Was lest Ihr so? - # 36
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Anne-Mette
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Re: Was lest Ihr so?
Nachdem ich "was Leichtes" gelesen habe (1969) und nebenbei ein Sachbuch über die
Geschichte der Prostitution in Dänemark,
halte ich nun dieses Buch in den Händen und lese:
"Fortællersken" von Vibeke Marx
"Die Erzählerin"
Sie erzählt einerseits ihre eigene Geschichte als ziemlich einsame und verlassene Frau und andererseits Begebenheiten aus dem zweiten Weltkrieg und danach.
Dabei spielt "eine Hand wäscht die andere" eine Rolle; denn es gab durchaus Dänen, die in der Zeit der deutschen Besetzung durch "geschicktes Verhalten" von den Verhältnissen profitiert haben.
Teilweise ist es ein düsteres Buch.
Geschichte der Prostitution in Dänemark,
halte ich nun dieses Buch in den Händen und lese:
"Fortællersken" von Vibeke Marx
"Die Erzählerin"
Sie erzählt einerseits ihre eigene Geschichte als ziemlich einsame und verlassene Frau und andererseits Begebenheiten aus dem zweiten Weltkrieg und danach.
Dabei spielt "eine Hand wäscht die andere" eine Rolle; denn es gab durchaus Dänen, die in der Zeit der deutschen Besetzung durch "geschicktes Verhalten" von den Verhältnissen profitiert haben.
Teilweise ist es ein düsteres Buch.
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Ulrike-Marisa
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Re: Was lest Ihr so?
Moin,
vor einiger Zeithatteich schon mal den ersten Band einer Krimireihe aus Kanada, genauer gesagt aus Québec, dem francophonen Teil des Landes. Es sind Kriminalfälle, die Inspecteur criminal Gamache lösen muss. Die Serie geschrieben hat die Autorin Louise Penny. Nun habe ich den zweiten Teil: tief ei geschneit. Das Dorf Three Pines steht wieder im Mittelpunkt eines rätselhaften Mordfalles...
Grüße, Ulrike-Marisa
vor einiger Zeithatteich schon mal den ersten Band einer Krimireihe aus Kanada, genauer gesagt aus Québec, dem francophonen Teil des Landes. Es sind Kriminalfälle, die Inspecteur criminal Gamache lösen muss. Die Serie geschrieben hat die Autorin Louise Penny. Nun habe ich den zweiten Teil: tief ei geschneit. Das Dorf Three Pines steht wieder im Mittelpunkt eines rätselhaften Mordfalles...
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Anne-Mette
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Re: Was lest Ihr so?
Ich lese mal wieder ein Buch in deutscher Sprache. Mein Sohn hatte mich schon gefragt, wie mir das Buch gefallen hat, das er mir vor langer Zeit überreichte.
Meine Kinder haben ein "gutes Händchen", wenn sie Literatur für mich aussuchen.
So konnte ich ihm sagen, dass mir "Eine Frage der Chemie" von Bonnie Garmus außerordentlich gut gefällt.
Ich schwanke noch; denn eigentlich will ich wissen, wie es zu Ende geht, aber andererseits ist jede einzelne Seite eine Freude, die ich mir recht lange erhalten will
Aber ich werde, so wie es aussieht, den Rest an diesem Wochenende schaffen.
Meine Kinder haben ein "gutes Händchen", wenn sie Literatur für mich aussuchen.
So konnte ich ihm sagen, dass mir "Eine Frage der Chemie" von Bonnie Garmus außerordentlich gut gefällt.
Ich schwanke noch; denn eigentlich will ich wissen, wie es zu Ende geht, aber andererseits ist jede einzelne Seite eine Freude, die ich mir recht lange erhalten will
Aber ich werde, so wie es aussieht, den Rest an diesem Wochenende schaffen.
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Claudi a
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Re: Was lest Ihr so?
Vor ein paar Tagen beendet:
"3 Minuten mit der Wirklichkeit" von Wolfram Fleischhauer.
Das packendste das ich seit langem gelesen habe.
Es geht um eine junge balletttänzerin, um Tango und um die argentinische Geschichte.
Großartig!!
"3 Minuten mit der Wirklichkeit" von Wolfram Fleischhauer.
Das packendste das ich seit langem gelesen habe.
Es geht um eine junge balletttänzerin, um Tango und um die argentinische Geschichte.
Großartig!!
"Ich könnte nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde" Nietzsche
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Anne-Mette
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Re: Was lest Ihr so?
Ich arbeite gerade meine Bestände in deutscher Sprache ab; ich muss erst wieder in die dänische Bücherei, um Bücher zu tauschen, für den Fall, dass mir nach dänischer Sprache ist.
"Zur See" gefällt mir nach einigen gelesenen Kapiteln recht gut. Das "Insel-Leben" wird sensibel und eindringlich beschrieben.
Vieles, was uns da erzählt wird, kenne ich aus eigener Erfahrung, die auch in das Schreiben einiger meiner Geschichten eingeflossen ist.
(Beispiel Ostwind)
"Zur See" gefällt mir nach einigen gelesenen Kapiteln recht gut. Das "Insel-Leben" wird sensibel und eindringlich beschrieben.
Vieles, was uns da erzählt wird, kenne ich aus eigener Erfahrung, die auch in das Schreiben einiger meiner Geschichten eingeflossen ist.
(Beispiel Ostwind)
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Marlene K.
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Re: Was lest Ihr so?
Ich hatte mir letztes mal einen ziemlich dicken Wälzer aus der Bibliothek mitgenommen. Es war "Homecoming" von Kate Morton https://de.wikipedia.org/wiki/Kate_Morton aus dem Jahr 2023, deutsch "Heimwärts" im selben Jahr erschienen. Es geht um den Tod einer gesamten Familie außer dem Vater, der im Ausland auf Geschäftsreise ist, bei einem Picknick am heiligen Abend im Jahr 1959 im australischen Sommer. Der fall schien ein erweiterter Selbstmord zu sein, bis eine australische Journalistin nach zwanzig Jahren in London zu ihrer sterbenden Großmutter reist und auf überraschende Art in diesen alten Fall hineingesogen wird. Meine Leseempfehlung.
Ebenfalls spannend waren zwei gezeichnete Geschichten,
Einmal "Die Bibliothekarin von Auschwitz" von Salva Rubio https://www.knesebeck-verlag.de/salva_rubio/p-1/790 und Loreto Aroca https://www.panmacmillan.com/authors/loreto-aroca/44658 nach der Lebensgeschichte von Dite Krausova, geborene Polachova https://www.ditakraus.com/ aus dem Jahr 2022. Ich finde es beschämend, dass es keinen deutschsprachigen Artikel über diese Zeitzeugin zu geben scheint. Das Buch sollte Pflichtlektüre an europäischen Schulen sein. Es basiert auf dem Roman von Antonio Irtube https://www.lovelybooks.de/autor/Antonio-Iturbe/ aus dem Jahr 2022.
Ein anderes Buch aber auch m it Bezug zu der Zeit der Nationalsozialisten in Deutschland ist "Kiesgrubennacht" von Volker Reiche https://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Reiche, dem ehemaligen Comiczeichner der FAZ, den ich schon an andereer Stelle vorgestellt habe. In dem 2013 erschienenen Buch setzt er sich mit seiner Kindheit direkt nach dem Krieg und der Geschichte seiner Eltern auseinander. Eine deutsche Geschichte.
Ebenfalls spannend waren zwei gezeichnete Geschichten,
Einmal "Die Bibliothekarin von Auschwitz" von Salva Rubio https://www.knesebeck-verlag.de/salva_rubio/p-1/790 und Loreto Aroca https://www.panmacmillan.com/authors/loreto-aroca/44658 nach der Lebensgeschichte von Dite Krausova, geborene Polachova https://www.ditakraus.com/ aus dem Jahr 2022. Ich finde es beschämend, dass es keinen deutschsprachigen Artikel über diese Zeitzeugin zu geben scheint. Das Buch sollte Pflichtlektüre an europäischen Schulen sein. Es basiert auf dem Roman von Antonio Irtube https://www.lovelybooks.de/autor/Antonio-Iturbe/ aus dem Jahr 2022.
Ein anderes Buch aber auch m it Bezug zu der Zeit der Nationalsozialisten in Deutschland ist "Kiesgrubennacht" von Volker Reiche https://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Reiche, dem ehemaligen Comiczeichner der FAZ, den ich schon an andereer Stelle vorgestellt habe. In dem 2013 erschienenen Buch setzt er sich mit seiner Kindheit direkt nach dem Krieg und der Geschichte seiner Eltern auseinander. Eine deutsche Geschichte.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Anne-Mette
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Re: Was lest Ihr so?
Ich lese noch ein Buch von meinem "Stapel in deutscher Sprache":
Die Postkarte von Anne Berest
Schwerer Stoff (wieder einmal): Judenverfolgung während des zweiten Weltkrieges in Frankreich und die damit verbundenen sehr traurigen und entsetzlichen Familiengeschichten.
Ich bin noch nicht ganz durch damit, aber es erzeugt in mir ein Gefühl von Betroffenheit und Entsetzen, aber es ist auch spannend; denn ich will nun gerne wissen, was es mit der Postkarte letztendlich auf sich hat.
Nein, ich werde nicht auf den letzten Seiten nachschauen, sondern weiter lesen - auch wenn es schwer ist.
Ein Satz hat mich besonders getroffen neben vielen anderen in den bisher gelesenen Kapiteln: "wir haben es kommen sehen!"
Ich sehe auch einiges kommen und hoffe, dass wir aus der Gescchichte und den Geschichten gelernt haben und unsere Schlüsse daraus ziehen.
Die Postkarte von Anne Berest
Schwerer Stoff (wieder einmal): Judenverfolgung während des zweiten Weltkrieges in Frankreich und die damit verbundenen sehr traurigen und entsetzlichen Familiengeschichten.
Ich bin noch nicht ganz durch damit, aber es erzeugt in mir ein Gefühl von Betroffenheit und Entsetzen, aber es ist auch spannend; denn ich will nun gerne wissen, was es mit der Postkarte letztendlich auf sich hat.
Nein, ich werde nicht auf den letzten Seiten nachschauen, sondern weiter lesen - auch wenn es schwer ist.
Ein Satz hat mich besonders getroffen neben vielen anderen in den bisher gelesenen Kapiteln: "wir haben es kommen sehen!"
Ich sehe auch einiges kommen und hoffe, dass wir aus der Gescchichte und den Geschichten gelernt haben und unsere Schlüsse daraus ziehen.
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Marlene K.
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Re: Was lest Ihr so?
Das von Dir, liebe Anne-Mette, vorgestellte Buch erinnert mich daran, dass ich Euch von einem Buch erzählen wollte, das ich auf der Straße gefunden habe.
Schon 2005 ist das Buch "So sind wir" der Autorin Gila Lustiger https://de.wikipedia.org/wiki/Gila_Lustiger erschienen. Nicht zu unrecht wurde auch dieser Preis für die Shortlist des deutschen Buchpreises nominiert. Frau Lustiger erzählt humorvoll und treffend von jüdischen Leben in Deutschland und Palästina, vom transgenerationellem Verarbeiten oder auch Abwehren von Traumauta und sich daraus ergebenden Erwartungen. Sie macht deutlich, wie Menschen als deutsche und/ oder jüdische Menschen der Geschichte nicht entrinnen können, sich damit auseinandersetzen müssen.
Einen ganz anderen Konflikt beleuchtet Marjane Satrapi https://de.wikipedia.org/wiki/Marjane_Satrapi im zweiten Band ihres graphischen Romans Persepolis, in dem sie die Jugendjahre zwischen Österreich als Punk und dem Leben im Iran darstellt. Unbedingt lesenswert. Es lässt die Menschen im Iran sichtbar werden hinter den Opfern und Tätern, die wir täglich in den Nachrichten sehen.
Ebenfalls bei der Edition Moderne veröffentlicht Jeremy Perrodeau https://www.editionmoderne.ch/autorin/jeremy-perrodeau/, von dem ich den 2024 auf deutsch veröffentlichten gezeichneten Roman "Ruinen" in der Bibliothek gefunden habe. Sie erzählt eine Geschichte über einen Wissenschaftler, der in den Geist von Komapatienten eindringt, die sich aufgrund von psychischen Traumas in sich selbst verkapselt haben. Ein verwirrendes und lesenswertes Buch, über dessen Aussagen ich immer noch nachdenke.
Schon 2005 ist das Buch "So sind wir" der Autorin Gila Lustiger https://de.wikipedia.org/wiki/Gila_Lustiger erschienen. Nicht zu unrecht wurde auch dieser Preis für die Shortlist des deutschen Buchpreises nominiert. Frau Lustiger erzählt humorvoll und treffend von jüdischen Leben in Deutschland und Palästina, vom transgenerationellem Verarbeiten oder auch Abwehren von Traumauta und sich daraus ergebenden Erwartungen. Sie macht deutlich, wie Menschen als deutsche und/ oder jüdische Menschen der Geschichte nicht entrinnen können, sich damit auseinandersetzen müssen.
Einen ganz anderen Konflikt beleuchtet Marjane Satrapi https://de.wikipedia.org/wiki/Marjane_Satrapi im zweiten Band ihres graphischen Romans Persepolis, in dem sie die Jugendjahre zwischen Österreich als Punk und dem Leben im Iran darstellt. Unbedingt lesenswert. Es lässt die Menschen im Iran sichtbar werden hinter den Opfern und Tätern, die wir täglich in den Nachrichten sehen.
Ebenfalls bei der Edition Moderne veröffentlicht Jeremy Perrodeau https://www.editionmoderne.ch/autorin/jeremy-perrodeau/, von dem ich den 2024 auf deutsch veröffentlichten gezeichneten Roman "Ruinen" in der Bibliothek gefunden habe. Sie erzählt eine Geschichte über einen Wissenschaftler, der in den Geist von Komapatienten eindringt, die sich aufgrund von psychischen Traumas in sich selbst verkapselt haben. Ein verwirrendes und lesenswertes Buch, über dessen Aussagen ich immer noch nachdenke.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Ulrike-Marisa
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Re: Was lest Ihr so?
Moin,
...nun lese ich den dritten Band der Krimireihe von Louise Penny, das verlassene Haus. Wieder ermittelt Inspecteur Armand Gamache von der sûreté du québec in einem mysteriösen Mordfall im Zusammenhang mit einer spiritistischen Sitzung in einem alten verlassenen Haus in der Gemeinde Three Pines. Ich bin gespannt auf die Lösung des Falles...
Grüße, Ulrike-Marisa
...nun lese ich den dritten Band der Krimireihe von Louise Penny, das verlassene Haus. Wieder ermittelt Inspecteur Armand Gamache von der sûreté du québec in einem mysteriösen Mordfall im Zusammenhang mit einer spiritistischen Sitzung in einem alten verlassenen Haus in der Gemeinde Three Pines. Ich bin gespannt auf die Lösung des Falles...
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Re: Was lest Ihr so?
Oft meine Umwelt vergessen und zum Beispiel meinen Bahnhof verpasst habe ich beim lesen von "Sparrow" von James Hynes https://en.wikipedia.org/wiki/James_Hynes aus dem jahr 2023, auf deutsch "Ich, Sperling". Der Roman erzählt die Geschichte eines Sklaven in einem Bordell der Spätantike in Cartagena oder damals Carthagho Nova. Als Baby als Mädchen verkauft erkennt der Bordellbesitzer das er ein Junge ist. Sein Schicksal ist zunächst das eines Küchenjungen, dann Wasserträger und Mädchen für alles, bis er nach dem Verlust einer Sklavin deren Zelle beziehen muss. Der Autor beleuchtet den antiken und unseren Blick auf Freiheit und dem Wert des Individuums. Ein spannendes und lohnenswertes Buch und mit einem recht stimmigen Plot.
Morgen muss ich neues Lesefutter besorgen.
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Marlene
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Claudi a
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Re: Was lest Ihr so?
ich lese kaum noch wegen der Belastung für die Augen.....das Alter nimmt zu und auch die Behinderungen.
Glücklicherweise bin ich Mitglied in der deutschen Blindenbibliothek, die eine großartige Auswahl an Hörbüchern anbietet.
So bin ich trotzdem gut mit Literatur versorgt.
Mein größtes Steckenpferd ist SF und gute Fantasy-Literatur, wobei ich es sehr schwer finde unter dem Haufen von Schrott die wenigen guten Bücher zu finden.
Gerade ist es mir anscheinend geglückt:
"Die Ameisen" von Bernard Werber. Er beschreibt spannend und unterhaltsam eine Ameisen-Zivilastion, die neben der der Menschen existiert. Ein Kontakt der beiden
scheint schon stattgefunden zu haben, wird aber nur in allerkleinsten Häppchen serviert. Dieser Teil könnte gruselig werden. Ich bin gespannt.
Glücklicherweise bin ich Mitglied in der deutschen Blindenbibliothek, die eine großartige Auswahl an Hörbüchern anbietet.
So bin ich trotzdem gut mit Literatur versorgt.
Mein größtes Steckenpferd ist SF und gute Fantasy-Literatur, wobei ich es sehr schwer finde unter dem Haufen von Schrott die wenigen guten Bücher zu finden.
Gerade ist es mir anscheinend geglückt:
"Die Ameisen" von Bernard Werber. Er beschreibt spannend und unterhaltsam eine Ameisen-Zivilastion, die neben der der Menschen existiert. Ein Kontakt der beiden
scheint schon stattgefunden zu haben, wird aber nur in allerkleinsten Häppchen serviert. Dieser Teil könnte gruselig werden. Ich bin gespannt.
"Ich könnte nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde" Nietzsche
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Re: Was lest Ihr so?
Und noch eine Empfehlung aus einer ganz anderen Ecke:
"Bin ich traumatisiert?" von Verena König.
Das Thema "psychisches Leid" begleitet mich ein Leben lang, die Suche nach Linderung ebenfalls.
Verena König ist selbst Traumatherapeutin. sie beschreibt das Thema einfach und gut verständlich ohne allzu große vereinfachungen.
Sie spricht sehr angenehm, machmal fast schon zu freundlich-therapeutisch. Eine kleine Versöhnung mit den eigenen Dämonen.
Auf Spotify zu hören.
Liebe Grüße
Claudia
"Bin ich traumatisiert?" von Verena König.
Das Thema "psychisches Leid" begleitet mich ein Leben lang, die Suche nach Linderung ebenfalls.
Verena König ist selbst Traumatherapeutin. sie beschreibt das Thema einfach und gut verständlich ohne allzu große vereinfachungen.
Sie spricht sehr angenehm, machmal fast schon zu freundlich-therapeutisch. Eine kleine Versöhnung mit den eigenen Dämonen.
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Liebe Grüße
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"Ich könnte nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde" Nietzsche
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Re: Was lest Ihr so?
Einem beständig aktuellen aber für ihn atypischen Thema wendet sich David Baldacci https://de.wikipedia.org/wiki/David_Baldacci in seinem aktuellen Buch "The Calamity of Souls", das noch nicht auf deutsch erschienen ist, zu.
Der aus dem Südstaat Virginia stammende Autor entführt uns in diesen Staat ins Jahr 1968. Es ist ziemlich bereichernd zu lesen was der historische Hintergrund zu den auch heute noch geführten Debatten über Rassismus, Identitäten, kulturelle Aneignung ist. Präsident Kennedy und Martin Luther King sind gerade ermordet worden, der Vietnamkrieg zerreißt die amerikanische Gesellschaft, die Segregation mit ihrem "Jim Crow Law" https://de.wikipedia.org/wiki/Jim_Crow von einer behaupteten Gleichheit vor dem Gesetz bei Unterschiedlichkeiten, die angeblich Afroamerikanern genau so diente wie Angloamerikanern oder Lateinamerikanern ist noch voll wirksam.
Es ist erschreckend zu sehen, dass dieses Denken nicht nur die amerikanische Gesellschaft immer noch beeinflusst auch wenn wir heute nach Rassen getrennte Toiletten und andere ähnliche Ideen nur noch skuril finden.
Absolut lesenswert als Innensicht des weißen Südstattendenkens und zum Hinterfragen eigener Urteile über Menschengruppen. Ich sage nur "Nordafrikane, Sinti, Juden, Türken mit und ohne deutschem Pass..."
Der aus dem Südstaat Virginia stammende Autor entführt uns in diesen Staat ins Jahr 1968. Es ist ziemlich bereichernd zu lesen was der historische Hintergrund zu den auch heute noch geführten Debatten über Rassismus, Identitäten, kulturelle Aneignung ist. Präsident Kennedy und Martin Luther King sind gerade ermordet worden, der Vietnamkrieg zerreißt die amerikanische Gesellschaft, die Segregation mit ihrem "Jim Crow Law" https://de.wikipedia.org/wiki/Jim_Crow von einer behaupteten Gleichheit vor dem Gesetz bei Unterschiedlichkeiten, die angeblich Afroamerikanern genau so diente wie Angloamerikanern oder Lateinamerikanern ist noch voll wirksam.
Es ist erschreckend zu sehen, dass dieses Denken nicht nur die amerikanische Gesellschaft immer noch beeinflusst auch wenn wir heute nach Rassen getrennte Toiletten und andere ähnliche Ideen nur noch skuril finden.
Absolut lesenswert als Innensicht des weißen Südstattendenkens und zum Hinterfragen eigener Urteile über Menschengruppen. Ich sage nur "Nordafrikane, Sinti, Juden, Türken mit und ohne deutschem Pass..."
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Marlene K.
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Re: Was lest Ihr so?
Heute geht es wieder zur Bibliothek, wo ich das lesenswerte Buch "Go As A River" von Shelley Read https://www.lovelybooks.de/autor/Shelley-Read/ aus dem letzten Jahr, auf deutsch unter dem Namen "So weit der Fluss uns trägt" erschienen. Der deutsche Titel ist wie so oft nicht wirklich treffend.
Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise in den mittlkeren Westen der USA in die Nachkriegszeit. Hier sind die Themen Rassismus gegen die Ureinwohner des Landes, erzählt anhand einer erwachenden Liebe und einem brutalen Mord. Die Ich Erzählerin trifft mit siebzehn 1949 einen Fremden und nähert sich dem Jungen an. Sie wird schwanger und flieht als der Geliebte errmordet wird.
Einfühlsam erzählt Frau Read von eigenen Vorurteilen und deren Veränderung, aber auch den Veränderungen der Gesellschaft.
Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise in den mittlkeren Westen der USA in die Nachkriegszeit. Hier sind die Themen Rassismus gegen die Ureinwohner des Landes, erzählt anhand einer erwachenden Liebe und einem brutalen Mord. Die Ich Erzählerin trifft mit siebzehn 1949 einen Fremden und nähert sich dem Jungen an. Sie wird schwanger und flieht als der Geliebte errmordet wird.
Einfühlsam erzählt Frau Read von eigenen Vorurteilen und deren Veränderung, aber auch den Veränderungen der Gesellschaft.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Ulrike-Marisa
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Re: Was lest Ihr so?
Moin,
mittlerweile habe ich gerade den 5. Band der Krimireihe um Inspector Armand Gamache in Quebec fertig gelesen. Wieder stand ein mysteriöser Mord im kleinen Dorf Three Pines im Fokus. Ein Einsiedler im Wald mit Antiquitäten in seiner Hütte wird von Einem Einwohner aus dem Dorf ermordet. Eine spannende Geschichte auch um Tschechische Einwanderer nach dem Ende des Ostblock... mit einem Teil des Bernsteinzimmers...
Nun habe ich den vierten Fall, Länge Schatten, der nicht in dem Dorf sich ereignet hat...
Grüße, Ulrike-Marisa
mittlerweile habe ich gerade den 5. Band der Krimireihe um Inspector Armand Gamache in Quebec fertig gelesen. Wieder stand ein mysteriöser Mord im kleinen Dorf Three Pines im Fokus. Ein Einsiedler im Wald mit Antiquitäten in seiner Hütte wird von Einem Einwohner aus dem Dorf ermordet. Eine spannende Geschichte auch um Tschechische Einwanderer nach dem Ende des Ostblock... mit einem Teil des Bernsteinzimmers...
Nun habe ich den vierten Fall, Länge Schatten, der nicht in dem Dorf sich ereignet hat...
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