ich hab vor so ca 4/5/6 Jahren das erste mal frauenklamotten getragen und seitdem immer wieder in stärkerer und weniger stärkeren Phasen. Aber ich habe es nie jemanden erzählt, abgesehen von einem Freund, dem aber auch nur so halb und nicht wirklich genau.
Und neulich habe ich den Film "The Danish Girl" geguckt, wirklich sehr empfehlenswert
Seit dem beschäftige ich mich wieder mehr damit, was das Crossdressen, meine Gefühle, meine Neigungen usw. bedeuten und was sie heißen. Bin ich schwul, bin ich "einfach nur" crossdresser, bin ich evtl. sogar TS? Fragen über Fragen.
Aber irgendwie hat es sich ergeben, dass ich meiner Schwester das erzählt habe, Ihr Reaktion war wirklich toll. Einfach nur interessiert und ja, einfach eine gute Reaktion.
Am Tag darauf habe ich es auch meinen Eltern erzählt, auch die haben super reagiert, das sie mich unterstützen usw und wirklich super.
Aber was mich vor allem stört ist, dass ich gar nicht genau sagen konnte was los ist. Ich habe halt gesagt, dass ich ab und an frauenklamotten trage, dass ich Sex mit Männern durchaus ansprechend finde, aber nicht von Männern angezogen bin, sondern von Frauen. Aber im sexuellen bin ich auch von Männern fasziniert (aber nur wenn ich mir vorstelle Frauenkleidung zu tragen).. alles sehr verwirrend.
Aber ich habe halt nur gesagt, dass ich im minent in einer Phase der Selbstfindung bin und nicht genau weiß was los ist usw.
aber was ich nicht möchte ist, dass jetzt immer gefragt wird "wie geht es dir" oder so, weil ich nicht die ganze Zeit darüber reden möchte etc. Aber trotzdem denke ich drüber nach.
Aber nichtsdestotrotz tat es gut, dass ich das mal nach so langer Zeit jmd erzählt habe!
Tut mir leid wenn der Text ein bisschen strukturlos erscheint, ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll
Liebe Grüße