nun - ich denke, dass die Voraussetzungen bei mir (uns) auch recht günstig sind.
Wir kennen uns schon lange und sind 20 Jahre verheiratet. Wenn man da im Gespräch bleibt, dann
sind Veränderungen möglich.
Außerdem haben wir keine kleinen Kinder. In so einer Lebens-Situation stelle ich mir das auch schwieriger vor.
Partnerinnen sind sehr verschieden in ihren Erwartungen und Ansprüchen; auch die Toleranz ist unterschiedlich ausgeprägt. Für einige ist nur ein festes Rollenmodell "Mann=Mann und Frau=Frau" - und "Mann llebt Frau und Frau liebt Mann" vorstellbar. Das hat bestimmt auch mit der eigenen (Familien)Geschichte zu tun.
Es ist dann selbst in vielen Gesprächen schwierig, eine Änderung im Denken zu erreichen. Was man gesamtgesellschaftlich wohl noch akzeptiert (natürlich mag ich Lesben, Schwule, Transsexuelle, Transvestiten...), das will man "im eignen Hause" nicht so gerne haben.
Crossdressing - und mehr - ist ja auch nicht gerade eine Mode-Erscheinung, die die Gesellschaft in lautes Entzücken versetzt; es sein denn, man arbeitet bei "Tokio Hotel"
Deshalb sollten wir weiter machen in unseren Bemühungen, Werbung für unsere Sache zu machen, Werbung für mehr Toleranz allgemein - und natürlich auch in unseren kleineren und familiären Kreisen.
Ich denke, dass einige seriöse Fernsehsendungen in der letzten Zeit dazu beigetragen haben, so auch der Beitrag, der bei Frau TV lief.
Ich wünsche euch, dass sich die Wolken bald verziehen und zumindest die Sicht auf "bessere Zeiten" zulässt.
Gruß
CPG