Trans* und AFD
Trans* und AFD

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Nicole Fritz
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Trans* und AFD

Post 1 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo allerseits.

Ja, ja, der Mensch lernt immer dazu. Muss ich jetzt vielleicht meine Einstellung zur AFD ändern? Oder hat da jemand ein völlig verzerrtes Weltbild?

Also. Ich erwähnte, glaube ich, schon einmal die "Reichsbürgerin", die in meinem Dorf wohnt. Am Anfang meines Outings vermied ich es wegen ihr, in Frauenkleidern an unserer Bushaltestelle zu stehen. Ich fuhr dann im Mann-Modus zum Einkaufen und zog mich in der Behindertentoilette des Globus-Marktes um - bis mir das zu blöd wurde. Als dann später diese Frau wieder ebenfalls auf den Bus wartete, sagte sie zu ihrem Enkel im Kinderwagen: "schau mal, diese Frau kennen wir noch gar nicht." Danach sprachen wir kurz miteinander, wobei sie meinen Cousin erwähnte.

Vor einigen Tagen sprach sie mich an der Bushaltestelle an. Sie sagte, sie habe mich nicht erkannt. Nur die Stimme sei ihr bekannt vorgekommen. Dann Fragte sie: "Warum leben Sie sich selbst als Frau erst jetzt aus? Ist es das neue Gesetz?" Ich wurde stutzig. Welches neue Gesetz? - Es konnte doch irgendwie nur die Homo-Ehe gemeint sein. Ich antwortete ganz allgemein und erklärte, dass die Erkenntnis bei mir erst spät kam. Dann kam das Gespräch zum Ergebnis der Bundestagswahl. Nun erklärte sie mir, wie aufgeschlossen und tolerant man bei der AFD gegenüber homo- und transsexuellen Menschen angeblich ist.

Mir fällt dazu nur ein Zitat von Albert Einstein ein:
Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: das Universum und die menschliche Dummheit - beim Universum bin ich mir da allerdings nicht ganz sicher.
LG Nicole
Michi
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Re: Trans* und AFD

Post 2 im Thema

Beitrag von Michi »

Nicole Doll hat geschrieben: Di 10. Okt 2017, 12:32 Nun erklärte sie mir, wie aufgeschlossen und tolerant man bei der AFD gegenüber homo- und transsexuellen Menschen angeblich ist.
Hallo Nicole,

wahrscheinlich glaubt die gute Frau "Reichsbürgerin" auch noch an den Weihnachtsmann. :lol:

Es ist schon erschreckend, wie uninformiert und leichtgläubig viel zu viele Menschen sind. Ich habe gestern erst mit einer Trans-Bekannten telefoniert, und über das und anderes gesprochen. Sie ist politisch auch sehr interessiert, und vor der Bundestagswahl wieder zu allen Parteien hingelatscht. Sie hat die Leute mit Fragen "gequält", und dabei mehrfach erlebt, wie naiv und uninformiert selbst mache Parteimitglieder sind, die da die Werbetrommel gerührt haben.


Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Svetlana L
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Re: Trans* und AFD

Post 3 im Thema

Beitrag von Svetlana L »

Hat nicht Alice Weidel kürzlich erst behauptet, die AfD wäre die letzte Institution, die sich für den Schutz von Schwulen und Lesben einsetzen würde. "Deiner" Reichsbürgerin zufolge gilt das dann ja auch wohl für trans*. Haben wir die vielleicht in unserer Paranoia alle nur gehörig verkannt? Nee, sicher nicht. Ich gehe heute Abend zu einer Veranstaltung namens "Volk, Volksgemeinschaft, AfD". Da wird es vermutlich nicht explizit um queere Themen gehen, aber mal schauen, was das so erzählt wird.
Damit keiner auf falsche Gedanken kommt: Das ist selbstverständlich keine Veranstaltung der AfD, sondern des Jüdischen Museums Berlin (die sind - glaube ich - nicht besonders AfD-nah :lol: ). Der NS-Historiker (das kann man auch so oder so lesen) Michael Wildt stellt dort sein gleichnamiges Buch vor.
Hawadehre
Svetlana

As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
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Lina
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Re: Trans* und AFD

Post 4 im Thema

Beitrag von Lina »

AfD und die Reichsbürger sind sind doch ohnehin so komplett inkonsequent und ihre Supporter überblicken doch nur ein kleines Teil von dem was in ihren jeweiligen Gruppierungen statt findet oder gesagt wird. Und sie informieren sich vermutlich auch nicht darüber. Deshalb überrascht mich das Ereignis wie im Ausgangspost beschrieben auch gar nicht.

Ich sehe keinen Grund, anzunehmen, dass das flirten mit - vielleicht nicht der kompletten LGBT community - aber zumindest mit homosexuellen, das man in der letzten Zeit aus der rechten Ecke gesehen hat, nicht einfache oberflächliche Populismus ist, wie alles andere. Einige von denen, werden nur entdeckt haben: Da können wir viellicht auch Leute aufhetzen. Muslime sind schwulenfeindlich also können wir auch Schwule auf unsere Seiten ziehen. Es gibt auch dumme Schwule und dass vor zwei Jahren immer noch von Frau Petry versucht wurde, weg zu erklären, dass sie eigentlich Schwule nicht als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft sieht, das werden die Idionten wohl in der Zwischenzeit vergessen haben.

Ausßerdem, wenn jetzt einige sich von den Nazis in ihrer Partei abspalten und evtl. eine eigene Partei gründen, dann müssen die ja die Unterstützung irgendwo holen.

Was die Einzelnen Unterstützer dann tun ist eine andere Sache. Bei solchen Idioten ist es ein riesen Unterschied, was sie privat tun und sagen, und was sie tun wenn sie mit dem großen Mob rum laufen.



....

Und übrigens, diese Frage sagt es schon alles:

@"Warum leben Sie sich selbst als Frau erst jetzt aus? Ist es das neue Gesetz?"


OMFG!!! WAS SOLL denn das Gesetz über gleichgeschlechtliche Ehen damit zu tun haben, ob jemand trans ist????!!! Wovon redet die Tussi überhaupt? Kapiert sie überhaupt was? OK, die letzte Frage war überflüssig. Wir wissen ja schon, dass sie sich zu den sog. "Reichsbürgern" zählt. Bundesrepublik GmbH usw. (Die können nur nicht sagen, nach welchem Körperschafts-Gesetz die eine GmbH sein soll.)
Astrid
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Re: Trans* und AFD

Post 5 im Thema

Beitrag von Astrid »

Das kommt mir irgendwie bekannt vor.
Ich habe einen Kollegen, der vor der Bundestagswahl versucht hat, die Mitarbeiter massiv zugunsten der AfD zu beeinflussen. Nach etlichen Diskussionen meinte er mal zu mir, ich bräuchte mir keine Sorgen zu machen, weil "die AfD hat absolut nichts gegen Homos" (er meinte damit wohl die LGBTI-Menschen). Weil "die Weidel ist doch auch lesbisch, die setzt sich dafür ein".
Oh Gott, lass es Hirn regnen, die glauben das wirklich.

Überhaupt habe ich den Eindruck gewonnen, daß viele die AfD ausschließlich wegen der Flüchtlingsproblematik gewählt haben und in ihrem Antiflüchtlingswahn nicht gepeilt haben, auf was für Leute sie sich mit der AfD eingelassen haben. Ich weiß jetzt nur noch nicht, ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist.
Immerhin besteht noch Hoffnung, daß einige von ihnen doch noch zur Besinnung kommen.

Liebe Grüße - Astrid
Anja
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Re: Trans* und AFD

Post 6 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen,

aus deren Wahlprogramm:
die AFD hat geschrieben:Die Partei lehnt eine Ausweitung des Begriffs Familie über die "klassische Familie" aus Mann, Frau und Kind ab. Außerdem sollen "naturgegebene Unterschiede zwischen den Geschlechtern" nicht durch die "Gender-Ideologie" thematisiert werden. Diese Ideologie sei verfassungsfeindlich.
Das reicht mir schon. Wer meine Familie (und mich) als solche(s) ablehnt, da sie nicht klassisch ist, den lehne ich auch ab.
Von den weiteren Themen ganz zu schweigen...

Grüße
die Anja
Zuletzt geändert von Anja am Mi 11. Okt 2017, 10:00, insgesamt 1-mal geändert.
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
Michelle_Engelhardt
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Re: Trans* und AFD

Post 7 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Sehe ich genauso wie die Anja. Ansonsten verweise ich auf meine Signatur.....mehr gibts nicht zu sagen!

Liebe Grüße
Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
Nicole Fritz
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Re: Trans* und AFD

Post 8 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo und danke für die Antworten.

Das Traurige ist, dass diese "Reichsbürgerin" (ich nenne sie wegen einiger ihrer Äußerungen so) offensichtlich überhaupt nicht begreift, worüber sie redet. Da ist vor allem die Angst, dass Flüchtlinge oder andere Ausländer etwas von unserem hart erarbeiteten Wohlstand weg nehmen könnten. Dabei sind es keine Ausländer, die unseren Wohlstand kleiner werden lassen, sondern eine verschworene Gemeinschaft von Kapitalisten, denen wir bei den Wahlen keine Chance geben sollten. Nur reden die immer so geschickt um den heißen Brei herum, dass es für Leute wie unsere "Reichsbürgerin" irgendwie plausibel erscheint. Da gibt es einfache Lösungen, die der Dümmste versteht, für komplizierte Probleme. Ich bin mir sicher, dass diese Frau gar nicht weiß, wie die AFD in ihrem Wahlprogramm zur "klassischen Familie" oder zu den "naturgegebenen Unterscheiden zwischen den Geschlechtern" und der "Gender-Ideologie" steht. Wenn sie etwas gegen Homo- oder Transmenschen hätte, würde sie ja mit mir gar nicht erst reden.

Ich würde diese Frau gerne aufklären. Nur befürchte ich, die Katze meines Cousins würde mehr von dem verstehen, was ich erzähle, als sie. - Da kommen immer nur die selben nachgeplapperten Sprüche.

Liebe Grüße
Nicole
Michelle 59

Re: Trans* und AFD

Post 9 im Thema

Beitrag von Michelle 59 »

Ich weiß gar nicht was diese Partei überhaupt will...
Siehe Frau Petri.

Die Leute sind nur verlogen.
susanneb
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Re: Trans* und AFD

Post 10 im Thema

Beitrag von susanneb »

Nicole Doll hat geschrieben: Mi 11. Okt 2017, 10:41

Ich würde diese Frau gerne aufklären. Nur befürchte ich, die Katze meines Cousins würde mehr von dem verstehen, was ich erzähle, als sie. - Da kommen immer nur die selben nachgeplapperten Sprüche.

Vermutlich wird sie genau das Gleiche von dir sagen. Wer hat denn nun Recht?

Ich weiß nicht wann, aber irgendwann ist die Fähigkeit miteinander zu reden/diskutieren, einander zuhören, darüber nachdenken ob der Andere nicht doch nicht so falsch liegt, verloren gegangen.
Schade, denn so kommen wir nicht weiter. Ist der andersdenke wirklich dumm?

So richtig die Diskussion über die AFD ist, sollte man den Unsinn der etablierten nicht aus den Augen verlieren. Oftmals unbermerkt, werden Gesetze gemacht, die zu Lasten der normalen Bevölkerung gehen. Beispiel Andrea Nahles und das Gesetz zur Betriebsrente. Das hat langfristige Auswirkungen und wird noch als Verbesserung verkauft. Mal erhlich, wer von euch hat es mit bekommen und verstanden.
Fazit: Aufpassen nach allen Seiten.

Schönen Tag
Susanne
Albert Einstein
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
Lina
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Re: Trans* und AFD

Post 11 im Thema

Beitrag von Lina »

@Astrid
ein erschreckendes Zitat, wenn man es genauer betrachtet. "Macht euch keine Sorgen, wir ..."
wir sind gnaedig, wir bauen keine Konzentrazionslager fuer euch ... Vorerst ..." oder?
Das ist der Punkt, wo ich ziemlich scharf gefragt haette, was er genau meint.
Astrid
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Re: Trans* und AFD

Post 12 im Thema

Beitrag von Astrid »

Ja Lina, Du kannst Dir gewiss sein, daß ich schon das eine und andere Streitgespräch mit ihm geführt habe. Es ist aber immer der gleiche Ablauf: Immer wieder ist von "Denkzettel" die Rede. Es werden irgendwelche angeblichen Tatsachen über Flüchtlinge in den Raum gestellt, die irgendwer irgendwo erlebt hat. Es werden banale, schnelle Lösungen für komplizierte Probleme gefordert.
Wenn man Konkretes nachfragt, wird herumgeeiert. Vernünftige Begründungen bekommt man nicht.
F:"Willst Du die Leute an den Grenzen erschießen lassen?" A:"Aber so geht es doch nicht weiter."
F:"Welchen Nachteil hast Du denn konkret, wenn die Ehe für alle kommt?" A: grinsen und schweigen
F:"Was sind denn Deine persönlichen negativen Erfahrungen mit Flüchtlingen?" A: "Bei uns vorm Kindergarten steht immer einer herum..."

Das ist mir einfach zu blöd, ehrlich.
Davon abgesehen finde ich auch erschreckend, wieviel oft unterschwellige Hass-Propaganda über WhatsApp z.B. geteilt wird. Unerträglich! Bei dem was die Leute an Propaganda-Dauerfeuer ausgesetzt sind, wundert mich das Wahlergebnis nicht mehr.

Liebe Grüße - Astrid
Svetlana L
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Re: Trans* und AFD

Post 13 im Thema

Beitrag von Svetlana L »

Ich habe heute erst folgendes Statement (sinngemäß) gelesen: "Wenn fast 70% der AfD-Wähler_innen diese Partei nur aus Protest wählen und damit rechtsradikale Tendenzen zumindest billigend in Kauf nehmen, dann ist eine grundlegende Fähigkeit zur Selbstheilung unserer Demokratie beschädigt."

Die Veranstaltung, die ich weiter oben erwähnt habe, war übrigens sehr interessant und auch sehr gut besucht. Es begann mit einer historischen Betrachtung des Begriffs "Volk". Zu Zeiten der amerikanischen Verfassungsentstehung und auch der französischen Revolution gehörten zum (Wahl-)Volk weder Frauen noch Sklaven, sondern nur weiße Männer. In der Schweiz wurde das Frauenwahlrecht erst in den siebziger Jahren durchgesetzt (ein Kanton sogar erst 1990! - unfassbar). Dann ging es über die überwiegend euro-kritische AfD von Lucke zu den rechten Auswüchsen, die wir jetzt haben. Die AfD bezeichnet sich ja auch als Garant für jüdisches Leben in Deutschland und - wie schon geschrieben - auch als letzte Schutzmacht für Lesben und Schwule. Das natürlich nur vor dem Hintergrund der vermeintlich bevorstehenden Islamisierung des Abendlandes. Es zeigt aber auch sehr deutlich, wie hier Minderheiten gegeneinander ausgespielt werden sollen. In der anschließenden Podiumsdiskussion fragte ich dann die beiden Diskutierenden, wie sie die Zukunft der AfD einschätzen bzw. was passieren muss, damit diese bei der nächsten oder übernächsten Bundestagswahl wieder Geschichte ist. Letztendlich muss man die AfD bei jeder Gelegenheit sachlich stellen und auf diese Weise zeigen, dass die für nichts Lösungen parat haben. Einer der beiden Diskutierenden hörte sich so an, als ob wir künftig mit der AfD leben müssten, der andere wahr sich da noch nicht so sicher.
Wir werden sehen!
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Re: Trans* und AFD

Post 14 im Thema

Beitrag von Cybill »

Michelle 59 hat geschrieben: Mi 11. Okt 2017, 18:46...
Die Leute sind nur verlogen.
Ein wahres Wort, gelassen geschrieben.

So wie ich die Partei wahrnehme, handelt es sich bei den meisten Kandidaten in den Parlamenten um verkrachte Existenzen, die versuchen, an die Fleischöpfe des Parlamentarismus zu kommen. Diese "Elite" lässt sich von einer größeren Gruppe von Supportern, die meist schlichteren Geistes sind, hofieren. Darunter sehe ich Viele, die sich nach der "Größe" der dunklen 12 Jahre des III. Reiches zurücksehnen und die diese Zeit verklären.

Ich denke, man/frau/trans sollte sich nichts vormachen, den guten AfDler gibt es nicht. Lässt man Protagonisten wie Gauland, Höcke oder Storch gewähren, so ist ein IV. Reich nicht mehr fern. Ich denke, ich brauche niemand in diesem Forum auszumalen, was dann mit uns geschehen wird.

Der einzige LIchtblick, ist der, dass die extreme Rechte im Moment - so wie ich vermute aus lauter Neid und Missgunst was politische Macht betrifft - untereinander so zerstritten ist, dass man es als gut und sinnvoll erachten muss, wenn sie sich weiter aufspaltet. (Der ehemalige hessische Geschichtslehrer ist eben kein Gefreiter aus Österreich)

Dann können wir sie mit den Mitteln des Rechtsstaates stellen und entsprechend klein halten.

Inzwischen bleibt uns nur Eines: die Anhänger immer wieder hinterfragen und das im Wortsinne! Es lässt sich sehr schnell feststellen, dass sie sich in ihren Konstrukten verfangen und als das entpuppen, was sie sind: Verschwörungstheoretiker mit Sendungsauftrag.

Fürs Erste wünsche ich ein wunderbares Wochenende und passt auf Euch auf! (poli)

-Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Re: Trans* und AFD

Post 15 im Thema

Beitrag von Svetlana L »

Passend zu dem Thema ein Terminhinweis:
Anlässlich der konstituierenden Sitzung des Bundestages am 24.10. wird für den 22.10., 12:00 Uhr, zu einer Großdemo vor dem Brandenburger Tor aufgerufen. Motto der Veranstaltung: "Gegen Hass und Rassismus im Bundestag"

Demo-Aufruf
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