Überfordern wir andere? - # 3
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Joe95
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Re: Überfordern wir andere?
danke, shaye, das hast du sehr gut und treffend formuliert... 
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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wonsti
Re: Überfordern wir andere?
Hallo,
Wäre nichts quasi fix, müsste man über jede Kleinikeit immer wieder nachdenken und käme nicht zu den wichtigen Entscheidungen. Alles wollen wir ja nicht in Frage stellen, sondern nur ein paar Kleidungsstücke.
Auffällig manifestiert sich das auch in den Personen die auf der Straße offen ihre Probleme mit einem bestimmtem Kleidungsstil kundtun: Oft angetrunkene und andere Personen, von denen ich keine überragende Denkleistung erwarten würde.
Soll man also den einfacheren das Leben so weit wie möglich erleichtern? Ich denke nein, denn Frotschritt kam immer nur durch Veränderung und wer dabei nicht mithalten kann wird seine Nische in der Gesellschaft schon noch finden.
Die gesellschaftlichen Regeln, egal welcher Art, ersparen das ständige Reflekieren jeder alltäglichen Situation, fast alles im täglichen Leben kann nach einem festen Schema abgearbeitet werden und beansprucht keine Gehirnkapazität.Bianca D. hat geschrieben:Das würde wohl auch im Chaos enden.Nein,Regeln nach denen unser Zusammenleben funktioniert,sind unabdingbar!Doch was für einen Sinn macht es,Regeln für Kleidungsstile aufzustellen?
Wäre nichts quasi fix, müsste man über jede Kleinikeit immer wieder nachdenken und käme nicht zu den wichtigen Entscheidungen. Alles wollen wir ja nicht in Frage stellen, sondern nur ein paar Kleidungsstücke.
Auffällig manifestiert sich das auch in den Personen die auf der Straße offen ihre Probleme mit einem bestimmtem Kleidungsstil kundtun: Oft angetrunkene und andere Personen, von denen ich keine überragende Denkleistung erwarten würde.
Soll man also den einfacheren das Leben so weit wie möglich erleichtern? Ich denke nein, denn Frotschritt kam immer nur durch Veränderung und wer dabei nicht mithalten kann wird seine Nische in der Gesellschaft schon noch finden.
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Anni
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Re: Überfordern wir andere?
kurzer Report einer gemeinsanen Schoppingtour en femme in Mainz
Ich denke nicht , sofern wir einige Dinge , die auch schon in anderen Beiträgen genannt wurden beachten !
Am vorletzten Sonnabend waren meine Frau und ich zu Besuch bei lieben Freunden , die auch hier im Forum anzutreffen sind .
Was wir schon lange geplant hatten , war eine gemeinsame Schoppingtour durch die Mainzer Einkaufsmeile en femme .
Also sind wir am Sonnabend Mittag losgezogen - alle entsprechend gestylt - wobei wir die Hilfe unserer lieben Frauen gern in Anspruch genommen haben .( schließlich waren sie ja mit dabei und sollten sich nicht schämen müssen
)
Was wir im Vorfeld nicht wußten , war , das einer von unseren lieben Freunden mit der Videocamera unser Treiben beobachtete und die Passanten darauf ansprach , was sie denn von den besagten " Damen " halten .
Die Reaktionen auf uns waren recht unterschiedlich - von Zurückhaltung bis Zustimmung war alles dabei . Negative Reaktionen gab es gar keine .
Im Wesentlichen haben wir die Erfahrung gemacht , das es darauf an kommt , wie man selbst sich gibt und mit den Leuten umgeht .
Egal ob im direkten Gespräch mit der Verkäuferin an der Imbiss-Bude , der Verkäuferin im Schuhgeschäft , ob im Bäckerladen oder im Gespräch mit den Passanten - die Leute sind bei weitem nicht mehr so entsetzt und verunsichert , wie viele wohl noch glauben mögen .
Im Gegenteil - viele zeigten ehrliches Interesse und stellten sogar Fragen , die sie von uns auch ganz offen beantwortet bekommen haben .
Der Höhepunkt der Tour war , als uns " Damen " zwei junge Frauen , so um die 16 - 17 Jahre alt , angesprochen haben - sie wollten wissen , warum und wieso , etc. und waren völlig perplex , als ich ihnen dann meine Frau vorstellte und meine " Freundin " dann ihre Frau und die Kinder .
Sie fragten uns buchstäblich Löcher in den Bauch - so z. B. ob wir denn auch Arbeit haben und als ich das bejahte , ob wir auch sooo zur Arbeit gingen , was ich lachend verneinte .
Auf unsere Frage , warum sie uns angesprochen haben , meinten sie , das sie in der Schule einen Aufsatz über die Geschlechterrollen schreiben müßten und sie die Gelegenheit nutzen wollten , direkte Antworten auf ihre Fragen zu bekommen .
Am Abend haben wir uns gemeinsam die Videoaufnahmen angesehen und unser Auftreten selber begutachten können und auch die Reaktionen der Passanten .
Unterm Strich waren wir einhellig der Meinung , das wir wohl keinen überfordert haben und das die Menschen um uns herum viel tolleranter und verständiger sind , als wir selbst vorab gedacht haben .
LG Anni
Ich denke nicht , sofern wir einige Dinge , die auch schon in anderen Beiträgen genannt wurden beachten !
Am vorletzten Sonnabend waren meine Frau und ich zu Besuch bei lieben Freunden , die auch hier im Forum anzutreffen sind .
Was wir schon lange geplant hatten , war eine gemeinsame Schoppingtour durch die Mainzer Einkaufsmeile en femme .
Also sind wir am Sonnabend Mittag losgezogen - alle entsprechend gestylt - wobei wir die Hilfe unserer lieben Frauen gern in Anspruch genommen haben .( schließlich waren sie ja mit dabei und sollten sich nicht schämen müssen
Was wir im Vorfeld nicht wußten , war , das einer von unseren lieben Freunden mit der Videocamera unser Treiben beobachtete und die Passanten darauf ansprach , was sie denn von den besagten " Damen " halten .
Die Reaktionen auf uns waren recht unterschiedlich - von Zurückhaltung bis Zustimmung war alles dabei . Negative Reaktionen gab es gar keine .
Im Wesentlichen haben wir die Erfahrung gemacht , das es darauf an kommt , wie man selbst sich gibt und mit den Leuten umgeht .
Egal ob im direkten Gespräch mit der Verkäuferin an der Imbiss-Bude , der Verkäuferin im Schuhgeschäft , ob im Bäckerladen oder im Gespräch mit den Passanten - die Leute sind bei weitem nicht mehr so entsetzt und verunsichert , wie viele wohl noch glauben mögen .
Im Gegenteil - viele zeigten ehrliches Interesse und stellten sogar Fragen , die sie von uns auch ganz offen beantwortet bekommen haben .
Der Höhepunkt der Tour war , als uns " Damen " zwei junge Frauen , so um die 16 - 17 Jahre alt , angesprochen haben - sie wollten wissen , warum und wieso , etc. und waren völlig perplex , als ich ihnen dann meine Frau vorstellte und meine " Freundin " dann ihre Frau und die Kinder .
Sie fragten uns buchstäblich Löcher in den Bauch - so z. B. ob wir denn auch Arbeit haben und als ich das bejahte , ob wir auch sooo zur Arbeit gingen , was ich lachend verneinte .
Auf unsere Frage , warum sie uns angesprochen haben , meinten sie , das sie in der Schule einen Aufsatz über die Geschlechterrollen schreiben müßten und sie die Gelegenheit nutzen wollten , direkte Antworten auf ihre Fragen zu bekommen .
Am Abend haben wir uns gemeinsam die Videoaufnahmen angesehen und unser Auftreten selber begutachten können und auch die Reaktionen der Passanten .
Unterm Strich waren wir einhellig der Meinung , das wir wohl keinen überfordert haben und das die Menschen um uns herum viel tolleranter und verständiger sind , als wir selbst vorab gedacht haben .
LG Anni
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch. George Bernard Shaw
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Bianca D.
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Re: Überfordern wir andere?
Hallöchen Jessica,Jessica01 hat geschrieben: weil ich weiß, dass ich keine intollerante Frau habe!
An dieser Stelle mit dem Grundrecht zu winken, empfinde ich als Kanonenschießen auf Spatzen.
Es steht mir fern,das zu beurteilen,das kannst du mit Recht viel besser.Ich will auch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen,mir ging es nur darum,meine persönliche Sichtweise wiederzugeben.Die mag in
deinen Augen kompromißlos sein,das bin ich aber gar nicht.In der Familie bin ich bereit,bis zu einem bestimmten Punkt,Zugeständnisse zu machen,so wie du auch ein Agreement getroffen hast.Außerhalb
sieht das schon anders aus.Da denke ich eben nur,jeder nach seiner Fasson!
Wie ein toleranter Umgang mit unser eins ausehen sollte,zeigt doch der Erlebnisbericht von Anni.
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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Nicole Gourdou
Re: Überfordern wir andere?
Hallo zusammen,
ein sehr wertvoller Thread wie ich finde mit ganz vielen Meinungen der unterschiedlichsten Arten, die jede für sich betrachtet völlig richtig ist.
Nun meine gesellschaftlichen, durchweg positiven, Erfahrungen mal aussen vor gelassen, möchte ich die Sichtweise mal in Richtung Crossdresser, Transvestit oder anderes lenken.
Jede von uns muß sich zu ihrem Tun einige Fragen beantworten.
Z.B. die: Wollt ihr mit dem Crossdressing provozieren ??
Wer unter die Menschen geht um zu provozieren, der provoziert auch weil er es im äusseren Erscheinungsbild ausdrückt.
Provikation kann jedoch positiv als auch negativ aussehen. (Bsp.: Olivia Jones auf dem NPD-Parteitag im BDM-Kostüm. Für diesen Auftritt erhielt si von Seiten der NPD kaum Beifall, insofern ngeativ. Vom Rest der Gesellschaft aber schon und insofern überwiegt ihre Provokation ins positive.) Wollen wir aber gesellschaftlich schocken so geht wird es als negative Provokation aufgefasst und wir erhalten entsprechend Resonanz.
Oder wollen wir mit dem Crossdressing auffallen oder in der Masse untergehen ??
Auch eine Frau im Mini fällt grundsätzlich mal auf, "Eyecatchereffekt". D.h. das Kleidungsstück Mini macht uns erst zum Blickfang was bedeutet das man möglicherweise auch als Mann identifiziert wird. Eine Hose egal welcher Art interessiert keinen Menschen und man fällt weniger bis gar nicht auf. Man könnte das jetzt noch mit anderen Kleidungsstücken weiterführen, High-Heels oder Sneakers z.B. Ich überlasse das aber mal euer Phantasie.
Ganz wichtige Frage auch: Würdet ihr mit dem was ihr darstellt selbst auf die Strasse gehen ??
Versetzt euch mal in die Lage eurer Frauen die mit euch möglicherweise rausgehen. Könnte das, was ihr für ausgesprochen weiblich haltet nicht auch höchst peinlich wirken ?? Eure Frauen wollen stolz auf euch sein. Ein gepudeter Paradiesvogel ist aber eher peinlich und somit unangenehm für sein Umfeld.
Wichtig ist was ihr selber wollt vom Leben. Wenn ihr das für euch klären könnt, dann könnt ihr auch logische Konsequenzen erkennen. Niemand wird zum Bankräuber nur weil er eine Bank betritt, erst wenn er eine Waffe zückt wirds brenzlig, vorher ist alles ok.
Lebt daher euer Leben, verzichtet darauf etwas mit Gewalt erreichen zu wollen und ihr werdet Toleranz und Anerkennung ernten.
LG
Nicole Gourdou
ein sehr wertvoller Thread wie ich finde mit ganz vielen Meinungen der unterschiedlichsten Arten, die jede für sich betrachtet völlig richtig ist.
Nun meine gesellschaftlichen, durchweg positiven, Erfahrungen mal aussen vor gelassen, möchte ich die Sichtweise mal in Richtung Crossdresser, Transvestit oder anderes lenken.
Jede von uns muß sich zu ihrem Tun einige Fragen beantworten.
Z.B. die: Wollt ihr mit dem Crossdressing provozieren ??
Wer unter die Menschen geht um zu provozieren, der provoziert auch weil er es im äusseren Erscheinungsbild ausdrückt.
Provikation kann jedoch positiv als auch negativ aussehen. (Bsp.: Olivia Jones auf dem NPD-Parteitag im BDM-Kostüm. Für diesen Auftritt erhielt si von Seiten der NPD kaum Beifall, insofern ngeativ. Vom Rest der Gesellschaft aber schon und insofern überwiegt ihre Provokation ins positive.) Wollen wir aber gesellschaftlich schocken so geht wird es als negative Provokation aufgefasst und wir erhalten entsprechend Resonanz.
Oder wollen wir mit dem Crossdressing auffallen oder in der Masse untergehen ??
Auch eine Frau im Mini fällt grundsätzlich mal auf, "Eyecatchereffekt". D.h. das Kleidungsstück Mini macht uns erst zum Blickfang was bedeutet das man möglicherweise auch als Mann identifiziert wird. Eine Hose egal welcher Art interessiert keinen Menschen und man fällt weniger bis gar nicht auf. Man könnte das jetzt noch mit anderen Kleidungsstücken weiterführen, High-Heels oder Sneakers z.B. Ich überlasse das aber mal euer Phantasie.
Ganz wichtige Frage auch: Würdet ihr mit dem was ihr darstellt selbst auf die Strasse gehen ??
Versetzt euch mal in die Lage eurer Frauen die mit euch möglicherweise rausgehen. Könnte das, was ihr für ausgesprochen weiblich haltet nicht auch höchst peinlich wirken ?? Eure Frauen wollen stolz auf euch sein. Ein gepudeter Paradiesvogel ist aber eher peinlich und somit unangenehm für sein Umfeld.
Wichtig ist was ihr selber wollt vom Leben. Wenn ihr das für euch klären könnt, dann könnt ihr auch logische Konsequenzen erkennen. Niemand wird zum Bankräuber nur weil er eine Bank betritt, erst wenn er eine Waffe zückt wirds brenzlig, vorher ist alles ok.
Lebt daher euer Leben, verzichtet darauf etwas mit Gewalt erreichen zu wollen und ihr werdet Toleranz und Anerkennung ernten.
LG
Nicole Gourdou
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Bianca D.
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- Geschlecht: weibl.
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Re: Überfordern wir andere?
Nein!Am liebsten würde ich ganz normal und unauffällig wie jede andere Frau den täglichen Dingen außerhalb des Berufs nachgehen.Vom Einkaufen gehen bis zum Kneipenbummel.Da das von meinemNicole Gourdou hat geschrieben: Z.B. die: Wollt ihr mit dem Crossdressing provozieren ??
Erscheinungsbild nicht hin haut,bleibt es bei Mann in femininen Klamotten mit ein bißchen Make-Up,so,daß es nicht wie der "gefiederte Paradiesvogel wirkt.
Nein und ja!Oder wollen wir mit dem Crossdressing auffallen oder in der Masse untergehen ??
Ja!Ganz wichtige Frage auch: Würdet ihr mit dem was ihr darstellt selbst auf die Strasse gehen ??
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial