Hallo Zusammen
Da war ich doch etwas müde, als ich von meinen Breitzugfedern geschrieben habe..."¦. .
FallenMycraft hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 08:29
Christiane hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 21:43
Ich muß auch zugeben, daß ich noch eine unverbesserliche Briefschreiberin bin und eine Schwäche für schönes Briefpapier habe (am besten noch dezent parfümiert

).
Unverbesserlich bin ich zwar nicht. Ich weiss aber, dass ich meinen Lieben mit einem Handgeschriebenen Brief eine Freude machen kann.
Bei schönem Briefpapier hatte ich bisher immer ein Problem mit der Papierqualität. Da die Tauchfeder doch mehr Tinte abgibt als eine Füllerfeder, fransen dann die Linien stark aus
Hier muß ich Dir nun doch widersprechen.
Wenn Du handgeschöpftes Papier nimmst - passiert das mit Tinte in ca. 80% der Fälle. Ich habe aber auch schon Büttenpapiere erlebt, in die die Tinte nicht eingesunken ist.
Tusche gibt da dann schon bessere Ergebnisse (allerdings auch nicht immer). Hier ist es eher schon die Ausnahme, daß die Buchstaben ausfransen.
Ich mußte die Erfahrung machen, daß es immer am Zusammenwirken von Schreibmedium (Tinte/Tusche) und Papier (Bütten/Hadern/Maschinen,-) liegt.
Manche Tinten verlaufen - andere wieder auf dem gleichen Papier gar nicht (?).
Ich habe mal Spaßes halber ein handgeschöpftes Papier mit Bimsstein abgerieben (so wie es die Schreiber früher gemacht haben). Die Tinte ist nur da eingesunken, wo ich zu schlampig drüber bin (

).
Scheinbar hat es geglättet und die Poren verschlossen - oder so.
Natürlich gibt es auch bei Tinte und Tusche deutliche Qualitätsunterschiede.
@Simone
An Deiner Stelle würde ich mit einfachem gestrichenen Papier 80g oder 100g (wie für den Drucker) und einem Kaligraphiefüller von Lamy, oder Online anfangen.
Da fällt beim Üben das dauernde Nachfüllen weg und die Kosten sind im überschaubaren Rahmen.
Liebe Grüße
Christiane