Wer begnügt sich mit der „kleinen Lösung"?
Wer begnügt sich mit der „kleinen Lösung"? - # 4

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Tatjana_59
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 46 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Theresa hat geschrieben: Do 15. Sep 2022, 12:09 Guten Tag zusammen,

ich hohle dieses alte Thema noch einmal bewusst nach oben, weil es mich gerade bewegt. Außerdem fand ich die Qualität der Beiträge so, dass ich es wert fand, dass das Thema nicht in den Tiefen des Forums untergeht.
Ich bin ebenfalls 61 und habe gerade offiziell mit der HET begonnen. Es ist sehr interessant, zu lesen, welche Sichtweisen es zu dem Thema gibt und bestärkt einen in der Argumentation jenseits von Alles oder Gar nichts. Danke euch für die Beiträge.
Mir ist klar, dass sich die Einstellungen und die Gewichtung der Argumente ändern können. So habe ich bisher nur die große und "komplette" Lösung aus gesundheitlichen und Altersgründen für mich ausgeschlossen.
Mal schauen, wie es sich entwickelt.
2016 hatte ich meine Vä/Pä.
Zu diesem Zeitpunkt war es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich die Gaop machen zu lassen.
Ende 2017 bekam ich grünes Licht von den Ärzten.
Es stand für mich die Frage kleine oder große OP im Raum.
Beide Op's bergen Gefahren.
Nach vielen Nachdenken, entschied ich mich für die große OP, auch weil ich mich kenne, die kleine Variante hätte vermutlich die große OP nur verschoben.
Ich wäre nicht komplett gewesen, und somit nicht zufrieden.
Nach Rücksprache mit Operateur war es klar für mich, ohne dass mich Dr. Liedl auch nur ansatzweise überreden wollte.
Januar 2018 wurde ich operiert.
Es war die beste Entscheidung meines Lebens.

LG Tatjana
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 47 im Thema

Beitrag von Susi T »

Danke Theresa, das du das Thema wiederbelebst. Ich finde es sehr interessant das die kleine Lösung wohl auch in Verschiedenen Varianten gemacht werden. Die reichen wohl von einer minimalen Andeutung(1-2cm Tiefe) bis zu 8-10 cm, also gute Fingertiefe. Natürlich ist die Variante "Wenn schon, dann richtig" immer gut, aber ich zähle auch zu denen, die Aufgrund von Infekten und schlechten Heilgewebe und weiteren schlechten Vorraussetzungen froh sein kann, wenn überhaupt eine Klinik mich operieren würde und lebenslang Krank, mag ich dann auch nicht sein. Leider hab ich aber noch keinen Plan, wo welche Form der kleinen Lösungen angeboten werden. Teilweise verweigern wohl manche Kliniken die kleine Lösung, weil wohl in der Vergangenheit so manche Patientinen ihre Meinung geändert hatten und nachträglich eine volle penetrierbarkeit haben wollten, was dann halt mit erheblichen Mehraufwand verbunden ist.
Liebe Grüße Tira (flo)
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 48 im Thema

Beitrag von Aria »

Hmm...eigentlich ging es in diesem Thread ja um eine andere "kleine Lösung" als die Frage nach welcher OP.

Ist aber auch egal.....
Tira hat geschrieben: Do 15. Sep 2022, 16:14 Ich finde es sehr interessant das die kleine Lösung wohl auch in Verschiedenen Varianten gemacht werden. Die reichen wohl von einer minimalen Andeutung(1-2cm Tiefe) bis zu 8-10 cm, also gute Fingertiefe.
Ehm nein. Es gibt nur eine kleine Lösung (Vagenoid) und das ist die mit einer Tiefe von 1-2 cm. Bei 8-10 cm Tiefe kann es sich nur um die grosse Lösung handeln, bei der aber nicht wirklich Tiefe erreicht wurde, sich bei der Nachsorge nicht ausreichend gekümmert wurde oder es Komplikationen im Heilungsprozess gegeben hat. Wenn alles gut läuft, kann man nämlich mit 15-17 cm in seltenen Fällen auch mit 20 cm rechnen. Dabei kommt es aber auch immer auf das Ausgangsmaterial an.
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 49 im Thema

Beitrag von Susi T »

OK, wie gesagt, kenn mich nicht aus, aber solche Aussagen wie hier viewtopic.php?p=213505#p213505 auf Seite 2 finden sich ab und an. Kleine Lösung mit einem gewissen extra, würd ich sagen und gut 6cm ist halt was anderes als 2.

Aber hast natürlich Recht mit dem Hinweis auf das Ursprüngliche Thema. Denke das es gut ist, alles zusammen abzuwägen und fertig bin ich mit diesen Abwägungen nicht, noch zuviel Unbekannte.^^
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 50 im Thema

Beitrag von Aria »

Tira hat geschrieben: Do 15. Sep 2022, 21:02 Kleine Lösung mit einem gewissen extra, würd ich sagen und gut 6cm ist halt was anderes als 2.
Diese "Tiefe" kommt von der Anlegung der äusseren Schamlippen und dem angedeuteten Scheideneingang. Wenn du ein Loch gräbst, dann misst du die Tiefe ja auch von der OK Erdreich und nicht von OK Aushub, oder? :D

Wenn wirkliche Tiefe (in den Körper) gelegt wird, dann muss die auf irgendeine Art und Weise erhalten werden, da der Körper alles versuchen wird diese "Wunde" zu schliessen.
Und gerade das möchte man ja mit einem Vagenoid umgehen. ;)

Was man bei der Entscheidung klein/gross mMn in jedem Fall bedenken sollte, ist die Tatsache, dass man sich absolut im klaren darüber sein muss, dass es u.U. bei eingeschränkten sexuellen Kontakt bleibt. Denn für die allermeisten Männer ist es wichtig (tief) eindringen zu können. Darüber hinaus ist ein (sexuelles) Leben "stealth" mit der kleinen Lösung eigentlich unmöglich.
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 51 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Fantastisch, mal wieder in einem 6 Jahre alten Thread zu stöbern! Was mir dabei besonders aufgefallen ist:
Einige hier aus dem Forum hatten damals für sich eine GaOP mehr oder weniger deutlich ausgeschlossen. Als Argumente dagegen wurden meist ihr fortgeschrittenes Alter, ihr soziales Umfeld und nicht zu unterschätzende Risiken genannt. Einige dieser User(innen) sind dagegen heute mit den Vorbereitung für die große OP beschäftigt bzw. haben diese längst hinter sich. Ich gehöre bekanntlich ebenfalls dazu, indem ich derzeit versuche, alles für die große OP in die Wege zu leiten.
Den größten Anteil an diesem Sinneswandel hatte für mich wohl die Änderung meiner sexuellen Orientierung. Zu Beginn meiner Transition, als ich diesen Thread startete, war eine (sexuelle) Beziehung zu einem Mann für mich undenkbar. Ich war doch nicht schwul. Heute dagegen kann ich mir eine solche Beziehung nicht nur vorstellen, nein, ich wünsche es mir sogar.
Umgeachtet dessen erleichtert eine GaOP natürlich auch den Besuch in Frauenumkleiden und —duschen. All diese Vorteile bereiten mir allerdings auch Bauchschmerzen. Schließlich ist die OP-Nachsorge (Bourgieren) nicht ganz ohne.
Nichtsdestotrotz hatte ich bereits ein Vorgespräch zu dieser OP. Wenn jetzt noch die Krankenkasse "grünes Licht" bezüglich der Kostenübernahme geben sollte, käme der entscheidende Moment: Schaffe ich es jetzt, das Ganze durchzuziehen oder mache ich (wieder) einen Rückzieher. Im letzten Fall bliebe es bei der "kleinen Lösung".
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Susi T
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 52 im Thema

Beitrag von Susi T »

Aria du hast die Zugangsberechtigung um es selbst nachzulesen. Zitat:
"Meine kleine Lösung hat eine Tiefe (vom Frauenarzt gemessen) von 6,5 bis 7 cm. Das ist eine gute, auch durchaus befriedigende Zeigefingertiefe."

Das das nicht reicht, um normal penetriert werden zu können, ist vollkommen klar. Trotzdem kann es durchaus einen entscheidenden Unterschied machen. Nicht jede von uns sucht einen Mann, auch wenn sich bei vielen etliche Dinge im Laufe der Zeit ändern, auch der Wunsch nach Penetration. Selbst nach großer OP können manche von uns nicht mit einem Mann so Sex haben(wie manche Cis auch). Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, es freut mich für dich, das bei dir alles so toll geklappt hat, das ist ja auch häufig so, aber 90% sind nicht 100% und für manche mit Vorerkrankungen ist die Wahrscheinlichkeit bei diesen 10% dabei zu sein, deutlich erhöht. Letztendlich ging es in diesem Tread genau darum, was brauchen wir um Glücklich zu werden, den Traum von einer großen Lösungen teilen viele von uns, aber vielleicht reicht auch weniger, das muss jede selber entscheiden. Es sind nicht wenige die sich mit dem Gedanken beschäftigen, ohne OP durchs Leben zu gehen, manche aus Angst, manche weil sie auch so Glücklich sind.
Eine OP alleine macht selten Glücklich, auch wenn ich mir sicher bin, das es ein nicht unwichtiger Baustein zu meinem Glück sein könnte.
Liebe Grüße Tira (flo)
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 53 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Tira hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 13:16 ohne OP durchs Leben zu gehen, manche aus Angst, manche weil sie auch so Glücklich sind.
Manche auch, weil sie Respekt vor ihrem Körper und seiner Leistung haben, wie er ist. Irgendwo kneift es immer. Auch mit einer OP und Hormonen wird man keine Cis-Frau. man ist zwar näher dran, aber es bleibt eine Restsehnsucht, oder nicht ?
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 54 im Thema

Beitrag von Susi T »

Richtig Vicky, wir sind nicht perfekt, geht aber allen Menschen so. Das wichtigste ist die eigene Balance zu finden und wo die ist, muss jede/r für sich selbst finden.
Ich habe mich auf einen Weg gemacht und das ist für mich das wichtigste, dabei schau ich Schritt für Schritt, denn ich weiß nicht, wohin es mich letztendlich bringt. Ich weiß nur, das bisher alles richtig war, jeder Schritt mich Glücklicher gemacht hat, deswegen genieße ich die Reise und jede Etappe. So abgedroschen es klingen mag, aber für mich ist die Reise das Ziel. Ich bin selber immer wieder erstaunt, wie Glücklich und Zufrieden ich bei jeder Etappe der Reise bin, auch wenn es immer wieder mal auch sehr beschwerlich ist. Heulen gehört für mich genauso dazu, wie das dämliche Grinsen was sich häufig einschleicht^^ In Sachen GaOP suche ich noch, aber erst muss ich schauen, was sich sonst noch alles bei mir ändert. Bei allen Problemen gibt es auch ein paar Lichtblicke, die mich an das ganze unverkrampfter ran gehen lassen.
Liebe Grüße Tira (flo)
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 55 im Thema

Beitrag von Aria »

Tira hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 13:16 um es selbst nachzulesen
Ich kenne den Beitrag schon etwas länger und fand ihn damals schon genau so unglaubwürdig wie heute. Ich weiss, was Heß wie macht...ob so oder so.
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 56 im Thema

Beitrag von Susi T »

Danke Aria für deine persönliche Einschätzung.
Sollte es so sein, muss ich mir ernsthaft Gedanken machen, ob ich in dem Bereich überhaupt eine OP brauche. Solange die Große Möglichkeit bei mir nicht besteht, kann ich mit meinen Inter* Vorteilen selber etwas zaubern. Ob mir das reicht, wird die Zeit zeigen, denn ich habe keine Ahnung, was sich bei mir noch ändert, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind.

Nachdenkliche Tira
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 57 im Thema

Beitrag von Aria »

Tira hat geschrieben: Fr 16. Sep 2022, 20:01 persönliche Einschätzung
Komm mal kurz in Chat, wenn du Lust hast.... ;)
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 58 im Thema

Beitrag von Benja »

Halli Hallo ihr lieben.
Also , Stand jetzt, möchte ich für mich nur eine ganz kleine Minnilösung.
Ich habe kein Verlangen nach einer OP.
Der Penis soll bleiben wo er ist und er soll funktionieren wie immer.

Ich möchte lediglich eine weibliche Brust, ein bisschen weicheres Gesicht und eine "umlagerung" von Körperfett richtung weibliche Hüfte.

Wie ich das anstelle weiß ich aber noch nicht.
Im Moment nehme ich PM und gucke was passiert.

Ich hoffe das ihr mich dennoch als Frau akzeptiert.

Ganz liebe Grüße
Benja
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 59 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2023-01-07 »

@Benja: 100 Prozent akzeptiert von meiner Seite. Ich hoffe auch von allen anderen hier. Das von medizinischen Maßnahmen abhängig zu machen oder eine Pflicht zum Penishass zu postulieren fände ich schlimm.
Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu ...

By the way: ehemals Juna33
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Re: Wer begnügt sich mit der "kleinen Lösung“?

Post 60 im Thema

Beitrag von Benja »

Vielen Dank Juna

Ganz liebe Grüße
Benja
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