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ChristinaF hat geschrieben: So 1. Feb 2026, 09:39
Eine unschöne Situation. Leider kenne ich mich im Arbeitsrecht nicht so aus. Trotzdem wünsche ich euch, das alles gutgeht.
LG Christina
Da schließe ich mich Christina an und kämpft weiter für euer Recht
Liebe Grüße Lea Michele
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
Das ist schlimm! Mobbing kann eine(n) kapput machen.
Und ich weiß wovon ich schreibe, ich habe es selbst erlebt. Ein Kollege im Betrieb hat lange Jahre mit anderen überhaupt nicht gesprochen, sondern nur hinter deren Rücken gelästert.
Und eines Tages kam der Juniorchef, um mich aufzufordern mit genau diesem Ekelpaket ein großes Projekt gemeinsam durchzuziehen. Er war sehr überrascht das dieser "Kollege" nicht mit mir sprach. Noch viel erstaunter war er dann, als er erfuhr dass bereits einige Jahre lang stets zwei Kollegen nicht miteinander sprachen. Und erst als ich aufzählte wer das war und das genau immer einer der jeweils 2 Kollegen der XXXXXX war ging ihm ein Licht auf.
Der hatte dann ein hochnotpeinliches Gespräch mit der Geschäftsleitung.
Trotzdem hielt das nicht lange vor und ich hatte schon meine Fühler nach einer anderen Stelle ausgestreckt, als der "Mobbingmeixxxx" gerufene Kollege auf dem Weg zur Arbeit mit dem Motorroller tödlich verunglückte.
Von Stund an herrschte ein wesentlich besseres und lockereres Arbeitsklima in unserer Werkstatt und die verbleibenden 11 Kollegen und Kolleginnen schafften weiterhin das gleiche Pensum.
Ich hoffe sehr für dich, dass auch du Glück hast und weiterhin eine Arbeit hast. Und der Mobber muss ja nun nicht gleich tot umfallen.
Liebe Grüße, Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
ein schwieriges Thema, da die Beweisführung meist schwer ist. Grundsätzlich gilt:
Für die Geltendmachung juristischer Ansprüche oder arbeitsrechtlicher Sanktionen sind drei Elemente erforderlich:
- konkrete Beschreibung der einzelnen Ereignisse;
- Verzahnung dieser Ereignisse im Sinnzusammenhang Mobbing, also der adäquate Kausalzusammenhang;
- Verletzung von Rechtsgütern des Gemobbten oder Verstoß gegen konkrete arbeitsvertragliche Verpflichtungen.
Dabei helfen kann (wenn vorhanden) ein Betriebsrat und die Gewerkschaft (wie von Anne-Mette bereits geraten).
es gibt etwas positives zu berichten. Wir haben es geschafft uns an einen Tisch zu setzen. Dabei haben wir uns ausgesprochen. Nichts wurde ausgelassen. Am Ende sind wir mit einem guten Gefühl aus dem Gespräch heraus gegangen. So können wir auch entspannter miteinander zukünftig zusammenarbeiten. Denn es zeichnet sich noch etwas positives ab. Darüber schreibe ich aber erst, wenn alles in trockenen Tüchern ist.