Trost
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Katarina
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Trost
Jetzt hatte ich gerade erst vor kurzem hier in diesem Forum berichtet, dass es mir als TG gut geht und sich die Dinge gut entwickeln. Und patsch, haut es mich heute voll um und ich bin ziemlich down. Ich möchte sicherlich hier nicht für das Alkohol trinken werben, aber mir spendet heute Abend eine gute Flasche Barolo Trost. Kein Alkohol ist ja auch keine Lösung!
Voller Freude auf den Sonntag bin ich heute Morgen in den Zug Richtung Basel gestiegen, ich wollte zwei Museen besuchen. Die erste grosse Demütigung geschah bereits im Zug.
In der Schweiz ist die Verwendung des neuen, selbstgewählten Vornamens erlaubt unabhängig davon, ob man bereits eine offizielle Namensänderung hat oder nicht. Das heisst private Papiere wie zum Beispiel Zeitschriftenabonnemente, Mitgliederausweise, Halbtax/GA, Bankkonto, Mietvertrag oder Krankenkassenausweis dürfen bereits vor der offiziellen Namensänderung auf den neuen Namen ausgestellt werden.
In diesem Bewusstsein habe ich mir gestern Online bei der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) ein Halbtax-Abo gekauft und zwar unter meinem Namen Katarina. Als ich heute im Zug nach Basel kontrolliert wurde, hat der Kontrolleur mein Halbtax-Abo nicht anerkannt, da der Name des Halbtax-Abos nicht mit meinem Namen auf der ID-Karte übereinstimmt. Er hat verlangt, dass ich in Basel am Schalter das Halbtax-Abo auf meinen männlichen Vornamen ändern lasse, da ich ansonsten ohne gültiges Ticket zurück fahren würde und es möglicherweise eingezogen werden könnte. Das habe ich dann machen müssen, empfand es aber als zutiefst diskriminierend und demütigend. Die Ironie an der Geschichte ist, dass die SBB bei der Registrierung und dem Kauf detailliert den Zahlen-Code der ID-Karte abfragen und im System speichern. Eine ein-eindeutige Identifikation der Person ist also unabhängig vom Vornamen über diesen Code jederzeit möglich.
Ich hätte nicht gedacht, dass die SBB so Transgenderfeindlich ist. Also allen TG, die in der Schweiz reisen, empfehle ich das Auto zu nehmen und die SBB zu meiden. Hier wird man als TG diskriminiert.
Die nächste Demütigung musste ich bei der Fondation Beyeler in Riehen/Basel ertragen.
Ich habe an der Kasse des Museums ein Ticket gekauft, meine Jacke in einem der Schliessfächer deponiert und wollte in das Museum hinein gehen. Der Mitarbeiter am Einlass verweigerte mir den Eintritt mit den folgenden Worten:
"šMonsieur, nicht mit dieser Tasche."˜
Ich habe den Mitarbeiter freundlich gebeten mich als Frau anzusprechen und ihn darauf aufmerksam gemacht, dass meine Handtasche die Kriterien der Hausordnung erfüllt (Handtaschen bis zu einer Grösse von A4 (ca. 20 X 30 cm) dürfen in die Ausstellung mitgenommen werden). Er sprach mich daraufhin nochmals mit "šMonsieur"˜ an und verweigerte mir abermals den Eintritt mit der Tasche.
Dieses Verhalten des Museums-Mitarbeiters hat mich zutiefst verletzt, erniedrigt und gedemütigt. Und es hat mich diskriminiert. Ein Museums-Mitarbeiter mit einem solchen Verhalten gehört entweder nicht an diesen Arbeitsplatz oder entsprechend geschult.
Ich habe in der Schweiz das Recht, in dem von mir empfundenen Geschlecht zu leben und entsprechend angesprochen zu werden, egal was solche Leute in mir auch immer sehen und zumal ich diesen Typen auch noch darauf aufmerksam gemacht habe. Ich hatte vielmehr den Eindruck, dass er nicht versehentlich so gehandelt hat, sondern mich mit voller Absicht demütigen wollte.
Meine Erwartung an eine solche Person ist, dass sie im Falle einer Unsicherheit oder einer persönliche Befindlichkeit, eine geschlechtsneutrale Ansprache wählt oder sich nach dem Wunsch des gegenüber richtet. Wenn ein Mensch in Rock und Bluse, also in einem weiblichen Outfit, vor diesem Mitarbeiter erscheint, sollte der in Lage sein zu begreifen, dass es sich bei diesem Menschen sicherlich nicht um einen "šMonsieur"˜ handelt. Es sein denn, der Mitarbeiter handelt vorsätzlich.
Neben dieser Diskriminierung in Bezug auf mein Geschlecht, wurde mir der Eintritt mit meiner Handtasche verwehrt, die wie oben beschrieben, der Hausordnung entsprach. Diskriminierend empfand ich insbesondere daran, dass anderen Damen mit Handtasche, der Eintritt gewährt wurde.
Ich habe diesem Museums-Mitarbeiter erklärt, dass der Rock den ich trug, keine Taschen hat und ich dementsprechend die für einen Notfall von mir benötigten Medikamente ebenso wenig weg stecken und mit in die Ausstellung nehmen konnte, wie den Schlüssel des Aufbewahrungsschliessfaches und andere Kleinigkeiten.
Ich bin also völlig umsonst nach Basel angereist, wurde gedemütigt und erniedrigt und musste ohne die Ausstellung besuchen zu können, wieder nach Hause reisen.
Ich kann allen TG nur empfehlen einen weiten Bogen um die Fondation Beyeler zu machen, da ist man als TG nicht gern gesehen.
Alles in allem leider kein schöner Tag. So wie noch vor ein paar Tagen für mich und meinen TG Weg die Sonne schien, hat es heute stark geregnet und ich liege im Dreck. Jetzt muss ich erst wieder aufstehen, mir den Dreck abschütteln und wieder versuchen weiter zu marschieren. Auch wenn ich es morgen früh bereue, heute Abend hilft der Barolo dabei.
Voller Freude auf den Sonntag bin ich heute Morgen in den Zug Richtung Basel gestiegen, ich wollte zwei Museen besuchen. Die erste grosse Demütigung geschah bereits im Zug.
In der Schweiz ist die Verwendung des neuen, selbstgewählten Vornamens erlaubt unabhängig davon, ob man bereits eine offizielle Namensänderung hat oder nicht. Das heisst private Papiere wie zum Beispiel Zeitschriftenabonnemente, Mitgliederausweise, Halbtax/GA, Bankkonto, Mietvertrag oder Krankenkassenausweis dürfen bereits vor der offiziellen Namensänderung auf den neuen Namen ausgestellt werden.
In diesem Bewusstsein habe ich mir gestern Online bei der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) ein Halbtax-Abo gekauft und zwar unter meinem Namen Katarina. Als ich heute im Zug nach Basel kontrolliert wurde, hat der Kontrolleur mein Halbtax-Abo nicht anerkannt, da der Name des Halbtax-Abos nicht mit meinem Namen auf der ID-Karte übereinstimmt. Er hat verlangt, dass ich in Basel am Schalter das Halbtax-Abo auf meinen männlichen Vornamen ändern lasse, da ich ansonsten ohne gültiges Ticket zurück fahren würde und es möglicherweise eingezogen werden könnte. Das habe ich dann machen müssen, empfand es aber als zutiefst diskriminierend und demütigend. Die Ironie an der Geschichte ist, dass die SBB bei der Registrierung und dem Kauf detailliert den Zahlen-Code der ID-Karte abfragen und im System speichern. Eine ein-eindeutige Identifikation der Person ist also unabhängig vom Vornamen über diesen Code jederzeit möglich.
Ich hätte nicht gedacht, dass die SBB so Transgenderfeindlich ist. Also allen TG, die in der Schweiz reisen, empfehle ich das Auto zu nehmen und die SBB zu meiden. Hier wird man als TG diskriminiert.
Die nächste Demütigung musste ich bei der Fondation Beyeler in Riehen/Basel ertragen.
Ich habe an der Kasse des Museums ein Ticket gekauft, meine Jacke in einem der Schliessfächer deponiert und wollte in das Museum hinein gehen. Der Mitarbeiter am Einlass verweigerte mir den Eintritt mit den folgenden Worten:
"šMonsieur, nicht mit dieser Tasche."˜
Ich habe den Mitarbeiter freundlich gebeten mich als Frau anzusprechen und ihn darauf aufmerksam gemacht, dass meine Handtasche die Kriterien der Hausordnung erfüllt (Handtaschen bis zu einer Grösse von A4 (ca. 20 X 30 cm) dürfen in die Ausstellung mitgenommen werden). Er sprach mich daraufhin nochmals mit "šMonsieur"˜ an und verweigerte mir abermals den Eintritt mit der Tasche.
Dieses Verhalten des Museums-Mitarbeiters hat mich zutiefst verletzt, erniedrigt und gedemütigt. Und es hat mich diskriminiert. Ein Museums-Mitarbeiter mit einem solchen Verhalten gehört entweder nicht an diesen Arbeitsplatz oder entsprechend geschult.
Ich habe in der Schweiz das Recht, in dem von mir empfundenen Geschlecht zu leben und entsprechend angesprochen zu werden, egal was solche Leute in mir auch immer sehen und zumal ich diesen Typen auch noch darauf aufmerksam gemacht habe. Ich hatte vielmehr den Eindruck, dass er nicht versehentlich so gehandelt hat, sondern mich mit voller Absicht demütigen wollte.
Meine Erwartung an eine solche Person ist, dass sie im Falle einer Unsicherheit oder einer persönliche Befindlichkeit, eine geschlechtsneutrale Ansprache wählt oder sich nach dem Wunsch des gegenüber richtet. Wenn ein Mensch in Rock und Bluse, also in einem weiblichen Outfit, vor diesem Mitarbeiter erscheint, sollte der in Lage sein zu begreifen, dass es sich bei diesem Menschen sicherlich nicht um einen "šMonsieur"˜ handelt. Es sein denn, der Mitarbeiter handelt vorsätzlich.
Neben dieser Diskriminierung in Bezug auf mein Geschlecht, wurde mir der Eintritt mit meiner Handtasche verwehrt, die wie oben beschrieben, der Hausordnung entsprach. Diskriminierend empfand ich insbesondere daran, dass anderen Damen mit Handtasche, der Eintritt gewährt wurde.
Ich habe diesem Museums-Mitarbeiter erklärt, dass der Rock den ich trug, keine Taschen hat und ich dementsprechend die für einen Notfall von mir benötigten Medikamente ebenso wenig weg stecken und mit in die Ausstellung nehmen konnte, wie den Schlüssel des Aufbewahrungsschliessfaches und andere Kleinigkeiten.
Ich bin also völlig umsonst nach Basel angereist, wurde gedemütigt und erniedrigt und musste ohne die Ausstellung besuchen zu können, wieder nach Hause reisen.
Ich kann allen TG nur empfehlen einen weiten Bogen um die Fondation Beyeler zu machen, da ist man als TG nicht gern gesehen.
Alles in allem leider kein schöner Tag. So wie noch vor ein paar Tagen für mich und meinen TG Weg die Sonne schien, hat es heute stark geregnet und ich liege im Dreck. Jetzt muss ich erst wieder aufstehen, mir den Dreck abschütteln und wieder versuchen weiter zu marschieren. Auch wenn ich es morgen früh bereue, heute Abend hilft der Barolo dabei.
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Dolores59
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Re: Trost
Liebe Katarina,
laß'Dich durch solche Kleingeister nicht entmutigen und geh'Deinen Weg weiter.
Was die beiden Ereignisse betrifft:
Schreibe eine geharnischte Beschwerde an die Fondation Beyeler und frage an, wieso es nur Frauen erlaubt ist, eine Handtasche mitzuführen und Männern nicht. Eine ganz klare Diskriminierung, die Du Dir nicht gefallen lassen musst. Ganz unabhägig von Deinem Äusseren. Auf meine Flugreisen hatte ich nie Probleme damit, zusätzlich zum üblichen Handgepäckstück eine Handtasche mitzunehmen. Wie es Frauen erlaubt ist.
Abgesehen davon, dass es auch Herrenhandtaschen gibt, die die gleiche Funktion wie Damenhandtaschen haben. Wenn schon Gleichberechtigung, dann für alle. Dazu gehört selbstverständlich, dass ich als Mann eine Handtasche mitführen kann. Oder als CD bzw. TG.
Auch an die Bahn solltest Du einen Beschwerdebrief senden.
LG
Dolores
P.S. Gerade habe ich eine Mail an die Fondation Beyeler geschrieben mit Bezug auf Dein Erlebnis:
laß'Dich durch solche Kleingeister nicht entmutigen und geh'Deinen Weg weiter.
Was die beiden Ereignisse betrifft:
Schreibe eine geharnischte Beschwerde an die Fondation Beyeler und frage an, wieso es nur Frauen erlaubt ist, eine Handtasche mitzuführen und Männern nicht. Eine ganz klare Diskriminierung, die Du Dir nicht gefallen lassen musst. Ganz unabhägig von Deinem Äusseren. Auf meine Flugreisen hatte ich nie Probleme damit, zusätzlich zum üblichen Handgepäckstück eine Handtasche mitzunehmen. Wie es Frauen erlaubt ist.
Abgesehen davon, dass es auch Herrenhandtaschen gibt, die die gleiche Funktion wie Damenhandtaschen haben. Wenn schon Gleichberechtigung, dann für alle. Dazu gehört selbstverständlich, dass ich als Mann eine Handtasche mitführen kann. Oder als CD bzw. TG.
Auch an die Bahn solltest Du einen Beschwerdebrief senden.
LG
Dolores
P.S. Gerade habe ich eine Mail an die Fondation Beyeler geschrieben mit Bezug auf Dein Erlebnis:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ein Bekannter hat mir mitgeteilt, dass ihm heute der Einlass in Ihr Haus verwehrt wurde, weil er eine Handtasche mit sich führte. Angeblich soll sie nicht der Hausordnung entsprochen haben, obwohl sie nicht zu groß war. Damen mit ähnlichen Handtaschen sind jedoch eingelassen worden. Es gibt übrigens auch Herrenhandtaschen, die die gleiche Funktion wie Damenhandtaschen haben. Dürfen Männer, die solche Taschen tragen, Ihre Ausstellung auch nicht besuchen?
Angesichts dieses diskriminierenden Verhaltens überlege ich, ob ich bei meinem nächsten Besuch in Basel Ihre Ausstellung doch nicht besuche und ausserdem Freunden und Bekannten abrate, Ihr Haus zu betreten.
Oder lag der Abweisung meines Bekannten seine Kleidung zu Grunde und die Handtasche war nur ein vorgeschobener Grund? Er trug nämlich Bluse und Rock, weil er sich kürzlich entschlossen hat, als Frau zu leben. Dann wäre es eine Diskriminierung auf Grund seines sozialen Geschlechts, was ebenfalls keine Empfehlung für einen Besuch Ihres Hauses wäre.
Mit der Hoffnung, dass es sich um ein Mißverständnis handelt, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Zuletzt geändert von Dolores59 am So 14. Feb 2016, 23:19, insgesamt 1-mal geändert.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Aschenputtel
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Re: Trost
Unverschämtheit! Ich fasse es nicht. Ein Beschwerdeschreiben wäre in jedem Fall angebracht.
Aber jetzt geniesse erstmal den guten Barolo und denke daran: Auf Regen folgt auch wieder
Viele Grüße aus dem Norden in die Schweiz
Maj-Britt
Aber jetzt geniesse erstmal den guten Barolo und denke daran: Auf Regen folgt auch wieder
Viele Grüße aus dem Norden in die Schweiz
Maj-Britt
"Ich glaub', eine Dame werd' ich nie." (ob die Knef das wohl so gemeint hat)
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Lina
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Re: Trost
Es ist gut, wie hier, den Namen der untershiedlichen Instanzen zu erfahren - z.B. des Museums. (Und die Adresse vom Management?) Dann hätte man auch eine Chance, die gezielt darauf anzusprechen. Nehmen wir es z.B. ganz einfach: Egal, ob der Bedienstete, der für die Einlasskontrolle eine Person nun als männlich oder weiblich sieht - warum soll es unterschiedliche Regeln für Taschen geben, falls dies der Fall ist? Hausordnung hin oder her - es kann nicht angehen, dass es eine unterschiedliche Hausordnung für Männer und für Frauen gibt. Nicht mal in der Schweiz. Das wäre z.B. ein Punkt wo man ganz konkret ansetzen könnte und tatsächlich auch ein bisschen Hebelwirkung haben.
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Inga
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Re: Trost
Hi, Katharina,
ich persönlich finde (viel) Alkohol zum Benebeln immer eine schlechte Lösung. Ich würde den Baloro stehen lassen, wo er ist, und nach dem Schlucken über die Enttäuschung noch einmal nüchtern vorgehen. Und das kann m. E. nur sein, dass du dem Museum einen Beschwerdebrief schreibst: Dass dir, Katharina, der Frau die Mitnahme der Handtasche verwehrt worden ist und - wen du magst - du als Frau mit Monsieur angeredet wurdest, was sich in der Schweiz eben nicht gehört.
Wenn dir das zu direkt ist, kannst du ja als Beobachter der Situation schreiben, dass du beim Besuch bemerkt hast, wie von der Aufsiucht eine gut gekleidete Frau am Eingang mit "Monsieur" angeredet wird, und du dieses Verhalten unverständlich und dem Hause nicht angemessen findest.
Liebe Grüße
Inga
ich persönlich finde (viel) Alkohol zum Benebeln immer eine schlechte Lösung. Ich würde den Baloro stehen lassen, wo er ist, und nach dem Schlucken über die Enttäuschung noch einmal nüchtern vorgehen. Und das kann m. E. nur sein, dass du dem Museum einen Beschwerdebrief schreibst: Dass dir, Katharina, der Frau die Mitnahme der Handtasche verwehrt worden ist und - wen du magst - du als Frau mit Monsieur angeredet wurdest, was sich in der Schweiz eben nicht gehört.
Wenn dir das zu direkt ist, kannst du ja als Beobachter der Situation schreiben, dass du beim Besuch bemerkt hast, wie von der Aufsiucht eine gut gekleidete Frau am Eingang mit "Monsieur" angeredet wird, und du dieses Verhalten unverständlich und dem Hause nicht angemessen findest.
Liebe Grüße
Inga
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Dolores59
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Re: Trost
Lina hat geschrieben:Es ist gut, wie hier, den Namen der untershiedlichen Instanzen zu erfahren - z.B. des Museums. (Und die Adresse vom Management?) Dann hätte man auch eine Chance, die gezielt darauf anzusprechen. Nehmen wir es z.B. ganz einfach: Egal, ob der Bedienstete, der für die Einlasskontrolle eine Person nun als männlich oder weiblich sieht - warum soll es unterschiedliche Regeln für Taschen geben, falls dies der Fall ist? Hausordnung hin oder her - es kann nicht angehen, dass es eine unterschiedliche Hausordnung für Männer und für Frauen gibt. Nicht mal in der Schweiz. Das wäre z.B. ein Punkt wo man ganz konkret ansetzen könnte und tatsächlich auch ein bisschen Hebelwirkung haben.
Bitte sehr:
http://www.fondationbeyeler.ch/Informationen/Info
Meine Mail ist schon dort. Bin gespannt, ob eine Antwort kommt.
Dolores
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Dolores59
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Antwort auf meine Mail
Hi Katarina,
hier die Antwort von der Fondation:
LG
Dolores
hier die Antwort von der Fondation:
Ich habe geschrieben, dass sich meine Kritik auf Deine schriftliche Beschwerde bezieht und der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass sich die Sachlage zur Zufriedenheit aller Beteiligten aufklärt.Sehr geehrter Herr xxxxxxx,
herzlichen Dank für Ihre Email und Ihre Kritik.
Es ist uns sehr wichtig und willkommen, dass Sie sich die Zeit genommen haben diese Begebenheit im Namen Ihres Freundes zu schildern und Ihre Empörung über mögliches Fehlverhalten von Mitarbeitern der Fondation Beyeler kundzutun.
Wir versuchen den Fall zur Zeit aufzuklären.
Heute wurde uns eine schriftliche Beschwerde zugesandt, die dem von Ihnen geschilderten Vorfall sehr ähnelt. Es handelt sich um den gleichen Tag und den gleichen Vorwurf.
Daher werden wir der betroffenen Person nun nach interner Abklärung in unserem Hause auch eine Stellungnahme und / oder Entschuldigung zukommen lassen.
Wir benötigen nur gerade etwas Zeit, da während der Basler Fasnacht in diesen Tagen viele unserer Mitarbeiter in den Ferien sind.
Dennoch bedanken wir uns nochmals für Ihre Mail und bitten um Verständnis für eine etwaige zeitliche Verzögerung.
Mit besten Grüssen aus Riehen
Nathalie Francio
Empfangsekretariat
FONDATION BEYELER
Beyeler Museum AG
Baselstrasse 77, CH-4125 Riehen / Basel
T +41 (0)61 645 99 30, F +41 (0)61 645 97 19
nathalie.francio@fondationbeyeler.ch
www.fondationbeyeler.ch
LG
Dolores
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Katarina
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Re: Trost
Liebe Dolores
Vielen, vielen Dank für deine Unterstützung. Es tut gut, bei dieser Sache jemanden an der Seite zu haben. Nur weil man in die üblichen Sozialen-Schubfächer nicht hineinpasst, darf man sich nicht alles gefallen lassen. Mein Beschwerdeschreiben ist demnach heute schon dort angekommen. Es ist richtig, noch bis morgen ist Fasnacht in Basel. Die sind da immer etwas später dran oder man könnte sagen hinter her, so wie manche dort mit ihrer Einstellung gegenüber Transgendern. Ich bin gespannt, ob die Dame das noch schnallt, dass es sich nicht um einen Herren, sondern eine Dame handelt, denn sie schreibt ja immer noch "š....Ihres Freundes..."˜. In meinem Beschwerdeschreiben habe ich meine geschlechtliche Situation klar dargestellt. Hoffentlich kapieren die es dann mal. Nochmals ganz herzlichen Dank für deine Unterstützung und ganz liebe Grüsse zu dir in den Norden.
Katarina
Vielen, vielen Dank für deine Unterstützung. Es tut gut, bei dieser Sache jemanden an der Seite zu haben. Nur weil man in die üblichen Sozialen-Schubfächer nicht hineinpasst, darf man sich nicht alles gefallen lassen. Mein Beschwerdeschreiben ist demnach heute schon dort angekommen. Es ist richtig, noch bis morgen ist Fasnacht in Basel. Die sind da immer etwas später dran oder man könnte sagen hinter her, so wie manche dort mit ihrer Einstellung gegenüber Transgendern. Ich bin gespannt, ob die Dame das noch schnallt, dass es sich nicht um einen Herren, sondern eine Dame handelt, denn sie schreibt ja immer noch "š....Ihres Freundes..."˜. In meinem Beschwerdeschreiben habe ich meine geschlechtliche Situation klar dargestellt. Hoffentlich kapieren die es dann mal. Nochmals ganz herzlichen Dank für deine Unterstützung und ganz liebe Grüsse zu dir in den Norden.
Katarina
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Aria
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Re: Trost
Eigentlich kann es mir ja egal sein aber ich komme nicht umhin auch meinen Senf beizugeben.Katarina hat geschrieben:"šMonsieur, nicht mit dieser Tasche."˜
Abgesehen, von der Tatsache mit der Tasche, kannst du doch nicht verlangen, dass dich wildfremde Leute als das ansprechen, was du innerlich gedenkst zu sein.
Man müsste selbst dabei gewesen sein, um ein gescheites Urteil zu diesem Vorfall abgeben zu können. Bin ich nicht, deswegen schweige ich auch, was die Verurteilung
deiner oder der Person des Mitarbeiters bedarf. Was ich aber noch in Erinnerung habe, ist dein äusserliches Erscheinungsbild, das, bis auf die weiblichen Kleidungsstücke,
damals für mich als eindeutig männlich durchging (s. Thread "Es ist ein Dilemma"). Von daher verwundert es mich nicht, dass du als Monsieur angesprochen wurdest.
Sich darüber zu echauffieren, dass fremde dich nicht als Frau ansprechen, finde ich schlichtweg als realitätsfremd. Wahrscheinlich war das nur der Stein des Anstosses,
der die Situation derart hat eskalieren lassen.
Aber wie gesagt, keiner war dabei und wir kennen die Geschichte nur aus einer Perspektive. Nun gleich los zu zetern, was denn das für eine Ungerechtigkeit sei, halte ich für völlig
übertrieben und hilft in keinsterweise für mehr Verständnis unter den Ahnungslosen zu werben. Frei nach dem Motto: Und jetzt zeigen wir's denen aber richtig!
Zuletzt geändert von Aria am Mi 17. Feb 2016, 22:32, insgesamt 1-mal geändert.
¡no lamento nada!
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Dolores59
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Re: Trost
Liebe Katarina,
die (männliche) Formulierung "ihres Freundes" würde ich nicht so hoch hängen. Manche Menschen tun sich mit dem Umdenken schwer. Wahrscheinlich ist das eine ganz neue Situation für die Dame, an die sie sich erst noch gewöhnen muss. Eine wenig Gelassenheit und Großzügigkeit können wir uns leisten.
Gespannt bin ich auf die Antwort der Dame an Dich und die Anrede, die sie darin verwendet.
Liebe Grüße
Dolores
die (männliche) Formulierung "ihres Freundes" würde ich nicht so hoch hängen. Manche Menschen tun sich mit dem Umdenken schwer. Wahrscheinlich ist das eine ganz neue Situation für die Dame, an die sie sich erst noch gewöhnen muss. Eine wenig Gelassenheit und Großzügigkeit können wir uns leisten.
Gespannt bin ich auf die Antwort der Dame an Dich und die Anrede, die sie darin verwendet.
Liebe Grüße
Dolores
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Katarina
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Re: Trost
Ja genau Aria, du hast völlig recht, du warst gar nicht dabei, kannst es überhaupt nicht beurteilen. Auch kennst du mich nicht und hast mich niemals gesehen. Du kannst dir gar kein Urteil bilden. Toll, dass du es trotzdem versuchst.Aria hat geschrieben:Eigentlich kann es mir ja egal sein aber ich komme nicht umhin auch meinen Senf beizugeben.Katarina hat geschrieben:"šMonsieur, nicht mit dieser Tasche."˜
Abgesehen, von der Tatsache mit der Tasche, kannst du doch nicht verlangen, dass dich wildfremde Leute als das ansprechen, was du innerlich gedenkst zu sein.
Man müsste selbst dabei gewesen sein, um ein gescheites Urteil zu diesem Vorfall abgeben zu können. Bin ich nicht, deswegen schweige ich auch, was die Verurteilung
deiner oder der Person des Mitarbeiters bedarf. Was ich aber noch in Erinnerung habe, ist dein äusserliches Erscheinungsbild, das, bis auf die weiblichen Kleidungsstücke,
damals für mich als eindeutig männlich durchging. Von daher verwundert es mich nicht, dass du als Monsieur angesprochen wurdest. Sich darüber zu echauffieren, dass
fremde dich nicht als Frau ansprechen, finde ich schlichtweg als realitätsfremd. Wahrscheinlich war das nur der Stein des Anstosses, der die Situation derart hat eskalieren lassen.
Aber wie gesagt, keiner war dabei und wir kennen die Geschichte nur aus einer Perspektive. Nun gleich los zu zetern, was denn das für eine Ungerechtigkeit sei, halte ich für völlig
übertrieben und hilft in keinsterweise für mehr Verständnis unter den Ahnungslosen zu werben. Frei nach dem Motto: Und jetzt zeigen wir's denen aber richtig!
Schön für mich ist jedenfalls das Verständnis und der Zuspruch, den ich heute vom TGNS erhalten. Das baut mich wieder auf.:
Liebe Katarina
wir brauchen genau solche Leute wie dich, die solche Ungleichbehandlung nicht auf sich sitzen lassen. ......
Liebe Grüsse
xxxxxx
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Katarina
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Re: Trost
Hallo
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben auf mein Schreiben reagiert und stellen mir den Ausweis für das Halbtax-Abo nun unter meinem weiblichen Vornamen Katarina und als Frau aus. Das hat mich sehr gefreut. Hier das Schreiben der SBB:
Sehr geehrte Frau XXXXX
Vielen Dank für Ihren Brief vom 14. Februar 2016 und vielen Dank, dass Sie sich uns anvertrauen. Ich kann verstehen, dass die geschilderte Situation im Zug sehr unangenehm für Sie war. Obwohl dies bestimmt nicht in der Absicht unserer Kollegin lag, möchten wir uns dafür in aller Form bei Ihnen entschuldigen.
Gerne möchte ich mit Ihnen eine passende Lösung finden. Dazu bräuchte ich Ihre Hilfe:
- Sie haben in der Zwischenzeit wahrscheinlich Ihren SwissPass erhalten. Sind die Angaben darauf gemäss Ihrem Wunsch? Falls nicht, stelle ich gerne eine neue Karte für Sie aus.
- Möchten Sie auf Ihrem SwissPass das aktuelle Foto verwenden oder möchten Sie uns ein neues zukommen lassen? Auch in diesem Fall würde ich für Sie eine neue Karte ausstellen.
- Da lediglich in Einzelfällen bei der Fahrausweiskontrolle die ID verlangt wird, sollte es grundsätzlich nicht zu Unstimmigkeiten im Zug kommen. Eine 100%-ige Garantie kann ich Ihnen leider nicht geben, da es jederzeit im Ermessen des Zugpersonales liegt, einen zusätzlichen Ausweis zu verlangen. Aus diesem Grund würde ich vorschlagen, dass ich Ihnen eine kurze und diskrete Bestätigung per Mail oder Post zusende, welche Sie in einem solchen Fall zusätzlich vorweisen könnten. Wäre das eine annehmbare Lösung für Sie?
Gerne erwarte ich Ihre Rückmeldung und stehe Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.
Freundliche Grüsse
XXXXX
SBB AG
Die Rückmeldung habe ich der SBB gegeben und heute habe ich die Nachricht erhalten, dass der Ausweis unterwegs ist. Ausserdem habe ich das erwähnte offizielle Bestätigungsschreiben erhalten. Jetzt kann mich kein Kontrolleur mehr vom Zug schmeissen, nur weil ich auf dem SBB Ausweis einen weiblichen Vornamen habe und auf meiner ID-Karte einen männlichen.
Die SBB sind also nicht Transgenderfeindlich, wie es an dem oben beschrieben Sonntag zunächst schien. Aber es zeigt mir, man muss für sich und seinen Weg einstehen und dann kommt es auch gut.
Vom Museum Fondation Beyerle in Basel habe ich wegen des Vorfalls noch nichts gehört. Ich werde demnächst da nochmals nachfassen. Tut mich schon wundernehmen ob man dort Transgender-Diskriminierung für normal hält.
Viele Grüsse
Katarina
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben auf mein Schreiben reagiert und stellen mir den Ausweis für das Halbtax-Abo nun unter meinem weiblichen Vornamen Katarina und als Frau aus. Das hat mich sehr gefreut. Hier das Schreiben der SBB:
Sehr geehrte Frau XXXXX
Vielen Dank für Ihren Brief vom 14. Februar 2016 und vielen Dank, dass Sie sich uns anvertrauen. Ich kann verstehen, dass die geschilderte Situation im Zug sehr unangenehm für Sie war. Obwohl dies bestimmt nicht in der Absicht unserer Kollegin lag, möchten wir uns dafür in aller Form bei Ihnen entschuldigen.
Gerne möchte ich mit Ihnen eine passende Lösung finden. Dazu bräuchte ich Ihre Hilfe:
- Sie haben in der Zwischenzeit wahrscheinlich Ihren SwissPass erhalten. Sind die Angaben darauf gemäss Ihrem Wunsch? Falls nicht, stelle ich gerne eine neue Karte für Sie aus.
- Möchten Sie auf Ihrem SwissPass das aktuelle Foto verwenden oder möchten Sie uns ein neues zukommen lassen? Auch in diesem Fall würde ich für Sie eine neue Karte ausstellen.
- Da lediglich in Einzelfällen bei der Fahrausweiskontrolle die ID verlangt wird, sollte es grundsätzlich nicht zu Unstimmigkeiten im Zug kommen. Eine 100%-ige Garantie kann ich Ihnen leider nicht geben, da es jederzeit im Ermessen des Zugpersonales liegt, einen zusätzlichen Ausweis zu verlangen. Aus diesem Grund würde ich vorschlagen, dass ich Ihnen eine kurze und diskrete Bestätigung per Mail oder Post zusende, welche Sie in einem solchen Fall zusätzlich vorweisen könnten. Wäre das eine annehmbare Lösung für Sie?
Gerne erwarte ich Ihre Rückmeldung und stehe Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.
Freundliche Grüsse
XXXXX
SBB AG
Die Rückmeldung habe ich der SBB gegeben und heute habe ich die Nachricht erhalten, dass der Ausweis unterwegs ist. Ausserdem habe ich das erwähnte offizielle Bestätigungsschreiben erhalten. Jetzt kann mich kein Kontrolleur mehr vom Zug schmeissen, nur weil ich auf dem SBB Ausweis einen weiblichen Vornamen habe und auf meiner ID-Karte einen männlichen.
Die SBB sind also nicht Transgenderfeindlich, wie es an dem oben beschrieben Sonntag zunächst schien. Aber es zeigt mir, man muss für sich und seinen Weg einstehen und dann kommt es auch gut.
Vom Museum Fondation Beyerle in Basel habe ich wegen des Vorfalls noch nichts gehört. Ich werde demnächst da nochmals nachfassen. Tut mich schon wundernehmen ob man dort Transgender-Diskriminierung für normal hält.
Viele Grüsse
Katarina
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Anke
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Re: Trost
Hallo Katarina,
freu mich über deinen Erfolg!
Und toll, dass Du dich wehrst und für dich einstehst!
Bin gespannt, ob dich das Museum noch meldet.
Liebe Grüße
Anke
freu mich über deinen Erfolg!
Und toll, dass Du dich wehrst und für dich einstehst!
Bin gespannt, ob dich das Museum noch meldet.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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