Der Männerschwarm Verlag aus Hamburg
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Anne-Mette
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Der Männerschwarm Verlag aus Hamburg
Moin,
einige "von uns" schreiben regelmäßig und würden auch gern mal ein Buch veröffentlichen.
Ein kleiner Verlag, der auch noch "themenorientiert" arbeitet, bietet vielleicht eine Chance, dass ein Werk angenommen und veröffentlicht wird.
Deshalb könnte dieser Beitrag interessant sein: https://www.ndr.de/kultur/Der-Maennersc ... ag106.html
Gruß
Anne-Mette
einige "von uns" schreiben regelmäßig und würden auch gern mal ein Buch veröffentlichen.
Ein kleiner Verlag, der auch noch "themenorientiert" arbeitet, bietet vielleicht eine Chance, dass ein Werk angenommen und veröffentlicht wird.
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Anne-Mette
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Lina
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Re: Der Männerschwarm Verlag aus Hamburg
Die Veröffentlichung selbst, ist ja heute nicht das ganz große Problem - Vorausgesetzt, dass man entweder alles selber Produktionsfertig machen kann, oder ein bisschen in Satz, Design, Redaktion und Korrekturlesen investiert.
Gute Anbieter sind z.B. die print on demand Klassiker wie Lulu und BooksOnDemand - ich habe selber eine ganze Reihe Projekte über Letztgenannte betreut und für einige auch das Design gemacht. Ich bin auch immer noch für solche Projekte offen ...
Das wirklich Anspruchsvolle ist und bleibt das Marketing von dem Buch. Damit steht und fällt alles - nach meiner Erfahrung ist das leider entscheidender als der eigentliche Inhalt des Buches. Was nützt ein super gutes Buch, wenn keiner davon erfährt. Eine ganze Menge Leute müssen davon erfahren, damit es verkauft wird. Wer aber einen guten Marketingplan hat oder machen lässt und auch tatsächlich durchzieht kann es schaffen.
Den sich ständig erweiternden eBook-Markt ist auch ernst zu nehmen. Bevor jetzt nun ganz elitär damit kommt - "mir ist es aber Lieber ein "richtiges" gedrucktes Buch zu lesen" - kann ich nur sagen: Was wenn die Alternative eBook oder gar kein Buch? Schaut euch an, was Leute in den S-Zügen lesen? Manche Sachen werden gar nicht auf Papier veröffentlicht. Ein eBook ist aber sofort, wenn bereit gestellt, für jeden sofort, ohne Wartezeit kaufbar. Eine Autorin, die ich kenne, hat sich sogar auf Short-Stories spezialisiert, dass die in Print absolut keine Chance hätten. Die sind aber bei ihrer Zielgruppe beliebt und pro Stück für 1 Euro zu kaufen. Natürlich ist ein gedrucktes Buch aus Papier schön zu haben. Neue Medien öffnen aber auch neue Möglichkeiten.
Gute Anbieter sind z.B. die print on demand Klassiker wie Lulu und BooksOnDemand - ich habe selber eine ganze Reihe Projekte über Letztgenannte betreut und für einige auch das Design gemacht. Ich bin auch immer noch für solche Projekte offen ...
Das wirklich Anspruchsvolle ist und bleibt das Marketing von dem Buch. Damit steht und fällt alles - nach meiner Erfahrung ist das leider entscheidender als der eigentliche Inhalt des Buches. Was nützt ein super gutes Buch, wenn keiner davon erfährt. Eine ganze Menge Leute müssen davon erfahren, damit es verkauft wird. Wer aber einen guten Marketingplan hat oder machen lässt und auch tatsächlich durchzieht kann es schaffen.
Den sich ständig erweiternden eBook-Markt ist auch ernst zu nehmen. Bevor jetzt nun ganz elitär damit kommt - "mir ist es aber Lieber ein "richtiges" gedrucktes Buch zu lesen" - kann ich nur sagen: Was wenn die Alternative eBook oder gar kein Buch? Schaut euch an, was Leute in den S-Zügen lesen? Manche Sachen werden gar nicht auf Papier veröffentlicht. Ein eBook ist aber sofort, wenn bereit gestellt, für jeden sofort, ohne Wartezeit kaufbar. Eine Autorin, die ich kenne, hat sich sogar auf Short-Stories spezialisiert, dass die in Print absolut keine Chance hätten. Die sind aber bei ihrer Zielgruppe beliebt und pro Stück für 1 Euro zu kaufen. Natürlich ist ein gedrucktes Buch aus Papier schön zu haben. Neue Medien öffnen aber auch neue Möglichkeiten.
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Inga
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Re: Der Männerschwarm Verlag aus Hamburg
Hi, Lina,
nichts gegen deine Begeisterung für eBooks. Sie haben sicher ihren Wert und wohl auch ihren Markt. Doch scheinen sich die eBooks in Deutschland nicht zu dem großen Renner zu entwickeln, der das Paperbuch überflüssig macht. Die überwältigende Mehrheit der Leser in Deutschland will ihr Buch auf Papier.
Liebe Grüße
Inga
nichts gegen deine Begeisterung für eBooks. Sie haben sicher ihren Wert und wohl auch ihren Markt. Doch scheinen sich die eBooks in Deutschland nicht zu dem großen Renner zu entwickeln, der das Paperbuch überflüssig macht. Die überwältigende Mehrheit der Leser in Deutschland will ihr Buch auf Papier.
Liebe Grüße
Inga
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Christiane
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Re: Der Männerschwarm Verlag aus Hamburg
Hallo Lina, da gebe ich Dir durchaus recht. Für Unterwegs unübertroffen.Lina hat geschrieben: Fr 29. Dez 2017, 00:04 Den sich ständig erweiternden eBook-Markt ist auch ernst zu nehmen.
Für mich persönlich hat sich das E-Book aber leider nicht bewährt.
Meine "Trivialliteratur" hat in der Regel 2 - 3 leben, oder mehr. Diese Bücher gebe ich gerne weiter - auch vor dem Hintergrund unserer an die Grenzen stoßenden Heimbücherei.
Wenn ich jetzt überlege, daß die "Mainstream-Titel" als E-Book in der Regel gerade mal 25 - 30% (wenn überhaupt) billiger als die Print-Ausgabe sind - ich aber nur konsumieren kann und sonst nichts --
hmmmmm - Mein echtes Buch kann ich verschenken, verleihen - wegwerfen, wenn es sich als Schrott erweist (passiert wirklich ab und an
Ich kann natürlich verstehen, daß beim normalen Buch die Reichweite gleich Null ist, im Vergleich zu einem geknackten und kostenlos herunter zu ladenden E-Book.
Und zur Not kann ich ein Schrott-Buch immer noch zum Unterstützen von Tischen, Betten oder zum Anschüren verwenden - versuch das mal mit dem E-Book.
Diese Entwicklung sehe ich mit einiger Sorge. Filme, Musik, Bücher soll man nur noch streamen, digital lesen - dann muß das Zeug deutlich billiger werden.
Und wenn es meinem Provider einfällt, verschwinden da so einige Sachen einfach von meiner virtuellen Festplatte. Ist ja bereits mal passiert.
Die Verfügungsgewalt, die ich vorher bei Buch,Video,DVD hatte - wird mir entzogen - "ich darf nur kucken, aber nicht anfassen".
Darum freue ich mich, daß es doch noch ein paar kleine Verlage gibt, die auch das Risko eingehen, Nischenprodukte zu verlegen.
Ich nehme ab und an gerne mal wieder ein Buch aus dem Regal und lese es ein zweites oder Drittes Mal.
Jede von Euch wird das wohl kennen - das unerklärbare "Lieblingsbuch". Es sind nicht viele, aber man nimmt sie immer wieder zur Hand. Zumindest geht es mir so.
Gibt es meinen Datenträger in 20 Jahren dann noch? Funktioniert er noch?
@Anne-Mette: Danke für den Tipp - vielleicht sollte ich mal von der Lesenden in die Schreibende Zunft wechseln?
LG
Christiane
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Lina
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Re: Der Männerschwarm Verlag aus Hamburg
Das stimmt ja alles, aber sollten kaum für jemand entscheidend sein bei der Entscheidung, ob er ein Buch veröffentlicht oder nicht. Damit meine ich: Manchmal ist es die Frage: Prinzip on demand oder gar nichts.
Oder sogar eBook oder gar nichts.
Du sprichst von 25-30% billiger als print. Das ist aber auch nur bei inländisch veröffentlichten Büchern. Bei amerikanischen Büchern wird es leicht 50% oder mehr.
Das manchmal sogar bei print on demand. Neulich habe ich ein Buch gekauft, das ursprünglich über einen Traditionellen Verlag heraus kam. In Europa geliefert waren wir bei ca. 100 Euro. Inzwischen hat der Autor es über Lulu wieder veröffentlicht. Das schöne an Lulu ist, dass wenn in Europa bestellt wird, wird auch in Europa produziert. Kurze Lieferzeit und ich habe für das Buch an der Haustür 22 Euro bezahlt.
Die Qualität ist für nicht-Fachleuten nicht von einem traditionell produzierten Buch zu unterscheiden.
Oder sogar eBook oder gar nichts.
Du sprichst von 25-30% billiger als print. Das ist aber auch nur bei inländisch veröffentlichten Büchern. Bei amerikanischen Büchern wird es leicht 50% oder mehr.
Das manchmal sogar bei print on demand. Neulich habe ich ein Buch gekauft, das ursprünglich über einen Traditionellen Verlag heraus kam. In Europa geliefert waren wir bei ca. 100 Euro. Inzwischen hat der Autor es über Lulu wieder veröffentlicht. Das schöne an Lulu ist, dass wenn in Europa bestellt wird, wird auch in Europa produziert. Kurze Lieferzeit und ich habe für das Buch an der Haustür 22 Euro bezahlt.
Die Qualität ist für nicht-Fachleuten nicht von einem traditionell produzierten Buch zu unterscheiden.
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triona
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Re: Der Männerschwarm Verlag aus Hamburg
Christiane hat geschrieben: Sa 30. Dez 2017, 06:52 Diese Entwicklung sehe ich mit einiger Sorge. Filme, Musik, Bücher soll man nur noch streamen, digital lesen - dann muß das Zeug deutlich billiger werden.
Und wenn es meinem Provider einfällt, verschwinden da so einige Sachen einfach von meiner virtuellen Festplatte. Ist ja bereits mal passiert.
Die Verfügungsgewalt, die ich vorher bei Buch,Video,DVD hatte - wird mir entzogen
Dieses Argument halte ich für das Entscheidende. Mit Hilfe der neuzeitlichen Vermarktungs- und Verbreitungstechniken soll dem zahlenden Verbraucher die Verfügungsgewalt über das Erzeugnis entzogen werden. Dies eröffnet nicht zuletzt auch ganz neue Methoden der Kontrolle und Zensur von Inhalten.
Das war mir schon von Anfang an äußerst unsympathisch - egal ob es sich um Bücher, Musik, Anwendungssoftware oder sonstwas handelt. Es werden nur noch Nutzungslizenzen verkauft, die vom Anbieter jederzeit wieder eingeschränkt oder entzogen werden können. Und sei es nur, daß eine gewollte technische Veraltung eine weitere Nutzung unmöglich macht.
Daß man dann noch seine persönlich erstellten Daten auf irgendwelchen "Datenwolken" - und damit außerhalb seines eigenen Kontrollbereichs - speichern soll, setzt dem Ganzen nur noch die Krone auf. Und diese ständigen Eingriffsversuche und Eingriffe von außen durch Unternehmen wie Microsoft, Google, oder Mozilla usw auf Programmierung und Funktion persönlicher Rechner über automatische Updates über das Internet liegen auch auf dieser Linie.
liebe grüße
triona
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Lina
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Re: Der Männerschwarm Verlag aus Hamburg
Das mit den virtuellen Festplatten ist in der Tat irritierend. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass es nicht möglich ist, die Bücher auch permanent zu speichern, vielleicht sogar mit einem Backup zu sichern. Die werden ja auch tatsächlich im Flash-Speicher vom eBook gespeichert - ob da ständig oder regelmäßig irgend ein Freigabecode oder so bestätigt werden muss, weiß ich nicht. Bis jetzt habe ich nur eBooks entweder als reine PDF bekommen oder von der Bücherei runter geladen - wer es nicht kennt: Da gibt es entsprechend der Leihfrist eine zeitlich begrenzte Freigabe der Datei. Läuft mit dem Tolino.
...
Und wer sich mit print on demand nicht aus kennt: Da liegt beim Provider die kompletten Druckdaten für ein traditionell gestaltetes Buch vor. Wenn das Buch dann beim "Verlag" oder beim Buchhändler bestellt wird, wird dann digital gedruckt, gebunden und verschickt entweder zur Aushändigung im Laden oder direkt zum Käufer versendet. Typische Lieferzeit, ca. 14 Tage.
Das ist natürlich im Inland irritierend lange, wenn man bedenkt, dass Libris in der Regel bis zum nächsten Morgen liefert. Bei ausländischen Büchern dagegen, ist es eigentlich recht fix.
Die Druckqualität kann sich inzwischen selbst bei Farbbildern voll mit einem Offset-Druck messen, wenn man den richtigen Produzenten findet - frag mich, wenn jemand Lust hat - ich muss selber mal den Fadenzähler raus holen und genauer schauen, um zu sagen, ob es ein Offset-Druck ist oder elektrostatische Tinte von der Indigo-Maschine.
Wer selber bedenkt, ein Buch zu publzieren sollte auch bedenken: Vielleicht macht es Sinn, die Produktion durch ein paar themenrelevante Anzeigen mit finanzieren zu lassen. Bei einem traditionell produzierten Buch müsste ein Sponsor natürlich dann auch Geld springen lassen für eine Anzeige in allen 20,000 oder mehr Exemplare. Bei Print on demand oder als eBook kann man ja auch die Anzeigen laufend wechseln. So wird die Chance, einen Sponsor zu finden auch größer.
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Und wer sich mit print on demand nicht aus kennt: Da liegt beim Provider die kompletten Druckdaten für ein traditionell gestaltetes Buch vor. Wenn das Buch dann beim "Verlag" oder beim Buchhändler bestellt wird, wird dann digital gedruckt, gebunden und verschickt entweder zur Aushändigung im Laden oder direkt zum Käufer versendet. Typische Lieferzeit, ca. 14 Tage.
Das ist natürlich im Inland irritierend lange, wenn man bedenkt, dass Libris in der Regel bis zum nächsten Morgen liefert. Bei ausländischen Büchern dagegen, ist es eigentlich recht fix.
Die Druckqualität kann sich inzwischen selbst bei Farbbildern voll mit einem Offset-Druck messen, wenn man den richtigen Produzenten findet - frag mich, wenn jemand Lust hat - ich muss selber mal den Fadenzähler raus holen und genauer schauen, um zu sagen, ob es ein Offset-Druck ist oder elektrostatische Tinte von der Indigo-Maschine.
Wer selber bedenkt, ein Buch zu publzieren sollte auch bedenken: Vielleicht macht es Sinn, die Produktion durch ein paar themenrelevante Anzeigen mit finanzieren zu lassen. Bei einem traditionell produzierten Buch müsste ein Sponsor natürlich dann auch Geld springen lassen für eine Anzeige in allen 20,000 oder mehr Exemplare. Bei Print on demand oder als eBook kann man ja auch die Anzeigen laufend wechseln. So wird die Chance, einen Sponsor zu finden auch größer.