Hallo Ihr lieben
Erstmal vielen Dank für eure lieben Antworten. Ich habe mich sehr gefreut sodass ich auch versuchen möchte auf alle einzugehen.
lilijana hat geschrieben:Vielleicht musst du für dich eine ganz neue Definition definieren?
Ja vielleicht muss ich das. Ich weiß es selber nicht so wirklich. Und genau das ist mein Problem. Ich weiß nicht mehr wer oder was ich bin, geschweige denn wer oder was ich sein möchte und genau das macht mich verrückt.
Joanna hat geschrieben:Lass dir Zeit , lass es reifen. Du bist was du bist, nimm es an. Wir alle wissen, es gibt nicht nur schwarz und weiß , es gibt so viele Farben in dieser bunten Welt. Eine davon bist du
Danke Joanna. Sehr Mut machend formuliert.

Ich hader nur damit, dass ich nicht mal weiß auf welcher Seite des Farbspektrums die meine zu finden ist. :/
ab08 hat geschrieben:Nimm dich einfach so an, wie Du bist und warte ab, was kommt.
Es gibt viele Möglichkeiten.
Ob Du transsexuell bist oder nicht, das weißt am Ende nur
Du allein.
Niemand kann Dir das sagen. Selbstfindung ist oft ein langer Prozess. Das dauert!!
Hab Geduld mit Dir und vor allem:
Mach Dich nicht verrückt!
Danke Andrea für deinen sehr lieben post

. Ja darauf wird es zwangsweise eh hinaus laufen. Momentan überfallen mich nur die ganzen Gefühle und Gedanken und ich weiß nicht mehr wo hinten und vorne ist. Deinen post werde ich mir später noch angucken
uta hat geschrieben:Du wirst vielleicht an einen Punkt kommen oder auch nicht wo du nicht mehr zurück willst der Abschied von Cassy nicht schön ist und du nur noch Cassy ein willst. Wenn du an diesem Punkt bist suchst du dir wahrscheinlich Hilfe weil es dann erst recht nicht mehr weiter geht.
Laß dir Zeit dein inneres Verlangen treibt dich sowieso dort hin wo es hin will.
Danke Uta. Genau dieser Punkt hat für mich seit einer Woche eingesetzt. Jedes Mal wenn ich Cassy "ablegen" muss tut es mir weh und ich fühle mich gefangen. Genau deswegen bin ich so sehr am Grübeln statt einfach alles so zu nehmen wie es kommt.
Nun zur längsten Nachricht von Yvonne
YvonneTV hat geschrieben:Das mit dem Erniedrigen kenn ich auch und war völlig überrascht als ich das erste Mal Null sexuell erregt war und das Tragen von Frauensachen "dennoch" unglaublich schön fand. Eigenartig war das und doch so angenehm. Da spielte zunächst der Kick des Verbotenen (was mir nun "aufgezwungen" wurde) auch eine Rolle, doch das war nur ein Teil und ohne Zwang oder jede Art von Erniedrigung war/ist es eine tolle Erfahrung.
Ja genau so war es bei mir auch. Nachdem ich das gemerkt habe bin ich allerdings erstmal durchgedreht und habe das Thema sofort abgebrochen.
YvonneTV hat geschrieben:Du fragst Dich wer genau Du bist, doch Du weisst ja schon so viel über Dich (Empathisch, ruhig, romantisch, verkuschelt) und auch was Du sein willst.
Ja das sind Dinge die mich immer schon ausgemacht haben und das Geschlechterrollen unspezifisch. Das sind Dinge die mir als Mann wichtiger waren als meinen Ex-Partnerinnen.
YvonneTV hat geschrieben:
Doch benötigst Du dazu eine Definition ? Ist jeder der nicht 100% Mann oder Frau (was auch immer das ganz genau sein mag) ein "Alien in der Zwischenwelt" .... Sicher nicht !!! Kannst Du nicht einfach DU sein ? Cassy ? Eins meiner Lebensmottos lautet "Ich kann mich jeden Tag neu erfinden !" Sieh es doch positiv, dass Du so viel erlebst und die Chance hast Dich in verschiedene Richtungen zu entwickeln. Ohne Stress und Zwang und ohne Zugehörigkeistgefühl zu einer "Gruppe". Du bist einmalig, individuell und nur Du kannst entscheiden wo Dein Weg hin führt.
NEIN! Das war so nie gemeint wie in deinem zweiten Satz bei diesem Zitat. Es geht sich darum das ich mich so fühle. Das kommt unter anderem auch einfach davon das ich selber unglücklich mit mir bin. Wie oben schon mal erwähnt: Cassy abzulegen tut inzwischen wirklich weh. Ich merke wie ich gerne mehr will. Mir fehlen die Möglichkeiten das zu ändern und es macht mich dementsprechend wirklich traurig. Also stelle ich mir selber die Frage was ich eigentlich will. Wo soll mein Weg hingehen? Frau werden? Naja körperlich wird man nie richtig eine Frau sein. Man kommt nur nah dran. So nah das man selber damit glücklich wird. Aber ich bin eh jemand der seit Jahren dazu neigt Selbstzweifel zu haben. Wenn ich diesen Schritt wagen würde, würde ich vermutlich nicht mal glücklich werden. Ich bin zu groß, meine Stimme ist viel zu tief. Und ich bin nicht mal ein viertel so mutig wie die Leute hier. Wenn ich mich wirklich für diesen Schritt entscheiden würde, würde ich dazu vermutlich irgendwo ein neues Leben beginnen.
YvonneTV hat geschrieben:Du änderst Dich sicher recht stark, doch das ist etwas Schönes, wenn Du Dir keinen Druck machst und Dir auch genug Zeit gibst. Du musst nicht die ultimative Definition finden. Du kannst tun was Dir gut tut und Dinge so verändern dass sie ok für Dich sind, ausprobieren. Und nach meinen Erfahrungen kann es da Schritte geben die völlig unerwartet sind oder die ich nie für möglich gehalten hätte.
Ja ich befinde mich gerade in einer Phase inder ich mich Stündlich um knapp 80-° drehe. Das ist unendlich anstrengend. Dementsprechend habe ich Stimmungsschwankungen. Ich glaube auch ohne Frau zu sein, Schwangerschaft habe ich schon. Nein mal im ernst: Ich muss dazu auch sagen das ich psychisch eh nicht der/die fitteste bin. Ich bin in einer Lebensphase wo ich nachdem ich eigentlich schon alles verloren hatte gerade dabei bin mein neues Leben wieder aus dem Boden zu stampfen und dabei zu finden wer ich bin. Dazu kommt jetzt auch noch das "Moment mal, was bist du eigentlich?" und das bekomme ich gerade nicht hin. Es ist mir zuviel und deshalb ist das "Geduld bewahren und sich Zeit geben" für mich auch unfassbar schwer.[/quote]
YvonneTV hat geschrieben:
Zum Thema FemDom: Da habe ich recht viel erlebt und was mich an Deinen Worten überrascht ist der Teil "... die auch nur Interesse an mir als Cassy hat ...". WIll niemanden schlecht reden, dennoch schätzte ich immer die FemDom Beziehungen wo Sie auch mich "ganz ungefiltert" mochte! Sicher gibt sie Dir viel, doch pass ein bisl auf, dass Du Dich nicht zu sehr an sie klettest, weil sie Dir genau den Teil ermöglicht den Du haben möchtest. Kann ok sein auch für sie, genauso "gut" kann sie es aber auch zu ihrem Vorteil (aus-)nutzen .... Beides so erlebt. Suche nur die ulimative Anerkennung "en femme" nicht vor allem bei ihr. Also ich meine, dass das extrem stark in den Vordergrund gerät. Wenn sie Dich "auch als Nicht-Cassy" mag, ist das etwas anders - find ich !
Die Sache ist die: Sie ist nah zu lesbisch. Sie hat kein Problem mit mir als Nicht-Cassy, aber eben auch kein Interesse an mir. Für Sie sind CD/TV/TS alles genau so Frauen wie (das nächste Wort hasst Sie genau so wie ich) "Biofrauen". Sie mag wie ich bin. Da ich mich nicht verstelle wenn ich Cassy bin mag sie mich also auch als Mann. Hat halt in erster Linie kein Sexuelles Interesse und das ist durchaus in Ordnung. Sie behandelt mich gut. Bringt mich an Grenzen und auch darüber hinaus. Ist aber immer da um mich aufzufangen und das auch mit Nähe. So wie ich sie bisher erlebe kann ich deine Sorgen zwar verstehen, aber dir sagen das sie unbegründet sind bisher. Hätte ich vielleicht besser erklären müssen. Mein Fehler, Entschuldigung. Habe irgendwie nicht damit gerechnet das da jemand drauf eingeht.
An Alle: Danke für eure versuche mich aufzubauen. Ihr habt sicherlich Recht. Das ganze wird Zeit brauchen. Aber es macht mich fertig gerade. Körperlich weil ich nicht mehr schlafe und seelisch weil ich nichts anderes mehr in den Kopf kriege und das bekomme ich auch nicht abgeschaltet.
Würdet ihr mir irgendwas empfehlen was mir helfen könnte?
Was haltet ihr von:
- Transgender Beratungen?
- Transgender Stammtischen?
- Transgender Psychologen?
- Transgender Tests?
Wo sollte ich mich dran wenden?
Liebe grüße
Cassy