Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
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Tatjana 15
Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
dieser Satz hat mich den ganzen über beschäftigt.Gesagt hat ihn Nicole Staudinger in der Sendung Kölner Treff im WDR Fernsehen am 27.11. und zitierte dabei den Rückentext ihres Buches. Brüste umständehalber abzugeben.
Weiter sagte sie dann, ungefähr sowas, "uns Frauen macht viel mehr aus"
voran gegangen eine Aussage von ihr, sie wäre ja keine Frau mehr nach dem ihr Eierstöcke und Brüste entfernt worden waren.
In dem buch schreibt sie, von ihrer Krebserkrankung der OP und dem Leben damit.
Ich war irgendwie geschockt weil ich doch genau nach dem strebe, und sei es Oberflächlich.
Was ist es dann?
Ich bin immer noch getroffen und am grübeln
Weiter sagte sie dann, ungefähr sowas, "uns Frauen macht viel mehr aus"
voran gegangen eine Aussage von ihr, sie wäre ja keine Frau mehr nach dem ihr Eierstöcke und Brüste entfernt worden waren.
In dem buch schreibt sie, von ihrer Krebserkrankung der OP und dem Leben damit.
Ich war irgendwie geschockt weil ich doch genau nach dem strebe, und sei es Oberflächlich.
Was ist es dann?
Ich bin immer noch getroffen und am grübeln
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Brigitta
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Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Hallo Tatjana,
diese Aussage können doch gerade die vielen weiblich denkenden Menschen hier im Forum bestätigen, oder?
Also ich fühle auch schon als Frau, selbst wenn ich keine (falschen) Brüste und einen BH trage, sondern mir nur wünsche,
dass ich damit weiblich / hübsch / attraktiv aussehen könnte.
Ich fühle mich auch schon als Frau, wenn ich in der Diskussion mit meinen Arbeitskollegen nicht "koste es, was es wolle"
unbedingt meine (männlich-egoistische) Meinung durchsetzen muss, sondern weiblich zurückhaltend einfach abwarte,
wie die Sache weiter geht oder am Ende vielleicht sogar den befreienden Kompromiss vorschlagen kann.
Und ich fühle mich auch schon als Frau, wenn ich im warmen Schein einer Kerze gute, beruhigende Musik höre
anstatt sinnlose Kommerz-Sport-Sendungen im Fernsehen ertragen zu müssen.
Ich fühle mich auch als Frau, wenn ich mit dem mich umgebenden Duft eines sinnlichen Parfums
am Steuer meines Autos alle überholen lasse, die glauben 30 Sekunden früher am Ziel sein zu müssen, während ich
an der nächsten Kreuzung einer Frau mit zwei Kindern den Vorrang lasse, obwohl ich eigentlich Vorfahrt hätte.
...
Ich könnte die Liste jetzt noch beliebig fortsetzen, aber ich glaube, du verstehst schon, was ich sagen will.
Natürlich möchte auch ich äußerlich so gut und so oft es geht, wie eine Frau aussehen;
aber das allein ist es doch nicht, da gehört doch mehr dazu - denken, fühlen, erahnen ...
Liebe Grüße
Brigitta
diese Aussage können doch gerade die vielen weiblich denkenden Menschen hier im Forum bestätigen, oder?
Also ich fühle auch schon als Frau, selbst wenn ich keine (falschen) Brüste und einen BH trage, sondern mir nur wünsche,
dass ich damit weiblich / hübsch / attraktiv aussehen könnte.
Ich fühle mich auch schon als Frau, wenn ich in der Diskussion mit meinen Arbeitskollegen nicht "koste es, was es wolle"
unbedingt meine (männlich-egoistische) Meinung durchsetzen muss, sondern weiblich zurückhaltend einfach abwarte,
wie die Sache weiter geht oder am Ende vielleicht sogar den befreienden Kompromiss vorschlagen kann.
Und ich fühle mich auch schon als Frau, wenn ich im warmen Schein einer Kerze gute, beruhigende Musik höre
anstatt sinnlose Kommerz-Sport-Sendungen im Fernsehen ertragen zu müssen.
Ich fühle mich auch als Frau, wenn ich mit dem mich umgebenden Duft eines sinnlichen Parfums
am Steuer meines Autos alle überholen lasse, die glauben 30 Sekunden früher am Ziel sein zu müssen, während ich
an der nächsten Kreuzung einer Frau mit zwei Kindern den Vorrang lasse, obwohl ich eigentlich Vorfahrt hätte.
...
Ich könnte die Liste jetzt noch beliebig fortsetzen, aber ich glaube, du verstehst schon, was ich sagen will.
Natürlich möchte auch ich äußerlich so gut und so oft es geht, wie eine Frau aussehen;
aber das allein ist es doch nicht, da gehört doch mehr dazu - denken, fühlen, erahnen ...
Liebe Grüße
Brigitta
Nicht jede Frau kann eine Gazelle sein. (Elena Uhlig)
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Jaqueline
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Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Jede Frau empfindet etwas anderes. Aber jede Frau, der die Brust entfernt wurde, hat damit ein Problem. Zum einen fehlt ein gewisses Zeichen der Weiblichkeit und sie wird äußerlich stark verändert. Ich hätte auch ein echtes Problem, wenn man mir eine oder beide Brüste abnehmen würde. Schließlich gehören Brüste zu einer Frau. Viele Frauen empfinden das Entfernen der Eierstöcke als Befreiung, da gewisse Unannehmlichkeiten aus bleiben. Persönlich kann ich bezüglich Eierstöcke nichts sagen, da ich ja keine habe.Tatjana 15 hat geschrieben:Weiter sagte sie dann, ungefähr sowas, "uns Frauen macht viel mehr aus" voran gegangen eine Aussage von ihr, sie wäre ja keine Frau mehr nach dem ihr Eierstöcke und Brüste entfernt worden waren..
Tatjana 15 hat geschrieben:Ich war irgendwie geschockt weil ich doch genau nach dem strebe, und sei es Oberflächlich.
Was ist es dann?
Ich weiß nicht als was du dich bezeichnest TS, CD, ... . Frauen leben in einer anderen Welt der Gefühle und Emotionen als Männer. Ich finde, dass ist neben den äußeren Unterschieden, der größte Unterschied. Seit ich mit der HET 01/2014 begonnen habe hat sich meine Gefühlswelt kpl. geändert. Die HET bewirkt allein schon verdammt viel. Und ich bin der Meinung sie meint auch die Gefühle, Empfindungen, ....
Ganz liebe Grüsse
Jackson
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
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JaquelineL
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Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Hallo ihr Lieben,
das ist eine sehr interessante Frage, die auch mich seit einigen Wochen sehr ins Grübeln gebracht hat. Was ist es eigentlich, das mich als weiblich empfinden lässt? Nein, besser gefragt, welche Gedanken sind es, deretwegen ich meine, "weiblich" zu empfinden? Mein Körper kann es nicht sein, wenngleich ich sehr wohl manchmal glaube, so etwas wie ein Phantomgefühl meiner nicht vorhandenen Körperteile zu haben (und ich hiermit kundtue, dass ich das für surreal und wunsch-getrieben halte).
Wie hier schon mal jemand schrieb: Wenn ich mich meine, "weiblich" zu empfinden, kann das nur dem entsprechen was ich für weiblich ×halte× - da ich nicht von Natur und Sozialisation aus weiblich bin. (Ich stufe mich explizit nicht als transsexuell ein, d.h. ich habe zeitweise einen eindeutigen männlichen Teil vorherrschend.)
Was also sind "Frauen", mal losgelöst vom "sex", also der reinen Biologie? Sind es nur Klischees? Stereotypen? Eigentlich ist es mir egal, wie es politisch korrekt aktuell einzustufen ist: Es sind meiner Meinung nach Verhaltens- und Denkmuster.
An dieser Stelle möchte ich mich nicht weiter auf das dünne Eis wagen, wie gesagt, es sind (erst) ein paar Wochen, die mich diese Gedanken umtreiben. Und da gibt es noch viel zu durchdenken, bevor da eine detailliertere Meinung herauskommt. Ich kann einerseits verstehen, wenn Leute der Verlust sekundärer (oder primärer) Geschlechtsmerkmale in eine Sinnkrise stürzt, andererseits ist aus meiner Sicht die binäre Unterscheidung im gesellschaftlichen Sinne ("gender") davon unabhängig. Und somit kann ich der thread-Überschrift zustimmen: Frauen sind weder Titten noch Büste noch Haare...
Liebe Grüße
Jackie
das ist eine sehr interessante Frage, die auch mich seit einigen Wochen sehr ins Grübeln gebracht hat. Was ist es eigentlich, das mich als weiblich empfinden lässt? Nein, besser gefragt, welche Gedanken sind es, deretwegen ich meine, "weiblich" zu empfinden? Mein Körper kann es nicht sein, wenngleich ich sehr wohl manchmal glaube, so etwas wie ein Phantomgefühl meiner nicht vorhandenen Körperteile zu haben (und ich hiermit kundtue, dass ich das für surreal und wunsch-getrieben halte).
Wie hier schon mal jemand schrieb: Wenn ich mich meine, "weiblich" zu empfinden, kann das nur dem entsprechen was ich für weiblich ×halte× - da ich nicht von Natur und Sozialisation aus weiblich bin. (Ich stufe mich explizit nicht als transsexuell ein, d.h. ich habe zeitweise einen eindeutigen männlichen Teil vorherrschend.)
Was also sind "Frauen", mal losgelöst vom "sex", also der reinen Biologie? Sind es nur Klischees? Stereotypen? Eigentlich ist es mir egal, wie es politisch korrekt aktuell einzustufen ist: Es sind meiner Meinung nach Verhaltens- und Denkmuster.
An dieser Stelle möchte ich mich nicht weiter auf das dünne Eis wagen, wie gesagt, es sind (erst) ein paar Wochen, die mich diese Gedanken umtreiben. Und da gibt es noch viel zu durchdenken, bevor da eine detailliertere Meinung herauskommt. Ich kann einerseits verstehen, wenn Leute der Verlust sekundärer (oder primärer) Geschlechtsmerkmale in eine Sinnkrise stürzt, andererseits ist aus meiner Sicht die binäre Unterscheidung im gesellschaftlichen Sinne ("gender") davon unabhängig. Und somit kann ich der thread-Überschrift zustimmen: Frauen sind weder Titten noch Büste noch Haare...
Liebe Grüße
Jackie
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ab08
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Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Hallo Tatjana,
Danke für die Anregung!!
Diese sehr persönliche Frage ist für mich wirklich nicht einfach zu beantworten. Ich versuch es trotzdem:
Zunächst: ==> Frau bin ich und war ich immer, trotz XY und des Teils, was die Hebamme veranlasste, mich bei der Geburt falsch zuzuordnen.
Eine Frau bleibt eine Frau, auch wenn sie ihre Haare verliert oder die Brüste entfernt werden.
Es hat mit der Person nicht mit irgendwelchen Körperteilen zu tun! - Und hängt auch nicht vom Urteil der Umgebung ab!
Andererseits: Die Figur, besonders der Busen, ist mir wichtig, bestätigt meine Weiblichkeit. Jedes Kompliment tut gut.
(So wie mich das Ding, zu dem ich nie einen Bezug fand, extrem stört und ich mich auf den Augenblick freue, wo ich es entfernen lassen kann, ohne berufliche Nachteile befürchten zu müssen.)
Ohne weibliche Attribute leben zu müssen, wäre für mich sehr belastend. - Natürlich bliebe ich auch dann Frau, aber...
Liebe Grüße
Andrea
Danke für die Anregung!!
Zunächst: ==> Frau bin ich und war ich immer, trotz XY und des Teils, was die Hebamme veranlasste, mich bei der Geburt falsch zuzuordnen.
Eine Frau bleibt eine Frau, auch wenn sie ihre Haare verliert oder die Brüste entfernt werden.
Es hat mit der Person nicht mit irgendwelchen Körperteilen zu tun! - Und hängt auch nicht vom Urteil der Umgebung ab!
Andererseits: Die Figur, besonders der Busen, ist mir wichtig, bestätigt meine Weiblichkeit. Jedes Kompliment tut gut.
(So wie mich das Ding, zu dem ich nie einen Bezug fand, extrem stört und ich mich auf den Augenblick freue, wo ich es entfernen lassen kann, ohne berufliche Nachteile befürchten zu müssen.)
Ohne weibliche Attribute leben zu müssen, wäre für mich sehr belastend. - Natürlich bliebe ich auch dann Frau, aber...
Liebe Grüße
Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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katjaosna
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Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Spannende Gedankengänge. Woher weiß ich eigentlich, dass ich weiblich bin und denke? Nur weil mir die männliche Rolle nicht zusagt ? Sehne ich mich nach den Attributen der Frau, ja vor allem eigene Brüste , damit ich bestätigt werde? Lange habe ich gedacht, dass der Mensch Mensch ist und ich kam mehr als Recht mit der Rolle als Mann aus. Lange reichte es aus, mich ab und an als Frau zu kleiden und die Auszeiten zu genießen - aber die Schatten wurden schlimmer und eine Einordnung fiel immer schwerer . Kann ich wissen, ob ich eine Frau bin ? Ich gehe jetzt stark davon aus und hoffe, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Dazu gehören auch unbedingt die äußeren Merkmale.
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Anke
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Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Hallo Tatjana,
mit deinen oder ähnlichen Fragen haben sich bestimmt schon viele beschäftigt, die hier schreiben. Dem entsprechend gibt es ganz unterschiedliche Sichten und Meinungen dazu. Das hier ist meine ganz persönliche.
Ich finde es sehr schwierig zu sagen, was Frau sein wirklich im einzelnen bedeutet. Das ist von Frau zu Frau auch sicherlich unterschiedlich. Bei mir ist es zum einen das "Nicht-Mann-Sein". Ich habe lange versucht, diese Rolle auszufüllen. Am Ende ist es genau das geblieben, eine Rolle. Die Männerwelt ist für mich irgendwie ziemlich unverständlich. Umgekehrt habe ich mich immer schon den anderen Frauen zugehörig gefühlt. Das ist meine Welt, da fühle ich mich wohl und so möchte ich leben. "Frauensachen machen" fühlt sich für mich natürlich an, "Männersachen machen" empfinde ich als künstlich und fremd.
Dazu kommen für mich typisch weibliche Träume und Wünsche, zum Beispiel die Sehnsucht nach einem eigenen weiblichen Körper. Das männliche an meinem Körper fühlt sich eben falsch an.
Damit sind Brüste oder ein weiblicher Haarschnitt nicht das, was Weiblichkeit definiert, sondern damit kann ich Weiblichkeit zum Ausdruck bringen. Gleiches gilt natürlich auch für Kleidung oder Make Up. Auch ohne das bin ich Frau, aber durch die Wahl meiner Kleidung und die Gestaltung meines Make Up's gebe ich meiner Weiblichkeit ein Gesicht. Auch dadurch wird sie für mich und andere erfahr- und greifbar.
Dementsprechend gebe ich der Autorin recht, uns Frauen macht viel mehr aus, als Brüste und Haare. Und durch den von ihr beschriebenen Verlust, geht sicherlich nicht ihre Weiblichkeit verloren.
Liebe Grüße
Anke
mit deinen oder ähnlichen Fragen haben sich bestimmt schon viele beschäftigt, die hier schreiben. Dem entsprechend gibt es ganz unterschiedliche Sichten und Meinungen dazu. Das hier ist meine ganz persönliche.
Ich finde es sehr schwierig zu sagen, was Frau sein wirklich im einzelnen bedeutet. Das ist von Frau zu Frau auch sicherlich unterschiedlich. Bei mir ist es zum einen das "Nicht-Mann-Sein". Ich habe lange versucht, diese Rolle auszufüllen. Am Ende ist es genau das geblieben, eine Rolle. Die Männerwelt ist für mich irgendwie ziemlich unverständlich. Umgekehrt habe ich mich immer schon den anderen Frauen zugehörig gefühlt. Das ist meine Welt, da fühle ich mich wohl und so möchte ich leben. "Frauensachen machen" fühlt sich für mich natürlich an, "Männersachen machen" empfinde ich als künstlich und fremd.
Dazu kommen für mich typisch weibliche Träume und Wünsche, zum Beispiel die Sehnsucht nach einem eigenen weiblichen Körper. Das männliche an meinem Körper fühlt sich eben falsch an.
Damit sind Brüste oder ein weiblicher Haarschnitt nicht das, was Weiblichkeit definiert, sondern damit kann ich Weiblichkeit zum Ausdruck bringen. Gleiches gilt natürlich auch für Kleidung oder Make Up. Auch ohne das bin ich Frau, aber durch die Wahl meiner Kleidung und die Gestaltung meines Make Up's gebe ich meiner Weiblichkeit ein Gesicht. Auch dadurch wird sie für mich und andere erfahr- und greifbar.
Dementsprechend gebe ich der Autorin recht, uns Frauen macht viel mehr aus, als Brüste und Haare. Und durch den von ihr beschriebenen Verlust, geht sicherlich nicht ihre Weiblichkeit verloren.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Beatrix
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Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Danke @Anke
Dem ist aus meiner Sicht nichts mehr hinzu zufügen...
Liebe Grüße
Beatrix
Dem ist aus meiner Sicht nichts mehr hinzu zufügen...
Liebe Grüße
Beatrix
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Tatjana 15
Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Alles was ihr bisher geschrieben hat hat mich sehr angeregt und auch ein kleines bisschen näher gebracht.
danke dafür!
Ich bin mir nur sicher das ich Ich bin und dass das Weibliche mehr zu mir gehört als bei den meisten anderen Männer, und ich habe gemerkt dass es seinen platz in meinem Leben braucht damit ich glücklich werden kann.
Es gibt ein paar Gedanken die ich ersteinmal ordnen muss.
nun Jaqueline, ganz sicher bin ich mir nicht damit wie ich mich bezeichnen würde. Aber vielleicht geht es mir auch da nicht so alleine so.Jaqueline hat geschrieben:Ich weiß nicht als was du dich bezeichnest TS, CD, ... . Frauen leben in einer anderen Welt der Gefühle und Emotionen als Männer.
Ich bin mir nur sicher das ich Ich bin und dass das Weibliche mehr zu mir gehört als bei den meisten anderen Männer, und ich habe gemerkt dass es seinen platz in meinem Leben braucht damit ich glücklich werden kann.
Es gibt ein paar Gedanken die ich ersteinmal ordnen muss.
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Lina
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Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Ein bisschen widersprüchlich ist es schon, wenn sie das so gesagt hat. Aber da fehlt natürlich etwas Kontext.Tatjana 15 hat geschrieben:dieser Satz hat mich den ganzen über beschäftigt.Gesagt hat ihn Nicole Staudinger in der Sendung Kölner Treff im WDR Fernsehen am 27.11. und zitierte dabei den Rückentext ihres Buches. Brüste umständehalber abzugeben.
Weiter sagte sie dann, ungefähr sowas, "uns Frauen macht viel mehr aus"
voran gegangen eine Aussage von ihr, sie wäre ja keine Frau mehr nach dem ihr Eierstöcke und Brüste entfernt worden waren.
In dem buch schreibt sie, von ihrer Krebserkrankung der OP und dem Leben damit.
Ich war irgendwie geschockt weil ich doch genau nach dem strebe, und sei es Oberflächlich.
Was ist es dann?
Ich bin immer noch getroffen und am grübeln
Aber natürlich sind Titten, Brüste und Haare nicht das, was eine Frau ausmacht. Die können trotzdem dazu beitragen zu signalisieren, dass man eine Frau vor sich hat sei es im sozialen oder rein biologischen Sinne.
Oder wie Anke es sagt, Brüste, Haarschnitt, MakeUp können dabei helfen die Weiblichkeit zum Ausdruck zu bringen.
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exuserin-2016-12-21
Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
da schließe ich mich an ,das Zitat von Anke !
Das ist doch unser bestreben diese optischen Wahrnehmungen umzusetzen ,um unsere Weiblichkeit zum Ausdruck zu bringen !
Sonst würde ich mich Fragen ,warum tuen wir das???
LG Inge
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exuserin-2017-01-16
Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Moin interessante Diskussion ! Ich habe mich in den letzten Monaten beobachtet, egal in welchem Modus ich gerade unterwegs war. Viele Dinge die man macht sind eigentlich geschlechtslos man macht es einfach und denkt nicht darüber nach, bin ich jetzt Frau oder Mann. Das bezieht sich auf das Alltägliche wie z.B. Rauchen ,Radfahren oder einfach Essen.
Das geschlechtliche Empfinden kommt mMn erst bei der Kleidung und dem Sexuellen dazu. Für mich sind Haare und Brüste auch sehr wichtig um mich wohl zu fühlen. Lg Uta
Das geschlechtliche Empfinden kommt mMn erst bei der Kleidung und dem Sexuellen dazu. Für mich sind Haare und Brüste auch sehr wichtig um mich wohl zu fühlen. Lg Uta
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Tatjana 15
Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Die Sendung in der das so gesagt wurde gibt es in der Mediathek des WDR.Lina hat geschrieben:Ein bisschen widersprüchlich ist es schon, wenn sie das so gesagt hat. Aber da fehlt natürlich etwas Kontext.
http://www1.wdr.de/fernsehen/unterhaltu ... r-100.html (1:18h)
Mir ist dann jetzt der vielleicht etwas provokative gedanke gekommen, wenn es nicht das körperliche ist was eine Frau aus macht dann muss es doch die jahrunderte lange Sozialisation sein,das alt hergebrachte Rollenverständniss.
Wenn es das nicht ist was ist es dann?
Mann ist Mann und Frau ist Frau?
Und biologisch passt nicht immer zu gefühlt?
Etwas wirr vielleicht aber so fühl ich mich gerade auch
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Joanna
Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Anke spricht mir echt aus dem Herzen
Zitat:
Damit sind Brüste oder ein weiblicher Haarschnitt nicht das, was Weiblichkeit definiert, sondern damit kann ich Weiblichkeit zum Ausdruck bringen. Gleiches gilt natürlich auch für Kleidung oder Make Up. Auch ohne das bin ich Frau, aber durch die Wahl meiner Kleidung und die Gestaltung meines Make Up's gebe ich meiner Weiblichkeit ein Gesicht. Auch dadurch wird sie für mich und andere erfahr- und greifbar.
Genau so sehe ich das auch. Weiblichkeit definiert sich vielfältig und dem werde ich sicherlich nicht immer gerecht. Aber durch die Art, mich zu kleiden, mich in der Öffentlichkeit zu bewegen will ich meine gefühlte Weiblichkeit zum Ausdruck bringen. Soweit es mir eben möglich ist.
Joanna
Zitat:
Damit sind Brüste oder ein weiblicher Haarschnitt nicht das, was Weiblichkeit definiert, sondern damit kann ich Weiblichkeit zum Ausdruck bringen. Gleiches gilt natürlich auch für Kleidung oder Make Up. Auch ohne das bin ich Frau, aber durch die Wahl meiner Kleidung und die Gestaltung meines Make Up's gebe ich meiner Weiblichkeit ein Gesicht. Auch dadurch wird sie für mich und andere erfahr- und greifbar.
Genau so sehe ich das auch. Weiblichkeit definiert sich vielfältig und dem werde ich sicherlich nicht immer gerecht. Aber durch die Art, mich zu kleiden, mich in der Öffentlichkeit zu bewegen will ich meine gefühlte Weiblichkeit zum Ausdruck bringen. Soweit es mir eben möglich ist.
Joanna
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Amadé
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Re: Frauen sind weder Titten noch Brüste noch Haare...
Hallo Tatjana,
ich sehe für mich große Unterschiede zu anderen Männern und fühle mich von jeher eher den Mädchen/Frauen zugehörig. Gerade haben wir mal einige männliche und weibliche Charaktereigenschaften von mir zusammen gestellt. Ohne Zweifel überwiegen die weiblichen. Interessanterweise sind gerade meine wenigen männlichen Eigenschaften genau die, welche auch z.B. meine Mutter charakterisieren.
Ich habe trotzden kein Verlangen danach, selbst einen weiblichen Körper zu haben. Dennoch mag ich gern weibliche Kleidungsstücke und Accessoires tragen. Damit möchte ich, wie wohl jede andere Frau, meine sinnliche Seite sichtbar machen. Ich meine ebenso wie du, dass es überwiegend in unserer Tradition begründet ist, dass diese Sinnlichkeit eher bei den Frauen gesehen wird. Ausnahmen bestätigen die Regel.
LG Amadée
ich sehe für mich große Unterschiede zu anderen Männern und fühle mich von jeher eher den Mädchen/Frauen zugehörig. Gerade haben wir mal einige männliche und weibliche Charaktereigenschaften von mir zusammen gestellt. Ohne Zweifel überwiegen die weiblichen. Interessanterweise sind gerade meine wenigen männlichen Eigenschaften genau die, welche auch z.B. meine Mutter charakterisieren.
Ich habe trotzden kein Verlangen danach, selbst einen weiblichen Körper zu haben. Dennoch mag ich gern weibliche Kleidungsstücke und Accessoires tragen. Damit möchte ich, wie wohl jede andere Frau, meine sinnliche Seite sichtbar machen. Ich meine ebenso wie du, dass es überwiegend in unserer Tradition begründet ist, dass diese Sinnlichkeit eher bei den Frauen gesehen wird. Ausnahmen bestätigen die Regel.
LG Amadée