Ich kann leider nichts zu Lösung beitragen, wollte nur Solidarität kund tun. Was ihr beschreibt trifft auch weitgehend auf mich zu.
Probleme mit meiner männlichen Geschlechtlichkeit hatte ich immer. Als einzige Art des Geschlechtsempfindens und auch um die Erwartungen meiner Partnerinnen zu befriedigen war es immer ein wichtiges wenn auch weitgehend unbefriedigendes Thema.
Global gesehen bewundere ich Frauen sehr. Ich wäre gerne selber eine. Bin es aber rein körperlich so gar nicht.
Nach Beratung kam man zu dem Schluss, ich sei ein "nichtfetischistischer Transvestit". Ich erziehle durch den offiziellen temporären Wechsel in das Geschlecht in dem ich mich wohl fühle keinen Lustgewinn.
Den sichtbaren Wechsel in die weibliche Rolle unternehme ich nur selten da das mit relativ viel Aufwand verbunden ist um mir selbst gerecht zu werden. Bin halt 190 groß und habe von Natur aus nichts Weibliches an mir. Die Vorstellung mir selbst als Frau zu begegnen lässt mich, objektiv gesehen, eher gruseln. Ich bin froh wenigstens dünne Arme zu haben
Probleme mit der Partnerin habe ich nicht. Es existiert keine. Was mir aber bei dem Gedanken an meine Zukunft auch eher negative Stimmung beschert.
Ich weiß nicht was schwerer wiegt: Der innere Konflikt zwischen meiner weiblichen und männlichen Identität mit wechselnder Intensität oder der Gedanke an einen Lebensabend in Einsamkeit.