von der Dunkelheit ins Licht
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susanneb
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von der Dunkelheit ins Licht
Hallo,
mein Weg von drinnen nach draussen war in kleinen Schritten.
Das erste Mal mit Rock nicht in der Wohnung war im Urlaub in Spanien. Ich hatte ein paar Sachen dabei, Rock, Bluse,Hemdchen, Slip, Strumpfhose und flache Pumps. Was man so im Hotelzimmer trägt.
Es juckte micht gewaltig mal zu wissen, wie es nun ist wenn der Wind an den Beinen ist. Also habe ich mich einfach mal auf den Balkon gestellt, 6. Stock. Wohl war mir nicht dabei, denn eine Perücke hatte ich nicht. Was die Menschen dann so von mir erkennen konnte weiß ich nicht. Auch nicht ob sie überhaupt hoch gesehen haben.
Jedenfalls machte das Lust auf mehr. Dafür musste nun die Ausrüstung vervollständigt werden.
Ein paar Wochen später, mittlerweile hatte meine Frau mir einen Mantel besorgt, Make Up ebenfalls, musste es sein. Ich habe dann 3 Perücken bestellt. Eine wurde gemeinsam für gut befunden, der Rest ging zurück.
Nun dauerte es nur noch ein paar Tage, oder besser Abende, bis auch der Mut in ausreichendem Mass vorhanden war. Ein bisschen Make Up drauf, bis auf den Rock alles angezogen, ab ins Auto und los. Unterwegs auf einem Parkplatz angehalten und die Hose gegen den Rock getauscht. Dann weiter in die nächste Stadt.
Allein war ich nicht, meine Frau war mit. Und das, obwohl ich glaube, sie mehr Angst als ich hatte .
Als wir dann angekommen waren, kurz überlegt, wirklich? Ja, wenn nicht jetzt dann nie. Raus aus dem Auto, erst ein Stück am Fluss entlang, und dann in die Fussgängerzone. Kam uns einer entgegen, schön geschaut wie der Bürgersteig aussieht.
Nach 15 Minuten hatte meine Frau genug, und wenn ich ehrlich bin ich auch. Zurück ging es, unterwegs Rock gegen Hose getauscht.
Wir haben es überlebt, es war danach erst mal genug. Meine Frau konnte ich nicht mehr überreden, und alleine traute ich mich nicht.
So verschwand der schöne Wintermantel wieder für Monate im Schrank.
Im Sommerurlaub hatte ich dann die glorreiche Idee unter der langen Hose eine dünne Strumpfhose anzuziehen. Super Sache, im August auf Mallorca. Na ja, Abends ist es da ja nicht so warm. Und ich trug Sandalen.
Die nächsten Monate wurden dann wie gehabt in der Stube verbracht. Das hatte zumindest den Vorteil, dass ich meine Schminktechnik verbessern konnte. Anfangs draufgedonnert was geht, nicht zur Begeisterung meiner Frau, zu viel waren immer ihre Worte. Eine große Hilfe ist sie mir auch nicht, denn sie schminkt sich kaum. Ein bisschen Rouge, fertig. Hab halt eine Naturschönheit geheiratet.
Dann im Dezember war dann der nächste Ausgang dran. Wieder in Spanien, eine Woche Urlaub. Alles was man benötigt wurde mitgenommen, nun gab es auch eine Perücke.
Das Problem was sich mir da stellte war der Portier. Da muss ich, wenn ich denn raus will, vorbei. Es verlies mich der Mut. Das traue ich mich nicht.
Doch was muss, dass muss. Also eines Abends, habe ich mich dann fertig gemacht. Nach einer Stunde im Bad war ich ausgehfertig.
Meine Frau erkärte sich bereit mit zu kommen. Allerdings nicht gleichzeitig. Ich also tief Luft geholt, raus aus dem Zimmer, ab in den Fahrstuhl, ich habe den genommen, der nicht direkt am Portier vorbeiführt. Unten angekommen ohne Gruß raus. Normalerweise bin ich freundlicher, ein hola geht immer.
Ein wenig später kam meine Frau hinterher und wir dann los. Schnell hatte ich eine neues Problem, alle Damen hatten eine Handtasche, nur ich nicht. Da musste ich doch auffallen. Meine Frau hat mir dann ihre gegeben. Nach vieleicht 15 MInuten durch die dunkle Stadt, die Männer die in den Türen standen taten uns nichts, zurück ins Hotel. Umgekehrte Reihenfolge, erst meine Frau rein, ich ein wenig später. Nächster Schock, am Fahrstuhl stand einer und schaute sich die Infotafel an. Gott sei Dank war neben dem Fahrstuhl die Treppe, meine Rettung.
2 Tage später, meine Frau hat mir eine Handtasche besorgt, die gleiche Prozedur noch einmal. Diesmal etwas länger, und nachdem meine Frau keine Lust mehr hatte, bin ich noch min 30 Minuten alleine weiter. Da ich niemanden gross angeschaut habe, weiß ich nicht, ob mich jemand erkannt hat. Ist mir auch egal, da kenne mich nur wenige Menschen.
Das waren dann aber auch die letzten Ausflüge in der Dunkelheit. War schon aufregend und schön, aber irgendwie hatte es für mich doch das Gefühl etwas Falsches zu tun.
LG
Susanne
Wie ich dann die ersten Schritte im Licht gewagt habe, demnächst.
mein Weg von drinnen nach draussen war in kleinen Schritten.
Das erste Mal mit Rock nicht in der Wohnung war im Urlaub in Spanien. Ich hatte ein paar Sachen dabei, Rock, Bluse,Hemdchen, Slip, Strumpfhose und flache Pumps. Was man so im Hotelzimmer trägt.
Es juckte micht gewaltig mal zu wissen, wie es nun ist wenn der Wind an den Beinen ist. Also habe ich mich einfach mal auf den Balkon gestellt, 6. Stock. Wohl war mir nicht dabei, denn eine Perücke hatte ich nicht. Was die Menschen dann so von mir erkennen konnte weiß ich nicht. Auch nicht ob sie überhaupt hoch gesehen haben.
Jedenfalls machte das Lust auf mehr. Dafür musste nun die Ausrüstung vervollständigt werden.
Ein paar Wochen später, mittlerweile hatte meine Frau mir einen Mantel besorgt, Make Up ebenfalls, musste es sein. Ich habe dann 3 Perücken bestellt. Eine wurde gemeinsam für gut befunden, der Rest ging zurück.
Nun dauerte es nur noch ein paar Tage, oder besser Abende, bis auch der Mut in ausreichendem Mass vorhanden war. Ein bisschen Make Up drauf, bis auf den Rock alles angezogen, ab ins Auto und los. Unterwegs auf einem Parkplatz angehalten und die Hose gegen den Rock getauscht. Dann weiter in die nächste Stadt.
Allein war ich nicht, meine Frau war mit. Und das, obwohl ich glaube, sie mehr Angst als ich hatte .
Als wir dann angekommen waren, kurz überlegt, wirklich? Ja, wenn nicht jetzt dann nie. Raus aus dem Auto, erst ein Stück am Fluss entlang, und dann in die Fussgängerzone. Kam uns einer entgegen, schön geschaut wie der Bürgersteig aussieht.
Nach 15 Minuten hatte meine Frau genug, und wenn ich ehrlich bin ich auch. Zurück ging es, unterwegs Rock gegen Hose getauscht.
Wir haben es überlebt, es war danach erst mal genug. Meine Frau konnte ich nicht mehr überreden, und alleine traute ich mich nicht.
So verschwand der schöne Wintermantel wieder für Monate im Schrank.
Im Sommerurlaub hatte ich dann die glorreiche Idee unter der langen Hose eine dünne Strumpfhose anzuziehen. Super Sache, im August auf Mallorca. Na ja, Abends ist es da ja nicht so warm. Und ich trug Sandalen.
Die nächsten Monate wurden dann wie gehabt in der Stube verbracht. Das hatte zumindest den Vorteil, dass ich meine Schminktechnik verbessern konnte. Anfangs draufgedonnert was geht, nicht zur Begeisterung meiner Frau, zu viel waren immer ihre Worte. Eine große Hilfe ist sie mir auch nicht, denn sie schminkt sich kaum. Ein bisschen Rouge, fertig. Hab halt eine Naturschönheit geheiratet.
Dann im Dezember war dann der nächste Ausgang dran. Wieder in Spanien, eine Woche Urlaub. Alles was man benötigt wurde mitgenommen, nun gab es auch eine Perücke.
Das Problem was sich mir da stellte war der Portier. Da muss ich, wenn ich denn raus will, vorbei. Es verlies mich der Mut. Das traue ich mich nicht.
Doch was muss, dass muss. Also eines Abends, habe ich mich dann fertig gemacht. Nach einer Stunde im Bad war ich ausgehfertig.
Meine Frau erkärte sich bereit mit zu kommen. Allerdings nicht gleichzeitig. Ich also tief Luft geholt, raus aus dem Zimmer, ab in den Fahrstuhl, ich habe den genommen, der nicht direkt am Portier vorbeiführt. Unten angekommen ohne Gruß raus. Normalerweise bin ich freundlicher, ein hola geht immer.
Ein wenig später kam meine Frau hinterher und wir dann los. Schnell hatte ich eine neues Problem, alle Damen hatten eine Handtasche, nur ich nicht. Da musste ich doch auffallen. Meine Frau hat mir dann ihre gegeben. Nach vieleicht 15 MInuten durch die dunkle Stadt, die Männer die in den Türen standen taten uns nichts, zurück ins Hotel. Umgekehrte Reihenfolge, erst meine Frau rein, ich ein wenig später. Nächster Schock, am Fahrstuhl stand einer und schaute sich die Infotafel an. Gott sei Dank war neben dem Fahrstuhl die Treppe, meine Rettung.
2 Tage später, meine Frau hat mir eine Handtasche besorgt, die gleiche Prozedur noch einmal. Diesmal etwas länger, und nachdem meine Frau keine Lust mehr hatte, bin ich noch min 30 Minuten alleine weiter. Da ich niemanden gross angeschaut habe, weiß ich nicht, ob mich jemand erkannt hat. Ist mir auch egal, da kenne mich nur wenige Menschen.
Das waren dann aber auch die letzten Ausflüge in der Dunkelheit. War schon aufregend und schön, aber irgendwie hatte es für mich doch das Gefühl etwas Falsches zu tun.
LG
Susanne
Wie ich dann die ersten Schritte im Licht gewagt habe, demnächst.
Albert Einstein
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
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martina
Re: von der Dunkelheit ins Licht
hallo susanne,
ähnlich verlief es bei mir auch. irgendwann anfang des letzten jahres kam eine wende. ich hatte nicht mehr das bedürfnis, frau sein zu wollen bzw. als frau erkannt zu werden, sondern ich wollte mich als mann erweitern. erweitern halt mit solchen dingen, die ein "normaler mann" nicht tut. ich trage als mann strumpfhosen und rock, auch draussen und ganz offen, greife auch gern zu anderen kleidungsstücken aus der damenabteilung wie shirts oder cardigans. für mich war es ein dramatischer sprung des selbstbewusstseins, mich nicht mehr verstellen oder verkleiden zu müssen, sondern mich einfach nur anders, extravagant, mit eigenem stil zu kleiden. auch mit meiner frau klappt das alles super. in der anfangszeit war es so, dass wir beide, meine frau und ich, immer auf die reaktionen anderer leute geachtet haben. heute spielt das kaum noch eine rolle. man geht normal durch die gegend, weil auch das gefühl da ist, normal gekleidet zu sein. natürlich gibt es hier und da eine kleine unsicherheit, weil es eben doch eine andere kleidung ist, aber da muss man halt durch. da frage ich mich immer: wie wäre es denn, wenn ich statt des rocks und der strumpfhose eine knallgelbe oder lila hose tragen würde? wäre da nicht auch manchmal ein kleines gefühl der unsicherheit?
liebe grüsse
martina
ähnlich verlief es bei mir auch. irgendwann anfang des letzten jahres kam eine wende. ich hatte nicht mehr das bedürfnis, frau sein zu wollen bzw. als frau erkannt zu werden, sondern ich wollte mich als mann erweitern. erweitern halt mit solchen dingen, die ein "normaler mann" nicht tut. ich trage als mann strumpfhosen und rock, auch draussen und ganz offen, greife auch gern zu anderen kleidungsstücken aus der damenabteilung wie shirts oder cardigans. für mich war es ein dramatischer sprung des selbstbewusstseins, mich nicht mehr verstellen oder verkleiden zu müssen, sondern mich einfach nur anders, extravagant, mit eigenem stil zu kleiden. auch mit meiner frau klappt das alles super. in der anfangszeit war es so, dass wir beide, meine frau und ich, immer auf die reaktionen anderer leute geachtet haben. heute spielt das kaum noch eine rolle. man geht normal durch die gegend, weil auch das gefühl da ist, normal gekleidet zu sein. natürlich gibt es hier und da eine kleine unsicherheit, weil es eben doch eine andere kleidung ist, aber da muss man halt durch. da frage ich mich immer: wie wäre es denn, wenn ich statt des rocks und der strumpfhose eine knallgelbe oder lila hose tragen würde? wäre da nicht auch manchmal ein kleines gefühl der unsicherheit?
liebe grüsse
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susanneb
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Re: von der Dunkelheit ins Licht
So einen Onkel hätte ich auch gerne, obwohl vieleicht habe ich ihn ja ohne es zu wissen.
Als Mann mit Rock und Strumpfhosen gekleidet draussen, kann ich mir nicht vorstellen. Da würde mir was fehlen, andererseits ist es doch das was wir wollen. Mal sehen wo der Weg noch hinführt.
bei mir ging es dann etwas schneller weiter.
Einmal war ich noch Abends im Dunkeln unterwegs. Unsere Sohn war nicht da, ich konnte mich in Ruhe fertig machen. Das Auto meiner Frau steht günstig in der Garage mit Verbindung zum Haus. So kann man problemlos losdüsen. Mein Wagen steht nicht so günstig.
Ich bin dann in eine andere Nachbarstadt und dort Schaufenster bummeln gegangen. Dort war es hell beleuchtet, ich war gut erkennbar. Reaktionen der Passanten keine. Kurzer Blick und fertig.
Richig bei Tageslicht ging Sonntags vor ein paar Wochen. Ich hatte mir im Netz mittlerweile Silikonbrüste und Pushup Höschen besorgt. Das gibt gleich mal ein sicheres Gefühl. Nun stimmt die Figur.
Meine Frau und ich waren allein. Beim Frühstück habe ich dann gesagt, ich wolle nun mal los, und ob sie mit wolle. Sie wollte nicht. Kein Problem bin ich dann allein los. Mein anviesiertes Ziel habe ich dann verworfen als im Radio gesagt wurde, dort würde Nachmitags ein Karnevalumzug sein. Ich bin dann in der nächsten Stadt gefahren. Auto geparkt, links und rechst geschaut und los. Ich hatte vor an den Geschäften vorbei zu gehen, doch da waren mir dann doch zu viele Leute. Also die Straße hoch und auf der anderen Seite wieder runter. Es hat geregnet, so hatte ich noch einen kleinen Sichtschutz. Kurz bevor ich dann wieder beim Auto war sprach mich eine junge Frau an und frug wo der Bahnhof sei. Schnell gestammelt, keine Ahnung, und ohne Anhalten weiter.
Ich habe dann auf dem Rückweg noch mal an anderer Stelle angehalten und noch ein wenig gelaufen.
Eine Woche später das gleiche Spiel. Nach dem Frühstück los. Diesmal in eine andere Stadt. Dort in einer Seitenstraße angehalten und los. Nach einem kurzen Stück kamen mir dann einige Leute entgenen, doch die interessierten sich nicht für mich. Ich bin dann bestimmt eine Stunde so durch die Stadt. Das war schon mal ein feine Sache. Angesprochen wurde ich diesmal nicht.
Am Donnerstag darauf habe ich mich dann entschlossen nach Hagen zu fahren. Vormittags hatte ich Zeit. Das Problem war ich musste mein Auto nehmen. Dafür muss ich aus dem Haus. Vor unserem Haus ist reger Spaziergängerverkehr und meine Nachbarin steht auch schon mal draussen rum.
Ich habe mich dann bis auf die Perücke fertig gemacht. Mit Hose anstelle eines Rocks. Mein Gedanke war wenn du dich so kleidest wie die meisten Frauen, fällst du nicht so auf.
Auf dem Weg zur Autobahn kurz an der Seite angehalten Perücke auf, Ohringe an die Ohren und weiter ging es. Dann drückte die Blase, Mist was tun, zurück. Auf keinen Fall, Damen WC, Horror, dann die Lösung. Auf der Autobahn gibt es WCs, ohne Rastätte. Das ging, dort bin ich dann auf Damen WC. Schön große Kabine und sauber war es auch.
Weiter geht es. Nun die nächste Frage, wo parken, im Parkhaus oder an der Straße und ein Stück laufen. Ich habe das Parkhaus gewählt. Auto geparkt, nächste Entscheidung Treppe oder Aufzug.
Ich habe den Aufzug gewählt mit dem Ergebnis, dass eine junge Türkin zustieg. Panik, was nun raus? Kurzer Blick, Hallo das wars. Glück gehabt.Ein Stock weiter, komischerweise ging es wieder hoch, stieg die nächste Frau zu. Ebenfalls ein Hallo, grüßen sich Frauen im Fahrstuhl wenn kein Mann dabei ist? Die Türkin stieg aus und weiter nach ganz oben. Auf den Hinweis dass man immer sein Auto im Parkhaus suchen müsse, habe ich nur genickt. Endlich war die Dame dann raus und es ging runter.
Ein Gutes hatte die Sache ja, sofort enttarnt worden bin ich nicht. Hat sich die wochenlange Kritik meiner Frau an meinen Schminkkünsten wohl gelohnt. Sowas gibt Sicherheit.
Ich bin dann ca. 1 Stunde durch diverse Geschäfte gezogen. Gekauft habe ich nichts, habe mir eingeredet ging nicht mit meinem speckigen Herren Portemonaie. Zufrieden war ich trotzdem. Und wieder keine Reaktionen.
Das habe ich dann am Samstag darauf in Dortmund nachgeholt. Mit einer neuen Börse, besorgt von meiner Frau.
Als Mann mit Rock und Strumpfhosen gekleidet draussen, kann ich mir nicht vorstellen. Da würde mir was fehlen, andererseits ist es doch das was wir wollen. Mal sehen wo der Weg noch hinführt.
bei mir ging es dann etwas schneller weiter.
Einmal war ich noch Abends im Dunkeln unterwegs. Unsere Sohn war nicht da, ich konnte mich in Ruhe fertig machen. Das Auto meiner Frau steht günstig in der Garage mit Verbindung zum Haus. So kann man problemlos losdüsen. Mein Wagen steht nicht so günstig.
Ich bin dann in eine andere Nachbarstadt und dort Schaufenster bummeln gegangen. Dort war es hell beleuchtet, ich war gut erkennbar. Reaktionen der Passanten keine. Kurzer Blick und fertig.
Richig bei Tageslicht ging Sonntags vor ein paar Wochen. Ich hatte mir im Netz mittlerweile Silikonbrüste und Pushup Höschen besorgt. Das gibt gleich mal ein sicheres Gefühl. Nun stimmt die Figur.
Meine Frau und ich waren allein. Beim Frühstück habe ich dann gesagt, ich wolle nun mal los, und ob sie mit wolle. Sie wollte nicht. Kein Problem bin ich dann allein los. Mein anviesiertes Ziel habe ich dann verworfen als im Radio gesagt wurde, dort würde Nachmitags ein Karnevalumzug sein. Ich bin dann in der nächsten Stadt gefahren. Auto geparkt, links und rechst geschaut und los. Ich hatte vor an den Geschäften vorbei zu gehen, doch da waren mir dann doch zu viele Leute. Also die Straße hoch und auf der anderen Seite wieder runter. Es hat geregnet, so hatte ich noch einen kleinen Sichtschutz. Kurz bevor ich dann wieder beim Auto war sprach mich eine junge Frau an und frug wo der Bahnhof sei. Schnell gestammelt, keine Ahnung, und ohne Anhalten weiter.
Ich habe dann auf dem Rückweg noch mal an anderer Stelle angehalten und noch ein wenig gelaufen.
Eine Woche später das gleiche Spiel. Nach dem Frühstück los. Diesmal in eine andere Stadt. Dort in einer Seitenstraße angehalten und los. Nach einem kurzen Stück kamen mir dann einige Leute entgenen, doch die interessierten sich nicht für mich. Ich bin dann bestimmt eine Stunde so durch die Stadt. Das war schon mal ein feine Sache. Angesprochen wurde ich diesmal nicht.
Am Donnerstag darauf habe ich mich dann entschlossen nach Hagen zu fahren. Vormittags hatte ich Zeit. Das Problem war ich musste mein Auto nehmen. Dafür muss ich aus dem Haus. Vor unserem Haus ist reger Spaziergängerverkehr und meine Nachbarin steht auch schon mal draussen rum.
Ich habe mich dann bis auf die Perücke fertig gemacht. Mit Hose anstelle eines Rocks. Mein Gedanke war wenn du dich so kleidest wie die meisten Frauen, fällst du nicht so auf.
Auf dem Weg zur Autobahn kurz an der Seite angehalten Perücke auf, Ohringe an die Ohren und weiter ging es. Dann drückte die Blase, Mist was tun, zurück. Auf keinen Fall, Damen WC, Horror, dann die Lösung. Auf der Autobahn gibt es WCs, ohne Rastätte. Das ging, dort bin ich dann auf Damen WC. Schön große Kabine und sauber war es auch.
Weiter geht es. Nun die nächste Frage, wo parken, im Parkhaus oder an der Straße und ein Stück laufen. Ich habe das Parkhaus gewählt. Auto geparkt, nächste Entscheidung Treppe oder Aufzug.
Ich habe den Aufzug gewählt mit dem Ergebnis, dass eine junge Türkin zustieg. Panik, was nun raus? Kurzer Blick, Hallo das wars. Glück gehabt.Ein Stock weiter, komischerweise ging es wieder hoch, stieg die nächste Frau zu. Ebenfalls ein Hallo, grüßen sich Frauen im Fahrstuhl wenn kein Mann dabei ist? Die Türkin stieg aus und weiter nach ganz oben. Auf den Hinweis dass man immer sein Auto im Parkhaus suchen müsse, habe ich nur genickt. Endlich war die Dame dann raus und es ging runter.
Ein Gutes hatte die Sache ja, sofort enttarnt worden bin ich nicht. Hat sich die wochenlange Kritik meiner Frau an meinen Schminkkünsten wohl gelohnt. Sowas gibt Sicherheit.
Ich bin dann ca. 1 Stunde durch diverse Geschäfte gezogen. Gekauft habe ich nichts, habe mir eingeredet ging nicht mit meinem speckigen Herren Portemonaie. Zufrieden war ich trotzdem. Und wieder keine Reaktionen.
Das habe ich dann am Samstag darauf in Dortmund nachgeholt. Mit einer neuen Börse, besorgt von meiner Frau.
Albert Einstein
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
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susanneb
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Re: von der Dunkelheit ins Licht
Am darauffolgenden Samstag ging es dann noch Dortmund. Leider wurde es etwas später bis wir loskamen.
Los ging es geschminkt, noch ohne Perücke und Rock. Die Perücke wurde unterwegs aufgesetzt. Den Rock habe ich mir dann auf dem Rastplatz, den ich ja nun kannte, angezogen.
Während der Fahrt kamen einige Bedenken, vor allem ob es richtig ist meine Frau mit zu nehmen. Ihre Sorge ist, dass uns jemand begegnet der uns kennt, und dann 2 und 2 zusammen zählt.
Wir hatten abgemacht uns, wie üblich, zu trennen. Nur diesmal sollte nicht nur meine Frau nach schönen Klamotten schauen, ich auch.
Nachdem im Parkhaus geparkt war, ging es raus. Im hell beleuchteten Tunnel kamen uns die ersten Leute entgegen. Dies war gut, so konnte meine Frau sehen, dass ich nicht weiter auffalle. Angst davor von fremden Menschen enttarnt zu werden hat sie nicht, sie fürchtet blöde Sprüche.
Als erstes galt es mal was zu essen, da ich seit dem Frühstück nichts mehr hatte. Wir haben eine Currywurst gegessen, und dann ins C & A.
Nun war ich der Meinung, dass wir uns jetzt trennen, und bin fröhlich los. Das meine Frau hinter mir her kam, merkte ich nicht. Als ich dann an einem Ständer mit Röcken stand, war sie neben mir. Wir hatten vergessen eine Zeit fest zu legen, an der wir uns wieder treffen.
Wo sie schon mal da war, hat sie mir gleich mal ein paar Röcke zum probieren rausgesucht. Alles wie immer, nur diesemal waren es keine Hosen.
Nachdem sie mir den Hinweis gegeben hat, dass Frauen nicht durchs Geschäft rennen, sondern sich an den Ständern die Sachen anschauen, trennten sich unsere Wege.
Als ich dann bei Deichmann vorbei kam ging ich hinein. Ein paar schwarze Stiefel wollte ich haben. Ich habe schnell ein Paar in meiner Größe gefunden. Was nun, anprobieren oder so mitnehmen. Ich habe die Stiefel probiert, sie passten. Tief Luft geholt, zur Kasse und bezahlt. Keine Reaktion, auch nicht als ich an der Stimme, schön leise, das muss ich noch üben, als Mann erkannt wurde. Egal, geschafft. Nun wollte ich die Stiefel dann auch gleich anziehen, ab zum Auto und die Stiefel, ich hatte braune an, getauscht.
Dann ging es in die Thier Galerie und durch diverse Geschäfte gebummelt.
Nachdem ich meine Frau dann vereinbarungsgemäß getroffen habe, haben wir uns wieder getrennt. Ich dann ins Rewe, ich hatte Durst. Meine Sparsamkeit gebietet es mir in so einem Fall, eine Wasser im Supermarkt zu kaufen. Bei der Gelegenheit habe ich gleich mal eine Strumpfhose gekauft.
Dann haben wir noch gemeinsam einen Kaffee getrunken, und dann ging es heim. Unterwegs wieder Rock gegen Hose getauscht und ein aufregender Tag war vorbei.
Los ging es geschminkt, noch ohne Perücke und Rock. Die Perücke wurde unterwegs aufgesetzt. Den Rock habe ich mir dann auf dem Rastplatz, den ich ja nun kannte, angezogen.
Während der Fahrt kamen einige Bedenken, vor allem ob es richtig ist meine Frau mit zu nehmen. Ihre Sorge ist, dass uns jemand begegnet der uns kennt, und dann 2 und 2 zusammen zählt.
Wir hatten abgemacht uns, wie üblich, zu trennen. Nur diesmal sollte nicht nur meine Frau nach schönen Klamotten schauen, ich auch.
Nachdem im Parkhaus geparkt war, ging es raus. Im hell beleuchteten Tunnel kamen uns die ersten Leute entgegen. Dies war gut, so konnte meine Frau sehen, dass ich nicht weiter auffalle. Angst davor von fremden Menschen enttarnt zu werden hat sie nicht, sie fürchtet blöde Sprüche.
Als erstes galt es mal was zu essen, da ich seit dem Frühstück nichts mehr hatte. Wir haben eine Currywurst gegessen, und dann ins C & A.
Nun war ich der Meinung, dass wir uns jetzt trennen, und bin fröhlich los. Das meine Frau hinter mir her kam, merkte ich nicht. Als ich dann an einem Ständer mit Röcken stand, war sie neben mir. Wir hatten vergessen eine Zeit fest zu legen, an der wir uns wieder treffen.
Wo sie schon mal da war, hat sie mir gleich mal ein paar Röcke zum probieren rausgesucht. Alles wie immer, nur diesemal waren es keine Hosen.
Nachdem sie mir den Hinweis gegeben hat, dass Frauen nicht durchs Geschäft rennen, sondern sich an den Ständern die Sachen anschauen, trennten sich unsere Wege.
Als ich dann bei Deichmann vorbei kam ging ich hinein. Ein paar schwarze Stiefel wollte ich haben. Ich habe schnell ein Paar in meiner Größe gefunden. Was nun, anprobieren oder so mitnehmen. Ich habe die Stiefel probiert, sie passten. Tief Luft geholt, zur Kasse und bezahlt. Keine Reaktion, auch nicht als ich an der Stimme, schön leise, das muss ich noch üben, als Mann erkannt wurde. Egal, geschafft. Nun wollte ich die Stiefel dann auch gleich anziehen, ab zum Auto und die Stiefel, ich hatte braune an, getauscht.
Dann ging es in die Thier Galerie und durch diverse Geschäfte gebummelt.
Nachdem ich meine Frau dann vereinbarungsgemäß getroffen habe, haben wir uns wieder getrennt. Ich dann ins Rewe, ich hatte Durst. Meine Sparsamkeit gebietet es mir in so einem Fall, eine Wasser im Supermarkt zu kaufen. Bei der Gelegenheit habe ich gleich mal eine Strumpfhose gekauft.
Dann haben wir noch gemeinsam einen Kaffee getrunken, und dann ging es heim. Unterwegs wieder Rock gegen Hose getauscht und ein aufregender Tag war vorbei.
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Franka
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Re: von der Dunkelheit ins Licht
Hihi ich bin jetzt seit 14 Monaten nur noch als Frau unterwegs, aber mein altes speckiges Portemonnaie habe ich trotzdem noch immer dabei. Hat bis jetzt noch niemanden interessiert, an der Kasse zählt wohl eher der Inhaltsusanneb hat geschrieben:...SIch bin dann ca. 1 Stunde durch diverse Geschäfte gezogen. Gekauft habe ich nichts, habe mir eingeredet ging nicht mit meinem speckigen Herren Portemonaie. Zufrieden war ich trotzdem. Und wieder keine Reaktionen...
LG Dahlia
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
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martina
Re: von der Dunkelheit ins Licht
hallo susanne,
das ist eine sehr schöne geschichte. wie hast du dich denn insgesamt dabei gefühlt? im übrigen scheinst du eine ganz wundervolle frau zu haben. ihr redet doch sicher über deine bedürfnisse und deine aktionen. wie sieht sie denn das alles? anscheinend hat sie keine angst, ihren mann verlieren zu können?
wenn ich draussen als frau rumlaufe würde, dann würde mir was fehlen, nämlich die authentizität. also trage ich als mann ganz offen kleidungsstücke aus der damenabteilung. so muss ich auch nicht fürchten, enttarnt zu werden, weil ich mich gar nicht tarne.
liebe grüsse
martina
das ist eine sehr schöne geschichte. wie hast du dich denn insgesamt dabei gefühlt? im übrigen scheinst du eine ganz wundervolle frau zu haben. ihr redet doch sicher über deine bedürfnisse und deine aktionen. wie sieht sie denn das alles? anscheinend hat sie keine angst, ihren mann verlieren zu können?
warum kannst du dir nicht vorstellen, dich als mann mit rock und strumpfhose draussen zu bewegen? was würde dir daran fehlen? was meinst du mit "andererseits ist es doch das was wir wollen"?susanneb hat geschrieben:Als Mann mit Rock und Strumpfhosen gekleidet draussen, kann ich mir nicht vorstellen. Da würde mir was fehlen, andererseits ist es doch das was wir wollen. Mal sehen wo der Weg noch hinführt.
Ein Gutes hatte die Sache ja, sofort enttarnt worden bin ich nicht.
wenn ich draussen als frau rumlaufe würde, dann würde mir was fehlen, nämlich die authentizität. also trage ich als mann ganz offen kleidungsstücke aus der damenabteilung. so muss ich auch nicht fürchten, enttarnt zu werden, weil ich mich gar nicht tarne.
liebe grüsse
martina
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susanneb
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Re: von der Dunkelheit ins Licht
Hallo Martina,
du hast Recht, meine Frau ist wunderbar. Wir reden über alles, und sie setzt mir eigentlich keine Grenzen. Ob sie Angst hat mich zu verliern, sollte Sie? An wen und warum.
Für mich ist es wichtig das alles passt. So fühle ich mich wohl. Und zwar als ich, wie ich bin. Nicht als Frau oder Mann, sondern als Mensch, der sich in Damenkleidung wohl fühlt. Wenn mich dann einer enttarnt ist mir das egal. Ich glaube es geht nicht ums Verstecken, ausser hier in unserem ach so toleranten Dorf. Es wird der Tag kommen, an dem es einer mitbekommt und mich evtl. anspricht. Mal sehen, ob ich dann die richtige Antwort sage. Vieleicht weiß man es schon und redet hinter meinem Rücken. Das ist dann deren Problem, hier aber so üblich. Man redet über einen nicht mit.
Was andere machen ist mir auch völlig egal. Jeder wie er mag, Ausnahme ist er/sie verletzt dabei andere Menschen. Und Kinder haben besonderen Schutz nötig. Als Vater und Opa weiß ich wie verletztlich Kinder sind. Da habe ich keinerlei Verständnis. Ansonsten habe ich keinerlei Recht in irgendeiner Form über andere Menschen zu urteilen denen Vorgaben für ihr Leben zu machen. Ich möchte auch nicht von anderen bestimmt werden.
Vieleicht kommt es in Zukunft, dass ich als Mann mit Rock etc. rumlaufe. Keine Ahnung, werde sehe was kommt. Vor nicht langer Zeit hatte ich auch nicht das Gefühl, dass ich meine Wohnung als Susanne verlasse. Wobei ich den Namen Susanne nur habe, keine Ahnung, als Susanne fühle ich mich nicht. Ich bin ich, der ein Stückchen weiter er selbst ist.
LG
Susanne
du hast Recht, meine Frau ist wunderbar. Wir reden über alles, und sie setzt mir eigentlich keine Grenzen. Ob sie Angst hat mich zu verliern, sollte Sie? An wen und warum.
Für mich ist es wichtig das alles passt. So fühle ich mich wohl. Und zwar als ich, wie ich bin. Nicht als Frau oder Mann, sondern als Mensch, der sich in Damenkleidung wohl fühlt. Wenn mich dann einer enttarnt ist mir das egal. Ich glaube es geht nicht ums Verstecken, ausser hier in unserem ach so toleranten Dorf. Es wird der Tag kommen, an dem es einer mitbekommt und mich evtl. anspricht. Mal sehen, ob ich dann die richtige Antwort sage. Vieleicht weiß man es schon und redet hinter meinem Rücken. Das ist dann deren Problem, hier aber so üblich. Man redet über einen nicht mit.
Was andere machen ist mir auch völlig egal. Jeder wie er mag, Ausnahme ist er/sie verletzt dabei andere Menschen. Und Kinder haben besonderen Schutz nötig. Als Vater und Opa weiß ich wie verletztlich Kinder sind. Da habe ich keinerlei Verständnis. Ansonsten habe ich keinerlei Recht in irgendeiner Form über andere Menschen zu urteilen denen Vorgaben für ihr Leben zu machen. Ich möchte auch nicht von anderen bestimmt werden.
Vieleicht kommt es in Zukunft, dass ich als Mann mit Rock etc. rumlaufe. Keine Ahnung, werde sehe was kommt. Vor nicht langer Zeit hatte ich auch nicht das Gefühl, dass ich meine Wohnung als Susanne verlasse. Wobei ich den Namen Susanne nur habe, keine Ahnung, als Susanne fühle ich mich nicht. Ich bin ich, der ein Stückchen weiter er selbst ist.
LG
Susanne
Albert Einstein
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martina
Re: von der Dunkelheit ins Licht
wenn du dich durchs forum liest, wirst du feststellen, dass nicht alle frauen tolerant sind.susanneb hat geschrieben:Ob sie Angst hat mich zu verliern, sollte Sie? An wen und warum.
was letzten endes bei mir dazu geführt hat, dass ich mich nicht mehr als frau zurecht mache, mein geschlecht nach aussen nicht mehr verberge. eben als mensch.susanneb hat geschrieben:Und zwar als ich, wie ich bin. Nicht als Frau oder Mann, sondern als Mensch, der sich in Damenkleidung wohl fühlt.
es war ja auch bei mir vor jahren noch so, dass ich als frau auftreten wollte, als martina eben. doch wenn man als kern den menschen und nicht mehr das geschlecht sieht, macht es keinen wesentlichen unterschied. martina stammt also aus meiner geschichte, aber heute trage ich als mann rock, strumpfhose, leggins, damenshirts, damenjacken usw., oder auch schmuck, ein bisschen makeup.susanneb hat geschrieben:Vieleicht kommt es in Zukunft, dass ich als Mann mit Rock etc. rumlaufe. Keine Ahnung, werde sehe was kommt. Vor nicht langer Zeit hatte ich auch nicht das Gefühl, dass ich meine Wohnung als Susanne verlasse. Wobei ich den Namen Susanne nur habe, keine Ahnung, als Susanne fühle ich mich nicht.
liebe grüsse
martina