Uschi.. (m)eine Geschichte
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Lebensplanung, Standorte
ULI67
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Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 1 im Thema

Beitrag von ULI67 »

Hallo,

dann will ich auch mal aus meinem Leben erzählen..

Angefangen hat wohl alles damit, dass ich eigentlich ein Mädchen hätte werden sollen, meine Eltern hatten sich das sehr gewünscht.
Körperlich hat dies aber leider nicht hin gehauen.
Meine früheste Kindheitserinnerung, da war ich noch ein Kleinkind ist, dass ich bei meiner Oma ein Unterkleid angezogen habe (es war bei mir dann eher ein langes Abedkleid) und bin damit durch die Wohnung gerannt.
Irgendwie muss ich wohl damals schon gewusst haben, dass dies wohl meine Bestimmung sein wird.
Spätere Erinnerungen sind, dass ich die Strumpfhosen meiner Mutter heimlich angezogen habe, auch dies hat wohl schon mit 5 oder 6 begonnen.
Als ich irgendwann mein eigenes Zimmer bekommen habe, stand darin auch ein großer Schrank, in dem die Kleidung meiner Eltern war, die sie gerade nicht oder nur selten benötigten (z.B. Sommerkleidung im Winter)
Ich wusste nicht warum, aber ich musste mir die Kleider der Abteilung Damenkleidung anziehen. Als Kind machst du dir da keine Gedanken, du spürst dich nur wohl damit.
Auch dass ich damals mir aus Schuhkartons Puppenstuben bastelte und damit spielte kam mir natürlich vor (damals).
Dann kommen wir in Richtung Pubertät.
Das Interesse für das andere Geschlecht beginnt zu wachsen, aber wenn andere sich nur auf das Aussehen der Mädchen achteten, schaute ich immer auf das Gesamtbild. Mädchen die Kleidchen und Röcke trugen hatten Vorteile und wenn sie dann auch noch Strumpfhosen trugen, dann konnte ich meine Augen nicht mehr davon lassen.
Meine Mutter nähte für viele Leute aus der Nachbarschaft Kleidung. Da sie keine Kleiderpuppe hatte, mussten mein Bruder und ich manchmal die Sachen anziehen, damit sie z.B. die Länge abstecken konnte. Mein Bruder hasste dies und ich genoss es, immernoch ohne zu wissen warum.
Als ich dann soweit war, dass mir auch die Schuhe meiner Mutter passten, ging das los"¦
Ich zog mich als Mädchen an und schlich mich oft heimlich nachts aus dem Haus und ging so spazieren. Das war sooo schön und ich wusste immer noch nicht warum ich das tat. Es hatte aber Suchtpotenzial.
Alles geht solange gut, bis es nicht mehr gut geht und so saß ich mal in einem Dirndl in meinem Zimmer, die Türe ging auf und meine Mutter schaute mich mit großen Augen an. Sie rief die ganze Familie zusammen und ich wollte vor lauter Scham sterben.
Ich weiß echt nicht mehr wie das weiter ging, ich weiß nur, dass das Thema später tot geschwiegen wurde. Meine Eltern waren sehr prüde und konservativ und ich glaube sie haben dies dann verdrängt.
Ähnliche Situationen hatte ich, als ich meine ersten zärtlichen Kontakte mit meinen Freundinnen hatte. Du kannst dich dabei nicht wohl fühlen wenn ein Mädchen dich befummelt wenn du Strumpfhosen unter der Hose trägst.
Dann kommt irgendwann die Erkenntnis"¦ Du bist nicht wie andere"¦ bist du ein Mädchen? Bist du krank? Du willst nicht so sein und das erste Mal denkst du über Suizid nach"¦.

Fortsetzung folgt
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ULI67
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 2 im Thema

Beitrag von ULI67 »

Wie geht's weiter?
So oft es geht in die Kleidung meiner Mutter und wenn es schlimm war nachts raus schleichen.hinzu kommen noch die versuche mich selbst zu fesseln, aber das ist ein anderes Thema. Nicht ganz, denn bei den Versuchen mich zu befreien ging das eine oder andere Stück kaputt, was aber (vielleicht) nicht bemerkt wurde. Ich wurde jedenfalls nie darauf angesprochen.
Naja ich fühlte mich immer solange gut, bis ich mich erleichtert habe und dann schnell raus aus den Klamotten und Fesseln und dann... was hast du gemacht? Warum bist du so? Ich will das doch nicht, aber irgendwie muss ich das... das kreiste in meinem Kopf und oft weinte ich danach. Ich schämte mich für mich und wenn es ging wollte ich nichts mehr mit mir zu tun haben. Doch kurz darauf juckte es wieder...
Ich konnte auch keinen Sex haben, da ich ersten viel zu verkrampft war und zweitens fehlten mir die Klamotten dabei. Oje ich glaube ich bin wohl schwul. Frauenklamotten und kein Abschluss beim Sex... das muss wohl so sein. Ich fing an Männer zu beobachten, aber irgendwie fand ich sie alle eklig.. also kann das nicht sein. Aber jetzt wurde die Vorstellung geboren, ein Mann zwingt mich in frauenkleidung und fesseln mich damit ich mich nicht umziehen kann. Ich wurde gestreichelt und manchmal musste ich ihn mit dem Mund befriedigen.... das war aber Fantasie und ist es bis heute geblieben... und ich hätte immer noch kein Anzeichen gefunden, dass ich mich zu Männern hingezogen fühle.
.
. Es geht weiter... irgendwann 😉
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 3 im Thema

Beitrag von ULI67 »

Das Leben geht weiter...
Ich habe die erste Freundin, mit der ich mir eine Zukunft vorstellen könnte und ich habe mich ihr geoutet.
Manchmal durfte ich was aus ihrem Kleiderschrank anziehen und das war für mich so neu und schön und befreiend. Am Fasching dann erstmalig als Frau unterwegs... ich wollte die Zeit anhalten, dass dieser Tag nie zu Ende geht... es waren sehr schöne Jahre.
Sie ging dann aber weit weg zum studieren und wir lebten uns auseinander... ein wenig hatte ich auch das Gefühl es war ihr zu viel mit der Damenkleidung und sie trennte sich nach fast 7 Jahren von mir. Eine Welt brach für mich zusammen und ich fing an mich zu hassen.
Ich wohnte damals schon alleine und ich kapselte mich von meinen Freunden ab. Ich zog mich nach der Arbeit schnell um... richtete mich und wollte raus... aber ich hatte nicht den Mut... dann wieder abschminken Männer Klamotten an und die wachsende Selbstverachtung.. das ging eine gefühlte Ewigkeit so.
Was half dagegen? Alkohol... dachte ich, aber es war wie ein Strudel, der mich in den Abgrund zog. Ich ging wieder raus... jeder Tag war Party und jeden Tag war ich betrunken. Meinen Drang habe ich in dieser Zeit kaum gespürt, ein anderer Drang war stärker. Und so zogen wieder jahre ins Land...
(Ich bin Jedes mal kurz vor den Tränen wenn ich an der Geschichte schreibe... Pause es geht bald weiter)
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 4 im Thema

Beitrag von lilijana »

Hallo Uschi,

in deiner Vergangenheit, sehe ich einige Parallelen und ich denke auch einige andere hier. Schön das du darüber schreibst, freue mich schon auf die Fortsetzung.

Auch auf mich hatte Muttis Kleidung irgendwie eine große magische Anziehungsmacht ausgeübt, so dass ich nicht die Finger von ihrem Kleiderschrank lassen konnte. Damals dachte ich auch, meine Eltern seien prüde und konservativ und ich versteckte und schämte mich. Heute weiß ich, das prüde und konservativ auch gemeinsame Schnittmengen mit frech und liberal haben kann.

Grüße
Lilijana
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 5 im Thema

Beitrag von Astrid »

Liebe Uschi,

ja, mir kommen auch fast die Tränen, denn auch ich finde mich in Deiner Geschichte in weiten Teilen wieder.
Und das ist es, was die meisten Außenstehenden nicht sehen oder begreifen, nämlich die innere Zerrissenheit und das Leiden, was uns unser ganzes Leben lang begleitet hat.

Und darum ist es gut, daß Du das alles aufschreibst.

Liebe Grüße - Astrid
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 6 im Thema

Beitrag von ULI67 »

Hallo Astrid, genauso ist es ...
Als Mann bin ich immer der Clown und der spaßige...
Wenn man eine Maske trägt, sieht man die Tränen darunter nicht
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Angela Langenbach
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 7 im Thema

Beitrag von Angela Langenbach »

Uschi67 hat geschrieben: Sa 1. Jul 2017, 10:13 Hallo Astrid, genauso ist es ...
Als Mann bin ich immer der Clown und der spaßige...
Wenn man eine Maske trägt, sieht man die Tränen darunter nicht
Genial... Genau das beschreibt es.
Mein neues Tagebuch: https://angelalangenbach.wordpress.com
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aktiv im www.projekt-en-femme.de und Stammtisch in Hildesheim
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 8 im Thema

Beitrag von ULI67 »

... ja und dann traf ich eine Frau aus meiner Vergangenheit und die war wohl sehr angetan von mir... nicht einmal mein Gender da sein störte sie und so kamen wir zusammen.
Ich durfte Zuhause anziehen was ich wollte und rüstete nach Belieben auf... Kleider Schuhe Wäsche Perücken ... alles was ich so brauchte.
Einmal hat sie mich sogar entführt, in die nächst größere Stadt und wir gingen zusammen die ganze Fußgängerzone auf und ab... mir taten in den hohen Schuhen zwar die Füsse weh, dass ich dachte sie sterben ab, aber das schöne Gefühl als Frau öffentlich herum zu laufen überdeckte jeden Schmerz.
Einmal pfiffen mir sogar ein paar Jugendliche hinterher... meine Gesichtsfarbe passte sich meinem Lippenstift an... aber das war für mich die Krönung eines wunderschönen Tages.
Wir lebten einige Jahre zusammen bis das Thema Heirat auf den Tisch kam... ich weiß nicht mehr wer wen fragte aber nun planten wir unsere Hochzeit .... ich arbeitete damals Nachtschicht und nebenher reparierte ich Autos um das Geld dafür zusammen zu bekommen.
Ja... wie soll ich sagen.... ihr wurde die einsame Zeit zu viel und ich animierte sie doch abends weg zu gehen... das tat sie auch.... immer mehr und immer länger...
Ich im gegensatz ging kurz vor dem Hochzeitstermin perfekt gestylt mit 2 Kumpels auf Faschingtour.. naja ich habe nichts gefunden.. dann meinte meine Freundin geh doch als Frau.. . Ihr kennt die Ausreden.
Auf jeden Fall lernten wir 3 Damen kennen, von der eine mich als das erkannte was ich bin und mich ermutigte das aus zu Leben und sie würde mich gerne unterstützen... und sie mag mich... das ging die ganze Nacht durch... morgens sind wir dann noch zum Bäcker frühstücken und dann hieß es Abschied nehmen.
Vor Angst es könnte weiter gehen habe ich nicht mal die Nummer ausgetauscht und so habe ich nie mehr was von ihr gesehen oder gehört... leider. Ich war das erste mal damit konfrontiert, dass ich ja vielleicht nicht nur ein Klamottentick hatte sondern dass da mehr in mir stecken könnte... das warf mich etwas aus der Bahn und meine Freundin kam irgendwann immer später nach Hause wie ich, trotz Nachtschicht.
Geheiratet haben wir trotzdem.... obwohl wir beide wussten, dass unsere liebe auf dem sterbetisch lag...
Und so dauerte es 6 Monate bis wir uns wieder trennten... sie hatte einen anderen, ich rutschte wieder ab... Alkohol und Selbsthass, Selbstmordversuch ( ok im Suff und wenn ich darüber nachdenke hätte das nie klappen können) aber schlimm war schon der Versuch.
Bis ich dann Uschi als Schuldige ausmachte... alles was nur irgendwie was mit ihr zu tun hatte in Säcke (es waren 6 grosse Säcke voll heul)
Alles entsorgt und mir vorgenommen... Uschi niiieee mehr zum Zug kommen zu lassen, die ist tot, ich brauche sie nicht mehr.... ihr könnt jetzt Lachen, aber ich dachte das echt...
Fortsetzung folgt
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 9 im Thema

Beitrag von Rose »

Ich finde mich in einen Sätzen voll wieder. Ich habe damals auch die Kleidung komplett weg geworfen, weil ich dachte dann geht das weg. Pustekuchen. Meine Frau sieht mich auch nicht gerne in Damenkleidung. Wir haben ein weg und Grenzen gefunden, wie wir beide damit klar kommen. Es ist manchmal schwer das man Grenzen hat und diese umzusetzen. Ich finde in einer Partnerschaft muss man auch an den Partner denken und nicht nur an sich. Ich wünsche dir alles gute.
Jeder sollte so leben wie er will.
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 10 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Uschi,

vieles von dem was du schreibst, kommt mir ja sooo bekannt vor.
Uschi67 hat geschrieben: So 2. Jul 2017, 07:21 Auf jeden Fall lernten wir 3 Damen kennen, von der eine mich als das erkannte was ich bin und mich ermutigte das aus zu Leben und sie würde mich gerne unterstützen... und sie mag mich... das ging die ganze Nacht durch... morgens sind wir dann noch zum Bäcker frühstücken und dann hieß es Abschied nehmen.
Vor Angst es könnte weiter gehen habe ich nicht mal die Nummer ausgetauscht und so habe ich nie mehr was von ihr gesehen oder gehört... leider. Ich war das erste mal damit konfrontiert, dass ich ja vielleicht nicht nur ein Klamottentick hatte sondern dass da mehr in mir stecken könnte...
Ich hatte ein vergleichbares Erlebnis. Während des Studiums hatte ich eine ganz tolle Freundin. Auch wenn es leider nur wenige Monate gehalten hat, werde ich die gemeinsame Zeit nicht vergessen. (he)

Zum Karneval hat sie mich in Frauenkleider gesteckt, und natürlich war ich nach außen hin nicht davon begeistert, obwohl sie mir meinen geheimen Wunsch erfüllt hatte. Nach dem wir spät in der Nacht wieder im Wohnheim zurück waren, fragte sie mich direkt, ob es mir nicht gefallen würde, solche Sachen zu tragen - und ich Trottel habe es von mir gewiesen. Ich könnte mich heute noch dafür in den A**** beißen. (ag) Zu gern würde ich sie noch mal wiedersehen, um mit ihr darüber zu reden, und ihr zu sagen, dass es mir leid tut, denn ich denke heute, sie war der Sache nicht gerade abgeneigt. :wink:

Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 11 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Hallo Uschi. Ich lese Deine Geschichte. So anders , wie meine. Du hast so wenig davon erzählt , als wir uns getroffen hatten. Ich werde weiter Deine Geschicht verfolgen. Liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 12 im Thema

Beitrag von ULI67 »

... ich fing Discos und Kneipen unsicher zu machen... Brautschau... mein aber viel geflierte und so kam es, dass ich bei einer viel zu Jungen Mutter hängen blieb... das ging ein paar Monate, bis ich ihr gestanden habe, dass ich keinen Führerschein mehr habe.... den hatte ich nach einer meiner Exzesse verloren... ich fuhr schwarz weiter. Naja.. war eh nicht das richtige... nun begann die Zeit des Internet... AOL chaträume und einer dieser Räume mit dem Namen der Nachbarstadt war mein Favorit... wir trafen uns auch privat und so.... naja lernte ich meine nächste kennen... ich machte Meister und sie bürokauffrau Schule.. das Verband. Wir lernten und näher kennen und lieben... und... jetzt könmt ihr mich wieder auslachen... wir heirateten kurz darauf... still und heimlich... nur ihre beiden Kinder wussten davon....
Wie es weiter ging?
Nächstes mal 😀
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 13 im Thema

Beitrag von Mina »

Angela Langenbach hat geschrieben: Sa 1. Jul 2017, 11:11
Uschi67 hat geschrieben: Sa 1. Jul 2017, 10:13 Hallo Astrid, genauso ist es ...
Als Mann bin ich immer der Clown und der spaßige...
Wenn man eine Maske trägt, sieht man die Tränen darunter nicht
Genial... Genau das beschreibt es.
Uschi, ich glaube Du bist eine Jägerin. Immer auf der Spur. Und hast Du sie verloren, widderst Du sie wieder. Deine Innere Fährte der Du folgst. Ich denke Du machst das alles richtig für Dich und solltest erkennen wer Du bist. Ich vermute das hast Du auch. Traust es Dir aber nicht so richtig einzugestehen. Lass Dich nicht beirren von dem was war, Du bist jetzt und Du weißt wie es sich anfühlt. (flo) ))):s

Und der Haifisch der hat Tränen
und die laufen vom Gesicht
doch der Haifisch lebt im Wasser
so die Tränen sieht man nicht

In der Tiefe ist es einsam
und so manche Träne fließt
und so kommt es daß das Wasser
in den Meeren salzig ist


[Zitat: Till Lindemann]
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 14 im Thema

Beitrag von ULI67 »

So .... ich führe nun ein normales Leben ...bis... ja bis Uschi auf meine Schulter klopfte... haaallllo ich bin noch daaa.. . Ich versuchte sie zu ignorieren... Uschi ich habe dich entsorgt... doch sie lächelte mich nur an und sagte... ich bin da.. ich möchte Strumpfhosen, Röcke Kleider Schuhe... und ich möchte dich. Der Kampf ging eine Weile hin und her und je länger er dauerte, desto stärker wurde sie... und schließlich hat sie auch gewonnen. Zaghaft... aber bestimmend kaufte sie sich mal Strumpfhosen... Schuhe.. .
So ich musste das Zeug verstecken und so entstand ein lager im keller.
Sobald ich alleine war... war ich USCHI.
Ich muss mich meiner Frau outen... Sie ist eine liebe, verständnisvoll... das wird nicht schlimm.
Bumm...
Nein Vorwürfe, warum hast du mir das nicht gesagt, ich will damit nichts zu tun haben... wenn andere das tun ist es mir egal... aber mein Mann doch nicht.... wenn ich das gewusst hätte... ich weiß nicht ob ich doch geheiratet hätte... es kam eine Zeit der Tränen auf beiden Seiten, Erklärungen und irgendwann Frustration und ... Uschi blieb ein KellerKind... in der Beziehung beruhigte es sich mit der Zeit... ABER Uschi durfte nicht ans Licht....
Wie es weiter ging?
Es ging weiter... nächstes mal...
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Re: Uschi.. (m)eine Geschichte

Post 15 im Thema

Beitrag von ULI67 »

Die Jahre zogen ins Land.. mein Sohn wurde geboren und Uschi wurde immer trauriger. Ich gab aber nicht auf und wenn Streit aufkam brachte ich auch gleich Uschi ins Spiel.... (zwischenzeitlich habe ich travesta gefunden) und immer ohne Erfolg.
Dass ich immer unglücklicher wurde könnt ihr euch denken... und einsamer... und so kam es, dass ich mit einer bekannten anfing hin und her zu schreiben... aus dem schreiben wurden Treffen und einmal sogar ein Kuss. Sie sagte, ihr macht Uschi kein Problem. Ich hätte vorher einen höheren GeldBetrag darauf gewettet, dass mir so was nie passiert. Ich war selbst von mir enttäuscht... es kam wie es kommen musste... bei einem Streit (Und das hatten wir damals öfters, meistens aber wegen unsinnigen Kleinigkeiten.) Hab ich die Bombe platzen lassen und meiner Frau davon erzählt. Bummmmmmm was da alles gesprochen wurde möchte ich euch ersparen, aaaber ich hatte zum Erfolg, dass ich das Zugeständniss bekommen habe, dass ich ab und zu weg gehen und dort Uschi sein darf.
Da bot sich unser Wohnwagen auf einem Campingplatz in der Nähe an.... und dies nutze ich von Zeit zu Zeit auch aus. Einmal habe ich es sogar auf eine Transparty mit einer aus travesta geschafft. Das ist aber eine ganz andere Geschichte....manchmal merkte sie es mir auch schon an und sie hat mich auf den Campingplatz geschickt... war dann wohl nicht zu genießen.... was sich aber auch änderte war der KörperKontakt... meine Frau könnte das nicht mehr... mich mal kuscheln... es frustete mich mehr und mehr und ich überlegRe immer öfters mich zu trennen. Alleine leben... Uschi sein wann ich möchte... der Reiz wuchs und wuchs... und das so lange bis die Geschichte weiter geht... bald😉
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