Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"
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Anne-Mette
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Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette » Mi 14. Feb 2018, 17:47

Moin,

Respekt zollen möchte ich wegen seines Durchhaltevermögens )))(: und hoffe, dass seine Freilassung nahe ist.

Auch wenn es wenig hilft: ich denke an ihn und an die anderen in der Türkei unter fragwürdigen Umständen festgehaltenen Menschen (888)

Gruß
Anne-Mette

susanneb
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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 2 im Thema

Beitrag von susanneb » Mi 14. Feb 2018, 19:58

Endlich! Super! Wunderbar! Was im vergangenen Jahr noch als Gerücht die Runde machte, ist nun wissenschaftlich (so mit Zahlen und Daten) und amtlich (so mit Stempel und Siegel) erwiesen: Deutschland schafft sich ab!
Nur 16,5 Prozent der 81 Millionen Deutschen, so hat das Statistische Bundesamt ermittelt, sind unter 18 Jahre alt, nirgends in Europa ist der Anteil der Minderjährigen derart niedrig. Auf je 1.000 Einwohner kommen nur noch 8,3 Geburten – auch das der geringste Wert in Europa.
Besonders erfreulich: Die Einwanderer, die jahrelang die Geburtenziffern künstlich hochgehalten haben, verweigern sich nicht länger der Integration und leisten ihren (freilich noch steigerungsfähigen) Beitrag zum Deutschensterben.
Volkssportarten Jammern und Ausländerklatschen
Noch erfreulicher: Die Ossis schaffen sich als Erste ab. Während im Westen die Zahl der Minderjährigen in den vergangenen zehn Jahren um 10 Prozent gesunken ist, ging sie im Osten um 29 Prozent zurück. Die Sandys, Mandys und Jacquelines pfeifen auf das neue deutsche Mutterkreuz („Elterngeld“) und tragen nach Kräften dazu bei, dass den ostdeutschen Volkssportarten Jammern, Opfersein und Ausländerklatschen in absehbarer Zeit der Nachwuchs ausgehen wird.
Woran Sir Arthur Harris, Henry Morgenthau und Ilja Ehrenburg gescheitert sind, wovon George Grosz, Marlene Dietrich und Hans Krankl geträumt haben, übernehmen die Deutschen nun also selbst, weshalb man sich auch darauf verlassen kann, dass es wirklich passiert. Denn halbe Sachen waren nie deutsche Sachen („totaler Krieg“, „Vollkornbrot“); […]
Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. Eine Nation, deren größter Beitrag zur Zivilisationsgeschichte der Menschheit darin besteht, dem absolut Bösen Namen und Gesicht verliehen und, wie Wolfgang Pohrt einmal schrieb, den Krieg zum Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit gemacht zu haben; eine Nation, die seit jeher mit grenzenlosem Selbstmitleid, penetranter Besserwisserei und ewiger schlechter Laune auffällt; eine Nation, die Dutzende Ausdrücke für das Wort „meckern“ kennt, für alles Erotische sich aber anderer Leute Wörter borgen muss, weil die eigene Sprache nur verklemmtes, grobes oder klinisches Vokabular zu bieten hat, diese freudlose Nation also kann gerne dahinscheiden. […]
Nun, da das Ende Deutschlands ausgemachte Sache ist, stellt sich die Frage, was mit dem Raum ohne Volk anzufangen ist, der bald in der Mitte Europas entstehen wird: Zwischen Polen und Frankreich aufteilen? Parzellieren und auf eBay versteigern? Palästinensern, Tuvaluern, Kabylen und anderen Bedürftigen schenken? Zu einem Naherholungsgebiet verwildern lassen? Oder lieber in einen Rübenacker verwandeln?
Egal. Etwas Besseres als Deutschland findet sich allemal.

Für alle die es nicht wissen, das ist die Meinung von Herr Yücel.

ascona
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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 3 im Thema

Beitrag von ascona » Mi 14. Feb 2018, 21:23

Danke, Susanne , für diesen Beitrag.
Die meisten - ich eingeschlossen - kennen Deniz Yücel ja nur weil er in der Türkei inhaftiert ist.
Wenn ich sehe , daß er solche kruden Sachen schreibt (vornehm ausgedrückt), kann ich nur sagen:
Ich hoffe ehrlich, daß er TROTZDEM möglichst bald frei kommt.
Wir halten solche Leute aus.

(der Text erinnert mich an einen andern Deutschenhasser... ah ja, Henrik Broder)

Lina
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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 4 im Thema

Beitrag von Lina » Mi 14. Feb 2018, 21:27

Das ist die eine Seite davon.

Die andere ist, dass der türkische Staat nach wie vor Leete einsperren laesst, wenn sie etwas geschrieben haben, was Erdogan nicht gefaellt.

Astrid
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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 5 im Thema

Beitrag von Astrid » Do 15. Feb 2018, 00:04

Ach Susanne,

das Nazi-Regime z.B. hat nicht nur über fast die ganze Welt, sondern auch über das deutsche Volk selbst unermeßliches Leid gebracht, an dem wir selbst heute noch zu knabbern haben und dennoch wird es auch heute noch von nicht unerheblich vielen Deutschen heimlich und auch offen verehrt. Was soll das also?

Die Justiz in der Türkei ist längst nicht mehr unabhängig und es kann doch einfach nicht sein, daß man die höchst fragwürdige Inhaftierung von Personen anhand ihrer politischen Einstellung zu relativieren versucht, so wie Du es anscheinend vor hast.

Mir war schon immer suspekt, wenn sich Menschen hauptsächlich über ihre Zugehörigkeit zu einer Nationalität identifizieren.

LG Astrid

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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 6 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 » Do 15. Feb 2018, 07:40

Dein Posting Susanne liest sich für mich so.

"Egal ob er unrechtmäßig und ohne jegliche Anklage eingesperrt ist, er ist genau da wo er hingehört"

:((a

susanneb
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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 7 im Thema

Beitrag von susanneb » Do 15. Feb 2018, 13:13

Kann ich nicht sagen die Zensur hat zugeschlagen.

susanneb
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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 8 im Thema

Beitrag von susanneb » Do 15. Feb 2018, 13:42

Mal vorsichtig ausgedrückt, ich weiß nicht wo der Mann hingehört. Nur ich würde für jemanden der so schlecht so über mich redet keinen Finger krumm machen. Darf man das hier sagen, oder wird das auch bemängelt. Ich kann mir im Moment kein anderes Land vorstellen, die sich so für jemanden einsetzen würde.

Was wohl keiner verstanden hat, hier wird die Freiheit in unserem Land genutzt, über die Bewohner herzuziehen. Diese Freiheit gilt es zu verteidigen.


@ ascona, da hast du Recht, wir halten solche Leute aus. Es wird immer Menschen geben, die uns nicht mögen. Ich glaube allerdings das es mehr Menschen gibt die uns mögen. Henry Broder, kannte ich nicht. Es wird noch mehr Menschen geben, die sich eine Welt ohne Deutschen als die bessere vorstellen können.

Stellt sich nur die Frage, ob der Frieden in Europa ohne unsere Kanzler, ich sage mal Adenauer (Versöhnung mit Frankreich) und Brandt (Aussöhnung mit dem Osten), so langen gehalten hätte. Wer ist denn hier die treibende Kraft in Europa. Ich bin der Meinung das wir das sind, oder liege ich da auch falsch?

@Astrid ich bin 1963 geboren, tut mir leid, ich kann mich nicht erinnern Leid über die Menschheit gebracht zu haben. Schuld kann ich nicht fühlen. Ich habe auch nicht vor es zu tun. Wegen mir kann hier jeder machen was er will. Solange er sich an Recht und Gesetz hält.

Ich weiß nicht was er gemacht hat. Das es nicht in der Presse steht, heißt für mich noch nicht das da nichts war. Ich wage es noch einmal zu sagen, an eine unabhängige Justiz bei uns hege ich auch Zweifel.

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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 9 im Thema

Beitrag von Marielle » Do 15. Feb 2018, 14:00

Guten Tag Susanne,

du bist Yücel noch nicht persönlich begegnet, oder? Vermutlich würdest du seine Kolumne aus der taz von 2011 dann anders einordnen können. Yücel ist Journalist und weder doof noch extremistisch. Er kann zwischen den realen Zuständen und Zwängen hierzulande und den von ihm damals satirisch kritisierten Aspekten des 'richtigen' Deutschsein sehr gut unterscheiden. Er ist auch weit davon entfernt, das Land und seine Leute nicht zu mögen; nur vielleicht nicht alles und jede_n. Damit befindet er sich in guter Gesellschaft:

"Sagt, ist noch ein Land außer Deutschland, wo man die Nase eher rümpfen lernt als putzen?"
(Georg Christoph Lichtenberg)


Hab es gut

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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 10 im Thema

Beitrag von Sasha » Do 15. Feb 2018, 15:48

Nur eine kurze Anmerkung:
Narren erkennt man am Reden ohne Nutzen, am Wechsel ohne Fortschritt, an Fragen ohne Ziel, an Vertrauen zu Fremden und Freundschaft zu seinem Feind. Sagt (soweit ich erinnere) ein arabisches Sprichwort.
Mit gänzlich unpolitischem Gruß, Sasha (los, fallt über mich her!)
Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich (K. Adenauer)
Eigentlich bin ich ganz anders, doch ich komme viel zu selten dazu (Ö. von Horváth)
Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch anders zu sein (S. de Beauvoir)

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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 11 im Thema

Beitrag von susanneb » Do 15. Feb 2018, 15:59

Guten Tag Marielle,

nein, ich bin Herr Yücel nicht persönlich begegnet.
Ich gestehe allerdings das ich ihn nicht für schlau halte wie du. Er sollte doch als Kind von Einwandern wissen, dass es den Deutschen gar nicht gibt. Die heutigen Deutschen sind Nachfahren von Menschen, ich sage mal aller Herren Länder. Seiner Logik folgend müsste es auch nicht schlimm sein, wenn andere Völker aussterben. Wie dem auch sei, eigentlich wollte ich nur mal sagen, was der Mann publiziert hat. Ich hätte wissen müssen, dass dies hier eher auf Unverständnis stößt. Ich hatte bewusst keinen Kommentar dazu geschrieben. Soll sich jeder Mensch seine eigene Meinung bilden.

Zu deinem Zitat, es wird sich immer jemand finden lassen, der was negatives sagt. Ich behaupte es gibt viel Gutes über unser Land zu sagen. Dieses Land wurde auch mal das Land der Dichter und Denker genannt. Es nun, wie so gerne gemacht, auf 13 Jahre tausendjähriges Reich zu reduzieren, finde ich zu dünn. Tut mir leid.

Die Deutschen sind so wie ich sie kenne ein fröhliches Volk. Es so miesepetrisch darzustellen, wird den Menschen nicht gerecht. Man denke mal an das Sommermärchen 2016. Oder die WM1982. Ich erinnere mich gut daran, wie wir nach der Finalniederlage gegen Italien gemeinsam auf der Straße gefeiert haben. Hier kann man doch den Einfluss der Zuwanderer schön erkennen.

Allerdings, habe ich so eine gemeinsame Feier mit Türken noch nicht erlebt. HIer gibt es Schützen- und Straßenfeste. Im Sommer wird überall Musik unter freiem Himmel gemacht. Die Menschen lachen und sind fröhlich. Vieleicht sollte Herr Yüksel mal zu solchen Deutschen gehen. Beispiel, jedes Jahr im Sommer findet in unserer Alstadt eine kostenlose Veranstaltung mit Live Musik statt. Es kommen Menschen aus allen Ländern, nur die Türken, die dort wohnen sieht man nicht. Wenn man nicht hingeht, dann kennt man die Menschen nicht.

Schützenfeste und Karneval sind auch nicht mein Ding, fröhlich sein kann ich trotzdem. Wer gute Seiten an den Deutschen sucht, wird sie finden. Ich kann wenn ich will auch nur das Schlechte sehen.

Ein wenig zu kritisch, so würde ich die Eigenart der Deutschen bezeichnen. Den ein oder anderen auch als Spinner, aber trotzdem sehe ich keinen Grund mich zu freuen wenn es sie nicht mehr gibt. Man könnte fast meinen da spricht uns jemand das Recht zu leben ab.

Aber wie gesagt, den Deutschen gibt es nicht. Es gibt das Deutsche Volk,mit all seinen Eigenarten wie jedes Volk hat.

Magst du anders sehen, ist dein gutes Recht. Ich jedenfalls bin froh in einem Land zu leben, wo ich zum größten Teil mein Leben leben kann. Ohne den Zwang einer Religion zugehören zu müssen. Mit wenig Sorge um Leib und Leben. Mit der Gewissheit in schwierigen Zeiten auf die Solidargemeinschaft bauen zu können. Aber auch mit der Pflicht was zurück zu geben. Und sei es klaglos meine Steuern zu zahlen.

Susanne

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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 12 im Thema

Beitrag von Marielle » Do 15. Feb 2018, 17:21

Hallo Susanne,

nimm's mir bitte nicht übel, aber ich glaube, dass du den Text von Yücel nicht richtig einordnest.

Es handelt sich dabei um eine satirische Kolumne, die in einer der linkesten Zeitungen des Landes erschienen und natürlich auch für deren Leser_innen geschrieben ist. Die Kolumne bezieht sich auf das kurze Zeit vorher erschienene Buch von Sarrazin mit dem Titel "Deutschland schafft sich ab". In diesem Buch hat Sarrazin, allerdings ganz ohne Ironie oder Satire, unter anderem behauptet, dass es in Familien mit Migrationshintergrund häufige Inzestfälle gäbe, die zu entsprechend vielen behinderten Kindern in diesen Familien führen, weshalb der schulische Erfolg dieser Menschen zu wünschen übrig liesse........


Unter uns: Das Deutschland, das Sarrazin und andere Gestalten sich wünschen, könnte auch wegen mir gern 'abgeschafft' werden.

Das ist aber nicht Deutschland als solches. Noch ist da viel mehr zu verteidigen, als abzuschaffen. Das weiss auch Deniz Yücel und tut das. Zur Not (oder in der taz) auch mal mit satirischer Überspitzung.

Man könnte fast meinen da spricht uns jemand das Recht zu leben ab.
Wenn du ihm begegnet wärst, würdest du das vermutlich nicht sagen. Vielmehr kämpft da jemand mit seinen Mitteln für eine Gesellschaft (hier), in der Herkunft und Nationalltät keine tragende Rolle mehr spielen oder (in der Türkei) in der man nicht verhaftet, gefoltert oder erschossen werden kann, nur weil man Kurd_in ist. Man muss seine Mittel nicht mögen, aber man sollte verstehen, worum es Yücel geht.

Habs gut

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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 13 im Thema

Beitrag von conny » Do 15. Feb 2018, 17:45

susanneb hat geschrieben:
Do 15. Feb 2018, 15:59
Vieleicht sollte Herr Yüksel mal zu solchen Deutschen gehen.
Das geht gerade nicht.

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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 14 im Thema

Beitrag von susanneb » Do 15. Feb 2018, 19:09

Ja Marielle,

dann wäre es ja gut wenn er sich mal um seine Landsleute kümmern würden, die hier leben, und dann für Erdogan stimmen. Tut mir leid, was in den Köpfen vorgeht verstehe ich nicht.
MIr ist und bleibt Herr Yüksel mehr als supekt. Dann ist der Wunsch von ihn an Herrn Sarazin, für den er 20000,-- Euro zahlen musste, auch Satire gewesen.
Mit Satire ist es so eine Sache, man weiß nie was nun wirklich gemeint ist.

Dann will ich mir mal das Buch von Sarazin kaufen und lesen, wenn ich Ostern im Urlaub bin. Im letzten Urlaub habe das Buch: Merkel eine kritische Bilanz gelesen. Sehr interessant.

Ja Conny, da hast du Recht, wird sich aber bald ändern. Da bin ich mir sicher.

Susanne

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Re: Nach einem Jahr in Haft "Deniz Yücel scheint ungebrochen"

Post 15 im Thema

Beitrag von Jasmine » Do 15. Feb 2018, 19:48

Ob man Herrn Yücel mag oder nicht, ein Jahr ohne Anklage in Haft, in einem "NATO-Partner-Land", ist für mich unverständlich.
Liebe Grüße Jasmine
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