Auswirkungen auf Kinder
Auswirkungen auf Kinder - # 2

Anne-Mette
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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 16 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

wie kommst Du eigentlich darauf:
aber wenn ich sehe wie auf manche Gesprächspartner verbal eingedroschen wird,
???

Wer sich mit provokanten Äußerungen zu Wort meldet, erfährt auch manchmal "Gegenwind" (ist mir auch schon so gegangen).
Bitte nicht schon wieder solche nicht belegbaren Allgemeinplätze (smili)
was ist denn an der konventionellen, stinknormalen Familie so schlecht?
Das hat keiner behauptet. Es ging darum, dass auch in anderen Lebensformen eine gute Kindheit erlebt werden kann und das "andere" Mütter und Väter genau so gut ihrem Erziehungsauftrag gerecht werden können wie "konventionelle Familien".

Bei allem Respekt, aber das
Wir dürften dann sogar kein Deutsch mehr reden, haben die Nazis ja auch gemacht.
ist doch Quatsch :o

Gruß
CPG
exuser-12-02-2013

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 17 im Thema

Beitrag von exuser-12-02-2013 »

Hallo
cpg hat geschrieben:wie kommst Du eigentlich darauf:

aber wenn ich sehe wie auf manche Gesprächspartner verbal eingedroschen wird,

???

Wer sich mit provokanten Äußerungen zu Wort meldet, erfährt auch manchmal "Gegenwind" (ist mir auch schon so gegangen).
OK, wenn ich da übertrieben habe, Entschuldigung! Ich hatte nur den Eindruck, dass der Gegenwind doch etwas stark und pauschal gewesen ist.
cpg hat geschrieben: was ist denn an der konventionellen, stinknormalen Familie so schlecht?



Das hat keiner behauptet. Es ging darum, dass auch in anderen Lebensformen eine gute Kindheit erlebt werden kann und das "andere" Mütter und Väter genau so gut ihrem Erziehungsauftrag gerecht werden können wie "konventionelle Familien".
Aber man kann nicht leugnen, dass das traditionelle Familienbild (und die katholische Kirche) etwas dämonisriert wird, "alternativen" dagegen hoch gelobt werden. Und "andere Lebensformen" klingt irgendwie, als ob es mehrere Alternativen gäbe, die alle gleich sind.
Nein, ich habe natürlich keine Beweise, dass es Kindern in solchen Familien schlechter geht. Es geht mir einfach ums Prinzip.
cpg hat geschrieben:Bei allem Respekt, aber das

Wir dürften dann sogar kein Deutsch mehr reden, haben die Nazis ja auch gemacht.



ist doch Quatsch :o
Volle Zustimmung! Genauso wie eine "gute Mutter" oder ein etwas traditionelleres Familiensystem nicht in die braune Ecke gehört. Das war alles, was ich damit sagen wollte.
Sabrina Verena
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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 18 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Leute!
Interessantes Thema Heute.
Mir ist nicht klarr warum ein crossdressender Vater seinen Kindern schaden sollte.
Wenn Kinder ihren Vater garnicht anders kennen, weil der Crossdresser schon da war, ist der Vater für sie völlig normal!
Und sie gehen entsprechend entspannt und tolerant damit um.
Aber ein Vater der seine Gefühle verdrängt und ewig mies drauf ist schadet den Kindern.
Wenn Kinder im Umfeld gehänselt werden, weil ein intollerantes Umfeld zu feige ist, sich mit crossdressenden Vätern zu arrangieren, schadet es den Kindern. Wohl bemerkt, das Umfeld schadet!

Ansonsten mal aus Realität gegriffen, meine lesbische Schwester lebt mit ihrer Freundin und deren leiblichen Tochter zusammen.
Die Tochter entwickelt sich prächtig und ist hetero. Ihr Vater ist aber ein A..., der verweigert jeden Kontakt zur Tochter.

Sorry, musste mal mein Senf los werden.
Liebe Grüße
Verena
Zuletzt geändert von Sabrina Verena am Di 29. Jan 2013, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.

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Anne-Mette
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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 19 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Aber man kann nicht leugnen, dass das traditionelle Familienbild (und die katholische Kirche) etwas dämonisriert wird, "alternativen" dagegen hoch gelobt werden.
Das würde ich so nicht sehen. Kritik soll dort landen, wo sie angebracht ist.
Die "Alternativen" sind in einigen Bereichen genau so zu kritisieren wie die "Traditionellen"
Allerdings ist auch gerade die katholische Kirche weiterhin nicht abgeneigt, die absolute Deutungshoheit zu vielen Themen des öffentlichen Lebens für sich selbst in Anspruch zu nehmen. Das sehen viele Leute anders. Das ist ja auch jedem unbenommen.
Schwierig ist es nur, wenn diese Stellen ein Monopol haben, dass sie z.B. Arbeitgeber sind und nur Arbeitnehmer einstellen, die den "richtigen" Glauben haben - oder aber, dass Frauen in einer Notlage abgewiesen werden. (Ein Mädchen wird vergewaltigt, und erhält in zwei katholischen Krankenhäusern in Köln nicht die Behandlung, die ärztlich möglich ist).

Gruß
CPG
Exuser-2014-02-18

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 20 im Thema

Beitrag von Exuser-2014-02-18 »

Hallo

Daß heute vieles im öffentlichen Leben, im Umgang miteinander, in der gesamten Gesellschaft wie auch im kleinen Bereich Familie vielleicht schlechter ist,
als vor 30 oder 50 Jahren, das mag tatsächlich so sein.
Vielleicht ist es auch nur ein subjektiver Eindruck, so nach dem Motto "Früher war alles besser".

Auf jeden Fall spielen da aber viele, ganz viele Dinge mit rein, und nicht nur die Abkehr vom traditionellen, angeblich "guten Familienmodell".

Diese jedoch alle aufzuzählen und durch zu diskutieren, wäre sicher müßig, und würde den Rahmen unseres Forum sprengen.

Meine Tochter ist übrigens auch allein erziehende Mutter, weil der Vater des Kindes sich aus Faulheit oder Bequemlichkeit "entfernt" hat. ( soweit mein Senf^^ )

elgetina ))):s
Exuser-2014-02-18

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 21 im Thema

Beitrag von Exuser-2014-02-18 »

Mona Schwindt hat geschrieben:
Ich habe mich schon durch entsprechende Literatur leiten lassen, sie aber nicht dogmatisch verfolgt.
Ja....eben. Ich glaube, gerade da kann man auch viel verkehrt machen, diese Unmasse an Ratgebern.....nee....und überall steht was anderes drin und alles ist immer richtig.

Letztendlich entsteht gerade dadurch "Orientierungslosigkeit"

So....nochmal Senf^^

elgetina ))):s
Andrea aus Sachsen
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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 22 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo alle zusammen,
Über das Outing vor Kindern ist hier im Forum schon oft diskutiert worden. Kürzlich wurde sogar ein extra Bereich dafür eingerichtet:
viewforum.php?f=97
Solange es keine Studien und andere auswertbare praktische Erfahrungen gibt, werden diese Diskussionen zu nichts führen, wenn jede(r) auf seinen Ansichten beharrt.
Ich hätte deshalb einen anderen Vorschlag: Machen wir doch einfach unsere eigene Studie im Kleinformat! Es gab hier mal einen Thread "Kinder von CD"™s - wie verarbeiten die das Outing" (viewtopic.php?f=97&t=1661). Dort könnte jede(r), die/der seine Kinder eingeweiht hat, seine eigenen Erfahrungen (positive und negative) zum Thema eintragen. Bitte aber nur praktische Erfahrungen nach einem tatsächlichen Outing eintragen, keine persönlichen Ansichten über den angeblich günstigsten Zeitpunkt und ob überhaupt!
Wenn sich zahlreiche Forumsmitglieder daran beteiligen, hätten wir in dem oben genannten Thread unsere Erfahrungen gesammelt. Der Thread ist zwar schon etwas alt und noch nicht allzu sehr gefüllt, aber gerade deshalb dürften zahlreiche Erkenntnisse dort noch nicht eingeflossen sein. Bei entsprechender Beteiligung könnte dieses geballte Wissen fast den Stellenwert einer wissenschaftlichen Studie erreichen und Grundlage für weitere Diskussionen sein.
Mich persönlich würde das Ergebnis auch sehr interessieren, da ich noch vor der Frage stehe, wie und wann ich es meiner Tochter sage.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Anne-Mette
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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 23 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

wie schon so oft hast Du einen guten Vorschlag gemacht (smili)
Es ist nur recht schwer, die Auswirkungen auf die eigenen Kinder zu beurteilen. Dazu müsste man sie genau befragen. Da man direkt Beteiligte(r) ist, ist mit weiteren Schwierigkeiten zu rechnen. Was erzählen sie Dir, was würden sie ihrem besten Kumpel, ihrer besten Freundin über Dich erzählen?
Wann sind überhaupt die Fragen zu beantworten: "Wie erging es mir in der Kindheit/Jugend? Wie habe ich euch Eltern gesehen und erlebt? Was hat mich vorangebracht, was hat mich behindert, gestört, verletzt?"
Viele Menschen können erst nach sehr langer Zeit und mit gehörigem Abstand über ihre Entwicklung in der Kindheit sprechen.

Trotzdem denke ich, dass es ein lohnenswertes längeres Projekt werden könnte, solche Erfahrungen hier zu diskutieren.
Vieleicht lassen sich sogar "Brücken bauen" zu anderen Themen (Schule)?

Herzliche Grüße aus dem heute regnerischen Ringsberg
Anne-Mette
Cybill
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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 24 im Thema

Beitrag von Cybill »

hinundwieder hat geschrieben:....

Es ist mal eine Studie gemacht worden, da war der Vater offen Transvestit und alle seine drei Söhne haben dann ebenfalls diesen Weg eingeschlagen. Nicht, dass ich meine feminine Seite hasse, aber es stellt, wohl oder übel eine Besonderheit dar, die auch Probleme schaffen kann. Ich würde meinen Söhnen nie so etwas aufzwingen, nicht aktiv aber auch nicht passiv. Es ist für mich ein aufzwingen, da das Kind, sofern es nicht schon aus der Pubertät raus ist, dir und deinem Verhalten ausgesetzt ist. Die Vaterfigur und die Mutterfigur sind beides wichtige Dinge für die Entwicklung des Kindes und wenn wir dieses konservative aber bewährte Gesamtbild verzerren, dann hat das Auswirkungen.

.....

Quatsch! - Gefährliches Halbwissen!

Eine Studie mit einem Fall belegt gar nichts.
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
exuser-12-02-2013-2

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 25 im Thema

Beitrag von exuser-12-02-2013-2 »

An den Foren-Moderator: Habe ausversehen schon einen Teil des Beitrages gepostet. Der hier ist der richtige:
Julia65 hat geschrieben:Du willst ein Rad erfinden? Das ist unerforschtes Gebiet, also gefährlich.
Hey, Columbus, Amerika ist unerforscht, also gefährlich, bleib zuhause.
Hey, Nasa, der Mond ist unerforscht, also gefährlich, bleibt hier.
Dümmere Vergleiche sind dir nicht eingefallen? :) Das klingt ja geradezu als wären Regenbogenfamilien ein notwendiger Meilenstein für die Geschichte der Menschheit. Eine Art Übermenschenfamilie quasi..
cpg hat geschrieben:Da haben wir wohl sehr viel gefährlichere Gebiete durchquert.
Was hat man den Kindern da zugemutet?
Ich möchte an die Zeit des "3. Reiches" erinnern.
Das 3. Reich ist ja schon ziemlich ausgelutscht.. stinkt jedenfalls nach einem Todschlagargument.
cpg hat geschrieben:Da gab's sogar ein Mutterkreuz für gute Mütter...
Och.. diese bööösen Mutterkreuze aber auch! :o
Sabrina Verena hat geschrieben:Wenn Kinder ihren Vater garnicht anders kennen, weil der Crossdresser schon da war, ist der Vater für sie völlig normal!
Und sie gehen entsprechend entspannt und tolerant damit um.
Genau das empfinde ich als Problem.
Cybill hat geschrieben:Quatsch! - Gefährliches Halbwissen!

Eine Studie mit einem Fall belegt gar nichts.
Das ist kein Beweis, sondern ein Indiz. Dass ALLE DREI Söhne dann den Weg des Vaters eingeschlagen haben, verstärkt das Indiz noch.

Ich habe hier noch eines:

Ihr kennt doch den Domian und seine Sendung. Da war eine erwachsene Frau (keine Ahnung wie alt), die auf schlechte Zähne steht. Sie findet es erregend, wenn das Gegenüber Karies etc. hat. Aber auch ältere Leute ohne Zähne findet sie erregend.

Dann stellte sich heraus, dass sie als Kind von ihrem Großvater ab und zu leicht belästigt worden ist. Neben Küssen auf den Mund hat der Großvater manchmal auch sein Gebiss herausgenommen und sie damit leicht in die Brustwarzen gezwickt. Sie hatte aber kein Problem damit und fand das lustig.
Anne-Mette
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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 26 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

es tauchen immer wieder irgendwelche "Beweise" aus der Mottenkiste auf, die tatsächlich NICHTS beweisen.
Für'n Kasten Flens findet man immer ein paar Leute, die zur Not auch behaupten würden: "Im Himmel ist Jahrmarkt!"
Ich denke, wir kommen nicht so recht weiter; immerhin wissen wir, dass wir verschiedener Meinung sind, das ist doch auch schon ein gutes Ergebnis (smili)

Gruß
CPG
Sabrina Verena
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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 27 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

hinundwieder hat geschrieben:
Sabrina Verena hat geschrieben:Wenn Kinder ihren Vater garnicht anders kennen, weil der Crossdresser schon da war, ist der Vater für sie völlig normal!
Und sie gehen entsprechend entspannt und tolerant damit um.
Genau das empfinde ich als Problem.
Hallo Hin und Wieder!
Genau darin sehe ich die Chance und nicht das Problem.
Wir wollen doch eine tolerante Gesellschaft, in der sich Jeder (Der einzelne Mensch ist das kleinste Glied in der Gesellschaft, nicht die "heile" Familie!) nach seiner Fason frei bewegen kann, oder?
Sich verstecken, verleumden und einen seelischen Knaks bekommen, trägt jedenfalls nicht dazu bei.
Liebe Grüße
Verena
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exuser-12-02-2013-2

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 28 im Thema

Beitrag von exuser-12-02-2013-2 »

cpg hat geschrieben: immerhin wissen wir, dass wir verschiedener Meinung sind, das ist doch auch schon ein gutes Ergebnis (smili)
Ja, das ist auch schön. ;)
Sabrina Verena hat geschrieben:Wir wollen doch eine tolerante Gesellschaft, in der sich Jeder (Der einzelne Mensch ist das kleinste Glied in der Gesellschaft, nicht die "heile" Familie!) nach seiner Fason frei bewegen kann, oder?
Sich verstecken, verleumden und einen seelischen Knaks bekommen, trägt jedenfalls nicht dazu bei.
Da bin ich anderer Meinung. Ich finde, dass man sich als Einzelperson nicht über die Gesellschaft stellen sollte.
LaraC hat geschrieben:Bin ich denn die Einzige hier, die "Quellenangaben" wie "Es ist mal eine Studie gemacht worden..." und Domian für nicht mal eines müden A-runzelns und auf keinen Fall einer Diskussion würdig hält?? Diese völlig unbegründete "Position" sollten wir alle sinnvollerweise ignorieren.
Wieviele Studien hast du denn hier schon präsentiert, Frau Professor? Meine Beispiele sind nicht schlimmer als "Bei meinen zwei schwulen Bekannten funktionierts."
notmore-04022013

Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 29 im Thema

Beitrag von notmore-04022013 »

(smili) Da Ironie und Schwachsin sehr eng beeinanderliegen, möchte ich auch meinen Senf dazu geben.
Für mich ergibt sich aus dem bisherigen Diskusionsverlauf der Gedanke , daß hier auf beiden Seiten nur von Extremen und Ausschweifungen ausgegangen wird.
Im realen Leben machts doch auch in diesem Lebensbereich die Vermischung aus vielen Bereichen und die Neuerkenntnis im Paket.
Jede Einzelperson prägt die Gesellschaft und fördert diese ! Deshalb sind doch verschiedene Denkweisen und Lebensformen unabdingbar für eine gesunde vielfältige, offene, friedliche Menschheit.
In den vergangen Jahrhunderten haben wir doch schon zur Genüge erlebt , wohin einseitiges , ideologisches Denken führt!
Als Eltern haben wir die Aufgabe und Pflicht, unsere Kinder zu friedvollen ,geselligen, pflichtbewussten Personen zu erziehen, - kann ich das, wenn ich diese schon in der Kindheit belüge?
Im privaten , öffentlichen , politischen und kirchlichen Leben wird uns Toleranz gelehrt , - kann ich das, wenn ich mich schon selbst belüge?
Vieles könnte so noch weitergeführt werden.
Ach ja , damits der Treadersteller und andere Zeilenreiter mich zerpflücken können : von meinen 45 androgynen Lebensjahren lebe ich seit 25 Jahren mehr weiblich als männlich in unseren schönen Allgäuer Pampa (allerdings laufe ich weder im Haus noch auf der Straße als billige Faschingskopie daher), habe einen Handwerksbetrieb und Arbeit. Wenn Du hinter mir herläufst weißt Du nicht, daß es keine Frau ist die vor Dir geht. bin schnöde verheiratet, bekenne mich regelmäßig zur der oft zitierten Religionsgemeinschaft . 3 Kinder und mein Umfeld kennen mich nicht anders. Unsere 3 erwachsenen Kinder gehen wie alle anderen auch, ihre eigen Wege, arbeiten und haben Freunde und Freude am Leben. Als Sie zwischen 14 und 16 Jahren pupertierten, waren wir uncool. Sex ist immer noch geil und macht Riesen Spass ,wobei dieser seit meiner Prostata- Krebserkrankung zum Lesbensex mutiert ist :idea:

LG sissy67
Sabrina Verena
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Re: Auswirkungen auf Kinder

Post 30 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

hinundwieder hat geschrieben:
Sabrina Verena hat geschrieben:Wir wollen doch eine tolerante Gesellschaft, in der sich Jeder (Der einzelne Mensch ist das kleinste Glied in der Gesellschaft, nicht die "heile" Familie!) nach seiner Fason frei bewegen kann, oder?
Sich verstecken, verleumden und einen seelischen Knaks bekommen, trägt jedenfalls nicht dazu bei.
Da bin ich anderer Meinung. Ich finde, dass man sich als Einzelperson nicht über die Gesellschaft stellen sollte.
Hallo Hinundwieder!
Die Unterwerfung des Einzelnen unter die Gesellschaft ist auch nicht gerade als Ziel geeignet.
Kennst Du den Begriff Symbiose? Symbiose ist, wenn zwei Organismen sich zum gegenseitigen Nutzen zusammen schließen. Bekanntes Beispiel Algen und Pilze bilden Flechten.
Wenn die Gesellschaft und ein Jeder Einzelner sich zum gegenseitigen Nutzen zusammen tun, kann man das auch als Symbiose bezeichnen.
Wenn nur eine Seite ein Nutzen und die andere die Last hat, ist das kein Gewinn. Weder für den Einzelnen noch für die Gesellschaft.
Einer Gesellschaft geht es gut, wenn es einem Jeden Teilglied (Einzelne Person) gut geht!
Eine Gesellschaft ist frei, wenn ein jedes Teilglied frei ist.
Je schlechter der Zustand des Einzelnen ist, desto schlechter ist auch der Zustand der Gesellschaft!
Denke da bitte mal darüber nach.
Liebe Grüße
Verena
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