Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
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ExuserIn-2019-12-18
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Das Pippi Langstrumpf„Prinzip ....
.... ich mach die Welt wie sie mir gefällt .....
Ich habe gerade gelesen, dass dies nicht nur das Lebensmotto von Pippi Langstrumpf ist, sondern auch eine Unternehmenstrategie: das Pippi-Langstrumpf-Prinzip oder auch "Pippilangstrumpfistische Programmierung", kurz PLP.
Was es nicht alles gibt.
Ich habe den Titel eigentlich gewählt, weil Pippi schon immer für mich ein "Vorbild" war. Die gelungene Kombination aus Mädchen und Junge, dem die Autorin die "genormten" Vorzeigekinder Tommi (Junge) und Anika (Mädchen) beiseite gestellt hat. Sicher ist es übertrieben, wenn ich schreibe, dass die Figur Transgender sei, aber zumindest spielt bei Fräuleine Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter das Geschlecht eine untergeordnete Rolle und alle Kinder - egal ob männlich oder weiblich - können sich mit dieser Figur identifizieren. Dazu war/ist Sie immer anders als der Rest und hatte, ich nenne es mal eine gesunde Portion civilen Ungehorsams .... und war immer Außenseiter. Ihre Lebenswelt ist für die Meisten eine Traumwelt und viele schütteln in der Geschichte den Kopf, wenn es um Pippi geht ... zum Beispiel die Lehrerin, Fraülein Prüsselise ....
Manchmal sehe ich meine Trans*Sein wie diese Geschichte und bin Pippi Langstrumpf - Natürlich in älter und bei weitem nicht so infantil (leider). Ich merke wie ich mich zeitweise von meiner realen Welt in eine Traumwelt begeben und den Bezug zu der Realität verliere - keine Sorge der/die ist nicht geistig verwirrt und der Rettungswagen kann in der Garagae bleiben. Ich träume mir aber meine Welt so zusammen, wie sie mir gefällt und vernachlässige viele Konventionen und natürlich gegebene Grenzen.
Das Problem dabei ist der Unterschied zwischen Realität und Fantasie und insbesonder der Unterschied wie Leben passiert und wie Geschichten erzählt werden. Oft ertappe ich mich dabei in Geschichten zu schwelgen und versäume dabei die Realität zu leben und zu gestalten. Das muss sich ändern ... ich muss mich ändern .... denn, die Welt ändert sich nicht durch Träume (allein), sondern durch das Tun oder eben nicht Tun eines Jeden ...
In diesem Sinne ... "Hey, Pippi Langstrumpf .... " an die Arbeit!
Liebe Grüße an alle die sich durch den vielleicht zu philosophischen, wirren Text gequält haben ...
VanesssaL
Ich habe gerade gelesen, dass dies nicht nur das Lebensmotto von Pippi Langstrumpf ist, sondern auch eine Unternehmenstrategie: das Pippi-Langstrumpf-Prinzip oder auch "Pippilangstrumpfistische Programmierung", kurz PLP.
Was es nicht alles gibt.
Ich habe den Titel eigentlich gewählt, weil Pippi schon immer für mich ein "Vorbild" war. Die gelungene Kombination aus Mädchen und Junge, dem die Autorin die "genormten" Vorzeigekinder Tommi (Junge) und Anika (Mädchen) beiseite gestellt hat. Sicher ist es übertrieben, wenn ich schreibe, dass die Figur Transgender sei, aber zumindest spielt bei Fräuleine Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter das Geschlecht eine untergeordnete Rolle und alle Kinder - egal ob männlich oder weiblich - können sich mit dieser Figur identifizieren. Dazu war/ist Sie immer anders als der Rest und hatte, ich nenne es mal eine gesunde Portion civilen Ungehorsams .... und war immer Außenseiter. Ihre Lebenswelt ist für die Meisten eine Traumwelt und viele schütteln in der Geschichte den Kopf, wenn es um Pippi geht ... zum Beispiel die Lehrerin, Fraülein Prüsselise ....
Manchmal sehe ich meine Trans*Sein wie diese Geschichte und bin Pippi Langstrumpf - Natürlich in älter und bei weitem nicht so infantil (leider). Ich merke wie ich mich zeitweise von meiner realen Welt in eine Traumwelt begeben und den Bezug zu der Realität verliere - keine Sorge der/die ist nicht geistig verwirrt und der Rettungswagen kann in der Garagae bleiben. Ich träume mir aber meine Welt so zusammen, wie sie mir gefällt und vernachlässige viele Konventionen und natürlich gegebene Grenzen.
Das Problem dabei ist der Unterschied zwischen Realität und Fantasie und insbesonder der Unterschied wie Leben passiert und wie Geschichten erzählt werden. Oft ertappe ich mich dabei in Geschichten zu schwelgen und versäume dabei die Realität zu leben und zu gestalten. Das muss sich ändern ... ich muss mich ändern .... denn, die Welt ändert sich nicht durch Träume (allein), sondern durch das Tun oder eben nicht Tun eines Jeden ...
In diesem Sinne ... "Hey, Pippi Langstrumpf .... " an die Arbeit!
Liebe Grüße an alle die sich durch den vielleicht zu philosophischen, wirren Text gequält haben ...
VanesssaL
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Anne-Mette
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Moin,
falls Du bei der Gelegenheit den Wunsch haben solltest, Dir ein Pferd anzuschaffen, dann solltest Du einen Knabstupper wählen, dann musst Du die Punkte nicht selbst aufmalen
Gruß
Anne-Mette
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Anne-Mette
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Tinchen
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Moinsen...
Ich will auch ein Pferd, aber die Punkte gehören selbst aufgemalt...ich mach mir auch mein Pferd wie es mir gefällt
Danke für die Rückblick auf meine Kindheit. Ich liebe Pipi und ähnliche Geschichten auch und habe als jugendlicher vor allem diese kleinen Transgender Inhalte genossen (Die ich erst später als solche erkannte, aber ich konnte mich so leichter identifizieren denke ich). 5 Freunde, wo Georgina lieber George heißen wollte und ich gerne Georgina gewesen wäre...
Ja und das herrliche Gesicht, als meine erste "richtige" Freundin vor meinem Bücherboard stand und die Titel las. Hanni und Nanni, 5 Freunde, Pipi Langstrumpf, Dolly......tolle Bücher. Alles in mehreren Bänden versteht sich. Ich habe das damals eher als eine Art "Mädchen lasst euch nicht auf eine Rolle festlegen" verstanden, was ich sehr mochte. Erst später ist mir aufgefallen, dass man es durchaus auch ein wenig "Trans" sehen kann. Vor allem bei Georgina...ähm George....
Mit der Fantasie kenne ich allerdings auch und empfinde es gar nicht so schlimm, dass ich tagträume....die Realität holt mich viel zu früh immer zurück. Das Gefühl, durch eine Träumerei etwas im Realen verpasst zu haben ist mir ebenfalls bekannt....ABER....dieses "Wenn ich die Chance ergriffen hätte, dann..." Ist doch letztendlich auch nur eine "Was wäre wenn" - Fantasie
War es wirklich eine Chance?...
Einer meiner lustigsten Tagträume war:
Ich wollte eigentlich etwas bummeln und irgendwo einkehren auf einen Wein. Na ja, bummeln ging gut und dann stand ich vor einem Brautmodengeschäft. Mir war fürchterlich kalt, die Füsse taten weh und ich wusste nicht warum, noch was los war....bis ich auf die Uhr geschaut habe...Ich hatte über eine Stunde davor gestanden und von einer Prinzessinnenhochzeit geträumt. Habe ich was verpasst? Nö, wenn ich nicht geträumt hätte, wäre ich keine schöne Braut gewesen
..... also bin ich wieder nach Hause gestöckelt ....nur so am Rande, ich war nie verheiratet und hatte auch nie einen besonderen Drang dazu.
Ich ändere mich immer noch täglich, die Träume bleiben aber. Manchmal nehme ich mir für einen Samstag viel vor, dann stehe ich auf und beschäftige mich mit Lockenstab, Bügeleisen usw. ..eigentlich nur um mich fertig zu machen. Dann stehe ich da abends aufgestylt und frage mich wo der Tag geblieben ist. Klar habe ich auch was erledigt, Schuhe alle sauber, Damenschrank wieder fit. Aber es ist halt so mit den schönen Zeiten im Leben, sie vergehen einfach zu schnell. Ich war einfach nur eine Frau........Verpasst habe ich allerdings nichts...ggf. ist der Kühlschrank nicht voll genug und ich bin auf Diät
LG Tina
Ich will auch ein Pferd, aber die Punkte gehören selbst aufgemalt...ich mach mir auch mein Pferd wie es mir gefällt
Danke für die Rückblick auf meine Kindheit. Ich liebe Pipi und ähnliche Geschichten auch und habe als jugendlicher vor allem diese kleinen Transgender Inhalte genossen (Die ich erst später als solche erkannte, aber ich konnte mich so leichter identifizieren denke ich). 5 Freunde, wo Georgina lieber George heißen wollte und ich gerne Georgina gewesen wäre...
Ja und das herrliche Gesicht, als meine erste "richtige" Freundin vor meinem Bücherboard stand und die Titel las. Hanni und Nanni, 5 Freunde, Pipi Langstrumpf, Dolly......tolle Bücher. Alles in mehreren Bänden versteht sich. Ich habe das damals eher als eine Art "Mädchen lasst euch nicht auf eine Rolle festlegen" verstanden, was ich sehr mochte. Erst später ist mir aufgefallen, dass man es durchaus auch ein wenig "Trans" sehen kann. Vor allem bei Georgina...ähm George....
Mit der Fantasie kenne ich allerdings auch und empfinde es gar nicht so schlimm, dass ich tagträume....die Realität holt mich viel zu früh immer zurück. Das Gefühl, durch eine Träumerei etwas im Realen verpasst zu haben ist mir ebenfalls bekannt....ABER....dieses "Wenn ich die Chance ergriffen hätte, dann..." Ist doch letztendlich auch nur eine "Was wäre wenn" - Fantasie
War es wirklich eine Chance?...
Einer meiner lustigsten Tagträume war:
Ich wollte eigentlich etwas bummeln und irgendwo einkehren auf einen Wein. Na ja, bummeln ging gut und dann stand ich vor einem Brautmodengeschäft. Mir war fürchterlich kalt, die Füsse taten weh und ich wusste nicht warum, noch was los war....bis ich auf die Uhr geschaut habe...Ich hatte über eine Stunde davor gestanden und von einer Prinzessinnenhochzeit geträumt. Habe ich was verpasst? Nö, wenn ich nicht geträumt hätte, wäre ich keine schöne Braut gewesen
Ich ändere mich immer noch täglich, die Träume bleiben aber. Manchmal nehme ich mir für einen Samstag viel vor, dann stehe ich auf und beschäftige mich mit Lockenstab, Bügeleisen usw. ..eigentlich nur um mich fertig zu machen. Dann stehe ich da abends aufgestylt und frage mich wo der Tag geblieben ist. Klar habe ich auch was erledigt, Schuhe alle sauber, Damenschrank wieder fit. Aber es ist halt so mit den schönen Zeiten im Leben, sie vergehen einfach zu schnell. Ich war einfach nur eine Frau........Verpasst habe ich allerdings nichts...ggf. ist der Kühlschrank nicht voll genug und ich bin auf Diät
LG Tina
Wo kommen wir denn da hin, wenn Niemand ginge um zu sehen wohin man käme wenn man ginge.
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Theresa-Annalena
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Hi Vanessa,
also den Ansatz mit Deinem "Pippi" Modell (Prinzip) finde ich richtig Klasse.
Solltest Du bei Deiner Analyse auf noch mehr Analogien zu unserer
"Daseinscharakteristik" stoßen, lass es uns wissen. Ich bin sehr gespannt.
LG Tessa.
also den Ansatz mit Deinem "Pippi" Modell (Prinzip) finde ich richtig Klasse.
Solltest Du bei Deiner Analyse auf noch mehr Analogien zu unserer
"Daseinscharakteristik" stoßen, lass es uns wissen. Ich bin sehr gespannt.
LG Tessa.
Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick.
Wenn alle Stricke reißen, warst Du zu schwer für die Schaukel.
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Tinchen
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Ja..Jaaaa...ich hatte Hanni und Nanni als reine Mädchenbücher in Erinnerung, aber nun fällt mir vieles wieder einAtalanta hat geschrieben: Mi 15. Mär 2017, 14:43 Bei Hanni und Nanni gab es einzelne burschikosere Tomboy-Typen. Dann gefiel mir immer Carlotta gut, mit der konnte ich mich identifizieren ...
Nüchtern betrachtet ist es allerdings schwer zu sagen, ob die Autorinnen auch "Trans" im Kopf hatten bei ihren Figuren. Allerdings in der Zeit die Haare kurz, Hosen tragen und sich einen Jungen Vornamen geben war schon radikal und lässt mich immer noch daran glauben, das Enid schon ein wenig tiefer gedacht hat. Es ging aber auch darum, Mädchen Mut zu machen...denke ich zumindest
Danke für den Link übrigens, Vanessa
Ich höre oft, dass es weibliche Crossdresser so gut wie gar nicht gibt, aber hier im Prenzelberg sehe ich öfter welche ...sie werden von der Öffentlichkeit halt leider eher als Kampflesben angesehen...mit solchen Vorurteilen haben wir ja auch irgendwie zu kämpfen. Sie fallen halt nur nicht so auf, weil Männerkleidung eben einfach unauffälliger ist
Bewusst ist mir meine Weiblichkeit, seit ich etwa zwölf bin...vorher hatte ich auch schon gerne mit der Nachbarin mit Puppen gespielt...doof war nur, sie hatte immer die Barbie und ich musste Kent sein....Mädchen können soooo ungerecht sein.
bei Pipi habe ich immer zwischen Pipi und Anika geschwankt, da hatten beide was,was mich ansprach.
Bei Wiki bin ich unsicher, ob die zeichentrickfigur auch weiblich gemeint war, im Film wurde Wiki von einem Mädchen gespielt....weil Wiki irgendwie ein weicher Junge war..(Gegensatz zu starken Kerls eben)...wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Egal, das gemeinsame Resümee dieser Figuren ist: Wir pfeifen auf Geschlechterrollen und machen was wir wollen
Das musste ich fett machen, weil es sich auch noch reimt....da mache ich nen heavy metal song draus
Wo kommen wir denn da hin, wenn Niemand ginge um zu sehen wohin man käme wenn man ginge.
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Michi
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Du irrst gleich 2 Mal.Tinchen hat geschrieben: Mi 15. Mär 2017, 20:19 Bei Wiki bin ich unsicher, ob die zeichentrickfigur auch weiblich gemeint war, im Film wurde Wiki von einem Mädchen gespielt....weil Wiki irgendwie ein weicher Junge war..(Gegensatz zu starken Kerls eben)...wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Für die Geschichte an sich hat es Atalanta bereits erklärt, und im Film von Bulli Herbig wurde Wiki von einem Jungen gespielt: Jonas Hämmerle
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Tinchen
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Verdammt, wie konnte mir das nur passieren?...*trollt sich und stellt sich schämend in die Ecke*...mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa....
@Atlanta: Ich habe die Bücher auf iTunes gesehen, das ist praktischer....aber in einem Karton im Keller könnte noch was originales sein...da ich bald wieder umziehe, werde ich da mal durchwühlen
Bücher haben bei mir auch sehr viel mit Musik zu tun, wenn ich ein altes Buch in die Hand nehme, die Eselsohren sehe und den Geruch rieche, fällt mir fast spontan die Musik ein die ich damals dazu gehört habe. Ganz intensiv ist es bei Tom Sawyer, da kam gerade Nathareth - Hair of the Dog frisch raus und ich habe die Platte während des gesamten Buches immer wieder gehört...also etwa zwei Wochen lang
Ich frage mich allerdings gerade mehr, wie ich eigentlich auf diese Bücher gekommen bin und sie auch so verschlungen habe. Klar sie waren schön geschrieben und liessen mich träumen. Ich wollte zwar lieber ein Mädchen sein, aber ich bin nicht bewusst hingegangen und habe nach Mädchenbüchern (oder Mädchensachen) Ausschau gehalten....heute gehe ich los und kaufe mir bewusst einen Rock z.B.......5 Freunde war irgendwie nicht zwingend ein Mädchenbuch, etwas für Alle denke ich, vermutlich bin ich dadurch auf die Autorin gestossen.
Ich weiß aber noch zu gut, wie ich im Geiste mitten in der Geschichte drin war. Richtig hinein fantasiert, wo ich dann wieder beim Pipi-Prinzip gelandet bin...Ich trug auch den Rock, den meine Nachbarin häufig trug, so einen Schul-Faltenrock....schön.....so langsam brauche ich für jedes Wort zehn Minuten, weil mir so viele Bilder und Erinnerungen in den Kopf kommen
Ich schreibe aber nicht noch mal, wie ich es in Erinnerung habe....gebranntes Tinchen scheut das Feuer...*lacht*
LG Tina
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Michi
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Hallo Tina,
ist doch nicht so schlimm, dass du dich deswegen in die Ecke stellen musst ... jedenfalls nicht wegen mir.
Alles wieder gut?
Liebe Grüße
Michi
ist doch nicht so schlimm, dass du dich deswegen in die Ecke stellen musst ... jedenfalls nicht wegen mir.
Alles wieder gut?
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Michi
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Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Tinchen
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Hallo Michi,
ich bin halt ne Ulknudel
...*trollt sich wieder aus der Ecke und grinst*
Mich hat das Thema hier so angepiekt, dass meine Fantasie Purzelbäume geschlagen hat. Da sind manche Erinnerungen etwas verwaschen, aber trotzdem schön.
Ich bekomme die Frage nicht mehr aus dem Kopf, wie Trans waren die Figuren...bzw. war da nicht doch auch etwas mehr, Mädchen zu bestärken.
Ich weiß es nicht, aber George war zu sehr Vorbild für mich, das ich mir regelrecht wünsche, dass Enid sich etwas mehr dabei gedacht hat. Pipi und Wiki kann ich eher als Unisex ansehen.
LG Tina
ich bin halt ne Ulknudel
Mich hat das Thema hier so angepiekt, dass meine Fantasie Purzelbäume geschlagen hat. Da sind manche Erinnerungen etwas verwaschen, aber trotzdem schön.
Ich bekomme die Frage nicht mehr aus dem Kopf, wie Trans waren die Figuren...bzw. war da nicht doch auch etwas mehr, Mädchen zu bestärken.
Ich weiß es nicht, aber George war zu sehr Vorbild für mich, das ich mir regelrecht wünsche, dass Enid sich etwas mehr dabei gedacht hat. Pipi und Wiki kann ich eher als Unisex ansehen.
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Michi
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Hallo Tina,
finde ich toll, dass du das mit Humor nimmst. Ich hatte im nachhinein schon Gewissensbisse, dass mein Hinweis auf deinen Irrtum zu "männlich" rübergekommen sei, und ich gleich von allen Seiten Schelte dafür bekomme. Aber so unterschiedlich ist das eben. Ein anderes Mal denkt man alles sei ok, und erlebt plötzlich einen Gewittersturm. Na egal ...
Liebe Grüße
Michi
PS: Wenn ich auch mal so auf dem "Holzweg" bin, darfst du dich gern revanchieren.
finde ich toll, dass du das mit Humor nimmst. Ich hatte im nachhinein schon Gewissensbisse, dass mein Hinweis auf deinen Irrtum zu "männlich" rübergekommen sei, und ich gleich von allen Seiten Schelte dafür bekomme. Aber so unterschiedlich ist das eben. Ein anderes Mal denkt man alles sei ok, und erlebt plötzlich einen Gewittersturm. Na egal ...
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PS: Wenn ich auch mal so auf dem "Holzweg" bin, darfst du dich gern revanchieren.
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Hallo Michi,
ich dachte meine Reaktion, war albern genug um eben keine Gewissensbisse auszulösen. Da sage ich mal ehrlich sorry...ich mache gerne so einen Affen
Meine Geschäftsführerin hat mich mal zusammengefaltet....ich habe mir das angehört und als sie fertig war, saget ich mit Kulleraugen: "Ja Domina." Sie: "Blödmann!" Ich holte Luft, aber sie sagte: "Komm mir jetzt nicht mit einem Blondinenwitz!" Ich: "Schade, ich hätten nen Guten."...danach konnten wir ohne Groll über das Problem reden. Ich wusste aber auch, dass ich mit ihr so reden kann und den Ärger so etwas dämpfen kann.
Kritik ist nicht "männlich", auch wenn viele Frauen sich eher zurückhalten. Ich mag starke Frauen, und die sagen auch direkt wo es klemmt. Davon gibt es mehr als man denkt
Außerdem bin ich aus dem Ruhrpott, da sagt man sich ins Gesicht was einem nicht passt...
In einen Forum gehört es für mich einfach dazu, dass man die von mir heraus posaunten Weisheiten auch mal in Frage Stellt oder eben auch korrigiert....und dann muss ich in die Ecke
LG Tina
ich dachte meine Reaktion, war albern genug um eben keine Gewissensbisse auszulösen. Da sage ich mal ehrlich sorry...ich mache gerne so einen Affen
Kritik ist nicht "männlich", auch wenn viele Frauen sich eher zurückhalten. Ich mag starke Frauen, und die sagen auch direkt wo es klemmt. Davon gibt es mehr als man denkt
In einen Forum gehört es für mich einfach dazu, dass man die von mir heraus posaunten Weisheiten auch mal in Frage Stellt oder eben auch korrigiert....und dann muss ich in die Ecke
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Michi
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Hallo Tina,
alles gut, mach dir mal keine weiteren Gedanken um mich. Die Gewissensbisse hatte ich eher, bevor deine Reaktion kam. Dann hab ich nur versucht, bissel mitzuspielen.
Aber danke noch mal, dass du die so viel Mühe macht, mich über dich aufzuklären. Finde ich toll, so kann ich dich jetzt besser einschätzen. Ich will es jetzt nicht weiter in die Länge ziehen, vielleich trifft man sich mal auf einen Schwatz im Chat.
Liebe Grüße
Michi
alles gut, mach dir mal keine weiteren Gedanken um mich. Die Gewissensbisse hatte ich eher, bevor deine Reaktion kam. Dann hab ich nur versucht, bissel mitzuspielen.
Aber danke noch mal, dass du die so viel Mühe macht, mich über dich aufzuklären. Finde ich toll, so kann ich dich jetzt besser einschätzen. Ich will es jetzt nicht weiter in die Länge ziehen, vielleich trifft man sich mal auf einen Schwatz im Chat.
Liebe Grüße
Michi
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Tinchen
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Ja recht hast Du, dass ist der thread von Vanessa und nicht unsere Privatunterhaltung..
Ich schreibe ne PN
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Inga
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Hallo,
dann will ich mal wieder zum Thema zurück kommen.
ich habe in meiner Kinder- und Jugendzeit wahnsinnig gerne Bücher gelesen und bin auch heutzutage noch ganz gerne Dauergast in Büchereien.
Die Bücher von Astrid Lindgren und Enid Blyton habe ich nur so verschlungen. Besonders von Enid Blyton, denn es gab da alle möglichen Bücher von ihr in der Schulbibliothek - übrigens zum Leidwesen unseres Deutschlehrers, der meinte wir Schüler sollten etwas Vernünftigeres lesen. Doch nicht etwa Karl May oder solchen Kram! Da lieber den neuesten Band von "Fünf Freunde" - natürlich in deutscher Übersetzung.
Mit Pippi Langstrumpf konnte ich damals wenig anfangen. Es war mir einfach zu chaotisch.
Auch "Hanni und Nanni" blieben bei mir damals links liegen. An echten Mädchenbüchern war ich wenig interessiert. Ich wollte mir damals auch keine Blöße geben, als zu weiblich zu erscheinen. Meiner heimlichen Faszination nach Mädchenkleidung war ich mir damals auch noch nicht so recht bewusst. Erst recht nicht, dass da noch mehr weibliche Seiten in meiner Idendität sein könnten. Ich sah mich eher als weicher Junge, der von männlichem Machogehabe nur angewiedert war. Mein Mannsein bzw. Mann werden müsste da anders sein.
Wenn in Büchern Mädchen vor kamen, die lieber Junge sein wollten, sich wie ein Junge anzogen, sich wie ein Junge die Haare kurz schneiden ließ, und lieber Jungenspiele mochte und mitmachte, verstand ich das weniger als eine Spielart von "Trans*", sondern eher als ein Hauch von Frauen-Emanzipation, sich nicht mit den Frauenrollen vom Heimchen am Herd mit vielen Kindern zufrieden zu geben, sondern eher auch gleichberechtigt an den allgemein für männlich gehaltenen Aspekten im Leben teilzunehmen. Im Übrigen fand ich Geschlecht insgesamt für nicht so wichtig.
Liebe Grüße
Inga
dann will ich mal wieder zum Thema zurück kommen.
ich habe in meiner Kinder- und Jugendzeit wahnsinnig gerne Bücher gelesen und bin auch heutzutage noch ganz gerne Dauergast in Büchereien.
Die Bücher von Astrid Lindgren und Enid Blyton habe ich nur so verschlungen. Besonders von Enid Blyton, denn es gab da alle möglichen Bücher von ihr in der Schulbibliothek - übrigens zum Leidwesen unseres Deutschlehrers, der meinte wir Schüler sollten etwas Vernünftigeres lesen. Doch nicht etwa Karl May oder solchen Kram! Da lieber den neuesten Band von "Fünf Freunde" - natürlich in deutscher Übersetzung.
Mit Pippi Langstrumpf konnte ich damals wenig anfangen. Es war mir einfach zu chaotisch.
Auch "Hanni und Nanni" blieben bei mir damals links liegen. An echten Mädchenbüchern war ich wenig interessiert. Ich wollte mir damals auch keine Blöße geben, als zu weiblich zu erscheinen. Meiner heimlichen Faszination nach Mädchenkleidung war ich mir damals auch noch nicht so recht bewusst. Erst recht nicht, dass da noch mehr weibliche Seiten in meiner Idendität sein könnten. Ich sah mich eher als weicher Junge, der von männlichem Machogehabe nur angewiedert war. Mein Mannsein bzw. Mann werden müsste da anders sein.
Wenn in Büchern Mädchen vor kamen, die lieber Junge sein wollten, sich wie ein Junge anzogen, sich wie ein Junge die Haare kurz schneiden ließ, und lieber Jungenspiele mochte und mitmachte, verstand ich das weniger als eine Spielart von "Trans*", sondern eher als ein Hauch von Frauen-Emanzipation, sich nicht mit den Frauenrollen vom Heimchen am Herd mit vielen Kindern zufrieden zu geben, sondern eher auch gleichberechtigt an den allgemein für männlich gehaltenen Aspekten im Leben teilzunehmen. Im Übrigen fand ich Geschlecht insgesamt für nicht so wichtig.
Liebe Grüße
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Michi
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Re: Das Pippi Langstrumpf-Prinzip ....
Hallo Inga,
gelesen habe ich auch seeehr viel, und eigentlich alles, was mir in die Finger kam. Auch alte Schriften haben mich in den Bann gezogen, nachdem ich einen alten "Robinson Crusoe" in Kurrentschrift in die Finger bekommen hatte. Da war ich vlt. 9 höchstens 10. Nur im typische Mädchenbücher habe ich wohl eher unbewusst einen Bogen gemacht, um mich nicht zu verraten.
Ich habe im Unterschied zu manch anderen sehr zeitig gemerkt, dass ich anders bin als typische Jungen, dass ich mich bei Mädchen wohler gefühlt habe, ohne dass ich es damals schon so genau benennen konnte, was mit mir ist. Trotz allem haben mich technische Sachen sehr interessiert - theoretisch und praktisch. Ich bin auch gern geklettert bin und so, hab gern Tischtennis und Federball gespielt. Abgestoßen fühlte ich mich in erster Linie von Dingen, die mit harten Auseinandersetzungen verbunden waren, wie Fußball, Judo, und Prügeleien an sich.
Meine Fantasie hat sich in utopischen Romanen gut aufgehoben gefühlt, und in einem davon kam ganz beiläufig auch das Thema Transsexualität vor. Ich weiß nicht mehr wie er hieß, und worum es ging, aber da war ein Paar (Frau+Mann), bei dem die Frau X-Y-Cromosomen hatte. Während der Schwangerschaft hatte man festgestellt, dass das Kind eigentlich ein Mädchen wäre, und die vorgeburtliche Entwicklung so beeinflusst, dass es sich körperlich vollkommen zum Mädchen entwickelte. Das fand ich ungeheuer spannend.
Liebe Grüße
Michi
gelesen habe ich auch seeehr viel, und eigentlich alles, was mir in die Finger kam. Auch alte Schriften haben mich in den Bann gezogen, nachdem ich einen alten "Robinson Crusoe" in Kurrentschrift in die Finger bekommen hatte. Da war ich vlt. 9 höchstens 10. Nur im typische Mädchenbücher habe ich wohl eher unbewusst einen Bogen gemacht, um mich nicht zu verraten.
Ich habe im Unterschied zu manch anderen sehr zeitig gemerkt, dass ich anders bin als typische Jungen, dass ich mich bei Mädchen wohler gefühlt habe, ohne dass ich es damals schon so genau benennen konnte, was mit mir ist. Trotz allem haben mich technische Sachen sehr interessiert - theoretisch und praktisch. Ich bin auch gern geklettert bin und so, hab gern Tischtennis und Federball gespielt. Abgestoßen fühlte ich mich in erster Linie von Dingen, die mit harten Auseinandersetzungen verbunden waren, wie Fußball, Judo, und Prügeleien an sich.
Meine Fantasie hat sich in utopischen Romanen gut aufgehoben gefühlt, und in einem davon kam ganz beiläufig auch das Thema Transsexualität vor. Ich weiß nicht mehr wie er hieß, und worum es ging, aber da war ein Paar (Frau+Mann), bei dem die Frau X-Y-Cromosomen hatte. Während der Schwangerschaft hatte man festgestellt, dass das Kind eigentlich ein Mädchen wäre, und die vorgeburtliche Entwicklung so beeinflusst, dass es sich körperlich vollkommen zum Mädchen entwickelte. Das fand ich ungeheuer spannend.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.