scheue_Sarah hat geschrieben: Di 29. Nov 2022, 12:29
Ich kenne die Unterschiede der einzelnen Flaggen oben auch nicht (oder kannte).
Die anscheinend "offizielle" Regenbogenflagge hat es schon schwer genug anerkannt zu werden, da finde ich die Abwandlungen eher hinderlich und für Zersplitterung sorgend!
Für mich ist die Regenbogenflagge (und das auch in umgekehrter Reihenfolge der Farben) ein Zeichen für Diversität, Toleranz, Frieden, und was sonst noch, da brauche ich keine Detaillierung...
Ja, nein, schwierig
Diversität, Toleranz und Frieden sind sehr globale Themen, aber diese Worte selbst sind eben auch
zu global. Sprich: Da fehlt häufig die Folgerung. Also was konkret folgt da im Alltag.
Da werden es dann schon zwei verschiedene Bereiche. Bei einer "PACE"-Flagge an einer religiösen Einrichtung oder bei einer Friedensgruppe kann ich weder als TIN* Person, noch als queere Person (Identität =/= Orientierung) davon ausgehen, willkommen zu sein oder mitgedacht zu werden.
OK, für die eher nicht so informierte Mehrheit macht das wohl nicht so viel Unterschied. Die sind aber vermutlich auch weniger in die eine oder andere Thematik involviert. Sonst wären sie nicht ja informiert.
Mein Fazit: Es gibt nicht die perfekte Lösung, schon weil nicht alle Menschen die
Löffelchen für alle Themen haben. Aber es gibt neben nichts und alles sinnvolle Möglichkeiten.
- Irgendein Regenbogen ist schon mal besser als kein Regenbogen: buddh. Hinayana, kleines Fahrzeug, wenigstens nichts falsch machen, aber nicht im Detail drum kümmern wollen/müssen/können.
- Mehr Regenbögen ist besser. Mahayana, großes Fahrzeug, im eigenen Leben aktiv aware sein, im Umkreis integrieren, den Mund aufmachen.
- Grundsätzlich inklusiv, jenseits von Symbolik, aktiv voraus denkend, mehr Menschen mitdenken und auch mitnehmen: Vashrayana, diamantenes Fahrzeug, aktiv positiv für andere in die Welt wirken.
Da komme ich mit allen dreien klar. Nur nicht mit denen, die nur das eine oder das andere oder gar keines davon wollen.