Katholische Kirche: Lesbische Erzieherin muss Job aufgeben
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Jalana
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Katholische Kirche: Lesbische Erzieherin muss Job aufgeben
Nächstenliebe in der katholischen Kirche? Weit gefehlt! Weil eine homosexuelle Hortleiterin ihre Freundin heiraten möchte, beendet ihr Arbeitgeber, die katholische Caritas, das Dienstverhältnis.
http://www.stern.de/panorama/holzkirche ... 88867.html
Traurige Grüße
Jalana
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Leben und leben lassen
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ab08
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Re: Katholische Kirche: Lesbische Erzieherin muss Job aufgeb
Trotzdem wird auch ein katholischer Hort bei uns weitgehend durch Steuergelder finanziert...
Also stellt sich im speziellen Fall durchaus die Frage, ob die Allgemeinheit,
Weltanschauungen, die Menschenrechte verletzen, auch noch finanziell unterstützem darf.
LG
Andrea
Also stellt sich im speziellen Fall durchaus die Frage, ob die Allgemeinheit,
Weltanschauungen, die Menschenrechte verletzen, auch noch finanziell unterstützem darf.
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Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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triona
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Re: Katholische Kirche: Lesbische Erzieherin muss Job aufgeb
Dieser Widerspruch läßt sich nur lösen durch vollständige Trennung von Staat und Kirche.
Das gilt auch für Erziehungseinrichtungen und andere soziale Dienstleistungsbetriebe.
liebe grüße
triona
Das gilt auch für Erziehungseinrichtungen und andere soziale Dienstleistungsbetriebe.
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Magdalena
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Re: Katholische Kirche: Lesbische Erzieherin muss Job aufgeb
Hallo in die Runde,
es wird immer wieder Arbeitgeber geben, die eine gewisse Philosophie in ihrem Unternehmen nauch außen verkaufen. Dem sollte der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin entsprechen. Meist habe ich selber keine Lust, in einem Betrieb zu arbeiten, der mit meinen Lebenszielen und -wünschen im Widerspruch steht. Weil ich mich dann verleugnen muss, was ich nicht will. Auch wenn es schwer fällt, man darf sich nicht verbiegen lassen.
Auf der anderen Seite steht es mir zu, meine Rechte im Betrieb einzufordern, und jeder Arbeitgeber ist an die Gesetze unseres Landes gebunden. Und eine Homosexuelle Lebensform ist aus meiner Sicht, kein Grund einer Kündigung. Es ist doch eine private Angelegenheit. wenn ich auch als Erzieher meine Aufgaben trenne von meiner Lebensform, und diese keinen Einflusss auf die Arbeit mit den Kindern hat.
LG Magdalena
es wird immer wieder Arbeitgeber geben, die eine gewisse Philosophie in ihrem Unternehmen nauch außen verkaufen. Dem sollte der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin entsprechen. Meist habe ich selber keine Lust, in einem Betrieb zu arbeiten, der mit meinen Lebenszielen und -wünschen im Widerspruch steht. Weil ich mich dann verleugnen muss, was ich nicht will. Auch wenn es schwer fällt, man darf sich nicht verbiegen lassen.
Auf der anderen Seite steht es mir zu, meine Rechte im Betrieb einzufordern, und jeder Arbeitgeber ist an die Gesetze unseres Landes gebunden. Und eine Homosexuelle Lebensform ist aus meiner Sicht, kein Grund einer Kündigung. Es ist doch eine private Angelegenheit. wenn ich auch als Erzieher meine Aufgaben trenne von meiner Lebensform, und diese keinen Einflusss auf die Arbeit mit den Kindern hat.
LG Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Ulrike-Marisa
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Re: Katholische Kirche: Lesbische Erzieherin muss Job aufgeb
Hallo zusammen,
irgendwie erschreckend, dass es solche Meldungen immer wieder gibt. Es ist sicher nicht nur die Katholische Kirche, die sich damit schwertut, andere Lebensformen anzuerkennen. Sicher gibt es eine Loyalitätspflicht dem kirchlichen Arbeitgeber gegenüber und ich kenne nicht das, was wirklich im Arbeitsvertrag und sonst wo geschrieben steht. Aber was hat bitte schön die private Entscheidung der Hortleiterin ihre Freundin zu heiraten mit ihrer wohl in der Gemeinde anerkannten Arbeit als Erzieherin zu tun? Sie war offen, hat die Eltern informiert und den Arbeitgeber - also nach unserem Rechtsverständnis doch nichts falsch gemacht. Aber scheinbar regieren bei Caritas immer noch Menschen, die einem veralteten Welt- und Menschenbild anhängen.
Die Trennung von Kirche und Staat dürfte bei uns in Deutschland aufgrund der Ewigkeitsgesetzte, die in Napolionischer Zeit Anfang des 19. Jahrhunderts erlassen wurden, sehr schwierig werden. Damals haben sich die Teilstaaten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation so um 1803 herum reichlich und schamlos an kirchlichen Gütern bereichert. Daraus ist eine rechtliche Verpflichtung zur finanziellen Unterstützung der beiden großen Kirchen entstanden, die bis heute aktuell ist und nachwirkt; u. a. auch mit dem Reichskonkordat etc.
Ich denke, da kirchliche Einrichtungen auch aus allgemeinen Steuergeldern oft in hohem Prozentsatz bezuschusst werden, sollten auch allgemeine Regeln des Arbeitsrechtes gelten, die es allen Menschen vorurteilsfrei erlauben, dort zu arbeiten. Bei Kirchlichen Arbeitgebern wird allerdings immer noch die Mitgliedschaft in einer anerkannten Kirche gefordert - ob das konform des Arbeitsrechtes ist, weiß ich nicht und halte ich für nicht mehr zeitgemäß.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
irgendwie erschreckend, dass es solche Meldungen immer wieder gibt. Es ist sicher nicht nur die Katholische Kirche, die sich damit schwertut, andere Lebensformen anzuerkennen. Sicher gibt es eine Loyalitätspflicht dem kirchlichen Arbeitgeber gegenüber und ich kenne nicht das, was wirklich im Arbeitsvertrag und sonst wo geschrieben steht. Aber was hat bitte schön die private Entscheidung der Hortleiterin ihre Freundin zu heiraten mit ihrer wohl in der Gemeinde anerkannten Arbeit als Erzieherin zu tun? Sie war offen, hat die Eltern informiert und den Arbeitgeber - also nach unserem Rechtsverständnis doch nichts falsch gemacht. Aber scheinbar regieren bei Caritas immer noch Menschen, die einem veralteten Welt- und Menschenbild anhängen.
Die Trennung von Kirche und Staat dürfte bei uns in Deutschland aufgrund der Ewigkeitsgesetzte, die in Napolionischer Zeit Anfang des 19. Jahrhunderts erlassen wurden, sehr schwierig werden. Damals haben sich die Teilstaaten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation so um 1803 herum reichlich und schamlos an kirchlichen Gütern bereichert. Daraus ist eine rechtliche Verpflichtung zur finanziellen Unterstützung der beiden großen Kirchen entstanden, die bis heute aktuell ist und nachwirkt; u. a. auch mit dem Reichskonkordat etc.
Ich denke, da kirchliche Einrichtungen auch aus allgemeinen Steuergeldern oft in hohem Prozentsatz bezuschusst werden, sollten auch allgemeine Regeln des Arbeitsrechtes gelten, die es allen Menschen vorurteilsfrei erlauben, dort zu arbeiten. Bei Kirchlichen Arbeitgebern wird allerdings immer noch die Mitgliedschaft in einer anerkannten Kirche gefordert - ob das konform des Arbeitsrechtes ist, weiß ich nicht und halte ich für nicht mehr zeitgemäß.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
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Jalana
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Re: Katholische Kirche: Lesbische Erzieherin muss Job aufgeben
Wer neu heiratet, muss nicht mehr den Job verlieren
Eine nach Scheidung wiederverheiratete Erzieherin im katholischen Kindergarten - das ging bisher gar nicht. Von dieser harten Linie rückt die Deutsche Bischofskonferenz nun überraschend deutlich ab.
http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 32263.html
... und sie bewegt sich doch!
LG
Jalana
Eine nach Scheidung wiederverheiratete Erzieherin im katholischen Kindergarten - das ging bisher gar nicht. Von dieser harten Linie rückt die Deutsche Bischofskonferenz nun überraschend deutlich ab.
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Ulrike-Marisa
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Re: Katholische Kirche: Lesbische Erzieherin muss Job aufgeben
Hallo zusammen,
...Stück für Stück wird die Salami gegessen - aber das hier ist eine lange Salami...
Na ja - es bewegt sich was - auch hier nicht ganz ohne richterlichen Druck. Die gemachten Schritte der Katholischen Kirche bei diesem Thema sind wie schon so oft gefühlt sehr kurz geraten und bleiben hinter wünschenswertem weit zurück. Aber dennoch sind es Schritte, zaghafte vielleicht, denen aber irgendwann doch weitere und möglicherweise auch beherztere folgen können - vielleicht auch wieder noch mit mehr oder weniger (sanftem) Druck von außen. Die Kirchen mit ihrem dritten Weg waren wohl schon immer ein schwieriger Arbeitgeber mit Ecken und Kanten und nicht immer lebensnahen Vorstellungen von dem, was andere sein, oder tun sollten. Die Entwicklung bleibt zu beobachten...
Gruß, Ulrike-Marisa
...und die Astromomen hatten doch recht - sie dreht sich, unsere gute alte Erde und zwar um sich und die
...Stück für Stück wird die Salami gegessen - aber das hier ist eine lange Salami...
Na ja - es bewegt sich was - auch hier nicht ganz ohne richterlichen Druck. Die gemachten Schritte der Katholischen Kirche bei diesem Thema sind wie schon so oft gefühlt sehr kurz geraten und bleiben hinter wünschenswertem weit zurück. Aber dennoch sind es Schritte, zaghafte vielleicht, denen aber irgendwann doch weitere und möglicherweise auch beherztere folgen können - vielleicht auch wieder noch mit mehr oder weniger (sanftem) Druck von außen. Die Kirchen mit ihrem dritten Weg waren wohl schon immer ein schwieriger Arbeitgeber mit Ecken und Kanten und nicht immer lebensnahen Vorstellungen von dem, was andere sein, oder tun sollten. Die Entwicklung bleibt zu beobachten...
Gruß, Ulrike-Marisa
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Lina
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Re: Katholische Kirche: Lesbische Erzieherin muss Job aufgeb
Trotzdem ziemlich zum Kotzen - Da werden Prister, die Kinder missbraucht haben, weiter in der Kirche beschäftigt aber, dass eine Erzieherin ihre Freundin heiratet, ist plötzlich ein Problem. Da soll mir doch niemand erzählen, dass sie nicht die ganze Zeit wussten, dass sie lesbisch ist.Ashley hat geschrieben:Ich möchte die Kirche jetzt nicht verteidigen, aber es ist doch jedem klar, der für eine ideologische Institution arbeiten will, dass damit auch Eingriffe in das persönliche Leben nicht ausgeschlossen sind. Sich da jetzt hinzustellen und trotz dieser Tatsachen mit der Moralkeule zu schwingen ist naiv, wenn nicht sogar dumm.
...
@... nicht ihren Job aufgeben sondern nur ihren Arbeitsplatz;
?????????????? Wo ist der Unterschied?