Hallo Steffi,
ich glaube, der Begriff Transgender ist den meisten Menschen unbekannt. Vielleicht denken sie eher an etwas "Elektrisches" wie Transformator oder so
Gut, nehmen wir den Crossdresser. Noch so ein Fremdwort, korrekt übersetzt: Kreuzanzieher. Jetzt bleibt der Transvestit. Oh je, der klingt ja ganz gefährlich, die treten doch nur in so Bars auf oder machen diese Shows.
Und jetzt komme ich = Mann (wie schrieb Prof Sigusch: ich imponierte), trage Kleidung des weiblichen Geschlechts und verändere mein Äußeres entsprechend. Und schon kommen die Fragen: bist Du schwul oder sogar die Aussage: du bist doch schwul.
Es ist ein langer Weg mit kleinen Schritten, zuerst den Menschen, die ganz nahe sind und dann den Kreis vorsichtig zu erweitern, indem Du und ich erklären: ich bin ich, bin Mann und bleibe es, bin froh zu sein wie ich bin und habe das große Glück, Menschen manchmal zu erleben, wie sie der klassische Mann niemals erleben kann.
Die Frage nach der sexuellen Orientierung verbietet sich insofern, dass ich meine Nachbarn und Bekannten nicht frage, was sie denn so hinter der Schlafzimmertüre treiben

Da gibt es aber bestimmt auch bizarre Wünsche und Erfüllungen wogegen ein BH oder ein Spitzenbody nur ein Stück Stoff ist. Nur lassen diese Leute in der Regel die Vorhänge geschlossen und manche von uns wollen eben auch mal raus. Die sexuelle Orientierung hat damit nichts zu tun, denn ich "baggere" niemanden an, wenn ich einen Rock trage.
Ich mag auch weder eine "Welle" auslösen noch in ihr mitschwimmen: jetzt haben wir die schwulen Politiker durchs Dorf getrieben, die Lesben sind eh out oder alt und wen nehmen wir den nun? Die Transgender! Nachdem sie ja minderheiten-schwul sind, sich nur wenige zur Frau "umbauen" lassen wollen, wird es Zeit, einen Alibi-Politiker in ein Parlament zu holen. Muss ja nicht gleich ein Kriegsminister werden - wegen der Frisur
Zum Schlus und nochmals: ich bin ich, morgen und übermorgen in Anzug, Hemd und Krawatte bei Kunden, trage oft Frauenkleidung und verändere mich äußerlich. Die Stimme und der Körper bleiben (1,90 m als Antwort auf eine andere Frage).
Und ganz zum Schluss: vielleicht war ich in meiner sexuellen Orientierung gegenüber meinen 2 Frauen, mit denen ich lange - natürlich nacheinander

- verheiratet war, nicht der sog. Macho.
rika