Emma1971 hat geschrieben: Fr 27. Jun 2025, 11:52
zu den anderen Kommentatoren und KI möchte ich folgendes sagen: KI wird bereits in vielen Bereichen u. a. auch positiv und mit Erfolg (z. B. Medizin) eingesetzt. Wir sind alle Erwachsen und wissen, was und wie wir Antworten hieraus zu bewerten haben. Die Leute, die pauschal negativ zu dem Thema stehen, sollen gerne ihre Meinung dazu haben. Allen anderen empfehle ich es einfach mal auszuprobieren und sich nicht pauschal dagegen zu sperren. Ich möchte einfach noch einmal sagen, dass ich bislang von keinem Therapeuten auch nur annähernd soviel Informationen bekommen habe. Das kann nun jeder sehen wie er will. Ich bin in den beratenden Berufen tätig und nutze es auch als Ergänzung zu meinen Recherchen. Die Ergebnisse sind außerordentlich präzise und man spart sich viel Zeit.
Hey Emma,
ich weiss noch nicht in welchem Umfeld zu beratend tätig bist. Und sicher bekommt man von KI (was auch immer ChatGPT, Claude, LeChat, Perplexity und so weiter) gute und auch belastbare Infos.
Ich benutzte sogar total gerne KI für verschiedene Tasks, hab mir schon selbst verschiedene GPTs mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen und Persönlichkeiten gebaut, nutze KI zum Programmieren
zum Code prüfen und etliches mehr. Als Sidekick der meine Arbeit unterstützt-super. Demnächst werde ich viel Richtung Data Science lernen..alles gut.
Aber da wo es um Menschliches geht, bevorzuge ich auch Menschen. Wenn ich einen Handwerker da hab ist der Job der Person mir auch wieder Vertrauen in das zu geben was die Person repariert hat.
Reparieren könnte auch eine synthetische Entität, hab ich keinen Stress damit, aber nicht mir das geben was ich als Mensch brauche, Vertrauen und eine gewisse Art vom Wärme.
Deswegen würde ich, ich für mich, kein Stück Software fragen mir ein Gefühl zu beschreiben..an der Stelle ist das weit über Kompetenz.
Ich bin offen zu dir, wenn ich meine Gefühle nicht beschreiben kann, ist es meine Aufgabe das zu lernen, dabei ist eine Fachperson total hilfreich. Diese Menschen können auch mal einen
Gedanken für dich aufgreifen und den weiter spinnen, dir einen Weg zeigen, aber gehen musst du alleine. Wenn das die Person nicht schafft, ist es die falsche Person, ganz klar.
Und da muss man auch ein bisschen unterscheiden, eine Angststörung oder Depression schliesst nicht eine Transition aus, Border Line meist schon.
Emma1971 hat geschrieben: Fr 27. Jun 2025, 11:52
Außerdem ist mir nun auch klar, dass meine aktuelle Psychologin mir bis heute keinerlei Therapie zur Bewältigung/Akzeptanz der Emotionen und Verstand angedeihen hat lassen. Aber genau das bräuchte ich dringend. Ich muss lernen mit meinen Emotionen umzugehen. Statt dessen lässt sie mich Woche für Woche antanzen und ich soll erzählen, wie die Woche war. Das wars bisher. Immerhin hat sie mir bescheinigt, dass ich keine psychischen Störungen haben (zumindest noch nicht). Die Praxis wirbt für LGBTQ und Transgender auf der Homepage. Immerhin weiß ich, dass ich Transgender bin und eben lernen muss damit umzugehen. Denn es passt halt nicht in meine Lebensplanung.
Vielleicht musst du anfangen beim Thema Lebensplanung agiler zu denken. Deine Anforderungen haben sich jetzt verändert, das heisst du solltest deinen innerlich gesetzten "Arbeitsauftrag" überdenken.
Ich weiss nicht ob du verstehst was ich meine. Leben ist nicht Schema F, nicht mein Haus, mein Auto, mein Boot-das ist sogar gar kein Leben aus meiner Sicht. Und da sind wir sicher unterschiedlich.
Du bist eher late onset, ich hab das Thema schon gefühlt immer, aber auch mal mehr mal weniger und in Wellen. Was ich bin stört aber nicht mein Leben, es gehört einfach dazu, ich mache was ich mag
und was ich nicht mag lass ich sein. Trans* macht nicht das Leben aus, es ist nur ein kleiner Teil und je mehr das du dich annimmst, umso kleiner er auch.
Anders gefragt, was stimmt nicht mehr an deiner konkreten Lebensplanung? Vielleicht können wir nochmal eine neue Sichtweise darauf zeigen.
Habs fein, Marie

Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.