Große Vorstellung - Eintritt frei ;-)
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Beatrix
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Große Vorstellung - Eintritt frei ;-)
Nachdem ich hier im Forum schon die ein oder andere Fußspur hinterlassen habe, möchte ich mich auch noch mal ordentlich vorstellen.
In meiner frühen Kindheit habe ich mit meiner Schwester öfter mal die Klamotten getauscht, wie Kinder das halt immer so machen. Während der Pubertät dämmerte mir langsam, das ich irgendwie anders war. Ich hatte, Ende der siebziger Jahre, mehr als schulterlange Haare und fand die Sachen meiner Schwester wesentlich interessanter als meine eigenen. Durch den frühen Tod meiner Mutter (ich war damals 16), wurde mein Leben nicht gerade leichter.
Irgendwann mit 18 hatte ich mal einen Freund der mein "Hobby" interessant fand. Da zu dem Zeitpunkt aber die ersten AIDS-Fälle auftraten, schickte ich ihn in die Wüste und lebte meine Fantasie nur noch in den eigenen vier Wänden aus.
Es folgte eine lange Zeit des experimentierens. In dieser Zeit gab es für mich eigentlich nur roboti, roboti, roboti. Frauen die ich in dieser Zeit kennenlernte schoben mich immer in die Friend-Zone ab. Vielleicht hatten die auch einfach nur einen 7.ten Sinn und wussten, daß ich anders bin.
Mit knapp 40 "erettete" mich meine Frau aus diesem Dilemma. Damals dachte ich noch, vielleicht bin ich ja doch "normal" und schmiss alle Sachen weg. Weit gefehlt, schon nach kurzer Zeit setzte das Verlangen wieder ein. Irgendwann entdeckte meine Frau die Geschichten, die ich zu dem Zeitpunkt las und stellte mich zur Rede. Ich versuchte ihr die Sache, so gut es ging, zu erklären. Ihre größte Sorge war zu dem Zeitpunkt wohl das ich auf Männer stehen würde (sie ist leicht homophob). Erst als ich das verneinte taute sie wieder auf. In den nachfolgenden Jahren stand sie mir bei Kleiderkäufen beratend zur Seite und unser Sexleben erhielt auch einen kleinen Kick.
Im Jahr, der Geburt unserer Kinder 2+3, war in meiner Firma gerade Kurzarbeit angesagt. Die zusätzliche freie Zeit verbrachte ich im Schwimmbad. Dabei trug ich einen sportlichen Schwimmanzug, welcher meinen Schwangerschaftsbauch (ja auch Männer nehmen bei Schwangerschaften manchmal zu) gut verschleierte. Den hauptsächlich anwesenden Rentnern schien das egal zu sein. Irgendwie hörte meine Frau dann, vermutlich von einer Bekannten, die mich gesehen haben muß, davon. Man gab das einen Einlauf. In den folgenden Jahren dämmerte unsere Ehe dann nur noch so vor sich hin, bis sie mir vor ca. 1,5 Jahren den Laufpass gab.
Da sich die Wohnungssuche danach noch etwas zog, wohne ich erst seit 5 Monaten von ihr getrennt. In der Zeit, in der unsere Kinder bei meiner Frau wohnen (paritätisches Wechselmodell 50/50), erwacht Beatrix immer mehr zum Leben und übernimmt langsam die Oberhand. Sie will raus und es/sich allen zeigen. Leider klappt das mit dem passing im Moment noch nicht. Meine/Ihre Stimme ist zu tief und das schminken ist auch noch sehr clownesk. Meine allergrößte Sorge zur Zeit ist allerdings, daß meine (Ex)-Frau Stress macht, sobald sich Beatrix aus ihrem Kokon geschält hat. Ohne meine Kinder halt ich es nicht aus.
In meiner frühen Kindheit habe ich mit meiner Schwester öfter mal die Klamotten getauscht, wie Kinder das halt immer so machen. Während der Pubertät dämmerte mir langsam, das ich irgendwie anders war. Ich hatte, Ende der siebziger Jahre, mehr als schulterlange Haare und fand die Sachen meiner Schwester wesentlich interessanter als meine eigenen. Durch den frühen Tod meiner Mutter (ich war damals 16), wurde mein Leben nicht gerade leichter.
Irgendwann mit 18 hatte ich mal einen Freund der mein "Hobby" interessant fand. Da zu dem Zeitpunkt aber die ersten AIDS-Fälle auftraten, schickte ich ihn in die Wüste und lebte meine Fantasie nur noch in den eigenen vier Wänden aus.
Es folgte eine lange Zeit des experimentierens. In dieser Zeit gab es für mich eigentlich nur roboti, roboti, roboti. Frauen die ich in dieser Zeit kennenlernte schoben mich immer in die Friend-Zone ab. Vielleicht hatten die auch einfach nur einen 7.ten Sinn und wussten, daß ich anders bin.
Mit knapp 40 "erettete" mich meine Frau aus diesem Dilemma. Damals dachte ich noch, vielleicht bin ich ja doch "normal" und schmiss alle Sachen weg. Weit gefehlt, schon nach kurzer Zeit setzte das Verlangen wieder ein. Irgendwann entdeckte meine Frau die Geschichten, die ich zu dem Zeitpunkt las und stellte mich zur Rede. Ich versuchte ihr die Sache, so gut es ging, zu erklären. Ihre größte Sorge war zu dem Zeitpunkt wohl das ich auf Männer stehen würde (sie ist leicht homophob). Erst als ich das verneinte taute sie wieder auf. In den nachfolgenden Jahren stand sie mir bei Kleiderkäufen beratend zur Seite und unser Sexleben erhielt auch einen kleinen Kick.
Im Jahr, der Geburt unserer Kinder 2+3, war in meiner Firma gerade Kurzarbeit angesagt. Die zusätzliche freie Zeit verbrachte ich im Schwimmbad. Dabei trug ich einen sportlichen Schwimmanzug, welcher meinen Schwangerschaftsbauch (ja auch Männer nehmen bei Schwangerschaften manchmal zu) gut verschleierte. Den hauptsächlich anwesenden Rentnern schien das egal zu sein. Irgendwie hörte meine Frau dann, vermutlich von einer Bekannten, die mich gesehen haben muß, davon. Man gab das einen Einlauf. In den folgenden Jahren dämmerte unsere Ehe dann nur noch so vor sich hin, bis sie mir vor ca. 1,5 Jahren den Laufpass gab.
Da sich die Wohnungssuche danach noch etwas zog, wohne ich erst seit 5 Monaten von ihr getrennt. In der Zeit, in der unsere Kinder bei meiner Frau wohnen (paritätisches Wechselmodell 50/50), erwacht Beatrix immer mehr zum Leben und übernimmt langsam die Oberhand. Sie will raus und es/sich allen zeigen. Leider klappt das mit dem passing im Moment noch nicht. Meine/Ihre Stimme ist zu tief und das schminken ist auch noch sehr clownesk. Meine allergrößte Sorge zur Zeit ist allerdings, daß meine (Ex)-Frau Stress macht, sobald sich Beatrix aus ihrem Kokon geschält hat. Ohne meine Kinder halt ich es nicht aus.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Anne-Mette
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Re: Große Vorstellung - Eintritt frei ;-)
Guten Morgen,
na, da hast Du auch schon einiges erlebt
Ich wünsche Dir, dass sich die Lebenswege aller Beteiligten positiv weiterentwickeln und dass Du "im neuen Leben" - in der eigenen Wohnung - glücklich wirst/bist
Herzliche Grüße
Anne-Mette
na, da hast Du auch schon einiges erlebt
Ich wünsche Dir, dass sich die Lebenswege aller Beteiligten positiv weiterentwickeln und dass Du "im neuen Leben" - in der eigenen Wohnung - glücklich wirst/bist
Herzliche Grüße
Anne-Mette
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Große Vorstellung - Eintritt frei ;-)
Hallo Beatrix,
willkommen im Club
Als T* erlebt man was im Leben ! Aber in einem kann ich Dich beruhigen. Das Gericht sieht das Wohl der Kinder immer im Vordergrund. T* ist kein Grund, Dich von den Kindern fern zu halten. Da gibt es schon einiges zum Nachlesen.
willkommen im Club
Als T* erlebt man was im Leben ! Aber in einem kann ich Dich beruhigen. Das Gericht sieht das Wohl der Kinder immer im Vordergrund. T* ist kein Grund, Dich von den Kindern fern zu halten. Da gibt es schon einiges zum Nachlesen.
Nach dem was Du schreibst, bist Du "normal". Es ist völlig normal, sich und sein Leben selber zu definieren und sich nicht vorschreiben zu lassen, wie man zu sein hat. Oder ?Damals dachte ich noch, vielleicht bin ich ja doch "normal"
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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