Wo liegt das Minimum?
Wo liegt das Minimum? - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Lina
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 16 im Thema

Beitrag von Lina »

fairy_girl hat geschrieben:Hallo Zusammen,
...das ist natürlich verständlich, man war ja in der Beziehung nicht von vornherein offen und hatte kein Vertrauen in den Partner sein Wahres Sein zu zeigen.
Deswegen denke ich, ist Kommunikation wesentlich wichtiger als es häufig hier gemacht und gelebt wird, denn ohne Kommunikation lügt man nicht nur den Partner an, sondern steht auch nicht zu seinem wahren ich, man trägt einen wichtigen Teil in sich aber verklärt diesen.
....
Ohne Kommunikation gibt's nicht. Man kann nicht "nicht kommunizieren".
Exuserin-2015-08-11

Re: Wo liegt das Minimum?

Post 17 im Thema

Beitrag von Exuserin-2015-08-11 »

Meine Frau hatte schon einmal alle meine weibliche Kleidung versteckt .Irgendwo hier nachlesbar,aber heute ist alles geregelt.Ich habe einen eigenen Schrank mit allem was ich liebe.Gruss Ilektra
LanaX
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 18 im Thema

Beitrag von LanaX »

SusiMen1959 hat geschrieben:Hallo Plisseedreher70,

das Minimum liegt, für mich, im ehrlichen und mitfühlendem "miteinander Reden".

Ich gehöre zu denen, die erst sehr spät ihre Veranlagung erkannt haben - mein Schatz und ich waren schon über 30 Jahre verheiratet. Für mich war offene Kommunikation der wichtigste Schritt. Als ich mit meinem Schatz das erste Mal darüber gesprochen habe, war ich (dank diesem Forum) auf verschiedene Reaktionen innerlich vorbereitet. Es lief aber viel besser, als erwartet, ab. Damit hatte ich aber noch keinen Freischein auf unbegrenzte Entfaltung. Mein Schatz hat Ihre Zeit gebraucht, sich an ihre "Zicke" zu gewöhnen.
Da waren zuerst enge Grenzen für mich, die ich aber respekiert habe - ja, respektieren musste und wollte. Erst im Laufe der Zeit und durch offenes Kommunizeren haben sich diese Grenzen verschoben. Ich habe sie zum Bsp. oft gefragt, ob dieses oder jenes Kleidungsstück etwas für mich wäre. Dadurch bin ich leider nicht zu meinem Minnirock gekommen :( - es sind dann irgendwann Hotpants geworden :lol: . Aber Sie hat erlebt, dass mir Ihre Meinung und ihre gefühlten Grenzen wichtig sind.
Dieser gegenseitige Respekt ist, meiner Meinung nach, wichtiger als irgendein Minimum oder Maximum. Denn dann fühlt sich die/der Partner/in ernst genommen. Und dann kann das, was heute noch ein "No Go" ist, morgen schon schon ganz normal sein.

LG - Susi.
Eine sehr gelungener Kommentar! Ich freue mich immer, wenn ich Beiträge lese, die das, was ich auch größtenteils zum Ausdruck bringen wollte, besser beschreiben als meine eigenen Worte :D Danke dafür Susi!

Ich hatte ja Akzeptanz als Minimum definiert und damit meinte ich die Bereitschaft sich mit dem Thema gemeinsam (in Gesprächen) auseinander zu setzen.
Das ist aber auch abseits des Crossdressing in meinen Augen ein absolutes Minimum für eine gute Beziehung. Und dazu gehören wieder zwei Menschen.
Zum einen sollte man die Partnerin nicht mit der Dressing-Keule erschlagen und versuchen Grenzen langsam auszuloten (da finde ich deinen Ansatz ziemlich gut, Susi!) und anderseits sollte auch die Partnerin nicht komplett blockieren! Dann wird es nämlich auch nichts...

Ich denke, hier hat man(n) viele Möglichkeiten der Partnerin gewisse Ängste zu nehmen und ihr so den Zugang zur Thematik zu erleichtern (soviel zur Aufgabe des Mannes). Aber wenn nach einiger Zeit ersichtlich ist, dass die Frau dieses Seite nicht akzeptieren kann/will, dann frage ich mich doch ehrlich, was sie an einem wirklich liebt? Und an diesem Punkt sollte man vielleicht mal aufzählen welche positiven Eigenschaften als Partner man vielleicht nur aufgrund der weiblichen Seite im Manne hat? ...

Allerdings kann ich eine derartige Situation auch nur aus meiner Sicht beurteilen. Ich bin noch jung, noch nicht verheiratet und habe auch noch keine Kinder...
Aber die richtige Partnerin habe ich gefunden! :)

Sollte man in einer Beziehung schon über ein derartiges "Minimum" verhandeln, dann ist schon etwas schief gelaufen, finde ich. Ich würde es eher als gemeinsame Lösung bezeichnen, die sich mit der Zeit entwickelt oder als Gleichgewichtszustand der sich einpendelt.

In diesem Sinne, liebe Grüße
Lana
Aria
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 19 im Thema

Beitrag von Aria »

Lina hat geschrieben:
Aria hat geschrieben:Und was ist, wenn es erst geduldet wird, aber nun plötzlich gar nicht mehr geht? Sei es offen oder heimlich. Allein das Wissen darum alles in Frage stellt und nur noch die Trennung in Betracht kommt.
Wo war da das Minimum? Wenn es überhaupt jemals eines gab....
Dann tippe ich, dass es irgend einen anderen Bruch in der Kommunikation zwischen den beiden Partnern gab, der dafür ausschlaggebend war. Da meine ich nicht, dass sie sich gestritten haben oder nicht mehr miteinander renden, sondern dass auf einem tieferen unterschwelligen Level die Kommunikation seit längerer Zeit nciht mehr fließt. Müsste ich aber von nächster Nähe sehen - über 90% sind Stimme und Körpersprache. Einen Partnerschafts-Coach heranziehen, wäre dann nicht die doofste Idee.
Vielleicht war es am Anfang auch nicht wirklich akzeptiert, nur hat die rosarote Brille den Blick dafür nicht frei gemacht....
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 20 im Thema

Beitrag von Plisseedreher70 »

Hallöchen,
lieben Dank an alle die sich hier eingebracht haben. Wenn auch etwas "Blut" floß, eure Betrachtungsweise war sicherlich nicht nur für mich interessant. Erwähnen möchte ich allerdings noch, daß es nicht darum ging, was man an Minimum
einfordern kann, sondern was wir erwarten können. Das ist ein großer Unterschied! Eine ehrliche Kommunikation unter
Partner setze ich eigentlich voraus.
Grüße aus dem Süden
Bin Mann, bleibe Mann, aber festliche Glanzkleider überziehen ist für mich berauschend!
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 21 im Thema

Beitrag von colibri »

Bitte Verzeiht, falls ich Antworten wiederhole. Ich konnte nicht alles durchlesen.

Zur gestellten Frage: Ich kann die Frage verstehen, finde sie aber falsch gestellt. In "was können wir mindestens erwarten..." steckt indirekt schon eine Forderung drin. In dem Fall kann ich nur antworten: NICHTS!!! - das ist das Minimum. WIR haben uns verändert und konfrontieren unseren Partner, der/die sich das nicht ausgesucht hat.
Meine Frau hat es so formuliert: "Ich habe einen Mann geheiratet und keine Frau/Transe oder sonst was. Und diesen Mann will ich haben."
Die Erwartung auf Akzeptanz: gleich NULL. Man kann sich wünschen, dass sie manches duldet (macht sie bei mir auch, manchmal gabs auch Streit), aber man kann keine Akzeptanz erwarten. Wenn sie dennoch kommt, dann ist das ein Geschenk, über das wir uns freuen können.

Grüsse,
colibri
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 22 im Thema

Beitrag von Elfy Adorabella »

Sehr treffende Worte Colibri. Das ist genau der Punkt.
ExUserIn-2026-04-08
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 23 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Manchmal muss frau auch aufpassen, was sie sich wünscht. Es könnte in Erfüllung gehen ... :-)))
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 24 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Laubfröschchen, tue ich doch immer... (ki) :lol:
Viele Grüße
Vicky

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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 25 im Thema

Beitrag von Franka »

Das kommt natürlich auch auf unser Geheimis an.
Meine Frau wusste vor dem persönlichen Kennenlernen schon von meinem Crossdressen, da kann ich dann schon etwas Toleranz erwarten. Das sie mich bei allem unterstützt und mir zur Seite steht sehe ich dann auch als Geschenk an.
Wenn die Frau vorher von nichts wusste, darf ich auch nichts von ihr erwarten und muss auch mit den Konsequenzen leben.

Gruß Dahlia
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
Lina
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 26 im Thema

Beitrag von Lina »

Aria hat geschrieben:
Lina hat geschrieben:
Aria hat geschrieben:Und was ist, wenn es erst geduldet wird, aber nun plötzlich gar nicht mehr geht? Sei es offen oder heimlich. Allein das Wissen darum alles in Frage stellt und nur noch die Trennung in Betracht kommt.
Wo war da das Minimum? Wenn es überhaupt jemals eines gab....
Dann tippe ich, dass es irgend einen anderen Bruch in der Kommunikation zwischen den beiden Partnern gab, der dafür ausschlaggebend war. Da meine ich nicht, dass sie sich gestritten haben oder nicht mehr miteinander renden, sondern dass auf einem tieferen unterschwelligen Level die Kommunikation seit längerer Zeit nciht mehr fließt. Müsste ich aber von nächster Nähe sehen - über 90% sind Stimme und Körpersprache. Einen Partnerschafts-Coach heranziehen, wäre dann nicht die doofste Idee.
Vielleicht war es am Anfang auch nicht wirklich akzeptiert, nur hat die rosarote Brille den Blick dafür nicht frei gemacht....
Vielleicht versuchst du auch, es zu rationell und logisch zu betrachten. Es könnte ja sein, dass es auch um was ganz Anderes geht. Ich glaubte früher auch, dass es bei Bewerbungen darum ginge, den qualifiziertesten Bewerber zu finden. Ich habe aber später rausgefunden, dass es ab einem gewissen Punkt gar nicht mehr darum geht, sonder nur um Emotionen, die widerum von der Qualität der Kommunikation abhängen. (Und fing an diese Tatsache nach bester Möglichkeit zu nutzen.) Das gilt auch in Verkaufs-, Flirt- oder Partnerschaftsszenarien.
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 27 im Thema

Beitrag von Aria »

Aria hat geschrieben:Und was ist, wenn es erst geduldet wird, aber nun plötzlich gar nicht mehr geht? Sei es offen oder heimlich. Allein das Wissen darum alles in Frage stellt und nur noch die Trennung in Betracht kommt.
Wo war da das Minimum? Wenn es überhaupt jemals eines gab....
Lina hat geschrieben:Dann tippe ich, dass es irgend einen anderen Bruch in der Kommunikation zwischen den beiden Partnern gab, der dafür ausschlaggebend war. Da meine ich nicht, dass sie sich gestritten haben oder nicht mehr miteinander renden, sondern dass auf einem tieferen unterschwelligen Level die Kommunikation seit längerer Zeit nciht mehr fließt. Müsste ich aber von nächster Nähe sehen - über 90% sind Stimme und Körpersprache. Einen Partnerschafts-Coach heranziehen, wäre dann nicht die doofste Idee.
Aria hat geschrieben:Vielleicht war es am Anfang auch nicht wirklich akzeptiert, nur hat die rosarote Brille den Blick dafür nicht frei gemacht....
Lina hat geschrieben:Vielleicht versuchst du auch, es zu rationell und logisch zu betrachten.
Damit liegst du wahrscheinlich nicht ganz verkehrt. Aber das ist jetzt auch nicht mehr von Belang....
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Lina
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 28 im Thema

Beitrag von Lina »

@Damit liegst du wahrscheinlich nicht ganz verkehrt. Aber das ist jetzt auch nicht mehr von Belang....

Wie soll ich das verstehen - hast du nie wieder die Absicht, mit anderen Menschen zu reden, oder was?
Aria
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 29 im Thema

Beitrag von Aria »

Lina hat geschrieben:@Damit liegst du wahrscheinlich nicht ganz verkehrt. Aber das ist jetzt auch nicht mehr von Belang....

Wie soll ich das verstehen - hast du nie wieder die Absicht, mit anderen Menschen zu reden, oder was?
Natürlich, was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Wenn ich sage, dass es nicht mehr von Belang ist, gilt dies für meine Beziehung.
Da ist nämlich alles gesagt. Jegliche Versuche laufen nämlich nur noch ins Leere. Manchmal ist ein Ende mit Schrecken besser als....naja, den Rest kennst du ja.
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Re: Wo liegt das Minimum?

Post 30 im Thema

Beitrag von Lina »

Aria hat geschrieben:
Lina hat geschrieben:@Damit liegst du wahrscheinlich nicht ganz verkehrt. Aber das ist jetzt auch nicht mehr von Belang....

Wie soll ich das verstehen - hast du nie wieder die Absicht, mit anderen Menschen zu reden, oder was?
Natürlich, was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Wenn ich sage, dass es nicht mehr von Belang ist, gilt dies für meine Beziehung.
Da ist nämlich alles gesagt. Jegliche Versuche laufen nämlich nur noch ins Leere. Manchmal ist ein Ende mit Schrecken besser als....naja, den Rest kennst du ja.

Kann ich dir genau sagen. Wenn du dich nicht die Absicht hast, dich total von anderen Menschen - also auch von potentiellen Partnern/Partnerinnen - wirst du wieder in einer ähnlichen Situation sein, früher oder später. Da gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder tust du wie du immer getan hast, und die wirst in etwa das gleiche Ergebnis haben, was du bislang bekommen hast. Oder du tust es anders und es wird wahrscheinlich was anderes passieren. Einfacher kann man es wohl nicht sagen.
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