Geschlechtsidentitätsstörungen bei Kindern und Jugendlichen
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Anne-Mette
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Geschlechtsidentitätsstörungen bei Kindern und Jugendlichen

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

nicht nur durch häufig wiederkehrende Fernsehsendungen ist das Thema TRANSSEXUALITÄT in der letzten Zeit recht "populär" geworden und zieht auch bei den privaten Fernsehsendern viele Zuschauer an.
Die Qualität der Beiträge ist sehr unterschiedlich. Sind einige recht gut gemacht, so scheinen andere nur "der Sensation willen" gemacht worden zu sein.

Wie sieht es aus mit den Hintergründen? Was sagen Sexualwissenschaftler zu dem Thema? Wie wird "MANN/FRAU" beurteilt, wenn man das Gefühl hat man selbst wäre transsexuell?
Die wenigen Sexualwissenschaftler, die es gibt und viele Psychologen sprechen von einer Geschlechtsidentitätsstörung, wenn jemand das Gefühl hat, "im falschen Geschlecht" zu leben.

Ich denke, der Fachartikel "Geschlechtsidentitätsstörungen bei Kindern und Jugendlichen" von
H.A.G. Bosinski, R.Arndt,W.G. Sippell und R.Wille wird einiges erklären, aber auch Widerspruch und Fragen aufrufen:

Geschlechtsidentitätsstörungen
(GIS) reichen von eher leichtgradigen Formen der Unzufriedenheit mit der eigenen Geschlechtszugehörigkeit bis hin zur schwersten Form, dem Transsexualismus. Dieser kann erst im Erwachsenenalter diagnostiziert werden und ist dann gekennzeichnet durch die dauerhafte tiefinnere Gewißheit, "eigentlich" dem anderen Geschlecht anzugehören, verbunden
mit der Ablehnung der körperlichen Merkmale des Geburtsgeschlechts und dem dringenden Wunsch, soweit als möglich die
körperliche Erscheinungsform des Identitätsgeschlechts anzunehmen und in dessen Rolle zu leben [8].

http://www.uni-kiel.de/sexmed/Mitarbeit ... OKI%5D.pdf
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