"Gender Pension Gap"
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Olivia
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"Gender Pension Gap"
Geringere Rentenansprüche von Frauen - Altersbezüge von Männern durchschnittlich doppelt so hoch
Bei der Altersversorgung haben Frauen das Nachsehen: Der "Gender Pension Gap", also die geschlechtsspezifische Differenz bei den Altersbezügen, liegt bei 53 Prozent! Das ist das Ergebnis des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans Böckler Stiftung.
Bei der Altersversorgung haben Frauen das Nachsehen: Der "Gender Pension Gap", also die geschlechtsspezifische Differenz bei den Altersbezügen, liegt bei 53 Prozent! Das ist das Ergebnis des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans Böckler Stiftung.
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Michi
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Re: "Gender Pension Gap"
Es stimmt: Prinzipiell bekommen Frauen weniger Rente.
Allerdings finde ich den Begriff "Gender Pension Gap" dafür eher unpassend.
Schuld sind nämlich nicht die Männer, wie das mit der Formel "Gender xxx Gap" immer zum Audruck gebracht werden soll.
Sondern das Rentensystem funktioniert ganz genau so, wie es beabsichtigt ist.
Unser Rentensystem ist die logische Folge der Auffassung, die in unserem Lande herrscht, und die auch hier so manche gut findet. So lange in der Politik mehr oder weniger offen die Auffassung vertreten wird, ich zitiere hier mal den Sozialdemokraten Franz Müntefering*): "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.", so lange also solch in meinen Augen menschenverachtendes Gedankengut hoffähig ist, wird sich auch nichts daran ändern.
So lange also die Rente darauf basiert, wie viel Einkommen man durch bezahlte Arbeit erwirtschaftet hat, und so lange Frauen in Rente gehen, die in größerem Umfang zuhause geblieben sind und finanziell von ihren Männern mitversorgt wurden, so lange wird sich das auch zwangsläufig so drastisch im Rentenbezug wiederspiegeln.
*) https://de.wikiquote.org/wiki/Franz_M%C3%BCntefering
am Dienstag 9. Mai 2006 in der Bundestagsfraktion der SPD zum geplanten "SGB II-Optimierungsgesetz" ZEIT online 10.05.2006, taz 11.05.2006
Allerdings finde ich den Begriff "Gender Pension Gap" dafür eher unpassend.
Schuld sind nämlich nicht die Männer, wie das mit der Formel "Gender xxx Gap" immer zum Audruck gebracht werden soll.
Sondern das Rentensystem funktioniert ganz genau so, wie es beabsichtigt ist.
Unser Rentensystem ist die logische Folge der Auffassung, die in unserem Lande herrscht, und die auch hier so manche gut findet. So lange in der Politik mehr oder weniger offen die Auffassung vertreten wird, ich zitiere hier mal den Sozialdemokraten Franz Müntefering*): "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.", so lange also solch in meinen Augen menschenverachtendes Gedankengut hoffähig ist, wird sich auch nichts daran ändern.
So lange also die Rente darauf basiert, wie viel Einkommen man durch bezahlte Arbeit erwirtschaftet hat, und so lange Frauen in Rente gehen, die in größerem Umfang zuhause geblieben sind und finanziell von ihren Männern mitversorgt wurden, so lange wird sich das auch zwangsläufig so drastisch im Rentenbezug wiederspiegeln.
*) https://de.wikiquote.org/wiki/Franz_M%C3%BCntefering
am Dienstag 9. Mai 2006 in der Bundestagsfraktion der SPD zum geplanten "SGB II-Optimierungsgesetz" ZEIT online 10.05.2006, taz 11.05.2006
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.