Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit
Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit - # 11

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Violetta-TransFlower
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 151 im Thema

Beitrag von Violetta-TransFlower »

Vesta hat geschrieben: Sa 2. Aug 2025, 00:54 Selbstsicherheit: Wer selbstbewusst seines Weges geht, wirkt viel authentischer als wer unsicher um die Ecken schleicht.

Ich war an dem Tag nicht dabei, aber ich vermute, der letzte Punkt "Selbstsicherheit" war der Entscheidende dafür, dass gleich drei Negativerlebnisse aufeinander trafen. Nach dem ersten Negativerlebnis war Violettas Selbstbewusstsein so weit angeknackst, dass man es ihr ansah und sie für die Pöbler das ideale Opfer war. Gepöbelt wird eher über diejenigen, die Schwäche zeigen. Und, Violetta, was folgt daraus für dich? Negativerlebnis zwei und drei waren direkte Folge des ersten Erlebnisses, und zumindest diese beiden Negativerlebnisse kannst du mMn. besten Gewissens abhaken und vergessen.
Die Gedanken, die Du hier äußerst, laufen in die absolut falsche Richtung.
Das erste und das zweite und das dritte Erlebnis haben unmittelbar nichts miteinander zu tun.

Und diese 3 Erlebnisse hatten/haben auch nichts mit meinem Selbstbewußtsein zu tun.
Das ich nirgendwo im Beitrag geschrieben.
Ich schleiche nicht um Ecken, ich gehe aufrechten Hauptes durch die Straßen in einem ziemlich weiblichen Gang.
Das bestätigte mir gestern erst jemand, also den weiblichen Gang.

Bei Allem Respekt, Du "...vermutest..." und auf diese Vermutung aufbauend bildest Du Dir eine Meinung, mit der Du mich ansprichst.
Das hier von Dir Geäußerte wirkt auf mich wie aus den Fingern gesaugt. :((a
Mehr gibt es von meiner Seite jetzt hierzu nicht mehr zu sagen.
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
Lina
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 152 im Thema

Beitrag von Lina »

Ich bin mir sicher, dass Selbstsicherheit damit zu tun hat.
Geringe Selbstsicherheit drückt sich in der Körpersprache aus und sagt, "hier kommt ein leichtes Opfer". Die entstehenden Situationen müssen keinen direkten Zusammenhang haben.
Lina
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 153 im Thema

Beitrag von Lina »

Ich bin mir sicher, dass Selbstsicherheit damit zu tun hat.
Geringe Selbstsicherheit drückt sich in der Körpersprache aus und sagt, "hier kommt ein leichtes Opfer". Die entstehenden Situationen müssen keinen direkten Zusammenhang haben.
Ulrike-Marisa
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 154 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

Ich ziehe mich in erster Linie deshalb so an, weil ich mich damit wohlfühle und weil ich das Gefühl habe, dass ich auf diese Weise am besten ausdrücken kann, wie ich gerne gesehen werden möchte. Diese Worte von Lana geben für mich genau meine Meinung wider. Dass das vielleicht auffällt, wenn ich im Norden mir einem Waschdirndl einkaufen gehe, ist mir sehr bewusst und dann ist es mir wirklich egal, was andere darüber denken. ich habe meinen Stil und gut. Beispiel von 2023 :wink:

Ulrike-Marisa 16022023.JPG

Grüße, Ulrike-Marisa
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Penelope
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 155 im Thema

Beitrag von Penelope »

Hallo liebe Ulrike-Marisa,

ich muss Dich leider korrigieren, das ist kein Dirndl sondern ein Landhauskleid. Soll aber nicht böse oder Abwertend gemeint sein. Wollte es nur richtig stellen.

liebe Grüße

Penelope
Ulrike-Marisa
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 156 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Liebe Penelope,

da hast du gut beobachtet, aber ich habe leider von meinem Lieblingswaschdirndl keine aktuelle ganze Aufnahme gefunden, nur ein Teilbild...

DSCI0459Ulrike-Marisa 072017.jpg

Grüße, Ulrike-Marisa ))):s
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 157 im Thema

Beitrag von Penelope »

Na das sieht schon mehr nach Dirndl aus, das mit dem ganzen Bild klappt auch noch. Nächste Woche werde ich aufs Gäubodenfest fahren, dann kann ich eins meiner Dirndl endlich wieder ausführen.

liebe Grüße Penelope
Vesta
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 158 im Thema

Beitrag von Vesta »

Violetta CD hat geschrieben: Mo 4. Aug 2025, 10:16 Ich schleiche nicht um Ecken, ich gehe aufrechten Hauptes durch die Straßen in einem ziemlich weiblichen Gang.
Das habe ich auch nicht behauptet. Das war nur ein deutliches Beispiel, warum Selbstsicherheit für das Passing wichtig ist.

Ich denke auch nicht, dass es dir bis zum ersten Ereignis an Selbstsicherheit gemangelt hast. So oft, wie du en femme ausgehst, wirst du genug Selbstsicherheit besitzen.
Aber so ein Ereignis geht dann doch nicht ganz spurlos an einem vorüber. Du schreibst selbst, es habe dich etwas mehr beschäftigt.
Meinst du nicht, dass vielleicht für den Rest des Tages dein Selbstbewusstsein leicht angeknackst gewesen sein könnte, so dass dich die weiteren Pöbler als leichteres Opfer sahen?
Claudia
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 159 im Thema

Beitrag von Claudia »

Vesta hat geschrieben: Mo 4. Aug 2025, 21:32 Das habe ich auch nicht behauptet. Das war nur ein deutliches Beispiel, warum Selbstsicherheit für das Passing wichtig ist.
Auch wenn es diese Selbstsicherheit nicht gibt und das Passing nicht perfekt sein sollte - was beides auf Violetta nicht zutrifft - gibt das Niemandem das Recht, die jeweilige Person anzugehen. Bitte keine Täter/Opfer-Umkehr.

LG Claudia
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 160 im Thema

Beitrag von Vesta »

Claudia hat geschrieben: Di 5. Aug 2025, 11:36 gibt das Niemandem das Recht, die jeweilige Person anzugehen.
Nein, natürlich nicht. Das stellt auch niemand hier in Frage.

Den Sinn dieses Threads sehe ich darin, zu analysieren, wie es zu der Situation gekommen ist, zu überlegen, was man besser machen könnte und wie man solche Situationen vermeiden könnte.

Wenn wir als Opfer im Recht sind und die Täter im Unrecht, so ändert dies nichts daran, dass wir den Schaden haben.

(Solche Situationen hat man als Frau leider häufiger. Bestimmte dunkle Orte bergen zu gewissen Tageszeiten die Gefahr sexueller Übergriffe. Und wer muss sein Verhalten ändern und die Orte meiden? Nicht die übergriffigen Täter, sondern die Opfer, die Frauen, die ihre Gesundheit und ihr Leben schützen wollen. Gerecht ist das sicher nicht. Das führt etwas ab vom Thema, denn die frei von Violetta erzählen Taten waren zum Glück nur verbal - was die Taten natürlich nicht legitimiert.)
Claudia
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 161 im Thema

Beitrag von Claudia »

Vesta hat geschrieben: Di 5. Aug 2025, 17:52 Den Sinn dieses Threads sehe ich darin, zu analysieren, wie es zu der Situation gekommen ist, zu überlegen, was man besser machen könnte und wie man solche Situationen vermeiden könnte.
Das würde ich gerne etwas allgemeiner umformulieren.
Was muss sich ändern, damit es solche Situationen nicht gibt?
Die Antwort gibt es unten!

Vesta hat geschrieben: Di 5. Aug 2025, 17:52 (Solche Situationen hat man als Frau leider häufiger. Bestimmte dunkle Orte bergen zu gewissen Tageszeiten die Gefahr sexueller Übergriffe. Und wer muss sein Verhalten ändern und die Orte meiden?
Damit schiebst Du aber wieder uns Frauen die Aufgabe zu solche Situationen zu vermeiden. Und da sage ich ganz klar nein.
Warum sollen wir uns ändern, uns einschränken, auf etwas verzichten das uns wichtig ist? Wir sind nicht verantwortlich für das, was einige Männer tun, das sind sie selbst.

Ändern müssen sich die Täter! Die müssen endlich in ihrem tiefsten Innern erkennen, dass ihr Verhalten völlig falsch und inakzeptabel ist. Denn dieses Verhalten - initiiert durch falsche Denkmuster - muss unterlassen werden. Das darf eben nicht so abdriften wie Du es gerade tust in eine Richtung, dass letztlich die Frau allein durch ihre Anwesenheit Auslöser dieses Verhaltens ist. Denn so wird es doch nur unterschwellig normalisiert. "Die Männer sind nunmal so." Nein, sind sie im Allgemeinen nicht und die, die so sind müssen sich verändern. Allein schon eine solche Idee muss aus deren Köpfen verschwinden.

LG Claudia
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 162 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Claudia hat geschrieben: Di 5. Aug 2025, 18:49 was einige Männer tun, das sind sie selbst.

Sicher...

aber was Vesta vorschlägt ist auch Selbstfürsorge..keine Kapitulation.

Das hab ich schon recht früh gelernt, weil ich mich wenig an Konventionen gehalten habe.
Deine Erfahrung scheint zu sein, wenn ich das so sage ist das jetzt so...ist es aber nicht.

Ich teile da auch den Ärger den du spürst und ja die Typen sollten sich ändern, aber trotzdem
gehe ich abends nicht durch dunkle Parks-beides kann nämlich gleichzeitig wahr sein.

Wie auch immer, bis sich manche geändert haben, muss man sich schützen, das gilt im Grossen
wie im Kleinen-das weiss man wenn man "anders" aufgewachsen ist.
Ganz unabhängig von Violetta und ihrem Sein..einfach völlig allgemein.

Habs gut und sicher, Marie (na)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
gaby37
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 163 im Thema

Beitrag von gaby37 »

Hallo,
wenn ich mir diesen Thread so durchlese, stelle ich fest:
wir sind uns einige, dass niemand das Recht hat jemanden aufgrund seines Aussehens / seiner Kleidung / seines Geschlechts…etc
„Böse blicke zu zuwerfen", abschlägige Kommentare zu verteilen und erst recht nicht gewalttätig zu werden.

Wir sind uns auch einig, dass die Realität, zumindest manchmal, anders aussieht…..
Damit könnte wir diese Diskussion hier beenden….wohl eher nicht!

„Böse Blicke“ sind nicht strafbar, abschlägige Kommentare, soweit sie nicht aus der NS Zeit stammen, auch nur sehr selten. Körperlicher Übergriff ist zwar straf-/zivilrechtlich relevant, die Verfolgung aber aufwendig, wenn überhaupt möglich (Die Person ist nicht bekannt, ein Foto konnte man gerade nicht machen), sehr langwierig.

Und jetzt wird es konträr, wie damit umzugehen ist:
Einige möchten solche Situationen durch „diverses Tun oder lassen“ vermeiden.
Andere möchten sich diesen Situationen stellen.
Vor allem aus dieser Fraktion kommt die Forderung, dass es alle so machen sollen,
"sich nicht anpassen" und "nicht vermeiden".
Also: Man soll sich beschimpfen lassen und im Zweifel auch körperlichen Schaden (hin-)nehmen.

Einerseits verwahren sich praktisch alle gegen Bevormundung, aber hier kommen dann solche Förderungen auf.

Das kann es doch nicht sein….
_______________________________________________________________________________________________
Frauen werden aus Blumen geboren, Männer aus Kohlköpfen. Ich bin aus einem Blumenkohl.
Claudia
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 164 im Thema

Beitrag von Claudia »

Lavendellöwin hat geschrieben: Di 5. Aug 2025, 19:14 Deine Erfahrung scheint zu sein, wenn ich das so sage ist das jetzt so...ist es aber nicht.
Nein das ist sie absolut nicht, ich habe da in anderem Umfeld ganz böse Erfahrungen gemacht.

Ich weiß jetzt nicht, ob es an den Formulierungen liegt oder Du mich mit Absicht zu mißverstehen versuchst, was ich aber nicht glaube.

Claudia hat geschrieben: Di 5. Aug 2025, 18:49 und die, die so sind müssen sich verändern.
Ich hatte wie Du es erwähnst von Veränderung gesprochen, nicht davon, dass es jetzt schon so wäre. Aber die sollte ein gemeinsames Ziel sein.
Es wird sich nie etwas ändern, wenn wir solches Verhalten als gegeben hinnehmen und uns wegducken, andere Wege nehmen.

Lavendellöwin hat geschrieben: Di 5. Aug 2025, 19:14 aber was Vesta vorschlägt ist auch Selbstfürsorge..keine Kapitulation.
Für mich hörte sich das bei ihr aber eher nach Hinnehmen an, was nur die große Ausnahme sein sollte.

LG Claudia
die auch eine große Klappe und damit schon so manche vertrieben hat.
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Annette
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Re: Umgang mit negativen Erlebnissen in der Öffentlichkeit

Post 165 im Thema

Beitrag von Annette »

Vesta hat geschrieben: Mo 4. Aug 2025, 21:32 Meinst du nicht, dass vielleicht für den Rest des Tages dein Selbstbewusstsein leicht angeknackst gewesen sein könnte, so dass dich die weiteren Pöbler als leichteres Opfer sahen?
Deine Aussage ist Victim-Blaming! Sagst du das auch zu einer Frau, die vergewaltigt worden ist?

Annette
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