Wie verändern sich Eure Gefühle beim "Rausgehen" - # 4
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Theresa
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Re: Wie verändern sich Eure Gefühle beim "Rausgehen"
@ Vicky_Rose:
Das stimmt schon... Als damals Mut Optimismus und Zuversicht verteilt wurde war ich gerade aufm Klo.
Aber ich will den das Thema nicht umlenken...
Das stimmt schon... Als damals Mut Optimismus und Zuversicht verteilt wurde war ich gerade aufm Klo.
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-Hä?-
Vielen dank für ihre Aufmerksamkeit
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Wie verändern sich Eure Gefühle beim "Rausgehen"
Du musst ja nicht dort bleiben ... 
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Joe95
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Re: Wie verändern sich Eure Gefühle beim "Rausgehen"
Ich glaub das mit der Türklingel ist ein gutes Beispiel um zu erläutern was ich meine.
ich muss nicht "entweder oder". Es gibt keinen "Männer Modus" mehr.
Ich kann mich als Mann verkleiden weil ich im Beruf ärger vermeiden will oder weil ich auf ne Beerdigung gehe, wo mich kaum einer kennt (Gerade vor ein paar Tagen) und ich gerne unauffällig sein möchte, aber in beiden Fällen bleibe ich Frau.
Wenn man genau hinschaut sieht man es an den Wölbungen unterm T-Shirt, denn auch als Mann verkleidet werde ich nie mehr so weit gehen und mich ohne Brüste zeigen.
Genau da muss ich nicht aufpassen.Ronda_PTL hat geschrieben: Mi 25. Apr 2018, 13:54...ist inzwischen die "Selbstverständlichkeit", die "Normalität im "erweiterten Sein" sich zu bewegen so groß geworden, dass ich manches Mal echt aufpassen muss, dass ich nicht en femme gekleidet, unfrisiert und ungeschminkt, ganz ähnlich wie es jeder BioFrau auch geht, an die Türe renne, wenn es klingelt....
ich muss nicht "entweder oder". Es gibt keinen "Männer Modus" mehr.
Ich kann mich als Mann verkleiden weil ich im Beruf ärger vermeiden will oder weil ich auf ne Beerdigung gehe, wo mich kaum einer kennt (Gerade vor ein paar Tagen) und ich gerne unauffällig sein möchte, aber in beiden Fällen bleibe ich Frau.
Wenn man genau hinschaut sieht man es an den Wölbungen unterm T-Shirt, denn auch als Mann verkleidet werde ich nie mehr so weit gehen und mich ohne Brüste zeigen.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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sbsr
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Re: Wie verändern sich Eure Gefühle beim "Rausgehen"
Wo Ihr gerade über Normalität und Gewöhnungseffekte sprecht, da ist mir gestern erst etwas bewusst geworden.
Es betrifft nicht den Bereich Teilzeitfrau, sondern das wie ich es nenne Alltags CD, naja Dressing im weitesten Sinne zumindest. Konkret ging es gestern um den Nagellack, den ich seit Anfang der Woche mal wieder auflackiert habe. Ist so ein bräunlicher Sand / Nude Ton, also nicht auffällig, aber wenn man hin sieht schon deutlich zu erkennen. Als ich den die ersten Male in der Arbeit drauf hatte, habe ich die ganze Zeit meine Hände versteckt. Eigentlich echt lustig, ich wollte ihn für mich unbedingt drauf lassen, aber nicht dass es jemand sieht.
Gestern war ich in der Fabrik unterwegs, was nicht allzu oft vor kommt, da hat mich ein anderer Abteilungsleiter angesprochen ob ich kurz Zeit hätte etwas zu besprechen. Das führte letztlich zu einem Spontan Meeting mit 5 Leuten, in einem Büro wo noch 4 andere am Arbeiten waren. Meine Hände hatte ich total vergessen, was mir aber erst auffiel, als ich wieder in meinem Büro war. Da dachte ich dann, ah ja richtig, ich habe ja Nagellack drauf, und vorher schön damit rum gestikuliert.
Das gleiche passiert mir mittlerweile regelmäßig mit den "Frauensachen", die ich so im Alltag verwende. Ich hätte schon einmal fast den Pullover im Büro ausgezogen, weil es mir zu warm war, als mir einfiel ich habe einen Body mit Spitzensaum drunter.
In dieser Hinsicht muss ich ganz klar sagen, ich gewöhne mich tatsächlich zunehmend an diese Dinge. Wobei ich auch dazu sagen muss, diese Sachen hatten für mich auch noch nie den Kick, sondern ich mag sie einfach. Es wird mir auch immer mehr egal, ob man meine Absätze sieht, oder ob mal ein bisschen Spitze unter dem Pulli Kragen raus blitzt. Vor dem ersten Mal Rausgehen komplett als Frau hatte ich penibel darauf geachtet, dass man auf keine Fall etwas davon sieht. Seit den regelmäßigen Stammtischbesuchen gehe ich weit selbstbewusster mit diesen Alltagskleidungsstücken um.
Es betrifft nicht den Bereich Teilzeitfrau, sondern das wie ich es nenne Alltags CD, naja Dressing im weitesten Sinne zumindest. Konkret ging es gestern um den Nagellack, den ich seit Anfang der Woche mal wieder auflackiert habe. Ist so ein bräunlicher Sand / Nude Ton, also nicht auffällig, aber wenn man hin sieht schon deutlich zu erkennen. Als ich den die ersten Male in der Arbeit drauf hatte, habe ich die ganze Zeit meine Hände versteckt. Eigentlich echt lustig, ich wollte ihn für mich unbedingt drauf lassen, aber nicht dass es jemand sieht.
Gestern war ich in der Fabrik unterwegs, was nicht allzu oft vor kommt, da hat mich ein anderer Abteilungsleiter angesprochen ob ich kurz Zeit hätte etwas zu besprechen. Das führte letztlich zu einem Spontan Meeting mit 5 Leuten, in einem Büro wo noch 4 andere am Arbeiten waren. Meine Hände hatte ich total vergessen, was mir aber erst auffiel, als ich wieder in meinem Büro war. Da dachte ich dann, ah ja richtig, ich habe ja Nagellack drauf, und vorher schön damit rum gestikuliert.
Das gleiche passiert mir mittlerweile regelmäßig mit den "Frauensachen", die ich so im Alltag verwende. Ich hätte schon einmal fast den Pullover im Büro ausgezogen, weil es mir zu warm war, als mir einfiel ich habe einen Body mit Spitzensaum drunter.
In dieser Hinsicht muss ich ganz klar sagen, ich gewöhne mich tatsächlich zunehmend an diese Dinge. Wobei ich auch dazu sagen muss, diese Sachen hatten für mich auch noch nie den Kick, sondern ich mag sie einfach. Es wird mir auch immer mehr egal, ob man meine Absätze sieht, oder ob mal ein bisschen Spitze unter dem Pulli Kragen raus blitzt. Vor dem ersten Mal Rausgehen komplett als Frau hatte ich penibel darauf geachtet, dass man auf keine Fall etwas davon sieht. Seit den regelmäßigen Stammtischbesuchen gehe ich weit selbstbewusster mit diesen Alltagskleidungsstücken um.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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ExuserIn-2021-01-08
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Re: Wie verändern sich Eure Gefühle beim "Rausgehen"
Das ist eine Beobachtung die ich ähnlich bei mir mache.Es gibt zwei Möglichkeiten mit der Gesellschaft in Kontakt zu treten:
1. M-Form - wo die Gesellschaft dich toll findet und dich mir Bestätigungen überwirft aber du selbst dir als "fake" vorkommst und
2. F-Form - wo die Gesellschaft dich höchstens toleriert aber meistens "Buuu" schreit aber du dich "richtig" fühlst.
Ich möchte das etwas ergänzen:
In der M-Form habe ich mich durch meine F-Form stark verändert.
Ich hätte mich vor 10-15 Jahren nie getraut bunte Klamotten, Damenbekleidung ... zu tragen
Für mich war ganz klar, KEINER DARF VOM MEINEM GEHEIMNIS WISSEN! Jeder Anhaltspunt muss vermieden werden.
Dazu habe ich mich so männlich wie eben möglich gegeben. Kurz Haare, Graue Männerklamotten, nur bestimmte Gesprächsthemen.
Durch meine F-Form habe ich gelernt wie schön es ist sich durch Farben auszudrücken, auch über Frauendinge offen zu reden ... leichte Gespräche und Stoffe sowie lange Haare habe ich in meine M-Form übernommen.
Ich würde mich heute als androgyn bzw. weiblichen Mann bezeichnen, und fühle mich frei!
Das wichtigste ist aber das meine Umwelt mich viel besser annimmt als vorher!
Ich bekomme von beiden Geschlechtern Komplimente, und bin so sehr bei mir selbst.
In der F-Form fühle ich mich innerlich sehr sehr wohl, bewege mich aber nicht so leicht und offen wie in der M-Form.
Das liegt sicher an der "Unsicherheit" entdeckt zu werden, oder meine Weiblichkeit nicht mit der Muttermich aufgesogen zu haben.
Kritisch begutachte ich mich immer wieder im Spiegel, der Raster ist immer "Gehe ich als Frau durch", nicht "Du bist eine schöne Frau"
2 mal rasiern ist besser als den letzten Bartstoppel zu übersehen, lieber Foundation vor dem Make-Up ...
Lange Zeit war es für mich wichtig eindeutig als Frau gelesen zu werden, um mir vermeindlich näher zu kommen.
Das wird mir aber nie zu 200% gelingen, mein eigener Zweifel und kritische Blicke können mich immer entlarven.
So erlebte ich das "Frau-Sein" vielfach mit angezogener Handbremse.
Klar wird es mit jedem mal rausgehen besser, leichter, natürlicher, die Leute bedienen dich ... und ja das Gefühl sich als Frau zu erleben tut unbeschreiblich gut!
Ich lache und spreche nicht ganz so laut ... reflektiere und kontrolliere mich weit mehr (Sitzt der Rock; haben ich eine Laufmasche, sitzen die Brüste ... wie soll ich mich jetzt hinsetzen ...), Das wiederum stört mich.
Die anfänglichen Erkenntniss NUR als Frau frei zu sein, weicht Schritt für Schritt der Erfahrung als "Bunter Mensch" so wie ich bin mit beiden Seiten gut bei mir anzukommen.
Ohne Regen keinen Regenbogen