahl hätte, mal abgesehen vom unrealistischen Totalverzicht, weil doch faktisch alle Anbieter gleichermaßen agieren.
Warum aber geben sich Frauen für einen solchen Job her?
Kann die Mehrheit wirklich so naiv sein, und nicht wissen, was da gespielt wird?
Nach mehreren Jahrzehnten dauerpräsentem Feminismus muss es doch langsam in allen Frauen-Köpfen angekommen sein, dass ein kurzes aufreizendes Outfit die Frau auf ihr Äußeres reduziert und zur Dekoration, zum Sexobjekt macht.
Warum also verschließt Frau die Augen? Ist es das leicht verdiente Geld? Die Zeit schreibt von 10-13 Euro, was ich für untertrieben halte. In andere Quellen las ich ab 20 Euro aufwärts. Erhofft man sich vielleicht die Chance, dabei irgendwie als (Super-)Model entdeckt zu werden? Oder etwa, sich einen stinkreichen Manager angeln zu können?
Wer ernsthaft glaubt, dass die Hostessen auf den Messen nur für das Verteilen von Werbeflyern bezahlt werden, der sollte mal einen Monat bei Wind und Wetter Werbeprospekte austragen und auf die Uhr schauen, was dabei effektiv als Stundenlohn herauskommt. Das liegt weit(!) unter dem gesetzlichen Mindestlohn, und insbesondere im kleinstädtischen und ländlichen Bereich müssen die Austräger auch noch unentgeltlich ihren privaten PKW einsetzen, was den Lohn weiter schmälert.
Warum eiert auch die Zeit so herum, anstatt Ross und Reiter zu benennen?
Ich würde mir sehr wünschen, dass das Thema mit mehr Ehrlichkeit angegangen wird, und dass sich Feministinnen hier nicht zum Werkzeug der Medien und Unternehmen machen, auf die Männer schimpfen und so helfen, von den eigentlichen Verursachern abzulenken.
Beste Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Cybill
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Michi,
Die Zeit ist eine Autorenzeitung, da geht es darum, ein breites Spektrum an Meinungen abzubilden. Eben dem Bildungsauftrag der Medien nachzukommen.
Ich kann jedoch deiner Argumentation nicht ganz folgen, denn sie ist von der Struktur her so aufgebaut, wie die der Vergewaltiger, wonach die gut aussehende und sexy gekleidete Frau an ihrer Vergewaltigung selbst schuld sei. Ich denke, dass es ratsam ist, an dieser Stelle ganz differenziert zu argumentieren.
Cybill
Die Zeit ist eine Autorenzeitung, da geht es darum, ein breites Spektrum an Meinungen abzubilden. Eben dem Bildungsauftrag der Medien nachzukommen.
Ich kann jedoch deiner Argumentation nicht ganz folgen, denn sie ist von der Struktur her so aufgebaut, wie die der Vergewaltiger, wonach die gut aussehende und sexy gekleidete Frau an ihrer Vergewaltigung selbst schuld sei. Ich denke, dass es ratsam ist, an dieser Stelle ganz differenziert zu argumentieren.
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Michi
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Hallo Cybill,Cybill hat geschrieben: Mo 10. Dez 2018, 12:43 Ich kann jedoch deiner Argumentation nicht ganz folgen, denn sie ist von der Struktur her so aufgebaut, wie die der Vergewaltiger, wonach die gut aussehende und sexy gekleidete Frau an ihrer Vergewaltigung selbst schuld sei. Ich denke, dass es ratsam ist, an dieser Stelle ganz differenziert zu argumentieren.
ich möchte doch sehr bitten, von derartigen Vergleichen und Unterstellungen Abstand zu nehmen. Die Vergewaltigungskeule auszupacken ist hier unangebracht und destruktiv.
Du hast leider nur gelesen, was du wahrhaben wolltest. Das Thema Marketing und Manipulation hast du komplett ignoriert.
Ich habe versucht, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Und, wenn wir mal in der Ecke bleiben, in die du die Situation so gerne stellen möchtest, dann ist sie viel eher mit Prostitution, mit einer Peepshow vergleichbar, und man kann die Messestandbetreiber als die Zuhälter betrachten, die die Frauen auf ihrem Stand zum Anschaffen bzw. Posieren schicken. Die männlichen Messebesucher wären dann die Freier und Gaffer an den imaginären Gucklöchern.
Ich tausche mich gerne mit dir aus, möchte jedoch um eine differenzierte Herangehensweise bitten.
Beste Grüße
Michi
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Yasmine
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Danke Cybill, das war auch meine Meinung! Ja, es ist richtig, jede Hostess sucht sich aus, da zu arbeiten. Klar gibt es gutes Geld und wenn man gut aussieht, warum nicht ein Produkt vermarkten. Als Studentin ist das ein guter Nebenverdienst.Cybill hat geschrieben: Mo 10. Dez 2018, 12:43 Ich kann jedoch deiner Argumentation nicht ganz folgen, denn sie ist von der Struktur her so aufgebaut, wie die der Vergewaltiger, wonach die gut aussehende und sexy gekleidete Frau an ihrer Vergewaltigung selbst schuld sei. Ich denke, dass es ratsam ist, an dieser Stelle ganz differenziert zu argumentieren.
Cybill
Dann aber zu behaupten, sie seien es selbst schuld... Nein, das geht gar nicht. Es gibt noch so viel zu tun und das ist schade.
LG
Yasmine
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Whoopy Highfly
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Gebe den letzten Schreiberinnen vollkommen recht.
Ich stelle immer wieder fest, je niedriger das Niveau der Ausstellungsstücke, desto kürzer die Röcke der Hostessen.
Zwar sind die Damen der Investitionsgüter Messen schick angezogen, jedoch nicht aufreizend.
Eine etwas "¦
Steffi
Ich stelle immer wieder fest, je niedriger das Niveau der Ausstellungsstücke, desto kürzer die Röcke der Hostessen.
Zwar sind die Damen der Investitionsgüter Messen schick angezogen, jedoch nicht aufreizend.
Eine etwas "¦
Steffi
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.
Bye
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Aria
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Tja, warum macht frau so etwas?! Ich denke, es ist heutzutage mittlerweile jeder Frau bewusst, dass sie auf ihr äusseres reduziert wird und bei entsprechender Veranlagung und Betonung eben solcher, durch entsprechende Kleidung, Zielscheibe für derartige Angriffe wird. Ich unterstelle denjenigen, die sich dafür hergeben, in erster Linie mal Naivität. Die denken vielleicht: Naja, wird schon nicht so heftig werden, da öffentlich und der AG ist ja auch jederzeit ansprechbar und wird schon darauf reagieren, wenn was sein sollte. Dass es dennoch unangenehm werden kann, dürfte wohl jedem klar sein - spätestens nach dem ersten Messetag. Also, wie kann man darauf reagieren?
1. von Seiten der Hostess: Kann ich damit umgehen? Ja. --> nächster Tag wieder hin. Nein. --> kündigen.
2. von Seiten des AG: Security einstellen. Wird aber nicht passieren, da zu teuer.
Also bleibt nur die Hostess selbst als Stellschraube, da, und da sind wir mal realistisch, wird sich am Verhalten der aufdringlichen, männlichen Besucher nix ändern.
Es gibt halt Situationen im Leben, die kann man nicht jedem recht machen. Erst recht, wenn es welche gibt, die mit der temporären Situation kein Problem haben.
Denn es gibt durchaus Frauen, die das locker wegstecken. Die haben ein flottes Mundwerk, führen die Männer an der Nase rum und wissen ganz genau, wie weit sie gehen können.
Die sind dem AG auch lieber, als diejenigen, die sich ständig beschweren und meinen, sie könnten bestehende Gewohnheiten von hier auf jetzt revolutionieren.
Denn für die, die sich gerade beschwert, stehen 5 dahinter, die sich um den Job reissen und damit kein Problem haben.
Ist ja auch in anderen Berufen so. Entweder du kannst ihn machen oder nicht. Eine Wahl hast du immer. Brisant wird es erst, wenn dir keine Wahl mehr bleibt. Doch die haben wir hier - Gott sei Dank!
1. von Seiten der Hostess: Kann ich damit umgehen? Ja. --> nächster Tag wieder hin. Nein. --> kündigen.
2. von Seiten des AG: Security einstellen. Wird aber nicht passieren, da zu teuer.
Also bleibt nur die Hostess selbst als Stellschraube, da, und da sind wir mal realistisch, wird sich am Verhalten der aufdringlichen, männlichen Besucher nix ändern.
Es gibt halt Situationen im Leben, die kann man nicht jedem recht machen. Erst recht, wenn es welche gibt, die mit der temporären Situation kein Problem haben.
Denn es gibt durchaus Frauen, die das locker wegstecken. Die haben ein flottes Mundwerk, führen die Männer an der Nase rum und wissen ganz genau, wie weit sie gehen können.
Die sind dem AG auch lieber, als diejenigen, die sich ständig beschweren und meinen, sie könnten bestehende Gewohnheiten von hier auf jetzt revolutionieren.
Denn für die, die sich gerade beschwert, stehen 5 dahinter, die sich um den Job reissen und damit kein Problem haben.
Ist ja auch in anderen Berufen so. Entweder du kannst ihn machen oder nicht. Eine Wahl hast du immer. Brisant wird es erst, wenn dir keine Wahl mehr bleibt. Doch die haben wir hier - Gott sei Dank!
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Marlene K.
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Ich finde es bedenklich, wenn wir uns als Sex-Objekt gewertet fühlen, wenn Menschen davon ausgehen, dass wir schwul seien, aber kein Problem darin sehen, wenn Frauen als Sex-Objekt eingesetzt werden.
Für mich ist es dabei unerheblich, ob die Frau der Tätigkeit freiwillig oder nicht freiwillig nachgeht.
Für mich ist es dabei unerheblich, ob die Frau der Tätigkeit freiwillig oder nicht freiwillig nachgeht.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Aria
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Ich habe deinen Satz jetzt 3x gelesen und habe ihn immer noch nicht ganz verstanden.Ralf-Marlene hat geschrieben: Mo 10. Dez 2018, 20:43 Ich finde es bedenklich, wenn wir uns als Sex-Objekt gewertet fühlen, wenn Menschen davon ausgehen, dass wir schwul seien, aber kein Problem darin sehen, wenn Frauen als Sex-Objekt eingesetzt werden.
Für mich ist es dabei unerheblich, ob die Frau der Tätigkeit freiwillig oder nicht freiwillig nachgeht.
Nur so nebenbei, ich habe weniger ein Problem damit, als Sex-Objekt angesehen zu werden. Das ist im Preis nun mal mit inbegriffen, den ich aber gewillt bin, dafür zu zahlen.
Gewiss, mich hat es einiges an Mühen gekostet, mich damit zu arrangieren. Andererseits gibt es ja nicht nur schlechte Seiten dieses Zustandes. Wäre dem nicht so, würde ich
ja auch weniger Beachtung finden, und darum geht es ja meistens bei der Partnersuche. Wer A sagt, muss auch B sagen!
Ich muss dazu sagen, dass ich mittlerweile damit aber auch ganz gut zurecht komme. Denn, ich bin nicht auf den Mund gefallen, und ich habe es schon mehr als 1x erlebt, dass
ich mir dadurch den nötigen Respekt verschaffen konnte und von der Opferrolle in die Kumpelrolle gerutscht bin. Es gibt halt immer jemand der macht und jemand, der machen lässt.
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Michi,
ich habe die Struktur deiner Argumentation gewertet, nicht das argumentative Beiwerk. Das nennt man Abstraktion. Lies bitte nochmal genau, was ich geschrieben habe.
Gruß
Cybill
ich habe die Struktur deiner Argumentation gewertet, nicht das argumentative Beiwerk. Das nennt man Abstraktion. Lies bitte nochmal genau, was ich geschrieben habe.
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Aha, die Frauen sind also selbst schuld. Ersten wissen sie ja dass es zum Preis des Frauseins dazugehört und zweitens lassen sie es ja mit sich machen. Ganz im Gegensatz zu einer Frau mit männlicher Sozialisation natürlich.Aria hat geschrieben: Mo 10. Dez 2018, 21:10 ....
Nur so nebenbei, ich habe weniger ein Problem damit, als Sex-Objekt angesehen zu werden. Das ist im Preis nun mal mit inbegriffen, den ich aber gewillt bin, dafür zu zahlen. Gewiss, mich hat es einiges an Mühen gekostet, mich damit zu arrangieren. Andererseits gibt es ja nicht nur schlechte Seiten dieses Zustandes. Wäre dem nicht so, würde ich ja auch weniger Beachtung finden, und darum geht es ja meistens bei der Partnersuche. Wer A sagt, muss auch B sagen!
Ich muss dazu sagen, dass ich mittlerweile damit aber auch ganz gut zurecht komme. Denn, ich bin nicht auf den Mund gefallen, und ich habe es schon mehr als 1x erlebt, dass ich mir dadurch den nötigen Respekt verschaffen konnte und von der Opferrolle in die Kumpelrolle gerutscht bin. Es gibt halt immer jemand der macht und jemand, der machen lässt.
Wo, bitte, ist der Dislike-Button?
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Liebe Aria,Aria hat geschrieben: Mo 10. Dez 2018, 21:10 Nur so nebenbei, ich habe weniger ein Problem damit, als Sex-Objekt angesehen zu werden. Das ist im Preis nun mal mit inbegriffen, den ich aber gewillt bin, dafür zu zahlen.
Gewiss, mich hat es einiges an Mühen gekostet, mich damit zu arrangieren. Andererseits gibt es ja nicht nur schlechte Seiten dieses Zustandes. Wäre dem nicht so, würde ich
ja auch weniger Beachtung finden, und darum geht es ja meistens bei der Partnersuche. Wer A sagt, muss auch B sagen!
Ich muss dazu sagen, dass ich mittlerweile damit aber auch ganz gut zurecht komme. Denn, ich bin nicht auf den Mund gefallen, und ich habe es schon mehr als 1x erlebt, dass
ich mir dadurch den nötigen Respekt verschaffen konnte und von der Opferrolle in die Kumpelrolle gerutscht bin. Es gibt halt immer jemand der macht und jemand, der machen lässt.
es ist schön für Dich, wenn Du auch als Frau Kumpel sein kannst und Dich mit Respektlosigkeiten arrangierst. Mir gelingt dies auch meist, ohne dass ich dies gut finde.
Ich möchte keine Welt, in der ich immer meine Wehrhaftigkeit gegenüber Respektlosigkeiten und persönlicher Herabsetzung beweisen muss, um durch den Alltag zu kommen.
Genau dieser Kampf zermürbt viele Menschen. Leben sollte kein Machtkampf sein und Flirten und Komplimente können auch wohlwollend Beachtung bezeugen. Frauen jeder Herkunft gelingt dies ja auch.
Ich bleibe dabei: Ein Mensch, der sich schön und auch Körperbetont kleidet gibt damit keinem oder keiner anderen das Recht zur sexuell begehrten Sache ohne eigenes Recht herabgewürdigt zu wehren.
Übergriffikeiten und bis hin zur sexuellen Gewalt bleiben immer die Schuld des Täters, der Täterin, sind nie Schuld der Person, die sie erleiden muss.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Manchmal denke ich, es könnte auch andersherum sein ...Cybill hat geschrieben: Mo 10. Dez 2018, 08:23 Wenn man sich überlegt, woher der Ausdruck Messe für eine Verkaufsaustellung überhaupt kommt...
...genau, vom Gottesdienst!
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Hallo Cybill,Cybill hat geschrieben: Mo 10. Dez 2018, 23:32 ich habe die Struktur deiner Argumentation gewertet, nicht das argumentative Beiwerk. Das nennt man Abstraktion. Lies bitte nochmal genau, was ich geschrieben habe.
ich lese und sehe, dass es wohl zu nichts führt. Du siehst, was du sehen willst, und was dir nicht passt, erklärst du kurzerhand zu "argumentativen Beiwerk".
Ich sehe sehr wohl das Problem im Verhalten der männlichen Konsumenten. Aber ich sehe es als allgemein bekannt und anerkannt, und sehe auch keinen Sinn, ausschließlich diesen einen Aspekt fortgesetzt zu repetieren und die anderen Aspekte dabei zu ignorieren.
Offensichtlich findest du aber die Objektifizierung und wirtschaftliche Ausbeutung des Frauenkörpers gut und richtig.
Tut mir leid, das zu konstatieren, aber unter diesen Umständen, bringt ein weiterer Austausch keinen Fortschritt.
Michi
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