Was heißt hier untreu? Warum vertrauen wir? ...und worauf?
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Marlene K.
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Was heißt hier untreu? Warum vertrauen wir? ...und worauf?
Durch einen anderen Thread von Frieda "Eine Frage/Gedanke zum Thema...Treue" viewtopic.php?f=2&t=16745 habe ich über die Frage nachgedacht, was das eigentlich ist, die "Treue" und wie hat sich mein Verhältnis zu dieser im Laufe der Zeit entwickelt?
Ich fände es spannend von Euch Eure Gedanken und Gefühle dazu zu hören.
Ich selber habe mit meiner ersten Liebe eine monogame Beziehung gelebt, auch nachdem er "gestrauchelt" ist. Die Beziehung zerbrach an seiner Mutter und meiner Unfähigkeit, meinen Grundwehrdienst ohne innere Brüche zu überleben. Dann habe ich fünf Jahre getrauert und war unfähig zu neuem...
Damals war es undenkbar für mich mit einen Menschen in einer Beziehung auch nur ein Verhältnis zu haben.
In den 90er Jahren habe ich eine nach zwei Jahren von meiner Seite aus monogamen Beziehung mit einem Menschen m it geringer Libido eine radikal offene Beziehung geführt. Dabei wussten wir beide aber immer, zu wem wir jeden Abend zurückkehren.
Im Augenblick lebe ich mit "Verhältniss(en)". Mein Ideal ist immer noch die partnerschaftliche und monogame Beziehung, wobei ich davon ausgehe, dass weder Mann noch Frau dabei für alle anderen blind werden müssen. Flirten macht mir noch mehr Spaß, wenn ich weiß, es bleibt ein schönes Spiel ohne Zweck. Das sollte allerdings der Mensch, mit dem ich flirte auch wissen und so sehen...
Ich freue mich auf Eure Haltungen, Geschichten, Erfahrungen und dem, was Ihr daraus macht
Ich fände es spannend von Euch Eure Gedanken und Gefühle dazu zu hören.
Ich selber habe mit meiner ersten Liebe eine monogame Beziehung gelebt, auch nachdem er "gestrauchelt" ist. Die Beziehung zerbrach an seiner Mutter und meiner Unfähigkeit, meinen Grundwehrdienst ohne innere Brüche zu überleben. Dann habe ich fünf Jahre getrauert und war unfähig zu neuem...
Damals war es undenkbar für mich mit einen Menschen in einer Beziehung auch nur ein Verhältnis zu haben.
In den 90er Jahren habe ich eine nach zwei Jahren von meiner Seite aus monogamen Beziehung mit einem Menschen m it geringer Libido eine radikal offene Beziehung geführt. Dabei wussten wir beide aber immer, zu wem wir jeden Abend zurückkehren.
Im Augenblick lebe ich mit "Verhältniss(en)". Mein Ideal ist immer noch die partnerschaftliche und monogame Beziehung, wobei ich davon ausgehe, dass weder Mann noch Frau dabei für alle anderen blind werden müssen. Flirten macht mir noch mehr Spaß, wenn ich weiß, es bleibt ein schönes Spiel ohne Zweck. Das sollte allerdings der Mensch, mit dem ich flirte auch wissen und so sehen...
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Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Frieda
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Re: Was heißt hier untreu? Warum vertrauen wir? ...und worauf?
Warum vertrauen wir?
Vertrauen ist etwas heilsames für uns.
Vertrauen ist ein wichtiger Grundstein in unserer Entwicklung.
Vertrauen geht allen tugendhaften Handlungen voraus.
Vertrauen vertreibt das Zögern in uns.
Mangelndes Vertrauen zieht unsere Gedanken in eine negative Gedankenwelt, all zu oft sind es auch nur erfundene Geschichten auch negative, die uns dann Leid zufügen, getrieben aus Angst und Unwissenheit heraus und was dann unser Misstrauen wachsen lässt (was in meiner Sprache ein Seelengift ist).
Es bedeutet nicht, dass meine Worte/Sätze die absolute Wahrheit sind...sie sind meine Wahrheit!
Namaste
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Mangelndes Vertrauen zieht unsere Gedanken in eine negative Gedankenwelt, all zu oft sind es auch nur erfundene Geschichten auch negative, die uns dann Leid zufügen, getrieben aus Angst und Unwissenheit heraus und was dann unser Misstrauen wachsen lässt (was in meiner Sprache ein Seelengift ist).
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Namaste
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*
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Marlene K.
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Re: Was heißt hier untreu? Warum vertrauen wir? ...und worauf?
Liebe Frieda,Frieda hat geschrieben: Do 6. Sep 2018, 19:06 Warum vertrauen wir?
Vertrauen ist etwas heilsames für uns.
Vertrauen ist ein wichtiger Grundstein in unserer Entwicklung.
Vertrauen geht allen tugendhaften Handlungen voraus.
Vertrauen vertreibt das Zögern in uns.
Es bedeutet nicht, dass meine Worte/Sätze die absolute Wahrheit sind...sie sind meine Wahrheit!
Namaste![]()
diese Worte sagen aus, was ich denke. Das ist der Grund, warum ich immer wieder neu "naiv" und vertrauend auf Menschen zugehe(n möchte).
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Was heißt hier untreu? Warum vertrauen wir? ...und worauf?
Wie ich schon in Fridas Fred schrieb: Treue ist in erster Linie Treue zu sich selber. Dazu gehört Offenheit, auch die Dinge in sich selber an zu schauen, die einem nicht gefallen. Hier geht es auch nicht um Ursachensuche, die ja oft, vielleicht auch immer das Verdrängen von Verantwortung ist, sondern um die Übernahme von Veranwortung für sich selber im Tun und Denken. Dann bin ich treu zu mir selber und kann Treue leben.
Treue des Anderen ist ein Geschenk, für das ich ich dankbar bin. Aber der Andere kann nur Treue zu mir entwickeln, wenn ich ihm die Möglichkeit dazu gebe. Er muss mich wahrlich kennen, nicht nur scheinbar.
Treue des Anderen ist ein Geschenk, für das ich ich dankbar bin. Aber der Andere kann nur Treue zu mir entwickeln, wenn ich ihm die Möglichkeit dazu gebe. Er muss mich wahrlich kennen, nicht nur scheinbar.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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