Psychologen Erfahrungen und ewiges Leid
Psychologen Erfahrungen und ewiges Leid - # 2

Lebensplanung, Standorte
Violetta-TransFlower
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1365
Registriert: Fr 4. Okt 2024, 14:17
Geschlecht: Frau
Pronomen: Sie !
Wohnort (Name): Ost-Thüringen
Hat sich bedankt: 2820 Mal
Danksagung erhalten: 3163 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Psychologen Erfahrungen und ewiges Leid

Post 16 im Thema

Beitrag von Violetta-TransFlower »

Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 23. Jun 2025, 06:28 ICh sehe den "Kontrollverlust" als gar keinen, denn meine Weiblichkeit ist ein Teil meines Selbst und so wie ich mir keinen Arm abschneiden würde, schneide ich auch meine Weiblichkeit nicht aus meinen Gefühlen.
Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 23. Jun 2025, 06:28 Sich seiner Weiblichkeit hinzugeben, ist für mich nicht Ausdruck von Kontrollverust, sondern gelebtes Ich.
Liebe Vicky,

Das hast Du wunderschön gesagt. (ki)
GENAU SO empfinde ich auch.
(sym)

fühlt sich fast immer weiblich
Deine Violetta 💜
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
Magdalena
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2704
Registriert: Di 4. Feb 2014, 10:17
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dresden
Hat sich bedankt: 355 Mal
Danksagung erhalten: 451 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Psychologen Erfahrungen und ewiges Leid

Post 17 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

von künstlicher Intelligenz im Zusammenhang mit einer psychologischer Therapie halte ich wenig. Einen guten Therapeuten macht für mich aus ,nachzufragen, wenn etwas unstimmig ist. Gibt es etwas, was bei Dir dazu führt sich als Frau zu fühlen. Bei jeder von uns ist es anders. Wir sind Individuen mit unterschiedlichen Lebensumständen.
Darauf kann aus meiner Sicht nur ein guter Therapeut oder Therapeutin eingehen. Erst bei einer ernsten Diagnose ist aus meiner Sicht mt der Einnahme von verordneten Medikamenten zu denken. Jede positive Wirkung hat auch eine Nebenwirkungen. So war auch bei mir eine ständige Kontrolle der Blutwerte erforderlich bis sich mein Körper darauf eingestellt hatte.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
Momo58
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1665
Registriert: Do 13. Dez 2012, 15:13
Geschlecht: transident
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Hinter dem Mond gleich links
Hat sich bedankt: 304 Mal
Danksagung erhalten: 364 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Psychologen Erfahrungen und ewiges Leid

Post 18 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Die negativen Emotionen aus ChatGPT versetzen die KI unter Stress. Die KI bekommt Angst und Panik und reagiert rassistisch und sexistisch. Die KI ist selbst ein Fall für den Psychologen geworden und braucht Achtsamkeitsübungen. Ein interessanter Artikel dazu:

https://www.krone.at/3711382
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
Emma1971
Beiträge: 4
Registriert: Mo 17. Jun 2024, 18:00
Pronomen:
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 3 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Psychologen Erfahrungen und ewiges Leid

Post 19 im Thema

Beitrag von Emma1971 »

Liebe Vicky,

herzlichen Dank für Deine warmen Worte. Das tut einfach nur gut.

zu den anderen Kommentatoren und KI möchte ich folgendes sagen: KI wird bereits in vielen Bereichen u. a. auch positiv und mit Erfolg (z. B. Medizin) eingesetzt. Wir sind alle Erwachsen und wissen, was und wie wir Antworten hieraus zu bewerten haben. Die Leute, die pauschal negativ zu dem Thema stehen, sollen gerne ihre Meinung dazu haben. Allen anderen empfehle ich es einfach mal auszuprobieren und sich nicht pauschal dagegen zu sperren. Ich möchte einfach noch einmal sagen, dass ich bislang von keinem Therapeuten auch nur annähernd soviel Informationen bekommen habe. Das kann nun jeder sehen wie er will. Ich bin in den beratenden Berufen tätig und nutze es auch als Ergänzung zu meinen Recherchen. Die Ergebnisse sind außerordentlich präzise und man spart sich viel Zeit.

Außerdem ist mir nun auch klar, dass meine aktuelle Psychologin mir bis heute keinerlei Therapie zur Bewältigung/Akzeptanz der Emotionen und Verstand angedeihen hat lassen. Aber genau das bräuchte ich dringend. Ich muss lernen mit meinen Emotionen umzugehen. Statt dessen lässt sie mich Woche für Woche antanzen und ich soll erzählen, wie die Woche war. Das wars bisher. Immerhin hat sie mir bescheinigt, dass ich keine psychischen Störungen haben (zumindest noch nicht). Die Praxis wirbt für LGBTQ und Transgender auf der Homepage. Immerhin weiß ich, dass ich Transgender bin und eben lernen muss damit umzugehen. Denn es passt halt nicht in meine Lebensplanung. LG Emma
Lavendellöwin
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3224
Registriert: Do 6. Sep 2018, 15:56
Geschlecht: weiblich
Pronomen:
Hat sich bedankt: 485 Mal
Danksagung erhalten: 796 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Psychologen Erfahrungen und ewiges Leid

Post 20 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Emma1971 hat geschrieben: Fr 27. Jun 2025, 11:52 zu den anderen Kommentatoren und KI möchte ich folgendes sagen: KI wird bereits in vielen Bereichen u. a. auch positiv und mit Erfolg (z. B. Medizin) eingesetzt. Wir sind alle Erwachsen und wissen, was und wie wir Antworten hieraus zu bewerten haben. Die Leute, die pauschal negativ zu dem Thema stehen, sollen gerne ihre Meinung dazu haben. Allen anderen empfehle ich es einfach mal auszuprobieren und sich nicht pauschal dagegen zu sperren. Ich möchte einfach noch einmal sagen, dass ich bislang von keinem Therapeuten auch nur annähernd soviel Informationen bekommen habe. Das kann nun jeder sehen wie er will. Ich bin in den beratenden Berufen tätig und nutze es auch als Ergänzung zu meinen Recherchen. Die Ergebnisse sind außerordentlich präzise und man spart sich viel Zeit.
Hey Emma,

ich weiss noch nicht in welchem Umfeld zu beratend tätig bist. Und sicher bekommt man von KI (was auch immer ChatGPT, Claude, LeChat, Perplexity und so weiter) gute und auch belastbare Infos.
Ich benutzte sogar total gerne KI für verschiedene Tasks, hab mir schon selbst verschiedene GPTs mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen und Persönlichkeiten gebaut, nutze KI zum Programmieren
zum Code prüfen und etliches mehr. Als Sidekick der meine Arbeit unterstützt-super. Demnächst werde ich viel Richtung Data Science lernen..alles gut.

Aber da wo es um Menschliches geht, bevorzuge ich auch Menschen. Wenn ich einen Handwerker da hab ist der Job der Person mir auch wieder Vertrauen in das zu geben was die Person repariert hat.
Reparieren könnte auch eine synthetische Entität, hab ich keinen Stress damit, aber nicht mir das geben was ich als Mensch brauche, Vertrauen und eine gewisse Art vom Wärme.
Deswegen würde ich, ich für mich, kein Stück Software fragen mir ein Gefühl zu beschreiben..an der Stelle ist das weit über Kompetenz.

Ich bin offen zu dir, wenn ich meine Gefühle nicht beschreiben kann, ist es meine Aufgabe das zu lernen, dabei ist eine Fachperson total hilfreich. Diese Menschen können auch mal einen
Gedanken für dich aufgreifen und den weiter spinnen, dir einen Weg zeigen, aber gehen musst du alleine. Wenn das die Person nicht schafft, ist es die falsche Person, ganz klar.
Und da muss man auch ein bisschen unterscheiden, eine Angststörung oder Depression schliesst nicht eine Transition aus, Border Line meist schon.
Emma1971 hat geschrieben: Fr 27. Jun 2025, 11:52 Außerdem ist mir nun auch klar, dass meine aktuelle Psychologin mir bis heute keinerlei Therapie zur Bewältigung/Akzeptanz der Emotionen und Verstand angedeihen hat lassen. Aber genau das bräuchte ich dringend. Ich muss lernen mit meinen Emotionen umzugehen. Statt dessen lässt sie mich Woche für Woche antanzen und ich soll erzählen, wie die Woche war. Das wars bisher. Immerhin hat sie mir bescheinigt, dass ich keine psychischen Störungen haben (zumindest noch nicht). Die Praxis wirbt für LGBTQ und Transgender auf der Homepage. Immerhin weiß ich, dass ich Transgender bin und eben lernen muss damit umzugehen. Denn es passt halt nicht in meine Lebensplanung.
Vielleicht musst du anfangen beim Thema Lebensplanung agiler zu denken. Deine Anforderungen haben sich jetzt verändert, das heisst du solltest deinen innerlich gesetzten "Arbeitsauftrag" überdenken.
Ich weiss nicht ob du verstehst was ich meine. Leben ist nicht Schema F, nicht mein Haus, mein Auto, mein Boot-das ist sogar gar kein Leben aus meiner Sicht. Und da sind wir sicher unterschiedlich.
Du bist eher late onset, ich hab das Thema schon gefühlt immer, aber auch mal mehr mal weniger und in Wellen. Was ich bin stört aber nicht mein Leben, es gehört einfach dazu, ich mache was ich mag
und was ich nicht mag lass ich sein. Trans* macht nicht das Leben aus, es ist nur ein kleiner Teil und je mehr das du dich annimmst, umso kleiner er auch.

Anders gefragt, was stimmt nicht mehr an deiner konkreten Lebensplanung? Vielleicht können wir nochmal eine neue Sichtweise darauf zeigen.

Habs fein, Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Momo58
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1665
Registriert: Do 13. Dez 2012, 15:13
Geschlecht: transident
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Hinter dem Mond gleich links
Hat sich bedankt: 304 Mal
Danksagung erhalten: 364 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Psychologen Erfahrungen und ewiges Leid

Post 21 im Thema

Beitrag von Momo58 »

Ich kann jede*n verstehen, die/der Probleme mit Psychologen hat. Für eine Therapie muss die gegenseitige Chemie stimmen. Das alleine reicht aber nicht. Als Probandin weiß ich, wie schlecht es um die Ausbildung von Psychologiestudenten bzw. um die Weiterbildung von Psychologen steht. Da fehlt es finanziell an allen Ecken und Enden und wenn es um die Finanzierung von Forschung geht sieht es noch schlechter aus.
Hinzu kommt die gebietsweise Über- bzw. Unterversorgung von Pschologen, was letztlich das Resultat der Selbstverwaltung im kassenärtzlichen Bereich ist. Dort wird mit veralteten Zahlen gerechnet die schon älter als 30 Jahre sind. Der SWR hat kürzlich bei Krankenkassen, bei der kassenärtzlichen Vereinigung, bei niedergelassenen Ärzten und bei Krankenhäusern dazu recherchiert. Das Ergebnis war katastrophal und schreit geradezu danach, das Gesundheitswesen nach schwedischem Vorbild umzubauen, also eine staatliche Reglementierung statt eine gewinnorientierte Selbstverwaltung.
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
Antworten

Zurück zu „Körper - Gefühle - Empfindungen“