Detransition - Der Weg zurück -
Detransition - Der Weg zurück - - # 7

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ExuserIn-2019-11-01
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 91 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-11-01 »

Toni Smith hat geschrieben: Fr 21. Jun 2019, 13:59 Nach dem ich im Detransitions Reddit auf eine Geschichte gestoßen bin mit OCD also Zwangsstörung,(Sich mit Transition in dem Maße wie ich es tue auseinander zu setzen gleicht einer Zwangsstörung) habe ich mir dieses Video dazu angesehen: https://www.youtube.com/watch?v=hBqswX5TDLY

Es erklärt wie man Zwangsverhalten erkennt und wie man dieses Zwangsverhalten ändern kann.
Ich habe daraufhin eine Methode zur alternativen Erinnerung verwendet um damit mein Ursprungstrauma welches ich in Verbindung mit meinen Transitionswunsch bringe (sowie weiteren mir empfundenen Störungen). Nach der Methode muss ich feststellen, dass ich mich deutlich ausgeglichener fühle und mich Transitionsgeschichten nicht mehr so triggern. Ja sogar langweilen. Ich wollte aber diese Methode hier noch erwähnen.
Wow, hallelujah! Nach Monaten des Schlechtredens und Rumeierns ist die Lösung des ach so schwierigen Problems mit "alternativer Erinnerung" gefunden.
Soll oder darf ich mich veräppelt fühlen - oder habe ich einfach nur keine Ahnung von dem, was Du seit Ewigkeiten predigst?

Dennoch: sollte Dein Problem jetzt tatsächlich gelöst sein, freut es mich für Dich!
ExuserIn-2020-07-10
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 92 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »

Seh mich als Menschen nicht als Mann! Der subtile Sexismus von Frauen

Bin grad von nem Traum wach geworden. In dem ist mir klar geworden das ich mich vom Frauen benachteiligt fühle. Frauen haben eine große Macht. Die Frau die als Austauschsdozenzin mich durch die Privatrechtsklausur fallen lies (wo gegen ich hätte klage erheben können weil sie klausur einsicht verweigerte) oder die Frau in meinem Praktikum von der ich mich in meiner Arbeit behindert sah.

Es sind auch nicht alle Frauen. Es gab auch Lehrerinnen in der Schule die ich gut fand, mit denen ich ein gutes Verhältnis hatte.

Auch traumatisch war der Ausschluss durch Frauen in der Pubertät oder in der WG.

Oder in der Familie. Die Schwester die halt mehr im Fokus stand.

Die Transition war da ein Mittel um Ausgleich zu schaffen. Um mich ebenbürtig zu fühlen.

Frauen werden in unserer Gesellschaft extrem geschützt und als Junge kommt man sich schlecht vor.

Genauso denke ich ist Schwulsein ein Feigenblatt. Ich bin vermutlich bi. Aber ich hab halt Angst vor Frauen und ihrer Machtausübung und eine Beziehung mit einem Mann ist für mich einfacher und dient auch als Schutzschild vor Frauen. Damit diese nicht mich als Mann sehen sondern als Menschen. Das ich nen Freund habe nen ich meist auch als erstes wenn ich mit einer Frau zu tun hab. Dadurch entsteht eine angenehmere Gesprächsatmosphäre.

Es sind auch nicht alle Frauen die Diskriminierend sind. Es sind meist die die sich selbst Diskriminiert fühlen. Ich nenne sie die Frauen-über-alles-Fraktion. Meine Mentorin im Studiumspraktikum war so eine. Sie trat mir als erstes mit einem ausladenden Kleid (50er Jahre Stil) entgegen. Ich empfand es als übergriffig. Da sie mit diesen Kleid begehren auslösen konnte. Ich hab dann gleich meinen Schutzschild bei der nächst passenden Gelegenheit hochgefahren und gesagt ich stehe auf Männer. Das Kleid und jegliche sexuell aufgeladene Kleidung blieb dann auch für die nächsten Wochen im Schrank. Dennoch sah sie mich als Mann und boykottierte mein Praktikum. Sie hatte eine Vorstellung von Ziel des Prakitkums und nur so sollte es laufen, sie sagte es aber nicht, ich musste müsselig in Gespräche ihr diese Vorstellung aus der Nase ziehen. Schließlich sah ich eine Zusammenarbeit als sinnlos an und beendete das Praktikum ohne Abschluss.
Verblüffend, denn es ging im Praktikum um geschlechterdiskrimierendes Kommunikationsverhalten.

Die Frauen-über-alles-Fraktion (FaF) ist so gestrickt, dass sie alle Rechte für Frauen aber keine Rechte für Männer subtil aber doch deutlich einfordern. Es ist der sogenannte Mainstreamfeminismus, der mit dem Feminismus der 2 Generation nichts zu tun hat (der noch für alle gekämpft hat). Der Mainstreamfeminismus erwuchs aus den Frauenrechtlern und diese brachten die einseitig fördernden Methoden des frühen Gendermainstreaming hervor. Genau in dieser Zeit verschwanden die besonders in den 90ern bestehenden Männergruppen. Männerschutzräume in denen Mann über alles sprechen konnte. (Der Männerrundbrief ist da zu nennen)

Die FaFs sind leider der Mainstream. Es sind die die auf den Genderpaygap aufmerksam machen aber nicht für eine Gleichstellung des Vaters sind. Sonst würde es ja auch Vaterschutzzeit geben. Wäre eine Möglichkeit die vorgeworfene Diskriminierung schon bei Bewerbungsgespräche zutilgen. Sie machen übrigens auch nicht auf den Pinktax aufmerksam, sondern fordern billigere Frauenhygieneartikel.
Statt also die Diskriminerung durch das System zu bekämpfen (was berechtigt wäre) bauen sie das diskriminierende System weiter aus.
Sie fordern Frauenschutzräume aber wollen bloß nicht die Pink-Hellblau-Falle abschwaffen.
FaFs sind auch die jenigen unter den Frauen die besonders ein Problem mit trans. Frauen haben. Denn auch wenn sie oberflächlich total Sex and the City like tollerant auftreten, in ihren Augen sind und bleiben es Männer die einfach nur in ihre Räume eindringen wollen. Wenn die trans. Frau auf Männer steht gehts noch aber wehe sie steht auf Frauen. Trans. Frauen machen ja auch ihre Rolle als Opfer streitig. Dann sind FaFs nicht mehr die einzige diskriminierte Minderheit. Übrigens sind Frauen keine Minderheit. Sie werden strukturell Diskriminiert aber daran wollen FaFs nichts ändern. Mit Crossdressern haben FaFs auch Probleme, denn sie empfinden dies als Eingriff in ihre Freiheit der Kleidung. FaFs sind meist auch Frauen die den Mann in eine bestimmte Rolle drängen wollen. Sie wollen das er der große, starke, Beschützer ist. Ist er Macho, perfekt, dann passt er doch super in das Schema alle Männer sind Schweine.

Mit reinen Männergruppen hatte ich hingegen nie wirklich Probleme, fühlte mich sogar wohl.
Mit gewissen Frauen kam ich auch immer schon super klar. Es waren aber niemals die Frauen-über-alles-Fraktionen die meist wie Prinzeschen auftreten und meinen Feministisch zu sein, sondern die Frauen die anpacken konnten.

Was hat das jetzt mit Detransition zu tun?

Eine Diskriminierung aufgrund des eigenen biologischen Geschlechts kann ein Transitionsmotiv sein.

So berichten ehmalige trans. Männer häufig davon, wie sie sich körperlich einfach unwohlfühlten, weil ihr weiblicher Körper sexualisiert wurde.

Empfundene Diskriminierung kann auch ein Zeichen eines tiefer sitzenden Traumas sein.

Vergangenheitsbewältigung

Mir ist bewusst das ständiges herumstochern in der Vergangenheit keine Probleme im jetzt löst, da wir ständig die Vergangenheit neu bewerten.
Es macht mir nur deutlich wie geschlechtsfixiert ich bin und welche Mechanismen durch mein Trauma, immer wieder aufkommen.

Zuerkenne welche Mechanismen dazu führen, lässt mir aber die Chance diese zu erkenne und damit anders umzugehen.


(Wichtig: Das geschriebene ist mein persönliches Empfinden. Es spiegelt keine wissenschaftlichen Ansichten wieder. Es ist damit persönliche Meinung. Man mag sie teilen, man mag sie verteufeln.)
Zuletzt geändert von ExuserIn-2020-07-10 am Sa 22. Jun 2019, 07:14, insgesamt 3-mal geändert.
ExuserIn-2019-12-18
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 93 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-18 »

Lieber Toni,

jetzt reicht es mir, sorry.
Wenn das Deine Wahrheit ist, solltest Du vielleicht mal das Buch "Lieben was ist" (Byron Katie - schon wieder eine Frau) lesen.

Ich steige hier mal ganz aus!

Vanessa
lilijana
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 94 im Thema

Beitrag von lilijana »

Guten Morgen Toni,

ich habe den Thread so ein bisschen verfolgt und da fällt mir nur noch das 1. Indianische Gesetz dazu ein. Sorry!

Das 1. Gesetz sagt:
"Die Person die Dir begegnet ist die Richtige" Das heißt, niemand tritt rein zufällig in unser Leben, alle Menschen, die uns umgeben, die sich mit uns austauschen, stehen für etwas, entweder um uns zu lehren oder uns in unserer Situation voranzubringen.


Grüße
Lilijana
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.
Engelchen
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 95 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Puuh, hab mich mal halbwegs durchgearbeitet hier.
Meine Quintessenz and 5 Cents:
Hier hat jemand gewaltig Probleme mit sich selbst.
Das ist ja schön und gut - aber nun anderen vorschreiben zu wollen was sie zu Tun oder zu Lassen haben - das geht ein bisschen weit.
Räum bei dir auf - das ist in meine Augen die einzige Lösung.
Was immer wieder durchkommt - rein subjektiv von mir - ist das andere "Schuld" haben an deinen Misserfolgen.
Liebe geben und offen sein für Neues
ExuserIn-2020-07-10
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 96 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »

Nach dem ich mich nun mit Digitaler Depression, Body Positivity und nun auch mit NoFap beschäftigt habe, habe ich einen Haufen neuer Gedanken die ich hier aufschreiben möchte.

Körperliche Probleme als Grund für Detransition

Der Reddit zu Detransition wächst weiter. Was mir aufgefallen ist, es gibt eigentlich keine Berichte von körperlichen gesundheitlichen Problemen als Grund für die Detransition. (Überwiegend sind die Gründe psychische Probleme)

Das brachte mich zu folgenden 3 Antworten:
1. Entweder gibt es keine körperlichen gesundheitlichen Probleme. Was statistisch schonmal nicht stimmen kann.
2. Es gibt keine mehr die darüber berichten könnten, weil sie daran gestorben sind. Dann hätten sie aber auch schon vorher darüber berichtet. Gerade in Detransitionskontext wäre man da sehr schnell und hätte über solche Erfahrungsberichte schon gehört. Gibts aber bisher keine.
3. Wenn es zu körperlichen Problemen durch die Transition kommt, dann entscheiden sich diese Personen nicht zur Detransition. (Ich kenne ein paar Fälle, wo es zu körperlichen Problemen kam aber alle blieben bei der Transition zumindest bei der Sozialen Transition).

Heißt, wer eine Detransition macht entscheidet sich bewusst dafür. Die Gründe sind überwiegend nicht körperliche Probleme sondern psychischer Natur.

Wenn wir uns nun die Altersgruppen anschauen so können wir folgendes feststellen:

Bis ca. 20: Die finanzielle Situation wird von den Eltern abgefedert. Je nach Umfeld (Familie und Freunde) nimmt man ein Outing leichter auf.
Detransitioners in diesem Alter berichten, dass ihre psychischen Probleme durch die Transition nicht weggegangen sind. Sie haben Zwangsstörungen und einen Hang zur Depression. Eine Transition verstärkt diese Probleme eher.

Bis 60: Diese Gruppe steht mitten im Arbeitsleben, hat sich eine Familie aufgebaut und hat daher sehr viel zu verlieren.
Detransitioners aus dieser Gruppe berichten eher darüber, dass sich ihre soziale und finanzielle Situation durch die Transition verschlechtert hat.

Ab 60: Finanziell eher durch Rente abgesichert, sozial und psychisch gefestigter. Jetzt will man lieber noch etwas geniesen als sich Sorgen zu machen.
Detransitioners aus dieser Gruppe sind meist lange Jahre schon dabei. 20 Jahre Transition sind keine Seltenheit. Wenn diese nun allein alt werden, keine Kinder haben, dann beginnen die Fragen, wie es hätte sein können. Sie beurteilen die Transition als eher negativ. Sie haben sie noch unter einem viel konservativen Weltbild gemacht und mussten daher viel mehr Kämpfen um die Transition überhaupt zu machen. Daher können sie weder der Therapie noch der Politik die Schuld für ihre Entscheidung geben, daher ist diese Gruppe meist eher bei den Religiösen Fundamentalisten zu finden. Sie versuchen durch Religion ihre Entscheidung zu rechtfertigen.

Detransition ist also eine Bewussteentscheidung, die meist durch eine Verschlechterung der sozialen Situation oder dem psychischen Gesundheitszustand hervorgerufen wird, nicht aber durch eine Verschlechterung der Gesundheit.

Zwangsstörung und Transition

Viele Detransitioners berichten von einem anfänglichen Konsum von Social Media (Detransition reddit) oder Pornos (das eher im NoFap-Bereich).
Beim Konsum von Social Media steht der Vergleich im Vordergrund und der Austausch. Viele geraten da in einen zunehmenden Strudel aus Selbstbestätigung und Selbstfindung. Trans-Communitys können da eine Möglichkeit sein vermeintliche Gleichgesinnte zu treffen.

Vorher-Nachher-Fotos verstärken den Eindruck von Vorher war schlecht und hinterher geht es der Person viel besser. Das ist Werbung. Zu dem Verstärkt Instagram (durch Klicks etc.) die Schönheitsideale und erzeugt dadurch einen Druck eben auch schön und begehrenswert zu sein.

Durch das Internet kann man sich über jedes Thema ausführlichst jeder Zeit informieren. Das war vor einem Jahrzehnt noch weniger der Fall. Gerade Menschen mit Zwangsstörungen und einer hohen Suchtanfälligkeit können dadurch in extremen Verfallen. Sie steigern sich dann in Themen rein, bis sie sich mit dem Thema identifzieren. Auch Dysphorie kann dadurch entstehen und verstärkt werden.

Ja auch ich habe so eine Zwangsstörung und ich möchte dies hier nutzen um darüber aufzuklären.
Zuletzt geändert von ExuserIn-2020-07-10 am Fr 28. Jun 2019, 12:40, insgesamt 1-mal geändert.
Anne-Mette
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 97 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Toni Smith hat geschrieben: Fr 28. Jun 2019, 12:20 Durch das Internet kann man sich über jedes Thema ausführlichst jeder Zeit informieren. Das war vor einem Jahrzehnt noch weniger der Fall. Gerade Menschen mit Zwangstörungen und einer hohen Suchtanfälligkeit können dadurch in extremen Verfallen. Sie steigern sich dann in Themen rein, bis sie sich mit dem Thema identifzieren.
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Céline
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 98 im Thema

Beitrag von Céline »

Hi,
Sorry das ich das so schreibe aber ich gehöre zu den über 50 Jährigen und habe bis auf Probleme die doch jeder Mensch im Leben auf die ein oder andere Art hat nicht die Riesenprobleme.
Um es deutlich zu sagen !!!!Ich bin endlich frei....frei und nicht mehr in meinem Gefängnis gefangen.Selbst wenn die von dir genannten Einflüsse genannten Einflüsse und ja die habe ich auch auf einen treffen werde ich nie mehr zurück gehen,nie mehr.
Und dieser äußerst geringe Prozentsatz den du hier propagierst....war es wirklich Transidentität die dahinter steckt oder haben sich manche Personen selbst und ihre Umwelt belogen??
Und ja ich habe oft mit mir zu kämpfen und mir geht es schlecht aber sehr oft ausgelöst durch äußere Einflüsse aber deswegen wieder freiwillig in mein Gefängnis zurück gehen....nein.
Entschuldige das ich so direkt bin aber Du machst meiner Meinung nach Werbung für die Detransition...schon fast wie eine Religion.
Denk bitte darüber nach das es Menschen gibt die auf ihren sehr schweren Weg noch zusätzlich Angst und Unsicherheit dadurch bekommen.Und Menschen die diesen Weg aus ganz anderen Gründen gehen werden sich dadurch nicht beeinflussen lassen.
Sorry das ich so direkt bin..
Liebe Grüße
Céline
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 99 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Céline hat geschrieben: Fr 28. Jun 2019, 15:25 Sorry das ich so direkt bin
ich finde nicht, das du dich entschuldigen brauchst Celi und du sprichst mir aus der Seele...

danke, danke, danke!

Aber Toni darf den Monolog auch weiterführen..scheint irgendwie auch wichtig für Toni zu sein...

irgendwie hätte ich gerne einen Beiträge-ausblenden-Button

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Anne-Mette
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 100 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
!EmmiMarie! hat geschrieben: Fr 28. Jun 2019, 16:55 Aber Toni darf den Monolog auch weiterführen..scheint irgendwie auch wichtig für Toni zu sein...
Trotzdem möchte ich mal ganz deutlich sagen - anders wird es leider nicht wahrgenomen: ES NERVT LANGSAM!

Gruß
Anne-Mette
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 101 im Thema

Beitrag von Mona »

Céline hat geschrieben: Fr 28. Jun 2019, 15:25 Hi,
Sorry das ich das so schreibe aber ich gehöre zu den über 50 Jährigen und habe bis auf Probleme die doch jeder Mensch im Leben auf die ein oder andere Art hat nicht die Riesenprobleme.
Um es deutlich zu sagen !!!!Ich bin endlich frei....frei und nicht mehr in meinem Gefängnis gefangen.Selbst wenn die von dir genannten Einflüsse genannten Einflüsse und ja die habe ich auch auf einen treffen werde ich nie mehr zurück gehen,nie mehr.
Und dieser äußerst geringe Prozentsatz den du hier propagierst....war es wirklich Transidentität die dahinter steckt oder haben sich manche Personen selbst und ihre Umwelt belogen??
Und ja ich habe oft mit mir zu kämpfen und mir geht es schlecht aber sehr oft ausgelöst durch äußere Einflüsse aber deswegen wieder freiwillig in mein Gefängnis zurück gehen....nein.
Entschuldige das ich so direkt bin aber Du machst meiner Meinung nach Werbung für die Detransition...schon fast wie eine Religion.
Denk bitte darüber nach das es Menschen gibt die auf ihren sehr schweren Weg noch zusätzlich Angst und Unsicherheit dadurch bekommen.Und Menschen die diesen Weg aus ganz anderen Gründen gehen werden sich dadurch nicht beeinflussen lassen.
Sorry das ich so direkt bin..
Liebe Grüße
Céline
Danke dir,danke :)
Ja und Du hast total recht was die Angst,Unsicherheit betrifft welche entstehen kann und auch diese Werbung nach welche es auch schon für mich danach aussieht.
Ich bin so eine Person die durch solche agressive Posting zu dem Thema Detrans.wie durch Toni noch mehr Unsicherheit bekomme,wo Ich noch mehr hinterfrage. "Und ja Ich bin noch am anfang"
Angst bekomme Ich da nicht,den Ich weis welcher mein weg ist.
Finde EIN gesundes mass von der Negativen Seite eines Transweges zu beschreiben oder zu Posten ok,aber das hier ist meiner meinung einfach ÜBERTRIEBEN!

In dem sinne
Have a nice Day...
Jasmin_35
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 102 im Thema

Beitrag von Jasmin_35 »

Ich gehöre augenscheinlich zu der Gruppe bis 60.

Ich stehe im Arbeitsleben ja, habe ich Angst den Job zu verlieren? Nein, hat der Arbeitgeber Angst das ich gehe, weil es mir nicht mehr passt, vielleicht, weil ich die Wasser schon getestet hab, vor etwa 8 Monaten, also nachdem ich allen gesagt habe, was bei mir Sache ist. Weder meine finanzielle Situation noch meine soziale Situation hat sich verschlechert. Die Finanzielle hat sich verbessert, durch div. Tarifsachen und die soziale Situation hat sich um 100% verbessert. Ich habe viel besseren Kontakt zu den Nachbarn, alle sagen, man sieht es mir an, das es eine Belastung für mich war in meinem alten Leben zu stecken und ich jetzt durch alles befreiter wirke, freundlicher bin und alle begrüßen mich mit einem ehrlichen Lächeln. Also nö, sorry, diese allgemein Plätze kann ich nicht unterstützen.

Zu sagen, die Gruppe der Detransitionierer wird größer ist auch logisch, weil es deutlich mehr transitionierer gibt und es immer wieder leute gibt, die sich selbst belügen und meinen das dies der einzige Weg ist, dabei liegen die Problem bei fast jedem woanders. Das ist so als würde ich sagen, das die Unfallrate der E-Scooter in den letzten Wochen stark angestiegen ist, das ist einfach eine alberne Aussage.

Und immer wieder die allgemein Plätze zu präsentieren, das Transmenschen viel viel höher von Arbeitslosigkeit betroffen sein sollen ist genau so eine Banane aussage, da sollte man erstmal die Eingangsstatistik vorher nennen, wieviele waren vorher von Arbeitslosigkeit betroffen, wie ist der Bildungsstand derer die davon betroffen sind und und und. Das einfach pauschal über einen Kamm zu scheren macht in der "normalen" bevölkerung ja auch niemand, da wird auch differenzierter geguckt.
Toni Smith hat geschrieben: Fr 28. Jun 2019, 12:20 Vorher-Nachher-Fotos verstärken den Eindruck von Vorher war schlecht und hinterher geht es der Person viel besser. Das ist Werbung.
jemand der sich nicht selbstreflektieren kann, hat ärtzliche Hilfe nötig, bevor man einfach so die Hormone nimmt. Ich hab auch vorher-nachher Fotos von mir und man sieht sehr wohl einen deutlichen Unterschied und da hat sich offentsichtlich nur die Frisur bei mir verändert und ja, jeder sagt zu mir, auf dem vorher Foto sehe ich traurig und verlassen aus und auf den Nachher Foto blühe ich förmlich und das ist nicht nur bei mir auf den Fotos so.
Toni Smith hat geschrieben: Fr 28. Jun 2019, 12:20 Durch das Internet kann man sich über jedes Thema ausführlichst jeder Zeit informieren. Das war vor einem Jahrzehnt noch weniger der Fall.
ja leider war es früher noch nicht so und ob du es glauben willst oder nicht, es hätte mir 20 Jahre Zeit, Nerven, Traurigkeit, Wut, Weglaufen und Beziehungssabotage (kein Fremdgehen, sowas ist mir zuwider) erspart.
Toni Smith hat geschrieben: Fr 28. Jun 2019, 12:20 Ja auch ich habe so eine Zwangsstörung und ich möchte dies hier nutzen um darüber aufzuklären.
DER Zug ist hier bereits abgefahren, denn dieser Thread ist hier nur Werbung fürs Detransitionieren, weil der Traum vom Transitionieren für dich nicht erfüllen gegangen ist und du jetzt hier um jeden Preis dafür wirbst, das sich alle Transmenschen nur durch Werbung, Instagram Beauty, Vorher-Nachher Montagen, Social Media und was weiß ich noch alles selber belügen. Einen kleinen Hinweis gebe ich noch mit auf dem Weg zu mir: Bis vor gut 4 Wochen war ich nirgends im Social Media bereich aktiv, bis zum Beginn der Hormontherapie habe ich seit meiner Anmeldung hier weder viel gelesen, geschweige denn was geschrieben, Vorher-Nachher Montagen sind Fotos, da sucht man sich die besten raus, auf sowas geb ich nicht viel, interesant teilweise, aber mehr auch nicht. Also bitte nicht ständig von dir auf alle anderen hier schließen, es gibt genug Menschen, die unter ihrer Situation leiden und für die die Transition der einzige logische Ausweg ist.

Ich hoffe damit ist nun alles gesagt, dieser Thread fängt auch an mich hier zu nerven und leider kann man da nur ständig dagegen halten, ich hoffe das hört hier irgendwann auf.
Liebe Grüße Jasmin
ExuserIn-2020-07-10
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 103 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »




Hier mal ein Video, was ziemlich gut die Mechanismen des Internets beschreibt und wie diese zu Transition führen können.
Sehr ruhig und verständlich das ganze erzählt.
ExuserIn-2020-07-10
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 104 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »

Ich verstehe auch einfach nicht warum ihr euch ständig rechtfertigen meint zu müssen. Das braucht ihr nicht. Manche Menschen sind mit der Transition zufrieden und das ok. Andere sind es nicht und denen sollte auch ein Raum gegeben werden, ihre Erfahrung zu berichten.

Transition kann viele Gründe haben. Es muss nicht immer mit Neurologischen Erklärungen zu tun haben.

Die Altersgruppen sind nur grobe homogenisierte Gruppen und vor allem beziehen sie sich ausschließlich auf Detransitioners nicht auf Leute die Transitionieren, warum einige meinen unbedingt dagegen sich erklären zu müssen verstehe ich nicht. Könnt ihr mir gerne erklären.
ExuserIn-2020-07-10
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Re: Detransition „ Der Weg zurück „

Post 105 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2020-07-10 »

Mein Problem mit Body Positivity

Wenn ich mich so nach 5 Wochen ohne Estrogene in dem Spiegel anschauen, dann finde ich mich nicht schön. Ich mag mich nicht mehr so gerne anschauen. Kleidung wirkt auch nicht mehr so gut.

Body Positivity würde fragen, warum ich mich jetzt denn häßlicher finde? Ich sehe einfach nichts feminines mehr in meinem Gesicht. Femininität verbinde ich mit Schönheit. Ja, mag sein dass Body Positivity mir dann entgegnen würde, dass das ja alles nur von der Wirtschaft gemachte Schönheitsstandars sind.
Ja und was nützt mir diese Erkenntnis. Ich bewundere Menschen die da auch einfach drüber wegsehen können und ihr Ding machen und gerade dadurch eine Unfassbare Energie verströmen. Ja so war ich vielleicht auch mal aber nun habe ich vom süßen Necktar der Schönheit gekostet. Ich fand mich zum ersten mal schön und attraktiv und begehrenswert und das hat auch meine Umgebung wieder gespiegelt.

Klar hätte ich mich nicht zu sehr darauf versteifen sollen aber es war nunmal neu für mich und ich konnte mich an mich selbst nicht satt sehen.

Klar ist Schönheit etwas vergängliches aber wenn du weißt wie du sie hervorlockst und auch weißt, dass du genau das Gegenteil gerade dazu machst, dann schmerzt es schon. Dann helfen mir die Body Positivity Einstellungen leider nicht.

In mir kommt jetzt also eine Stimme auf die sagt, ja es ist doch ganz normal. Jeder Mensch will schließlich in einer Gemeinschaft dazu gehören und wenn man schön ist, dann ist das halt deutlich einfacher. Also ein ganz natürlicher Mechanismus.

Body Positivity macht aber darauf aufmerksam, dass dieser eigentlich natürliche Mechanismus vielleicht nicht mehr funktioniert.

Body Positivity sagt, komm las die Spiegel sein, las die Vergleiche sein und dein Selbstbild wird langsam aber sicher wieder zu dir selbst kommen, ohne die ganzen Äußerlichkeiten. Tja, aber irgendwie ist das nicht mehr so einfach.
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