Bayrischer Rundfunk: Transgender-Begriffe
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Anne-Mette
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Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Moin,
mit so einem Thema begibt manfrau sich auch mitten im Sommer bei 30 Grad aufs Glatteis, aber hier ist trotzdem der Link:
http://www.br.de/puls/themen/leben/tran ... n-100.html
Gruß
Anne-Mette
mit so einem Thema begibt manfrau sich auch mitten im Sommer bei 30 Grad aufs Glatteis, aber hier ist trotzdem der Link:
http://www.br.de/puls/themen/leben/tran ... n-100.html
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Anne-Mette
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ab08
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Danke, liebe Anne-Mette,
sprachlich bin ich zwar keine Expertin, aber für mich liest sich das doch ganz vernünftig
- Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! - Bangemachen gilt nicht! - Und vor allem:
Bei den Temperaturen sollten wir uns keine Sorgen wegen Glatteis machen...
Liebe Grüße
Andrea
sprachlich bin ich zwar keine Expertin, aber für mich liest sich das doch ganz vernünftig
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ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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nicole.f
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Huij, danke, wusste gar nicht, dass das schon online ist.
Ich hatte um diese Texte einen etwas längeren und intensiveren eMail Verkehr mit den Autoren. Sie haben zwar nicht alles umgesetzt, aber *sehr* viel. Der erste Entwurf von denen las sich etwas gruselig, gespickt mit so ziemlich allen Fettnäpfchen, in die man nur treten kann.
Wer das Forum eifrig verfolgt, dem sollte der letzte Absatz bekannt vorkommen:
"
Wenn auch der geringste Zweifel besteht, wie man eine Person ansprechen soll, am besten fragen. Die allermeisten Trans*-Menschen werden sehr viel lieber diese Frage beantworten, als ein weiteres Gespräch zu führen, in dem sie mit dem falschen Pronomen angesprochen werden.
"
Nämlich von hier:
http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 49#p119683
Sprachlich sollte es einfacher sein, da die Seite eine Zusatzinformation zu einer Sendung des Jugendprogramms sein soll - so hatte ich es zumindest verstanden.
Also ich bin ganz zufrieden damit. Hier und da sind immernoch kleine Fehler drin, aber die sind zu verschmerzen, der Tenor stimmt, denke ich.
Liebe Grüße
nicole
Ich hatte um diese Texte einen etwas längeren und intensiveren eMail Verkehr mit den Autoren. Sie haben zwar nicht alles umgesetzt, aber *sehr* viel. Der erste Entwurf von denen las sich etwas gruselig, gespickt mit so ziemlich allen Fettnäpfchen, in die man nur treten kann.
Wer das Forum eifrig verfolgt, dem sollte der letzte Absatz bekannt vorkommen:
"
Wenn auch der geringste Zweifel besteht, wie man eine Person ansprechen soll, am besten fragen. Die allermeisten Trans*-Menschen werden sehr viel lieber diese Frage beantworten, als ein weiteres Gespräch zu führen, in dem sie mit dem falschen Pronomen angesprochen werden.
"
Nämlich von hier:
http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 49#p119683
Sprachlich sollte es einfacher sein, da die Seite eine Zusatzinformation zu einer Sendung des Jugendprogramms sein soll - so hatte ich es zumindest verstanden.
Also ich bin ganz zufrieden damit. Hier und da sind immernoch kleine Fehler drin, aber die sind zu verschmerzen, der Tenor stimmt, denke ich.
Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
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triona
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Das ist doch schon ganz gut.
Wenn das vorher nicht so war und aufgrund deiner Einmischung so geworden ist, dann hast du ja recht erforgreich gearbeitet. Danke.
Sowas klappt ja leider nicht immer.
Und wirklich grauslige Artikel hatten wir ja schon genug.
liebe grüße
triona
Wenn das vorher nicht so war und aufgrund deiner Einmischung so geworden ist, dann hast du ja recht erforgreich gearbeitet. Danke.
Sowas klappt ja leider nicht immer.
Und wirklich grauslige Artikel hatten wir ja schon genug.
liebe grüße
triona
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Andrea aus Sachsen
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
.
Da ich mich auch schon mal intensiv mit "unseren" Begriffen beschäftigt hatte, habe ich den Artikel natürlich mit Interesse gelesen. Einiges hätte ich zwar etwas anderes formuliert, aber im Großen und Ganzen passt es schon.
Was mir der Artikel aber auch zeigt: Wenn eine echte "Fachfrau" (in diesem Fall Nicole) am Werk ist, kommt meist etwas Vernünftiges heraus.
Da ich mich auch schon mal intensiv mit "unseren" Begriffen beschäftigt hatte, habe ich den Artikel natürlich mit Interesse gelesen. Einiges hätte ich zwar etwas anderes formuliert, aber im Großen und Ganzen passt es schon.
Was mir der Artikel aber auch zeigt: Wenn eine echte "Fachfrau" (in diesem Fall Nicole) am Werk ist, kommt meist etwas Vernünftiges heraus.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Anne-Mette
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Guten Abend liebe Andrea,
damit hast Du (für mich) den Nagel auf den Kopf getroffen:
Mit "Glatteis" meinte ich, dass manfrau ein hohes (auch persönliches) Risiko eingeht, wenn es um Äußerungen über Begriffe geht; aber manche laufen oder fahren auch bei Glatteis gut
und sicher.
Einige Kommentare zeigen die Glatteisgefahr recht deutlich
Da aber diese aber aus immer den gleichen(?) Textbausteinen stammen(?) vermute ich mal, dass weite Teile der Bevölkerung sie schon längst nicht mehr ernst nehmen.
Gruß
Anne-Mette
damit hast Du (für mich) den Nagel auf den Kopf getroffen:
Was mir der Artikel aber auch zeigt: Wenn eine echte "Fachfrau" (in diesem Fall Nicole) am Werk ist, kommt meist etwas Vernünftiges heraus.
Mit "Glatteis" meinte ich, dass manfrau ein hohes (auch persönliches) Risiko eingeht, wenn es um Äußerungen über Begriffe geht; aber manche laufen oder fahren auch bei Glatteis gut
Einige Kommentare zeigen die Glatteisgefahr recht deutlich
Da aber diese aber aus immer den gleichen(?) Textbausteinen stammen(?) vermute ich mal, dass weite Teile der Bevölkerung sie schon längst nicht mehr ernst nehmen.
Gruß
Anne-Mette
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Anke
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Hallo,
das kommt der Sache doch schon recht nahe. Natürlich gibt es das eine oder andere, was noch besser geht, aber das ist nicht so tragisch. Wichtiger ist, dass die Richtung stimmt.
Die "Handschrift" von Nicole ist hier deutlich zu erkennen. Und um es mal mit einem für sie typischen Satz auszudrücken: "Und das ist gut so!"
Liebe Grüße
Anke
das kommt der Sache doch schon recht nahe. Natürlich gibt es das eine oder andere, was noch besser geht, aber das ist nicht so tragisch. Wichtiger ist, dass die Richtung stimmt.
Die "Handschrift" von Nicole ist hier deutlich zu erkennen. Und um es mal mit einem für sie typischen Satz auszudrücken: "Und das ist gut so!"
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Claudia-Luisa
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Transfrau
Eine Person, die sich als Frau identifiziert, obwohl ihr bei der Geburt das männliche Geschlecht zugeordnet wurde.
Transmann
Eine Person, die sich als Mann identifiziert, obwohl ihr bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugeordnet wurde.
Transphobie
Die Ablehnung von Trans-Menschen - oft verbunden mit Diskriminierung und Gewalt gegen Trans-Menschen.
Für mich ist hier die Beschreibung von Transphobie transphob!
Ich bin Mutter von zwei Söhnen. Ich habe kein Trans-Kind, sondern zwei tolle Söhne, die Besonderheiten aufweisen, prozentuell auf die Gesamtbevölkerung ausgewiesen mit 2 bzw. 1 Prozent bezüglich ihrer Begabung und ihren abweichenden Körpermerkmalen. Sinnvoll erscheint mir die Definition des Begriffes Transsexualität von Kim Schicklang: "Menschen mit Transsexualität" (wenn es wichtig ist, auf den Zustand hinzuweisen), "Menschen mit abweichenden Körpermerkmalen", wenn es näher erklärt werden muss und "Menschen", wenn es um Menschenrechte geht (die sind ja universell).
Mein älterer Sohn hat mit seinem Coming-Out seine im Grundgesetz verankerten Rechte verloren. Mein jüngerer Sohn konnte auf Grund seiner Hochbegabung eine tolle Schule besuchen, die sog. Normalbürgern nicht offen steht.
Bundesverfassungsgericht hat festgestellt: "Die Frage, welchem Geschlecht sich ein Mensch zugehörig empfindet, betrifft (...) seinen Sexualbereich, den das Grundgesetz als Teil der Privatsphäre unter den verfassungsrechtlichen Schutz (...) gestellt hat. Jedermann kann (...) von den staatlichen Organen die Achtung dieses Bereichs verlangen. Das schließt die Pflicht ein, die individuelle Entscheidung eines Menschen über seine Geschlechtszugehörigkeit zu respektieren." (BVerfG, Beschluss vom 15.8.1996 - 2 BvR 1833/95)
Die Würde des Menschen
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Dies beinhaltet die Akzeptanz aller erwachsener Menschen als mündig und fähig, selbst zu wissen, wer sie sind, welchem Geschlecht sie angehören, Entscheidungen über sich selbst zu fällen und die Verantwortung für die Folgen zu übernehmen. In diesem Sinne ist jeder Mensch fähig, selbst über seinen Körper und über sein Geschlecht zu bestimmen.
Auch minderjährige Menschen haben eine Würde, die nicht verletzt werden darf. Dazu gehört es, ihre Entscheidungen und Willenserklärungen zu respektieren, zu achten, geschlechtliche Selbstbestimmung und Selbstakzeptanz zu ermöglichen und nicht zu verhindern bzw. ihnen ihre geschlechtliche Selbstwahrnehmung nicht abzusprechen.
Ich habe nochmals die Bitte an Alle, die die Stuttgarter Erklärung, Mai 2015 noch nicht unterzeichnet haben: Bitte unterzeichnet!
die-erklaerung.de/
Auf Grund unserer Erfahrung in der Behandlung von Menschen mit so genannten geschlechtlichen Normabweichungen und von Menschen, deren standesamtlich eingetragenes Geschlecht vom selbst wahrgenommenen, eigentlichen Geschlecht abweicht,
sowie durch unsere Erfahrung mit dem Gesundheitssystem und unzureichenden Behandlungsmöglichkeiten und Angeboten,
sowie den nicht auf die individuellen Probleme dieser Menschen zugeschnittenen Behandlungsstandards und -leitlinien,
bis hin zu verweigerten Hilfeleistungen, bzw. der Weigerung der Kostenträger, Hilfeleistungen in angemessener Weise und Höhe zu übernehmen,
wollen wir der Notwendigkeit von Veränderungen mit dieser Erklärung Ausdruck verleihen.
Eine Person, die sich als Frau identifiziert, obwohl ihr bei der Geburt das männliche Geschlecht zugeordnet wurde.
Transmann
Eine Person, die sich als Mann identifiziert, obwohl ihr bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugeordnet wurde.
Transphobie
Die Ablehnung von Trans-Menschen - oft verbunden mit Diskriminierung und Gewalt gegen Trans-Menschen.
Für mich ist hier die Beschreibung von Transphobie transphob!
Ich bin Mutter von zwei Söhnen. Ich habe kein Trans-Kind, sondern zwei tolle Söhne, die Besonderheiten aufweisen, prozentuell auf die Gesamtbevölkerung ausgewiesen mit 2 bzw. 1 Prozent bezüglich ihrer Begabung und ihren abweichenden Körpermerkmalen. Sinnvoll erscheint mir die Definition des Begriffes Transsexualität von Kim Schicklang: "Menschen mit Transsexualität" (wenn es wichtig ist, auf den Zustand hinzuweisen), "Menschen mit abweichenden Körpermerkmalen", wenn es näher erklärt werden muss und "Menschen", wenn es um Menschenrechte geht (die sind ja universell).
Mein älterer Sohn hat mit seinem Coming-Out seine im Grundgesetz verankerten Rechte verloren. Mein jüngerer Sohn konnte auf Grund seiner Hochbegabung eine tolle Schule besuchen, die sog. Normalbürgern nicht offen steht.
Bundesverfassungsgericht hat festgestellt: "Die Frage, welchem Geschlecht sich ein Mensch zugehörig empfindet, betrifft (...) seinen Sexualbereich, den das Grundgesetz als Teil der Privatsphäre unter den verfassungsrechtlichen Schutz (...) gestellt hat. Jedermann kann (...) von den staatlichen Organen die Achtung dieses Bereichs verlangen. Das schließt die Pflicht ein, die individuelle Entscheidung eines Menschen über seine Geschlechtszugehörigkeit zu respektieren." (BVerfG, Beschluss vom 15.8.1996 - 2 BvR 1833/95)
Die Würde des Menschen
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Dies beinhaltet die Akzeptanz aller erwachsener Menschen als mündig und fähig, selbst zu wissen, wer sie sind, welchem Geschlecht sie angehören, Entscheidungen über sich selbst zu fällen und die Verantwortung für die Folgen zu übernehmen. In diesem Sinne ist jeder Mensch fähig, selbst über seinen Körper und über sein Geschlecht zu bestimmen.
Auch minderjährige Menschen haben eine Würde, die nicht verletzt werden darf. Dazu gehört es, ihre Entscheidungen und Willenserklärungen zu respektieren, zu achten, geschlechtliche Selbstbestimmung und Selbstakzeptanz zu ermöglichen und nicht zu verhindern bzw. ihnen ihre geschlechtliche Selbstwahrnehmung nicht abzusprechen.
Ich habe nochmals die Bitte an Alle, die die Stuttgarter Erklärung, Mai 2015 noch nicht unterzeichnet haben: Bitte unterzeichnet!
die-erklaerung.de/
Auf Grund unserer Erfahrung in der Behandlung von Menschen mit so genannten geschlechtlichen Normabweichungen und von Menschen, deren standesamtlich eingetragenes Geschlecht vom selbst wahrgenommenen, eigentlichen Geschlecht abweicht,
sowie durch unsere Erfahrung mit dem Gesundheitssystem und unzureichenden Behandlungsmöglichkeiten und Angeboten,
sowie den nicht auf die individuellen Probleme dieser Menschen zugeschnittenen Behandlungsstandards und -leitlinien,
bis hin zu verweigerten Hilfeleistungen, bzw. der Weigerung der Kostenträger, Hilfeleistungen in angemessener Weise und Höhe zu übernehmen,
wollen wir der Notwendigkeit von Veränderungen mit dieser Erklärung Ausdruck verleihen.
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Andrea aus Sachsen
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
.
diese und andere deiner Schlussfolgerungen kann ich leider nicht nachvollziehen. Um jetzt nicht endlose Diskussionen loszutreten, wäre mein Rat:
Anstatt die bestehende Begriffewelt nur zu kritisieren, mach doch einfach mal ein paar konkrete Vorschläge, was deiner Meinung nach wie besser beschrieben wäre. Für derartige Vorschläge und Diskussionen gibt es sogar schon einen gesonderten Thread: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... =46&t=5586
Hallo Rosi,Rosi_ hat geschrieben:... Transgender wird oft als Oberbegriff verstanden, der zum Beispiel auch Menschen einschließt, die sich weder mit dem Geschlecht Mann noch mit dem Geschlecht Frau identifizieren.
... und damit "transsexuelle Menschen" schon wieder ausschließt.
diese und andere deiner Schlussfolgerungen kann ich leider nicht nachvollziehen. Um jetzt nicht endlose Diskussionen loszutreten, wäre mein Rat:
Anstatt die bestehende Begriffewelt nur zu kritisieren, mach doch einfach mal ein paar konkrete Vorschläge, was deiner Meinung nach wie besser beschrieben wäre. Für derartige Vorschläge und Diskussionen gibt es sogar schon einen gesonderten Thread: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... =46&t=5586
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Vivian Cologne
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Ach herrje, und wieder tobt der "Krieg der Knöpfe", ach nein der Begrifflichkeiten. Führt uns das wirklich weiter, oder ist es nur eine weitere Etappe Richtung Sackgasse?
Ich merke mal wieder, wie wenig das mit meiner Alltagswirklichkeit zu tun hat. Dem Mann, der am letzten Samstag vor mir ausgespuckt hat, in der Kölner Innenstadt, ist es egal, ob ich mich Transfrau, Frau oder Alien nenne. Für den war ich ein Mann in Frauenkleidern, und das fand er ekelhaft. Seine Begleiterin, dunkelhäutig und mit Kinderwagen, zerrte ihn weg mit den Worten "Warum redest du mit dem?"
Auch mit solchen Menschen muss ich letztlich zurechtkommen. Und auch, werte Claudia-Luisa, dein Sohn, wenn er denn von Gleichaltrigen diskriminiert wird, kann schlecht die von dir angesprochene Begrifflichkeit seinen Altersgenossen aufzwingen - das braucht offensichtlich Zeit und Geduld.
Und zum Name-Dropping: Ja, manche sind so von ihrer Position überzeugt, dass sie die Vielfalt der Meinungen dabei manchmal aus dem Blick verlieren. Ich weiß aber mittlerweile, dass die Uhren im Südwesten der Republik anders ticken.
Auch ich habe die Stuttgarter Erklärung unterzeichnet, weil ich im Großen und Ganzen die Aussagen gut und richtig finde. Mittlerweile wissen wir hier im Forum aber wohl ausreichend, worum es geht.
Ich bin gestern mal wieder ein Jahr älter geworden und habe das mit lieben Freunden gefeiert. Leider waren einige meiner besten Transfreundinnen verhindert, sodass wir den schönen Abend zu zweit mit lauter total heteronormativen Zeitgenossen verbracht haben. Denen gegenüber nenne ich mich Transfrau, weil die so besser verstehen, um was es mir geht, wer ich bin. Die kennen mich zum Teil seit Jahrzehnten, wissen, wie ich nackt aussehe, haben mich bis vor zwei Jahren als Mann gesehen. Und wisst ihr was, sie haben mich gern, gerade weil ich sie manchmal vor Rätsel stelle.
Um den Kreis zu schließen: Meinen Freunden hilft solch eine Begriffsaufstellung. Und ich fühle mich auch nicht diskriminiert. Aber wie gesagt, im Westen tickt die Uhr vielleicht anders.
Vivian
Ich merke mal wieder, wie wenig das mit meiner Alltagswirklichkeit zu tun hat. Dem Mann, der am letzten Samstag vor mir ausgespuckt hat, in der Kölner Innenstadt, ist es egal, ob ich mich Transfrau, Frau oder Alien nenne. Für den war ich ein Mann in Frauenkleidern, und das fand er ekelhaft. Seine Begleiterin, dunkelhäutig und mit Kinderwagen, zerrte ihn weg mit den Worten "Warum redest du mit dem?"
Auch mit solchen Menschen muss ich letztlich zurechtkommen. Und auch, werte Claudia-Luisa, dein Sohn, wenn er denn von Gleichaltrigen diskriminiert wird, kann schlecht die von dir angesprochene Begrifflichkeit seinen Altersgenossen aufzwingen - das braucht offensichtlich Zeit und Geduld.
Und zum Name-Dropping: Ja, manche sind so von ihrer Position überzeugt, dass sie die Vielfalt der Meinungen dabei manchmal aus dem Blick verlieren. Ich weiß aber mittlerweile, dass die Uhren im Südwesten der Republik anders ticken.
Auch ich habe die Stuttgarter Erklärung unterzeichnet, weil ich im Großen und Ganzen die Aussagen gut und richtig finde. Mittlerweile wissen wir hier im Forum aber wohl ausreichend, worum es geht.
Ich bin gestern mal wieder ein Jahr älter geworden und habe das mit lieben Freunden gefeiert. Leider waren einige meiner besten Transfreundinnen verhindert, sodass wir den schönen Abend zu zweit mit lauter total heteronormativen Zeitgenossen verbracht haben. Denen gegenüber nenne ich mich Transfrau, weil die so besser verstehen, um was es mir geht, wer ich bin. Die kennen mich zum Teil seit Jahrzehnten, wissen, wie ich nackt aussehe, haben mich bis vor zwei Jahren als Mann gesehen. Und wisst ihr was, sie haben mich gern, gerade weil ich sie manchmal vor Rätsel stelle.
Um den Kreis zu schließen: Meinen Freunden hilft solch eine Begriffsaufstellung. Und ich fühle mich auch nicht diskriminiert. Aber wie gesagt, im Westen tickt die Uhr vielleicht anders.
Vivian
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Anke
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Hallo,Vivian Cologne hat geschrieben:Ach herrje, und wieder tobt der "Krieg der Knöpfe", ach nein der Begrifflichkeiten. Führt uns das wirklich weiter, oder ist es nur eine weitere Etappe Richtung Sackgasse?
nein, das führt uns überhaupt nicht weiter. Mit dieser Art von Diskussion landen wir in der von Vivian benannten Sackgasse.
Es hilft auch nicht weiter ständig die verbalen Keulen "transphob" und "Menschenrechtsverletzung" herauszuholen und damit auf alles verbal einzuschlagen, was eine auch nur graduell abweichende Meinung vertritt.
Die Probleme die es gibt sind völlig andere und solche unsinnigen Diskussion halten nur davon ab, diese Probleme tatsächlich zu lösen.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Olivia
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Hallo,
na ja, wer sagt es denn - so schlecht wie sein Ruf ist der Bayerische Rundfunk manchmal dann doch nicht, insbesondere, wenn jemand gezielt nachhilft (danke nicole.f).
Liebe Grüße von Olivia
na ja, wer sagt es denn - so schlecht wie sein Ruf ist der Bayerische Rundfunk manchmal dann doch nicht, insbesondere, wenn jemand gezielt nachhilft (danke nicole.f).
Liebe Grüße von Olivia
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Marielle
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Das ist ja gradezu drollig naiv: In IHRER Gruppe BLEIBEN, aber mit ANDEREN Eigenschaften.So blieben "wir", in den Köpfen der Menschen, besser in ihrer "Gruppe", halt mit anderen Eigenschaften.
Wenn es DEREN Gruppe ist, und nicht deine oder unsere, kann es mit dem Drin-sein ja nicht so weit her sein. Und um irgendwo drinzuBLEIBEN, müsste man doch erstmal reingekommen sein, nicht wahr?. Und zwar tiefer reingekommen, als es ein äusseres Passing je ermöglichen wird; egal, ob mit oder ohne Gesichtsverniedlichungsoperation. Die ANDEREN Eigenschaften stehen einer Gruppenbildung auf Basis der herkömmlichen Begrifflichkeiten ziemlich deutlich entgegen, werden uns allen aber, zumindest in Form der eigenen Geschichte, auf Lebenszeit erhalten bleiben. Das kann man Scheisse finden, man kann sich damit arrangieren oder man kann stolz darauf sein. Was aber nicht funktioniert (das liegt an der Funktionsweise von Gruppenbildungen) ist, sich in eine Gruppe selbst reinzudefinieren. Da helfen auch noch so kunstvolle Stereotypennachahmungen nicht.
Lies es genau. Da steht nichts über DEINE Selbstsicht.
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Vivian Cologne
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Tja, Rosi, warum hat der ungehobelte Kerl vor mir ausgespuckt (vor mir, nicht vor "uns")? Weil er mich nicht als Transfrau (zum 100. Mal: das bin ich, weil ich mich so nenne) gesehen hat, sondern als Mann in Frauenkleidern. Das ist ihm schlicht egal, wie ich mich bezeichne!Vielleicht sollte man auch einfach einmal den Bogen schlagen, warum vor "uns" ausgespuckt wird. Warum es heißt,
"warum sprichst Du mit dem".
Und wenn ich ein Transvestit, eine Transe mit Bart, eine Frau Wurst, eine Drag-Queen wäre: So einem A******** steht es nicht zu, vor mir auszuspucken. Und wenn er vor denen ausspuckt, würde ich mich solidarisch mit ihnen fühlen. Ich fühle mich nämlich sauwohl unter dem Regenbogen-Dach, mit Schwulen, Transgendern und dem ganzen Gedrösel. Vielleicht unterscheidet das unsere Sichtweise. Ich will gar nicht "normal" sein, ich habe nämlich mein ganzes Leben lang so getan, als sei ich das.
Wo du schon die Weitsicht ansprichst: Ich bin extrem kurzsichtig, wurde als Kind als Brillenschlampe gehänselt. Der Spott hat bei mir dazu geführt, dass ich besonders stolz auf diese vermeintliche Schwäche war. Vielleicht habe ich mir deshalb angewöhnt, besonders gut hinzusehen. Da sehe ich auch die Parallele zu meinem Transsein. Ich bin immer noch stolz darauf, der Leidensdruck bestand eben bei mir darin, mich verstecken zu müssen. Nun ist der weg, und was ich nun noch mit meinem Körper anstelle, tue ich freiwillig. Manche würden sagen, dann bist du gar nicht transsexuell, weil dazu anscheinend der Hass auf den angeborenen Geburtsfehler mit den männlichen Organen gehört. Dieser Vorwurf lässt mich aber zunehmend kalt, sogar bei dieser Affenhitze.
Vivian
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Aschenputtel
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Re: Bayrischer Rundfunk: Transgender„Begriffe
Und wenn ich ein Transvestit, eine Transe mit Bart, eine Frau Wurst, eine Drag-Queen wäre: So einem A******** steht es nicht zu, vor mir auszuspucken. Und wenn er vor denen ausspuckt, würde ich mich solidarisch mit ihnen fühlen. Ich fühle mich nämlich sauwohl unter dem Regenbogen-Dach, mit Schwulen, Transgendern und dem ganzen Gedrösel.
Danke, Vivian! Schön geschrieben. So empfinde ich das auch.Ich will gar nicht "normal" sein, ich habe nämlich mein ganzes Leben lang so getan, als sei ich das.
Maj-Britt
"Ich glaub', eine Dame werd' ich nie." (ob die Knef das wohl so gemeint hat)