Was macht eine Frau zur Frau? - # 3
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ab08
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Re: Was macht eine Frau zur Frau?
Nachtrag, um Mißverständnisse wirklich auszuschließen,
damit nicht unnötige Ängste aufkommen, denn Forschung läßt sich im Grunde kaum aufhalten.
Stets beachten, was eigentlich herausgefunden wurde und Grundsätze der Logik berücksichtigen!
Bitte, bitte eine Implikation(Wenn-Dann) nie mit einer Äquivalenz verwechseln, das ist ein logischer Fehlschluss, der mich als Mathematikerin schockt.
Wenn eine Schlange giftig ist, dann sind z.B. nicht alle Schlangen giftig. (Die Menge der giftigen Schlangen ist also eine Teilmenge aller Schlangen!)
Dies ist der klassische Weg, wie Vorurteile entstehen...
- Im bin sicher, es gibt weit mehr Phänomene, als die, welche herausgefunden wurden.
- Genauer: Es gibt sicher auch TS, bei denen man nix sieht
- Und es gibt Menschen, bei denen entsprechende Gehirnaktivitäten auftreten, die nicht TS sind.
In solchen wissenschaftlichen Arbeiten geht es stets um Korrelationen, d.h. Wahrscheinlichkeiten.
Ähnlich, wie untersucht wird, ob in der Nähe einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage bestimmte Erkrankungen häufiger sind. Da kann man auch nicht behaupten, dass eine bestimmte Person dort sicher erkrankt - bzw. eine Person, die nicht dort wohnt, nicht erkrankt. Exakte, definitive Aussagen liefern solche Untersuchungen nie, lediglich Korrelationen.
Deshalb erbost mich ja auch das Verhalten mancher Gutachter so, die behaupten, zu wissen, was los ist! Das ist überheblich und ein Irrglaube!
Genauso wie bei Straftätern manchmal behauptet wird, sie seien nun harmlos, sie werden entlassen und dann passiert was - Gell
So etwas geschieht, wenn sich Menschen überschätzen -
Vielleicht war ich auch zu sicher mit meiner Aussage - aber Anzeichen, dass TS etwas mit dem Aufbau des Gehirn zu tun hat, gibt es.
damit nicht unnötige Ängste aufkommen, denn Forschung läßt sich im Grunde kaum aufhalten.
Stets beachten, was eigentlich herausgefunden wurde und Grundsätze der Logik berücksichtigen!
Bitte, bitte eine Implikation(Wenn-Dann) nie mit einer Äquivalenz verwechseln, das ist ein logischer Fehlschluss, der mich als Mathematikerin schockt.
Wenn eine Schlange giftig ist, dann sind z.B. nicht alle Schlangen giftig. (Die Menge der giftigen Schlangen ist also eine Teilmenge aller Schlangen!)
Dies ist der klassische Weg, wie Vorurteile entstehen...
- Im bin sicher, es gibt weit mehr Phänomene, als die, welche herausgefunden wurden.
- Genauer: Es gibt sicher auch TS, bei denen man nix sieht
- Und es gibt Menschen, bei denen entsprechende Gehirnaktivitäten auftreten, die nicht TS sind.
In solchen wissenschaftlichen Arbeiten geht es stets um Korrelationen, d.h. Wahrscheinlichkeiten.
Ähnlich, wie untersucht wird, ob in der Nähe einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage bestimmte Erkrankungen häufiger sind. Da kann man auch nicht behaupten, dass eine bestimmte Person dort sicher erkrankt - bzw. eine Person, die nicht dort wohnt, nicht erkrankt. Exakte, definitive Aussagen liefern solche Untersuchungen nie, lediglich Korrelationen.
Deshalb erbost mich ja auch das Verhalten mancher Gutachter so, die behaupten, zu wissen, was los ist! Das ist überheblich und ein Irrglaube!
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Vielleicht war ich auch zu sicher mit meiner Aussage - aber Anzeichen, dass TS etwas mit dem Aufbau des Gehirn zu tun hat, gibt es.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Nicoletta
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Re: Was macht eine Frau zur Frau?
Hallo, ab08,
für mich sind die genannten neueren Arbeiten leider nicht abrufbar, der Linke scheint nicht zu zu funktionieren. Für mich ist eigentlich schon Swaab der schlagende Beweis (Kritiker werden bemängeln, dass es zu wenige Probanden waren), das TG im Gehirn schon fötal angelegt ist, keine Krankheit, daehr nicht heilbar, dass aber sehr wohl die Medizin imstande ist, das damit verbundene Leiden operativ zu lindern. Das sollte eigentlich genügen, fehlt nur, dass diese Erkenntnis in der Gesellschaft Fuß fasst.
Nicoletta
für mich sind die genannten neueren Arbeiten leider nicht abrufbar, der Linke scheint nicht zu zu funktionieren. Für mich ist eigentlich schon Swaab der schlagende Beweis (Kritiker werden bemängeln, dass es zu wenige Probanden waren), das TG im Gehirn schon fötal angelegt ist, keine Krankheit, daehr nicht heilbar, dass aber sehr wohl die Medizin imstande ist, das damit verbundene Leiden operativ zu lindern. Das sollte eigentlich genügen, fehlt nur, dass diese Erkenntnis in der Gesellschaft Fuß fasst.
Nicoletta
Ne budi ono što si bio, postani to što jesi. -- Sei nicht, was du gewesen, werde, was du bist!
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sissymaidjana
Re: Was macht eine Frau zur Frau?
Hallo miteinander.
Ich habe mich extra für diesen Thread registriert, weil ich ihn sehr interessant finde und mich auch der Vergleich mit dem gefühlten Napoleon ein wenig gestört hat.
Die Stelle, an der der Vergleich hinkt, ist doch die, dass Napoleon eine Person war und sich objektiv feststellen lässt, dass der gefühlte Napoleon eben nicht Napoleon sein kann. Genauso wie ein gefühltes Mathegenie, das objektiv die Bruchrechnung nicht beherrscht, eindeutig nicht stimmig ist.
Wie aber jeder einzelne im Inneren seine Gefühle und letztlich damit auch seine Rolle definiert, ist ja nicht objektiv zugänglich. Es ist ja nicht einmal für viele Betroffene leicht zugänglich, was da in ihrem Inneren nicht stimmig ist.
Ich selbst habe einiges Weibliche in mir. Aus dem Spiegel blickt mir aber ein Mann entgegen. Ich fühle mich wohl, wenn ich das Spiegelbild meinen weiblichen Anteilen angleichen kann. Das fühlt sich dann richtig an, ebenso wie sich das Körpergefühl ändert mit der "richtigen" Kleidung.
Natürlich unterwerfe ich mich hier einem Rollenbild, das eigentlich (zumindest in meinen Augen) so gar nicht zu existieren bräuchte, und mir ist klar, dass ich die "Rollen", um die es hier speziell im Ausgangsposting geht, hier kein bisschen definiert habe, aber das mag daran liegen, dass ich abseits von meinen kleinen und bisher rein privaten Angleichungen, auch gerne Mann bin.
Just my two pence
Jana
Ich habe mich extra für diesen Thread registriert, weil ich ihn sehr interessant finde und mich auch der Vergleich mit dem gefühlten Napoleon ein wenig gestört hat.
Die Stelle, an der der Vergleich hinkt, ist doch die, dass Napoleon eine Person war und sich objektiv feststellen lässt, dass der gefühlte Napoleon eben nicht Napoleon sein kann. Genauso wie ein gefühltes Mathegenie, das objektiv die Bruchrechnung nicht beherrscht, eindeutig nicht stimmig ist.
Wie aber jeder einzelne im Inneren seine Gefühle und letztlich damit auch seine Rolle definiert, ist ja nicht objektiv zugänglich. Es ist ja nicht einmal für viele Betroffene leicht zugänglich, was da in ihrem Inneren nicht stimmig ist.
Ich selbst habe einiges Weibliche in mir. Aus dem Spiegel blickt mir aber ein Mann entgegen. Ich fühle mich wohl, wenn ich das Spiegelbild meinen weiblichen Anteilen angleichen kann. Das fühlt sich dann richtig an, ebenso wie sich das Körpergefühl ändert mit der "richtigen" Kleidung.
Natürlich unterwerfe ich mich hier einem Rollenbild, das eigentlich (zumindest in meinen Augen) so gar nicht zu existieren bräuchte, und mir ist klar, dass ich die "Rollen", um die es hier speziell im Ausgangsposting geht, hier kein bisschen definiert habe, aber das mag daran liegen, dass ich abseits von meinen kleinen und bisher rein privaten Angleichungen, auch gerne Mann bin.
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Jana
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ab08
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Re: Was macht eine Frau zur Frau?
Hallo Nicoletta,Nicoletta hat geschrieben:Hallo, ab08,
für mich sind die genannten neueren Arbeiten leider nicht abrufbar, der Linke scheint nicht zu zu funktionieren.
Nicoletta
da ich überhaupt keine Links gepostet habe, weil ich keine habe, ist das klar
- Mein Problem ist, dass ich Arbeiten, die ich irgendwo im Netz finde oder per Mail erhalte, oft einfach auf dem PC speichere, wenn ich sie für interessant halte.
Andererseits hast Du Recht, so wichtig ist eine einzelne Arbeit nicht. - Es werden stets nur Teilaspekte untersucht. - So erhalten wir immer nur Puzzlesteine.
Und nun an alle:
Meine Lieben,
die ursprüngliche Frage "Was macht eine Frau zur Frau?" greift tief und ich bin ziemlich sicher, dass auch die meisten Biofrauen sie sehr unterschiedlich beantworten würden...
Persönlich weiß ich, dass ich eine Frau bin.
(- Erstens hab ich das selber, über Jahrzehnte oft in Frage gestellt - nach verschiedenen Methoden geprüft - stets mit diesem Ergebnis.
- Zweitens werfen mir Biofrauen, die mich gut kennen, dies öfter vor. Normale Frauen haben oft auch sog. männliche Eigenschaften und befinden sich irgendwo im Spektrum F---M.
Nach dem Outing verhielt ich mich aber so, wie ich mich fühlte: Dabei stellte sich schnell heraus, dass ich in obiger Skala recht weit links stehe und das fällt Biofrauen in der Regel rasch auf!)
Trotzdem bleibe ich dabei und sage (vgl. Cato mit "Ceterum censeo...)
Jede/ jeder nehme sich bitte viel Zeit, soviel Zeit, wie sie/er braucht und finde in Ruhe selbst heraus, was ihr/ihm gut tut!
Tipps von anderen, 'Alltagstest', Gespräche mit guten Psychologen/Psychiatern können hilfreich sein.
Entscheiden muss die Person aber stets selbst!
Es gibt keinen 'Königsweg'!! An dieser 'Selbstdiagnose' führt kein Weg vorbei.
Liebe Grüße
ab
P.S. Wer ein glückliches Leben führen will, darf sich vor (eventuell notwendigen) Strapazen nicht drücken, sonst besteht die Gefahr, dass es nicht klappt!
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Sabrina Verena
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Re: Was macht eine Frau zur Frau?
Obwohl ich mir eigentlich sicher bin, ein Mann zu sein, sehe auch ich mich auf dieser Linie irgendwo dazwischen. In meiner Freizeit genieße ich eindeutig das Crossdressing. Ich leide aber nicht unter meinem biologischen Geschlecht. Wenn ich crossdresse fühle ich mich allerdingst auch wie eine Frau.Anja hat geschrieben:Eine äußerst interessante Frage finde ich.
Dem kann ich nur zustimmen.Natasha hat geschrieben:
Es ist ganz einfach: Wenn Du Dich als eine fühlst, bist Du auch eine.
Alles andere ist viel zu oberflächlich.
Für einen CD sind natürlich gerade die äußeren Merkmale, die es zu kaschieren gilt. Aber das macht einen nicht zur Frau. Da gibt der Kopf den Ton an.
Ich stelle mir das gerne so vor, das die Geschlechter mit einer Linie verbunden sind und ich irgendwo dazwischen bin.
Mann ------------------------I------------------------------------------Frau
Ich schätze mich selbst so auf 30% bis 40% in Richtung Frau tendierend >I<
Ich bin gerne Mann, aber auch gerne Frau. Wie ich ja gerade in meinem Tagebuch geschrieben habe, brauche ich ab und zu Frauentage für mein Gleichgewicht. Mir gehts seelisch wesentlich besser als noch vor knapp einem Jahr, mich gibt es ja noch nicht so lange als komplette Frau...
Wenn allerdings eine Fee mit Zauberstab auftauchen würde und mich in eine richtige Frau verwandeln könnte (incl. Körperform, Gesichtszüge), ich würde sagen:
Nicht quatschen, machen!
Grüße
die Anja
Liebe Grüße
Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
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Wera
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Re: Was macht eine Frau zur Frau?
Hallo Jana,
ich finde, dass ist ein interessanter Beitrag von dir.
Dein post beinhaltet im zweiten Absatz ja schon fast eine Vorstellung von Jana, die in diesem thread leider untergeht. Schreibe doch eine Vorstellung in den entsprechenden Bereich.
Liebe Grüße
Wera
ich finde, dass ist ein interessanter Beitrag von dir.
Dein post beinhaltet im zweiten Absatz ja schon fast eine Vorstellung von Jana, die in diesem thread leider untergeht. Schreibe doch eine Vorstellung in den entsprechenden Bereich.
Liebe Grüße
Wera
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ab08
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Re: Was macht eine Frau zur Frau?
Liebe Vianne,Vianne hat geschrieben: Frauen werden in weiten Teilen der Welt unterdrückt und sind längst noch nicht gleichberechtigt. Das alles macht das Frausein aus. Das Bewusstsein, einem Geschlecht anzugehören, das gesteinigt und vergewaltigt wird, das als Mädchen abgetrieben oder in die Sklaverei einer Kinderehe verkauft wird.
Auch das ist Frausein, und Solidarität mit den Frauen, die in der Hölle des Patriarchats gefangen sind, gehört für mich zum Frausein dazu.
Mir ist bewusst, dass patriarchale Strukturen auch Geborgenheit und Schutz signalisieren und zum Wohlbefinden mancher Frauen beitragen.
herzlichen Dank für Deinen interessante Beitrag!!
Besonders obigem Abschnitt stimme ich aufgrund persönlicher Erfahrung als T-Frau voll zu, denn "Gleichberechtigung" ist gerade für viele von uns ein Fremdwort. Meine Karriere war natürlich in dem Moment beendet, als ich mich outete! Viele Möglichkeiten, die ich vorher hatte, blieben mir hinterher versagt. Frau wird zunächst zurecht gestutzt (unsichtbare gläserne Wände bauten sich auf) und mir fehlte anfangs die Routine, angemessen damit umzugehen. Dafür kam ich in den Genuss weiblicher Solidarität. Aber mit Intrigen und Zickenkrieg habe ich nun auch zu tun. Andererseits lebe ich jetzt als emanzipierte(!) Frau und wehre mich, auf meine Art.
Intellektuell beschäftigt mich das Thema (Frau in Familie & Gesellschaft) schon lange:
- Meine Älteste interessiert sich als Historkerin intensiv dafür und wir diskutieren viel.
- Eine mehrtägige Tagung (Frauenbewegung etc.), bei der ich war, gab mir viele Anregungen und ich lese einiges.
- Privat kenne ich aber Frauen, die damit nix anfangen können und sich in 'patriarchalen Strukturen' sehr wohlfühlen. Mit denen kann ein "Blaustrumpf", wie ich, wenig anfangen...
Danke für Deinen ausführlichen Beitrag, den ich mit Vergnügen las!
ab
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