Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn - # 57

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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Claudia-67
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 841 im Thema

Beitrag von Claudia-67 »

Hallo,
Sabrina Verena hat geschrieben: So 16. Jun 2024, 14:21
Ich spreche hier von Triebwagen, in denen gerade mal ein Triebwagenführer am Führerstand sitz. und genervte Passagiere fragend auf die Uhr schauen.
Da ist nichts mit Lademeister oder besser Bahnhofsvorsteher, bzw. Bahnsteigwache. Und Zugführer sind dort auch nicht.

Das Gendern bitte hin zu denken, mir ist es zu blöd alles doppelt zu schreiben.
LG Verena
wenn das Signal auf Fahrt steht, ist das ein Kriterium. Es gibt aber mehr.

Ein Zug ist abfahrbereit, wenn:
- er vorbereitet ist,
- die Ladearbeiten eingestellt sind,
- die Außentüren zum Aus- oder Einsteigen und - soweit vorgeschrieben - andere
Außentüren geschlossen sind,
- zusätzliche Bedingungen erfüllt sind, die Ihnen Ihr Eisenbahnverkehrsunternehmen
vorgegeben hat, z.B. bei Zügen mit Wirbelstrombremse.

Ein Zug ist vorbereitet, wenn:
die Fahrzeuge ordnungsgemäß gekuppelt sind
die wagentechnische Behandlung ausgeführt ist
die Bremsprobe ausgeführt ist - soweit erforderlich
der Bremszettel erstellt ist, und sich bei dem Triebfahrzeugführer auf dem Fahrzeug an der Spitze des Zuges befindet - soweit erforderlich
bei Kleinwagenfahrten im Fahrplan die Bezeichnung "Sperrfahrt KL" angegeben ist
die Zugsignale angebracht sind - TF muss dafür sorgen, dass die Zugsignale am Triebfahrzeug oder am Fahrzeug an der Spitze des Zuges angebracht sind
die Festlegemittel entfernt und Feststellbremsen gelöst sind
die Türsteuerung/Türschließeinrichtung auf Funktion geprüft ist. - soweit erforderlich.


Wenn der Zug also gerade angekommen ist und sofort in der Gegenrichtung zurück fahren soll, müssen halt solche Dinge wie die Bremsprobe ausgeführt werden. Das braucht seine Zeit und ist zwingend nötig. Da kann das Signal gerne schon auf Fahrt stehen...
Die Richtline 408, bzw. das BRW ist da eindeutig.

Grundsatz der Eisenbahn:
Sicherheit vor Pünktlichkeit vor Wirtschaftlichkeit.

Liebe Grüße
Claudia
Claudia-67
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 842 im Thema

Beitrag von Claudia-67 »

Hallo,

in den letzten Wochen hat unsere Museumsbahn einige Fahrten gemacht, wo ich als Zugbegleitpersonal dabei war. Als Ladeschaffnerin kümmere ich mich um die Fahrräder und Kinderwagen, die dann bei mir im Gepäckwagen transportiert werden. Zusammen mit den Kollegen als Ladehelfer macht das Spaß. Mein Hausdino "Urmel" ist natürlich wie immer dabei. Da unsere Dampflok derzeit noch zur Hauptuntersuchung in der Werkstatt ist, kam die nun wieder betriebsfähige V160 002 zum Einsatz.

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Claudia bei der Arbeit, bzw. hier bei der Pause in Wadersloh.


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V160 002, dahinter der Gepäckwagen


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Urmel passt auf meine Taschen auf (smili)

Liebe Grüße
Claudia
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 843 im Thema

Beitrag von Marlene »

Einwandfrei, so geht Eisenbahn!
Lucky70
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 844 im Thema

Beitrag von Lucky70 »

@Claudia: das konnten wir vor kurzem gut am Münchner Heimeranplatz beobachten. Stammstrecke war mal wieder zu, also wendeten Züge der S2 dort. Kurz nach der Einfahrt war die Ausfahrt (in Gegenrichtung) gestellt. Da saß der Fahrer noch am Falschen Ende des Zuges. Wir vermuten, dass er da etwas unerfahren war und erst mal länger mit dem Fdl bzw. der Betriebsleitung diskutierten musste. Dann Wechsel, Bremsprobe, immer wieder einsteigene Fahrgäste ... Er ist dann erst gut 15 Minuten später abgefahren. Die Ausfahrt stand die ganze Zeit ...

Lucy.
Kerstin
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 845 im Thema

Beitrag von Kerstin »

https://youtu.be/LZycfp4C3kc?si=K4sEILEX1pvZKMNV

Ein nettes kleines Video mit einer Dampflok. Geiler Sound, allerdings kommt die alte Dame gewaltig ins schleudern.
Viel Spaß beim schauen.
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 846 im Thema

Beitrag von Jenina »

Danke Kerstin für das Video!

Ich leide mit der armen 50er...

Das Problem ist übrigens sehr interesannt. Es geht um große Mengen von Borkenkäfer-Holz, die aus dem Thüringer Wald abgefahren werden müssen. Das geht über die Strecken in Südthüringen um Eisfeld, Schleusingen und Themar. DIe Strecken haben aber nur eine Zulassung für 18 Tonnen Achsfahrmasse. Bisher hat man mit 218 und Ausnahmegenehmigung abgefahren. Die wurde jetzt ausgesetzt. Das Transportunternehmen hat freilich nun Probleme, woher geeignete Loks nehmen? Also fährt man öffentlichkeitswirksame "Protestfahrten" mit der 50, die kein Problem bei der Achsfahrmasse, aber dafür mit der Anhängelast hat, wie man deutlich hört und sieht.

siehe: https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/ ... n-100.html

Früher sind dort 228 (DR 118 CC) und 219/229 (DR 119) gefahren - vielleicht lassen sich die verbliebenen Exemplare dafür aktivieren. Eine Art Regel-Museumsbeetrieb also.
Mal sehen, was da so passiert.

Jenina
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 847 im Thema

Beitrag von Juliane »

Hut ab vor dem Personal!
1.600 Tonnen auf nassen und verkrauteten Gleisen, in der Steigung, in Fahrt zu bringen ist schlichtweg eine Meisterleistung.
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 848 im Thema

Beitrag von Marlene »

Moin zusammen,

alles schön und gut, wenn die Strecken aber schon immer nur für 18t zugelassen waren, dann ist das so. Die 118 C'C' ist doch früher nicht zum Spaß auf diesen Strecken gefahren und nicht die B'B'- Variante. Also. Wenn es eine Ausnahmegenehmigung für 20/21 t Achsdruck gegeben hat und die wurde jetzt widerrufen, dann hatte man einfach gute Karten. Sicher ist der miserable Oberbauzustand und fehlende vorbeugende Instandhaltung ein weiterer Grund. Oder gibt es Brücken die eine Meterlastbeschränkung erfordern.

Und da sind wir wieder beim Hauptproblem: Auf der Straße juckt das kaum jemanden. Da rammeln die 40- Tonner über die engsten Dorfstraßen. Aber auf der Schiene gelten eben andere Regeln und das ist gut so.

Was die 50er bestrifft: Die war mit 200 t Überlast dort gefahren! Außerdem gibt es wieder mal eine 10er La-Stelle wegen irgendwelchen Mängeln und dann die nassen, verrosteten Schienen... Ohne Kommentar. Das Lokpersonal war da trotzdem ganz gut in der Beherrschung der Maschine. Allerdings hätte man ja auch eine geeignete Schiebelok mitnehmen können, wenn man schon 200 t mehr nimmt.

V.G. Marlene
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 849 im Thema

Beitrag von Jenina »

Hi,

noch zur Ergänzug. Die Strecken, die dort jetzt genutzt werden sind zum großen Teil ohne regulären Verkehr. Nur teilweise findet Personenverkehr mit RS 1 der Erfurter Bahn statt. Da ist doch klar, dass die Bahn niemals die Strecken ausbauen wird, es lohnt schlicht nicht, solange nicht wieder relevanter Güterverkehr auch auf solche Strecken zurückkehrt, was wir jedoch nie erleben werden. Die Forderungen des Transportunternehmens sind also bloßer Wind, und das wissen die auch. Aber gute Werbung für die privaten: "die kümmern sich...".

Die Straßen im Thüringer Wald sind übrigens auch nicht für Dauerbetrieb mit 40 Tonnern ausgelegt, nur juckt das keinen außer den Anwohnern, die den Lärm und die kaputtgefahrenen Straßen ertragen müssen.

Jenina
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 850 im Thema

Beitrag von Marlene »

So sieht's aus. Die werden an den Strecken absolut nichts verbessern. Und was die Straßen angeht, was nicht passt wird passend gemacht. Der blöde Steuerzahler bezahlt eh alles. Und wenn die Straße kaputt ist, dann stellt man paar Schilder auf und weiter geht's. Und wenn gar nichts mehr geht, gibt's irgendwann mal Geld und man fährt monatelang ellenlange Umleitungen. Ist doch scheißegal...
Und ist die Straße dann neu gemacht, kommen wieder die 40-Tonner... Noch Fragen?

V.G. Marlene
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 851 im Thema

Beitrag von Kerstin »

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Auch Eisenbahnerinnen können lachen. 😄
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 852 im Thema

Beitrag von Inga »

Jenina hat geschrieben: Do 4. Jul 2024, 10:07 Hi,

noch zur Ergänzug. Die Strecken, die dort jetzt genutzt werden sind zum großen Teil ohne regulären Verkehr. Nur teilweise findet Personenverkehr mit RS 1 der Erfurter Bahn statt. Da ist doch klar, dass die Bahn niemals die Strecken ausbauen wird, es lohnt schlicht nicht, solange nicht wieder relevanter Güterverkehr auch auf solche Strecken zurückkehrt, was wir jedoch nie erleben werden. Die Forderungen des Transportunternehmens sind also bloßer Wind, und das wissen die auch. Aber gute Werbung für die privaten: "die kümmern sich...".

Die Straßen im Thüringer Wald sind übrigens auch nicht für Dauerbetrieb mit 40 Tonnern ausgelegt, nur juckt das keinen außer den Anwohnern, die den Lärm und die kaputtgefahrenen Straßen ertragen müssen.

Jenina
Hi, Jenina,

wie sieht es denn mit den Einsatz von Dieselloks der Baureihen V211/212/213 der DB aus? Sie haben m. W. eine geringe Achslast, Sie werden durchaus auch in Doppeltraktion eingesetzt und sind auch heutzutage modernisiert u.a. bei vielen Privatbahnen unterwegs?

Liebe Grüße
Inga
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 853 im Thema

Beitrag von Jenina »

Inga hat geschrieben: Sa 6. Jul 2024, 23:03 ...
wie sieht es denn mit den Einsatz von Dieselloks der Baureihen V211/212/213 der DB aus? ...
Oder den 202 und 204 (DR 112/114)... DIe sind extra für Nebenstrcken gedacht gewesen. Doppeltraktion erfordert aber 2 Loks pro Zug. Das kostet Geld. Und es handelt sich um eine Privatbahn. Da geht es darum, mit möglichst wenig Aufwand viel Geld zu machen. Oder hat schon mal jemand eine Privatbahn im Einzelwagenverkehr gesehen? Ich sehe immer nur Ganzzüge mit denen.

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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 854 im Thema

Beitrag von Kerstin »

https://youtu.be/3bPWUfyd3_c?si=eBjESgxMxeWq9bjc

Noch einmal ein Video zum Thema Holzzug, auch wieder mit der 50'ziger. Allerdings hat man die alte Lady diesmal nicht so geschundenen wie im anderen Video, sondern so ein kleines Diesel Teil zum schieben mitgebracht.

Wenn ich mir aber einmal diesen Monsterzug anschaue, bin ich schon überrascht was diese alte Dampflok so wegschleppt.
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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Post 855 im Thema

Beitrag von Marlene »

Jenina hat geschrieben: So 7. Jul 2024, 08:15
Inga hat geschrieben: Sa 6. Jul 2024, 23:03 ...
wie sieht es denn mit den Einsatz von Dieselloks der Baureihen V211/212/213 der DB aus? ...
Oder den 202 und 204 (DR 112/114)... DIe sind extra für Nebenstrcken gedacht gewesen. Doppeltraktion erfordert aber 2 Loks pro Zug. Das kostet Geld. Und es handelt sich um eine Privatbahn. Da geht es darum, mit möglichst wenig Aufwand viel Geld zu machen. Oder hat schon mal jemand eine Privatbahn im Einzelwagenverkehr gesehen? Ich sehe immer nur Ganzzüge mit denen.

Jenina
Die von Euch genannten Baureihen sind auch oft doppeltraktionsfähig, also reicht meist ein Tf. Ich bin selbst genug solche Fuhren mit allen Spielarten der V100 Ost und West gefahren. Von daher geht das auch noch, ABER: das Problem sind die nun wieder angehobenen Trassengebühren für den Güterverkehr, ohne dass eben etwas verbessert wird.

Das macht den Güterverkehr wiederum unattraktiver ggü, der Straße die "sowieso" da ist... Die Güterwagen können mit einer niederen Streckenklasse dann nicht mehr voll beladen werden, weil ja logischerweise Achs- und Meterlast dadurch auch höher werden und was nützt Dir dann eine V100 mit 15-16 t Achslast??? Eben. Die Güterwagen werden vollgeknallt bis zur Ko...grenze um eben noch halbwegs im Kostenrahmen zu bleiben.

Dass Private nur Ganzzüge fahren, liegt daran, dass sie meist keine eigenen Rangierbahnhöfe haben um Einzelwagenverkehr durchzuführen. Sie mieten meist nur einzelne Gleise von DBInfraNOGO und diese sind teuer genug.

V.G. Marlene
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