Die Aussagen implizieren, dass es keine objektive Wahrheit gibt, nur subjektive. Und das ist nicht immer richtig. So sind Naturgesetze immer wahr. Oder Wirkungen von Krankheiten. Und auch der Umgang mit Krankheiten beinhaltet Wahrheiten. Die Verwirbelungen und resultierenden Widersprüche ließen sich ausräumen, wenn jeder der Beteiligten über den Tellerrand schauen würde. Es reicht absolut nicht, einer Virologenmeinung einfach zu glauben. So hat mich dies "Zero Covid" Initiative vieler Virologen richtig entsetzt, weil die Konsequenzen nur aus EINER (1) medizinischen Perspektive bewertet wurden. Und selbst die hat sich nach den Erfahrungen aus NZ und AUS als falsch erwiesen. Nicht nur wegen nie völlig auszuschließender Durchlässigkeiten der Isolation, sondern auch wegen massiver Schäden im sozialen, kulturellen, Bildungs- und wirtschaftlichen Bereich. Zudem in D mit 9 Außengrenzen schon logistisch nicht machbar. Nur auf die "Wissenschaft" zu hören, ist der falsche Weg, wenn man nicht definiert, welche Wissenschaft zur Entscheidungsfindung hinzugezogen werden. Die Virologen sind halt ziemlich laut, sich aber auch nicht einig, weil doch der eine oder andere über den Telllerrand schaut. Nur Medizin ist der falsche Weg, und wir können uns noch über Jahre mit Masken quälen — eine reine virologische Maßnahmenpolitik wird die Infektionslage nicht wesentlich verändern.Lana hat geschrieben: Mi 16. Mär 2022, 00:43 Das gelingt nichtmal bei eindeutiger Faktenlage, und die haben wir hier nicht. Die Wissenschaft ist sich uneins, auch wenn gerne so getan wird, als sei dies nicht so.
In der Wissenschaft ist sehr gut beschrieben, wie Menschen unter hoher Belastung in genetisch bedingte Urverhaltensweisen zurückfallen statt rational zu bewerten (sehr gut und aktuell in Daniel Kahnemann, Schnelles Denken, Langsames Denken beschrieben). Das einfache, schnelle Denken (spontan, emotional, aus dem Bauch, aus persönlichen und gesellschaftlichen Erlebnissen) scheint in der Politik vorzuherrschen. Weil die Wähler i.d.R. Komplexität nicht verstehen oder zumindest nicht hören wollen. So kommen mit heißer Nadel gestrickte Maßnahmenpakete zustande, die immer in ihrer Gesamtheit begründet werden, da viele Einzelmaßnahmen am Anspruch der Evidenz scheitern würden — z.B. FFP2-Maske vs OP-Maske. Ist halt Aktionismus.
Die Fakten sind im Wesentlichen klar, aber dennoch herrscht keine Einigung. Und das liegt an politischen Dogmen. So werden Geimpfte derzeit mit Maßnahmen "gequält", damit Ungeimpfte geschützt werden. Deutsches Ethikverständnis. Obwohl die Ungeimpften selbst für ihr Risiko verantwortlich sind. Die Vorsorge des Staates für grobes Fehlverhalten unter Bestrafung der konformen Population muß beendet werden.
NB: Aus Gründen der Lesbarkeit verwende ich generische Bezeichnungen, die auch Maskulinum sein können.
Nora_7