Grüne fordern Entgeltgleichheitsgesetz (Frau/Mann)
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Anne-Mette
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Grüne fordern Entgeltgleichheitsgesetz (Frau/Mann)
Moin,
eine Meldung aus dem Bundestag:
Grüne fordern Entgeltgleichheitsgesetz
Familie, Senioren, Frauen und Jugend/Antrag
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordern die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit vorzulegen. Ihren entsprechenden Antrag (18/6550) begründet die Fraktion mit dem durchschnittlichen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen von rund 22 Prozent. Frauen würden viel zu häufig bei gleicher Tätigkeit im gleichen Unternehmen weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Zudem seien frauendominierte Berufe in der Dienstleistungs- und Sozialbranche deutlich schlechter bezahlt als männerdominierte Berufe in der Industrie.
Nach den Vorstellungen der Grünen sollen die Tarifpartner verpflichtet werden, alle künftigen und bestehenden Tarif- und Firmenverträge auf Entgeltdiskriminierungen in den kommenden fünf Jahren zu überprüfen und diese in einer festgelegten Frist zu beseitigen. Gleiches soll auch für tarifungebundene Betriebe, den öffentlichen Dienst und Betriebe, die dem Tendenzschutz unterliegen, etwa kirchliche Einrichtungen, gelten. Die Überprüfung soll zunächst für Betriebe mit zehn und mehr Beschäftigten vorgeschrieben werden und schließlich auf alle Betriebe ausgeweitet werden. Die Überprüfung soll unter Einbeziehung der Mitarbeitervertretungen anhand eines Arbeitsbewertungsverfahrens durchgeführt werden und neben dem Grundgehalt auch alle weiteren Entgeltbestandteile sowie Nacht-, Schicht- und Überstundenzuschläge umfassen. Zudem sollen nach dem Willen der Grünen Verschwiegenheitsklauseln zum Gehalt in Arbeitsverträgen verboten werden.
Die Fraktion fordert zudem eine bessere personelle Ausstattung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und eine Novellierung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. So soll neben dem Individualklagerecht für Beschäftigte ein Verbandsklagerecht verankert werden.
eine Meldung aus dem Bundestag:
Grüne fordern Entgeltgleichheitsgesetz
Familie, Senioren, Frauen und Jugend/Antrag
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordern die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf zur Durchsetzung der Entgeltgleichheit vorzulegen. Ihren entsprechenden Antrag (18/6550) begründet die Fraktion mit dem durchschnittlichen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen von rund 22 Prozent. Frauen würden viel zu häufig bei gleicher Tätigkeit im gleichen Unternehmen weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Zudem seien frauendominierte Berufe in der Dienstleistungs- und Sozialbranche deutlich schlechter bezahlt als männerdominierte Berufe in der Industrie.
Nach den Vorstellungen der Grünen sollen die Tarifpartner verpflichtet werden, alle künftigen und bestehenden Tarif- und Firmenverträge auf Entgeltdiskriminierungen in den kommenden fünf Jahren zu überprüfen und diese in einer festgelegten Frist zu beseitigen. Gleiches soll auch für tarifungebundene Betriebe, den öffentlichen Dienst und Betriebe, die dem Tendenzschutz unterliegen, etwa kirchliche Einrichtungen, gelten. Die Überprüfung soll zunächst für Betriebe mit zehn und mehr Beschäftigten vorgeschrieben werden und schließlich auf alle Betriebe ausgeweitet werden. Die Überprüfung soll unter Einbeziehung der Mitarbeitervertretungen anhand eines Arbeitsbewertungsverfahrens durchgeführt werden und neben dem Grundgehalt auch alle weiteren Entgeltbestandteile sowie Nacht-, Schicht- und Überstundenzuschläge umfassen. Zudem sollen nach dem Willen der Grünen Verschwiegenheitsklauseln zum Gehalt in Arbeitsverträgen verboten werden.
Die Fraktion fordert zudem eine bessere personelle Ausstattung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und eine Novellierung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes. So soll neben dem Individualklagerecht für Beschäftigte ein Verbandsklagerecht verankert werden.
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Ulrike-Marisa
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Re: Grüne fordern Entgeltgleichheitsgesetz (Frau/Mann)
Moin,
...eine Forderung, die ich klar unterstützen kann. das wäre endlich die volle berufliche Gleichstellung aller Beschäftigten, die eine gleichartige Arbeit verrichten. eigentlich ist das ja auch eine Forderung des Grundgesetztes, zumindest täte ich das so sehen. Bei uns wird immer viel geredet, bis denn endlich von der Politik mal etwas substantiell geregelt wird und das ist eine überfällige Regelung. Die Wirtschaft wird ein lautes Geschrei ob so einer wahnwitzigen und unmöglichen Forderung anstimmen oder gleich lieber das Thema totschweigen. so ein konsequenter Schritt an Gleichberechtigung täte sicher auch Geld kosten aber was wäre es für ein Gewinn, wenn Mitarbeiter/innen dadurch zufriedener ihre Arbeit tun würden. Das kann auch ein Argument sein.
Wie immer bei so grundsätzlichen dingen wird es eine lange Zeit dauern, bis dann wirklich Schritte in der Richtung getätigt werden. Was für eine Quatsch es doch gab in der Arbeitswelt, um Frauen zu diskriminieren und schlechter zu bezahlen. Das hat sich doch im wesentlichen als unhaltbar herausgestellt. Vieles war doch nur vorgeschoben und von der Politik und den großen Religionen sanktioniert, um die scheinbare Vormachtstellung des Mannes zu sichern und die sollte vorbei sein und wirklicher Gleichbehandlung und Gleichberechtigung aller Menschen Platz machen; meine Meinung zumindest.
Gruß, Ulrike-Marisa
...eine Forderung, die ich klar unterstützen kann. das wäre endlich die volle berufliche Gleichstellung aller Beschäftigten, die eine gleichartige Arbeit verrichten. eigentlich ist das ja auch eine Forderung des Grundgesetztes, zumindest täte ich das so sehen. Bei uns wird immer viel geredet, bis denn endlich von der Politik mal etwas substantiell geregelt wird und das ist eine überfällige Regelung. Die Wirtschaft wird ein lautes Geschrei ob so einer wahnwitzigen und unmöglichen Forderung anstimmen oder gleich lieber das Thema totschweigen. so ein konsequenter Schritt an Gleichberechtigung täte sicher auch Geld kosten aber was wäre es für ein Gewinn, wenn Mitarbeiter/innen dadurch zufriedener ihre Arbeit tun würden. Das kann auch ein Argument sein.
Wie immer bei so grundsätzlichen dingen wird es eine lange Zeit dauern, bis dann wirklich Schritte in der Richtung getätigt werden. Was für eine Quatsch es doch gab in der Arbeitswelt, um Frauen zu diskriminieren und schlechter zu bezahlen. Das hat sich doch im wesentlichen als unhaltbar herausgestellt. Vieles war doch nur vorgeschoben und von der Politik und den großen Religionen sanktioniert, um die scheinbare Vormachtstellung des Mannes zu sichern und die sollte vorbei sein und wirklicher Gleichbehandlung und Gleichberechtigung aller Menschen Platz machen; meine Meinung zumindest.
Gruß, Ulrike-Marisa
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Olivia
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Re: Grüne fordern Entgeltgleichheitsgesetz (Frau/Mann)
Hallo,
... an den Gewerkschaften wird es nicht scheitern, die fordern das schon lange - es sind die Arbeitgeber (und ein wenig auch die Politiker und ganz konequent auch die Kirchen), die das nicht wollen!!
Liebe Grüße von Olivia
... an den Gewerkschaften wird es nicht scheitern, die fordern das schon lange - es sind die Arbeitgeber (und ein wenig auch die Politiker und ganz konequent auch die Kirchen), die das nicht wollen!!
Liebe Grüße von Olivia