Moin,
die Karten werden verlost - und ich glaube nicht, dass die NutzerInnen sich ein Schild umhängen müssen: "ich habe eine Karte geschenkt bekommen, weil ich Trans* bin."
Die angekündigte Verlosung bringt so etwas ins Bewusstsein der Öffentlichkeit:
"Seit Anfang des Jahres wurden mehrere Hassverbrechen gegen LGBT verübt. In einer der Attacken wurde eine Transgender-Frau beschimpft und bewusstlos auf einem Platz im Stadtzentrum zurückgelassen".
Natürlich sollten auch andere Menschen in den Genuss von "Freikarten" kommen, aber dieses ist nunmal eine Aktion "Für Trans*menschen" und nicht gegen soziale Ungerechtigkeiten. Die Metro setzt sich mit der Aktion, so denke ich, gezielt FÜR eine "Unterstützung durch Aufmerksamkeit FÜR Trans*menschen" ein.
Die Aufmerksamkeit haben sie nun erreicht - aber sicher nicht im gewünschten Sinne; schade!
Dabei: es geht um "38 kostenlose Jahreskarten"; ich möchte nicht wissen, wiviele Menschen täglich schwarz fahren, obwohl sie Geld genug haben...
... oder aber Freikarten haben, weil sie bei der Metro angestellt sind.
Gruß
Anne-Mette