Das Buch "Onkel Toms Hütte" handelt von Frauenmorden in Berlin, die in der Nachkriegszeit verübt worden sind.
Ich fand es aus mehreren Gründen ziemlich verstörend.Onkel Toms Hütte ist eine U-Bahn-Station, die auch ich gerne genutzt habe;
denn ich habe "umme Ecke" gewohnt. So sagten mir auch die genannten Straßennamen etwas - und an vielen Stellen bin ich selbst gewesen.
Schlimm genug sind die Mord-Handlungen, aber nachdem Lesende nun wissen, dass die Frau getötet wurde, wird in einem Kapitel ihr Weg "bist dorthin" geschildert.
Das waren in der Regel schreckliche Erlebnisse im Krieg: Vertreibung, Vergewaltigung, Kriegshandlungen, Flucht, Arbeit unter schrecklichen Bedingungen (z.B. in einem Krankenhaus/Heim für Kinder mit Behinderungen, die auch auf schreckliche Weise getötet wurden).
Die Frauen, um die es ging hatten den Krieg überstanden und befanden sich in einer Lage, die ihnen vorsichtige Perspektiven für das weitere Leben zeigte, nachdem sie die schrecklichen Erlebnisse überstanden hatten - bis sie ihrem Mörder über den Weg liefen.
Düster
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