Autogynophiles Hex Hex ... - # 2
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Liv
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Hallo Baeramaela,
und erstmal herzlich willkommen hier im Forum! Du bist ja gleich mit der Tür ins Haus gefallen und hast eine AGP-Diskussion angestoßen, die ich vielleicht lieber in einem eigenen Thread gesehen hätte, aber nun gut. Ich habe meine Meinung zu AGP schon damals in dem von Dir benannten Video-Thread beschrieben und daran hat sich seitdem auch nichts geändert.
Wie du sicher schon gemerkt hast, ist das Thema Sexualität hier im Forum ein heißes Eisen. Anne-Mette arbeitet dankenswerter Weise hart daran, das Niveau in diesem Forum hochzuhalten und hat damit verhindert, dass es zu einer Sex-Güllegrube verkommt wie so manch anderes Forum zum Thema Crossdressing & Co. Das hält uns jedoch nicht davon ab, grundlegend über Sexualität -gerade in Verbindung mit unserer weiblichen Seite- leidenschaftlich zu diskutieren. Vielleicht kannst Du nachvollziehen, dass so mancher Transfrau, die schon länger mit Depressionen kämpft es wie ein Hohn vorkommen muss, wenn jemand daherkommt und sagt, dass ihn Tüllröckchen geil machen und gleich eine Sissy-Geschichte vom Band lässt?
Damit haben wir auch gleich die Pflöcke eingeschlagen in der Gedankenwelt von Blanchard und AGP: Auf der einen Seite die "echten Transfrauen" die, sofern sie überhaupt eine Sexualität haben, auf Männer stehen, und auf der anderen Seite die "Fetischisten" die das ausschließlich aus sexuellen Gründen machen. Da sich Transidentität damals wie heute nicht per Labortest bestimmen lässt, hat Blanchard einfach die sexuelle Orientierung als maßgebliches Kriterium herangezogen und damit quasi alle Menschen die sich zu Frauen hingezogen fühlen und einen nennenswertem Testosteronpegel haben von jeglicher Transitionsmöglichkeit ausgeschlossen und sie in die Fetisch-Ecke abserviert. Da sich mit der Indikation des Therapeuten aber damals dein Leben entschieden hat, war die Folge, dass plötzliche alle wundersam asexuell wurden und das AGP-Modell damit leider nur weiter bestätigt haben.
Das was Du mit AGP meinst, ist letztendlich nur ein Transvestitischer Fetisch. Sowas zu haben, ist völlig ok, auch wenn es für einen selbst und das private Umfeld harter Tobak sein mag. Es ist auch nichts Krankhaftes, genauso wie schwul sein nichts Krankhaftes (mehr) ist. Es ist Teil deiner Identität. Deal with it. Whatever floats your boat.
Aber bitte verstehe, dass AGP im Sinne von Blanchard nur eine aus der Luft gegriffene Krücke ist, um die Sexualität aus der Transidentität herauszuklammern. Letztendlich hat die Tatsache, ob dich das Tragen weiblicher Kleidung erregt, NIX mit der Frage zu tun, ob Du transident bist oder nicht. Genauso könnte man Dich fragen, ob Du die Farbe Rosa lieber magst als Blau. Es ist schlichtweg weder ein hinreichendes Kriterium trans zu sein, noch ein Ausschlusskriterium.
Ich sage immer: Geschlecht ist kein Kippschalter und kein Schieberegler. Geschlechtsidentität kann man sich eher vorstellen wie ein riesiges Mischpult im Tonstudio. Bestimmte Presets erkennen wir sozial als typisch männlich oder weiblich an, vieles macht überhaupt nur in Summe Sinn. Aber fast jeder hat irgendwo einen Regler der auf einem Wert steht der seinem biologischen oder sozialen Geschlecht nicht entspricht. Mit diesen Widersprüchen müssen wir leben lernen. Ein Fetisch ist ein guter Hinweis, dass da ein paar Regler "verdreht" sind. Du wirst sie nicht korrigieren können. Aber es hilft, sie zu identifizieren und benennen zu können. Blanchard ist bei dieser Suche nach Selbsterkenntnis eine Nebelkerze!
Ich kann für mich jedoch sagen (und auch für eine ganze Reihe von crossdressenden Bekannten) das die sexuelle Komponente rapide an Relevanz verliert, sobald man seinen, wie auch immer gearteten, weiblichen Anteilen den benötigten Raum gibt. Was das für Dich heißt musst Du selbst herausfinden. Für mich heißt das: zeitweise aus Frau leben (und gelesen werden!) und weibliches Körperempfinden bewusst zulassen z.B. durch Tanz oder Sport. Wenn es für dich heißt, die Haare weglasern oder die Nase verkleinern zu lassen, dann mach es.
LG
Liv
und erstmal herzlich willkommen hier im Forum! Du bist ja gleich mit der Tür ins Haus gefallen und hast eine AGP-Diskussion angestoßen, die ich vielleicht lieber in einem eigenen Thread gesehen hätte, aber nun gut. Ich habe meine Meinung zu AGP schon damals in dem von Dir benannten Video-Thread beschrieben und daran hat sich seitdem auch nichts geändert.
Wie du sicher schon gemerkt hast, ist das Thema Sexualität hier im Forum ein heißes Eisen. Anne-Mette arbeitet dankenswerter Weise hart daran, das Niveau in diesem Forum hochzuhalten und hat damit verhindert, dass es zu einer Sex-Güllegrube verkommt wie so manch anderes Forum zum Thema Crossdressing & Co. Das hält uns jedoch nicht davon ab, grundlegend über Sexualität -gerade in Verbindung mit unserer weiblichen Seite- leidenschaftlich zu diskutieren. Vielleicht kannst Du nachvollziehen, dass so mancher Transfrau, die schon länger mit Depressionen kämpft es wie ein Hohn vorkommen muss, wenn jemand daherkommt und sagt, dass ihn Tüllröckchen geil machen und gleich eine Sissy-Geschichte vom Band lässt?
Damit haben wir auch gleich die Pflöcke eingeschlagen in der Gedankenwelt von Blanchard und AGP: Auf der einen Seite die "echten Transfrauen" die, sofern sie überhaupt eine Sexualität haben, auf Männer stehen, und auf der anderen Seite die "Fetischisten" die das ausschließlich aus sexuellen Gründen machen. Da sich Transidentität damals wie heute nicht per Labortest bestimmen lässt, hat Blanchard einfach die sexuelle Orientierung als maßgebliches Kriterium herangezogen und damit quasi alle Menschen die sich zu Frauen hingezogen fühlen und einen nennenswertem Testosteronpegel haben von jeglicher Transitionsmöglichkeit ausgeschlossen und sie in die Fetisch-Ecke abserviert. Da sich mit der Indikation des Therapeuten aber damals dein Leben entschieden hat, war die Folge, dass plötzliche alle wundersam asexuell wurden und das AGP-Modell damit leider nur weiter bestätigt haben.
Das was Du mit AGP meinst, ist letztendlich nur ein Transvestitischer Fetisch. Sowas zu haben, ist völlig ok, auch wenn es für einen selbst und das private Umfeld harter Tobak sein mag. Es ist auch nichts Krankhaftes, genauso wie schwul sein nichts Krankhaftes (mehr) ist. Es ist Teil deiner Identität. Deal with it. Whatever floats your boat.
Aber bitte verstehe, dass AGP im Sinne von Blanchard nur eine aus der Luft gegriffene Krücke ist, um die Sexualität aus der Transidentität herauszuklammern. Letztendlich hat die Tatsache, ob dich das Tragen weiblicher Kleidung erregt, NIX mit der Frage zu tun, ob Du transident bist oder nicht. Genauso könnte man Dich fragen, ob Du die Farbe Rosa lieber magst als Blau. Es ist schlichtweg weder ein hinreichendes Kriterium trans zu sein, noch ein Ausschlusskriterium.
Ich sage immer: Geschlecht ist kein Kippschalter und kein Schieberegler. Geschlechtsidentität kann man sich eher vorstellen wie ein riesiges Mischpult im Tonstudio. Bestimmte Presets erkennen wir sozial als typisch männlich oder weiblich an, vieles macht überhaupt nur in Summe Sinn. Aber fast jeder hat irgendwo einen Regler der auf einem Wert steht der seinem biologischen oder sozialen Geschlecht nicht entspricht. Mit diesen Widersprüchen müssen wir leben lernen. Ein Fetisch ist ein guter Hinweis, dass da ein paar Regler "verdreht" sind. Du wirst sie nicht korrigieren können. Aber es hilft, sie zu identifizieren und benennen zu können. Blanchard ist bei dieser Suche nach Selbsterkenntnis eine Nebelkerze!
Ich kann für mich jedoch sagen (und auch für eine ganze Reihe von crossdressenden Bekannten) das die sexuelle Komponente rapide an Relevanz verliert, sobald man seinen, wie auch immer gearteten, weiblichen Anteilen den benötigten Raum gibt. Was das für Dich heißt musst Du selbst herausfinden. Für mich heißt das: zeitweise aus Frau leben (und gelesen werden!) und weibliches Körperempfinden bewusst zulassen z.B. durch Tanz oder Sport. Wenn es für dich heißt, die Haare weglasern oder die Nase verkleinern zu lassen, dann mach es.
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Lavendellöwin
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Liv hat geschrieben: Sa 3. Mai 2025, 09:37 war die Folge, dass plötzlich alle wundersam asexuell wurden
Hey Liv..
ich kann da nur für mich sprechen...nicht asexuell aber unbefriedigt.
Denn Lust habe ich sehr wohl, nur mein Körper stellte es nicht entsprechend dar.
Und immer noch nicht ganz..
Es kommt noch dazu, das diese ganze genitalumdeutende Geschichte sich für mich
wie eine Ausrede anhört. Es ist eine Art selbsterschaffene Realität, womit ich erst mal fein bin,
nur entspricht das eben nicht der Wirklichkeit. Ich würde sogar sagen, es ist Angst vor Konsequenz.
Oder Fetisch, don´t know. Psychosomatik für vielleicht trans* Personen...
Ich sag das jetzt nicht nur so, es war auch so, ich fand den Sex früher nie wirklich befriedigend.
Nicht das ich wenig gehabt hätte oder wenig Partner, sondern die Erfüllung darin war nicht da.
Es war nur ein rein körperlicher Effekt, aber nicht dafür was ich als Seele oder Herz sehe.
Und ich denke das haben auch meine Partner in dem Sinne gespürt. Ist eine Person dabei nicht
erfüllt fehlt irgendwas..also hatte ich recht viele Menschen mit denen ich es versucht habe.
Ein Erlebnis hat es mir aber besonders klar gemacht, das ist jetzt 13 Jahre her.
Ich hatte bestimmt 10 Jahre vergeblich versucht, und das war eine totale Ausnahme, bei einer bestimmten
Person sexuell anzudocken. Als dann die Situation da war, fühlte es sich an, als würde ich mich selber
berühren, mich selber küssen und umarmen-die Flamme, dieses kleine Glimmen, war vollständig erloschen
so wie ich grade war.
Ich weiss nicht, ob das andere auch so erlebt haben..
ab da war für mich aber vieles anders.
Okay..habt es fein, Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Baeramaela
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Hi Liv,
ich habe in meiner Begrüßung bereits erwähnt, dass ich den Begriff Autogynophilie verwende, um damit arbeiten zu können. Ich habe deinen Beitrag zu diesem Video gelesen, den ich als den besten dazu empfinde und habe deine Frage, ob er (der Videoersteller) den Begriff AGP verwendet, um damit arbeiten zu können, als Handlungsempfehlung gesehen, also mir gesagt: "Ich verwende den Begriff AGP jetzt, um damit arbeiten zu können." Aber na ja, so ganz genau steige ich jetzt selber nicht mehr durch das Gedankenwirrwarr, das ich mir gedacht hatte, als ich meinen Begrüßungsbeitrag verfasst hatte. Es ist ja auch ein kompliziertes Thema, wo ich versucht hatte, meinen Weg klar zu definieren. Auch nach mehrmaligen Lesen fallen mir in meinen und deinen Beiträgen Widersprüche auf und wir lassen das Thema AGP jetzt am besten. Vielleicht sind meine sexuellen Phantasien auch einfach nur ein Symptom eines tieferliegenden Konflikts. Ich kann aber in Berlin nicht mit Trans* spezialisierten Therapeuten drüber reden, weil sie oft keine Leute mehr aufnehmen und wenn sie welche aufnehmen dann nur, wenn eine Transperson wirklich großen Druck empfindet, der das Leben komplett unmöglich macht.
Weiß jemand trotzdem was?
Aber gut, nun ist mir klar geworden, dass AGP nichts mit Transidentität zu tun hat, und unter Crossdressern wird die sexuelle Lust bei der "Verwandlung" individuell unterschiedlich gehandhabt, und bei sexuellen Wünsche treibend für eine Transition sollten wir sehr vorsichtig sein.
Einschub:
Ja, Cis Cis Cis, ich gebe zu, ich bin da schon krass vernarrt. Da hält mich auch nicht der Gedanke auf, dass ich niemals eine Cis-Frau sein werde.
Und ich konnte Transfrauen tatsächlich nicht nachvollziehen, aber vielleicht verstehe ich sie über Knäckebrötchens Beiträge jetzt besser. Es ist auch nicht meine Absicht, durch meine Art jemanden auszugrenzen. Deshalb bin ich ja hier, um meinem Verständnis von LGBTQ* ein Update zu verpassen. Die Jahre zuvor war ich viel mit existenziellen Dingen beschäftigt, nun habe ich die Zeit dazu.
Ich danke auch Knäckebrötchen und Lavendellöwin für ihre sehr ausführlichen Antworten und allen anderen danke ich auch. Beim lesen ist sicher was in mir ausgelöst worden, aber das kann ich jetzt nicht alles auch kommentieren. Dazu die nächsten Tage mehr. Ich sitze hier, incl. nachlesen schon Stunden an diesem Beitrag.
ich habe in meiner Begrüßung bereits erwähnt, dass ich den Begriff Autogynophilie verwende, um damit arbeiten zu können. Ich habe deinen Beitrag zu diesem Video gelesen, den ich als den besten dazu empfinde und habe deine Frage, ob er (der Videoersteller) den Begriff AGP verwendet, um damit arbeiten zu können, als Handlungsempfehlung gesehen, also mir gesagt: "Ich verwende den Begriff AGP jetzt, um damit arbeiten zu können." Aber na ja, so ganz genau steige ich jetzt selber nicht mehr durch das Gedankenwirrwarr, das ich mir gedacht hatte, als ich meinen Begrüßungsbeitrag verfasst hatte. Es ist ja auch ein kompliziertes Thema, wo ich versucht hatte, meinen Weg klar zu definieren. Auch nach mehrmaligen Lesen fallen mir in meinen und deinen Beiträgen Widersprüche auf und wir lassen das Thema AGP jetzt am besten. Vielleicht sind meine sexuellen Phantasien auch einfach nur ein Symptom eines tieferliegenden Konflikts. Ich kann aber in Berlin nicht mit Trans* spezialisierten Therapeuten drüber reden, weil sie oft keine Leute mehr aufnehmen und wenn sie welche aufnehmen dann nur, wenn eine Transperson wirklich großen Druck empfindet, der das Leben komplett unmöglich macht.
Weiß jemand trotzdem was?
Aber gut, nun ist mir klar geworden, dass AGP nichts mit Transidentität zu tun hat, und unter Crossdressern wird die sexuelle Lust bei der "Verwandlung" individuell unterschiedlich gehandhabt, und bei sexuellen Wünsche treibend für eine Transition sollten wir sehr vorsichtig sein.
Ich werde nicht sexuell erregt, wenn ich Frauenkleidung anziehe. Mich erregt es sexuell, wenn ich als Cis-Frau gelesen werde, was mir aber nur mit sehr viel Mühe gelingt und selbst dann werde ich selten als Cis wahrgenommen. Es gehört schon mit dem Körper viel Glück dazu, um als gebürtiger Mann im richtigen Umfang als (Cis?)Frau gelesen werden und somit entspannter leben zu können.Liv hat geschrieben: Sa 3. Mai 2025, 09:37 Vielleicht kannst Du nachvollziehen, dass so mancher Transfrau, die schon länger mit Depressionen kämpft es wie ein Hohn vorkommen muss, wenn jemand daherkommt und sagt, dass ihn Tüllröckchen geil machen und gleich eine Sissy-Geschichte vom Band lässt?
Einschub:
Statt Frauenwäsche wollte ich *Cis-Frau-Aussehen* schreiben. Verzeihung. *Chaos-Smilie*Baeramaela hat geschrieben: Fr 2. Mai 2025, 14:36 Ich habe bewusst das Korsett der "einfach erklärbaren Welt", die Komfortzone, verlassen, aber anscheinend bin ich doch ganz anders gepolt unter Menschen, die schon anders gepolt sind, wo *Frauenwäsche* eben nicht sexuell erregend ist
Ja, Cis Cis Cis, ich gebe zu, ich bin da schon krass vernarrt. Da hält mich auch nicht der Gedanke auf, dass ich niemals eine Cis-Frau sein werde.
Und ich konnte Transfrauen tatsächlich nicht nachvollziehen, aber vielleicht verstehe ich sie über Knäckebrötchens Beiträge jetzt besser. Es ist auch nicht meine Absicht, durch meine Art jemanden auszugrenzen. Deshalb bin ich ja hier, um meinem Verständnis von LGBTQ* ein Update zu verpassen. Die Jahre zuvor war ich viel mit existenziellen Dingen beschäftigt, nun habe ich die Zeit dazu.
Ich danke auch Knäckebrötchen und Lavendellöwin für ihre sehr ausführlichen Antworten und allen anderen danke ich auch. Beim lesen ist sicher was in mir ausgelöst worden, aber das kann ich jetzt nicht alles auch kommentieren. Dazu die nächsten Tage mehr. Ich sitze hier, incl. nachlesen schon Stunden an diesem Beitrag.
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Susi T
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Das alle die in Transistion Richtung Frau gehen auf Männer stehen ist wohl ein Gerücht. Durch eine GaOp ändert sich die Sexualität häufiger, aber auch das ist nicht gesagt. Genau so wenig wie es zwingend die GaOp dazu braucht, aber auch das ist halt unterschiedlich.
Die Sexualität ist Grundsätzlich von der Genderfrage oder Transition zu trennen, genauso wie eine Transition nicht bedeuten muß asexuell leben zu müssen, oder keine Lust empfinden zu können, aber es kann sein, oder es kann eben anders sein, häufig auch kompliziert.
Wer mit seinem männlichen Geschlechtsteil Spaß hat, sollte allerdings auch die Finger von Gegengeschlechtlichen Hormonen oder gar eine GaOp lassen, denn man verliert ja was wichtiges und ob man was gewinnt ist nicht gesagt.
Nicht ohne Grund ist eine Disphorie heutzutage eigendlich Vorraussetzung, spätestens zur GaOp.
Marie hat da in ihren Beiträgen einiges gutes angesprochen
Wir mögen alle unterschiedlich sein, unsere Wege sind nicht immer identisch und wir sollten immer versuchen das Beste aus unserer Situation zu machen
Trotzdem ist dem ganzen auch Grenzen gesetzt und erst wenn man sicher ist das es nicht anders geht, sollte dann der Weg auch weiter beschritten werden.
Es wäre für mich ziemlich egal ob ich mit einer Frau oder einem Mann zusammen leben würde, Hauptsache ich darf ich sein und dazu gehört auch, das ich nicht den männlichen Part im Bett einnehmen muß. Ich leide so schon genug unter meiner körperlichen Ausprägung, gehe z.B. nie mit sichtbaren Geschlechtsteil mit meinem Schatz ins Bett, sprich der Slip bleibt an. Alles andere wäre für mich nur eine Tortur. Trotzdem muß ich ja nicht auf Zärtlichkeiten verzichten, ich habe nur kein Interess an diesem männlichen bei mir, aber das hatte ich noch nie. So gut wie Heute ging es mir sexuell noch nie, auch wenn wir eingeschränkt sind. Da sind einfach Grundsätzlich Unterschiedliche zu früher, ich darf endlich und muß nicht mehr.
Und für mich ist aber dann die GaOp das was es braucht um endlich von einer riesen Last befreit zu sein.
Wenn's dann auch alles passt mag dann noch was anderes dazu kommen, aber das werd ich dann sehen wenn es soweit ist.
Liebe Grüße, Tira
Die Sexualität ist Grundsätzlich von der Genderfrage oder Transition zu trennen, genauso wie eine Transition nicht bedeuten muß asexuell leben zu müssen, oder keine Lust empfinden zu können, aber es kann sein, oder es kann eben anders sein, häufig auch kompliziert.
Wer mit seinem männlichen Geschlechtsteil Spaß hat, sollte allerdings auch die Finger von Gegengeschlechtlichen Hormonen oder gar eine GaOp lassen, denn man verliert ja was wichtiges und ob man was gewinnt ist nicht gesagt.
Nicht ohne Grund ist eine Disphorie heutzutage eigendlich Vorraussetzung, spätestens zur GaOp.
Marie hat da in ihren Beiträgen einiges gutes angesprochen
Wir mögen alle unterschiedlich sein, unsere Wege sind nicht immer identisch und wir sollten immer versuchen das Beste aus unserer Situation zu machen
Trotzdem ist dem ganzen auch Grenzen gesetzt und erst wenn man sicher ist das es nicht anders geht, sollte dann der Weg auch weiter beschritten werden.
Es wäre für mich ziemlich egal ob ich mit einer Frau oder einem Mann zusammen leben würde, Hauptsache ich darf ich sein und dazu gehört auch, das ich nicht den männlichen Part im Bett einnehmen muß. Ich leide so schon genug unter meiner körperlichen Ausprägung, gehe z.B. nie mit sichtbaren Geschlechtsteil mit meinem Schatz ins Bett, sprich der Slip bleibt an. Alles andere wäre für mich nur eine Tortur. Trotzdem muß ich ja nicht auf Zärtlichkeiten verzichten, ich habe nur kein Interess an diesem männlichen bei mir, aber das hatte ich noch nie. So gut wie Heute ging es mir sexuell noch nie, auch wenn wir eingeschränkt sind. Da sind einfach Grundsätzlich Unterschiedliche zu früher, ich darf endlich und muß nicht mehr.
Und für mich ist aber dann die GaOp das was es braucht um endlich von einer riesen Last befreit zu sein.
Wenn's dann auch alles passt mag dann noch was anderes dazu kommen, aber das werd ich dann sehen wenn es soweit ist.
Liebe Grüße, Tira
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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Helga
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Hallo Baeramaela,
das gesellschaftliche "Normal" ist eine Schwankung von 20% um den aktuellen Mainstream. Da werden wir mit unserer besonderen Leidenschaft vermutlich nie hinkommen. Das macht aber nichts, wir schaffen uns unsere eigene Normalität. Für einige ist es normal mehrmals wöchentlich en femme auszugehen, für andere ist es normal ständig Damenunterwäsche zu tragen, für dich ist es normal deine eigene Sexualpartnerin zu sein. Gegen dieses Konzept, in dem ich durchaus meine frühen Jahre wiedererkenne, ist nichts auszusetzen. Es hilft zwar nicht die Spezies zu erhalten, bietet dir individuell aber einige Vorteile, da deine Lust nicht auf die Mitarbeit Anderer (und deren Launen) angewiesen ist. Insbesondere für in sich gekehrte Persönlichkeiten macht dies einiges leichter.
Für einen Vorstellungspost sind wir hier schon sehr in die Tiefe gegangen. Wenn ich nicht irre hat Anne- Mette hier ein Passwort- geschütztes X- Forum angelegt, in dem du das Thema sicherlich vertiefen könntest.
Das Wichtigste zum Schluss: Du bist völlig OK, so wie du bist. Ich sehe keine Veranlassung irgendetwas zu therapieren.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Knäckebrötchen
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Ich hab das mal korrigiert.Tira hat geschrieben: Sa 3. Mai 2025, 21:41 Das alle die in Transistion[sic!] Richtung Frau gehen auf Männer stehen ist wohl ein Gerücht.
Was genau meinst Du mit die Sexualität ändert sich häufig? Die sexuelle Orientierung? Oder meinst Du das sexuelle Empfinden im Sinne von "wie, was, wann, wo, wie oft..."?Tira hat geschrieben: Sa 3. Mai 2025, 21:41 Durch eine GaOp ändert sich die Sexualität häufiger, aber auch das ist nicht gesagt. Genau so wenig wie es zwingend die GaOp dazu braucht, aber auch das ist halt unterschiedlich.
Sapphic | Trans* | Femme
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Liv
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Ah ok, dann Asche über mein Haupt. Dein Kommentar hat mich den ganzen Tag nicht losgelassen. Wenn Du AGB als "Arbeitsbegriff" nimmst, dann sollten wir mal versuchen zu ergründen was im Hintergrund passiert.Baeramaela hat geschrieben: Sa 3. Mai 2025, 17:33 Ich habe deinen Beitrag zu diesem Video gelesen, den ich als den besten dazu empfinde und habe deine Frage, ob er (der Videoersteller) den Begriff AGP verwendet, um damit arbeiten zu können, als Handlungsempfehlung gesehen, also mir gesagt: "Ich verwende den Begriff AGP jetzt, um damit arbeiten zu können."
Ja, ich kenne dieses Gefühl aus der Vergangenheit. Ich sollte jetzt eigentlich nur für mich sprechen. Das DU verwende ich jetzt, damit sich der/die Lesende angesprochen fühlt. Wenn es sich für dich anders anfühlt, ist das auch ok. Lass uns drüber reden.Baeramaela hat geschrieben: Sa 3. Mai 2025, 17:33 Ich werde nicht sexuell erregt, wenn ich Frauenkleidung anziehe. Mich erregt es sexuell, wenn ich als Cis-Frau gelesen werde, was mir aber nur mit sehr viel Mühe gelingt und selbst dann werde ich selten als Cis wahrgenommen.
Also etwas berührt dich – visuell, sinnlich, emotional oder symbolisch. Egal ob Du nun bestimmte Kleidung trägst, die sich "richtig" anfühlt oder dir ein Gefühl von Identität, Freiheit oder Schönheit gibt, oder ob es die Rückmeldung anderer ist, die dich als Frau sehen, oder ob Du einfach nur im Bett liegst und träumst eine Frau zu sein. Diese Berührung zeigt sich möglicherweise auch körperlich – z. B. durch Gänsehaut, Herzklopfen oder sexuelle (!!) Erregung. Das bedeutet nicht automatisch Lust im engeren Sinne, sondern: Etwas bewegt dich so stark, dass dein Körper darauf reagiert. Dein Sympathisches Nervensystem wird hochgefahren, evtl. geht das auch einher mit einer gewissen Panik ("Was passiert hier?"), was den Sympathikus noch stärker aktiviert.
Man kann jetzt darauf reagieren, wie man als junger Mann so reagiert und ein autoerotisches Erlebnis daraus machen. Das hat auch den Vorteil, dass der Spuk schnell zu Ende ist, und man endlich die Kontrolle zurückgewinnt. Der Nachteil daran ist, dass Du Dich mit der Zeit darauf konditionierst und Dir einen hübschen Fetisch antrainierst.
Dabei bleibt jedoch eines auf der Strecke: Warum berührt dich das ursprünglich so sehr? Man Bedenke: Die Erregung ist nur die Reaktion, nicht die Ursache. Die Antwort kannst Du Dir nur selbst geben. Spoiler: Transidentität ist dabei nur eine von vielen Möglichkeiten. Aber eines ist sicher: Du hast eine Resonanzerfahrung gemacht, irgendwas hat in Dir "klick" gemacht. Wie kann man das jetzt weiter ausloten, ohne auf die rein sexuelle Schiene zu geraten? Für soziologisch Interessierte verweise ich an dieser Stelle gerne auf die Resonanztheorie von Hartmut Rosa, die mit ihren vier Schritten wunderbar für uns adaptieren lässt:
- Affizierung: Wenn Du als Frau gelesen wirst, oder Du dich als solche im Spiegel siehst, spricht es Dich an es ruft etwas in dir hervor, vielleicht ein Gefühl von Schönheit, Zartheit, Freiheit oder Zugehörigkeit.
- Antwort: Du reagierst darauf, indem du der inneren Stimme Raum gibst, dich entsprechend ausdrückst (z.B. durch Crossdressing, Drag, Cosplay) und dich anderen Menschen öffnest und zeigst. Es entsteht sozusagen ein Dialog zwischen dir und der Welt über deinen Körper, deinen Geschlecht, deinen Stil etc.
- Unverfügbarkeit: Du kannst nicht erzwingen, dass sich dadurch andere Menschen positiv verhalten oder dass du dich als Frau immer wohl fühlst – aber wenn es "klickt", entsteht ein Moment echter Verbindung zu dir selbst und vielleicht auch zu anderen.
- Transformation: Die Erfahrung verändert dich. Du fühlst dich gestärkt, gesehen, vielleicht sogar befreit. Du erfährst dich selbst als jemand, der in Resonanz mit sich und der Welt steht – trotz möglicher Widerstände von außen.
- Bewusste Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit: Spüre in dich hinein, wann genau du dich im Einklang mit dir fühlst. Ist es ein bestimmtes Kleidungsstück? Eine bestimmte Situation? Ein Blick in den Spiegel? Kultiviere diese Aufmerksamkeit. Resonanz beginnt oft mit feinen inneren Regungen – je mehr du sie erkennst, desto eher kannst du sie vertiefen.
- Resonanzräume aufsuchen: Rosa spricht von "Resonanzachsen" wie Kunst, Natur, Beziehungen oder Spiritualität. Suche Orte oder Menschen, wo du dich echt und nicht bewertet fühlst. Unsereins findet Gleichgesinnte in queeren oder kreativen Communities, die Offenheit und Resonanz fördern.
- Authentischer Ausdruck: Geh die Sache spielerisch und kreativ an - betrachte z.B. Kleidung nicht nur als äußere Hülle, sondern als Ausdruck eines inneren Dialogs. Du antwortest der Welt auf deine Weise. Je mehr dein äußeres Erscheinungsbild in Einklang mit deinem inneren Erleben steht, desto resonanter kann die Erfahrung sein.
- Vermeidung von Zwang und Leistungsdruck: Wenn du das Gefühl hast, du musst besonders originell oder perfekt (!!) auftreten, kann das paradoxerweise Resonanz verhindern. Lass dir Raum für Veränderung und Widersprüche. Resonanz lebt von Lebendigkeit, nicht von Perfektion!
- Beziehungen pflegen: Suche Menschen, mit denen du über deine Erfahrungen sprechen kannst – nicht um Zustimmung zu bekommen, sondern um gehört zu werden. Resonanz braucht Antwort: wenn jemand wirklich zuhört, kann ein Resonanzmoment entstehen, selbst wenn er deine Vorlieben NICHT teilt. Das ist übrigens der Knackpunkt für Menschen in Partnerschaften!
- Gesellschaftliche Normen brechen: Geschlechterrollen oder Schönheitsideale wirken oft als Resonanzblockaden. Sie können dazu führen, dass Menschen sich nicht trauen, sich auszudrücken, weil sie Angst vor Ablehnung oder Ausgrenzung haben. Wenn du dich trotz dieser Normen traust, z.B. gegengeschlechtliche Kleidung zu tragen, ist das ein Akt, der nach Resonanz strebt – du suchst eine ehrliche, antwortende Beziehung zu dir selbst und zur Welt, statt dich entfremdet anzupassen. Wenn Menschen Dir wertschätzend begegnen, dich sehen und in deiner Ausdrucksweise anerkennen, kann Resonanz entstehen. Wenn sie dich ignorieren oder abwerten, führt das zu Entfremdung.
*schmunzel*Baeramaela hat geschrieben: Sa 3. Mai 2025, 17:33 Es gehört schon mit dem Körper viel Glück dazu, um als gebürtiger Mann im richtigen Umfang als (Cis?)Frau gelesen werden und somit entspannter leben zu können.
Ja, so habe ich auch mal gedacht. Nun rühre gerade in meinem Starbucks-Kaffeebecher, auf dem fett Liv drauf steht. Mein Name wurde einmal quer durch den Shop gerufen und mir der Becher, als ich mich dann zur Theke gedrängelt habe, mit den Worten "Da ist sie ja… ein Caramel Macchiato für Mademoiselle" in die Hand gedrückt. Solche Situationen passieren mir oft und sie lassen mein Herz höher springen - großes Resonanz-Gendereuphorie-Sinfonieorchester! Zumal ich "nur" Jeans, Pullover, Sneakers und ein leichtes Makeup trage. Meine eigenen Haare habe ich zu einem Pferdeschwanz gebunden. Ich gebe zu, ich mag zwar von Natur aus einen Startvorteil haben, aber auch ich bin 1,80m groß und wiege 80kg, bin also beileibe keine Gazelle. Meinen Bankräuber-Bartschatten zu überdecken verlangt handwerkliches Geschick, und mein Schulter-Hüfte-Verhältnis verlangt einiges an Polsterung. Ob andere mich wirklich als Frau lesen oder mir einfach nur den Gefallen tun, weiß ich nicht, aber Misgendering kommt erstaunlich selten vor. Letztendlich ist mir das auch egal. Ich ruhe in mir selbst, versuche anderen mit Offenheit zu begegnen und fühle mich wohl so wie ich bin. Hormone habe ich nie genommen.
Ich will Dir damit sagen: Du solltest den Kopf nicht in den Sand stecken, Passing kommt von Erfahrung und Einstellung, deine Biologie bestimmt nur die Länge des Weges. Wie hoch Du Dir die Latte hängst ist deine Sache. Aber hängst Du sie gleich zu Beginn unerreichbar hoch, machst Du Dich auf Dauer nur unglücklich. Auf den Gipfel führen viele kleine, bedachte Schritte - keine Sprünge!
Sorry für die Textwand - aber dieser AGP-Quatsch triggert mich noch immer.
Liebe Grüße
Liv
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Nee, danke dafürLiv hat geschrieben: Mo 5. Mai 2025, 20:00 Sorry für die Textwand - aber dieser AGP-Quatsch triggert mich noch immer.
Deine Textwand erzeugt bei mir positive Resonanz, auf unterschiedlichen Ebenen, an verschiedenen Stellen. Das fühlt sich gut an
Ob nun deine "Kleine Anleitung für den Weg zum Glück" (was es eher trifft als "Textwand") oder Autogynophilie - es ist doch egal, wie man es nennt, so lange es einem damit gut geht.
Für manche mag es wichtig sein, körperlich-sexuelle Reaktionen weit von sich zu weisen, um ihre Transidentität nicht wanken zu sehen.
Andere sind da freier und können es zulassen. Ob sich dann noch "trans genug" sind, oder doch nur einfache Fetischisten ist womöglich gar nicht so wichtig. Die wirklich einzig wahre reine Lehre gibt es sowieso nicht.
Ansonsten ist es ein wunderschönes Wort, wenn man sich die wörtliche Bedeutung mal klarmacht:
Autogynophilie, die Zuneigung zur Frau in sich selbst.
Treibt uns das nicht alle irgendwie an (mal abgesehen von Transmännern vielleicht)?
LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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Vesta
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Wenn du die sexuelle Orientierung (auf Mann/Frau) meinst: Meiner Erfahrung nach geschieht dies durch die Hormone, nicht durch die OP.
AGP beschreibt dies nicht als Zuneigung, sondern als sexuellen Fetisch. Die Vorstellung von sich selbst als Frau würde die Betroffenen bei der Selbstbefriedigung oder beim Sex zum Höhepunkt kommen lassen.Lana hat geschrieben: Mo 5. Mai 2025, 20:31 Autogynophilie, die Zuneigung zur Frau in sich selbst.
Treibt uns das nicht alle irgendwie an (mal abgesehen von Transmännern vielleicht)?
Und das hat nichts, aber auch wirklich gar nichts mit Treanssexualität zu tun.
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Lana
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Ist mir bekannt, wurde bereits hier erwähnt. Daher schrieb ich:Vesta hat geschrieben: Mo 5. Mai 2025, 21:51 AGP beschreibt dies nicht als Zuneigung, sondern als sexuellen Fetisch.
Auch trans Menschen haben Fetische. Manche sicherlich auch diesen. AGP ist doch kein Ausschlusskriterium für trans*, auch wenn das in veralteten Definitionen von Transsexualität so drinstehen mag.Vesta hat geschrieben: Mo 5. Mai 2025, 21:51 Und das hat nichts, aber auch wirklich gar nichts mit Treanssexualität zu tun.
LGL
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Knäckebrötchen
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Sorry, Lana, aber da kann ich echt so gar nicht mitgehen.Lana hat geschrieben: Mo 5. Mai 2025, 20:31Nee, danke dafürLiv hat geschrieben: Mo 5. Mai 2025, 20:00 Sorry für die Textwand - aber dieser AGP-Quatsch triggert mich noch immer.
Deine Textwand erzeugt bei mir positive Resonanz, auf unterschiedlichen Ebenen, an verschiedenen Stellen. Das fühlt sich gut an![]()
Ob nun deine "Kleine Anleitung für den Weg zum Glück" (was es eher trifft als "Textwand") oder Autogynophilie - es ist doch egal, wie man es nennt, so lange es einem damit gut geht.
Für manche mag es wichtig sein, körperlich-sexuelle Reaktionen weit von sich zu weisen, um ihre Transidentität nicht wanken zu sehen.
Andere sind da freier und können es zulassen. Ob sich dann noch "trans genug" sind, oder doch nur einfache Fetischisten ist womöglich gar nicht so wichtig. Die wirklich einzig wahre reine Lehre gibt es sowieso nicht.
Ansonsten ist es ein wunderschönes Wort, wenn man sich die wörtliche Bedeutung mal klarmacht:
Autogynophilie, die Zuneigung zur Frau in sich selbst.
Treibt uns das nicht alle irgendwie an (mal abgesehen von Transmännern vielleicht)?
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AGP ist kein so schöner Begriff, wenn man sich mal die anderen "Para-philien" ins Gedächtnis ruft: Nekro, Pädo, Kopro,... und AGP zählt sich selbst ja zu den Paraphilien. Das ist schon klar als krankhaftes Verhalten ersonnen und definiert. Da ist echt nichts schönes dran.
Können wir bitte aufhören echt jeden noch so absurden Mist zu verteidigen, bloß weil wir uns nicht auch mal mit den unangenehmen Eigenschaften der anderen auseinandersetzen wollen/können? Wir können doch nicht über jeden
AGP ist, sorry, ein 6er im Lotto für jede TERF, die damit weiter behaupten kann: seht her, Männer sind perverse Schweine. Die geilen sich am Frausein auf und heben den sexuellen Übergriff damit direkt auf das nächste Level. Und wenn ich das so lese, und es dann Männer gibt, die das tatsächlich so bestätigen, dann kann ich, als ein Mensch der lieber als Frau aufgewachsen wäre, da nicht mal widersprechen.
Und wenn das dann in einen Topf geworfen wird mit trans* und noch genauer mit Transfrauen, dann wundert mich an der Rechtssprechung in UK gar nichts mehr. Und nein, dann braucht es keinen einzigen tatsächlich durchgeführten Übergriff einer Transfrau in einem geschützten Raum. Denn allein die Vorstellung, was ein Mann in seinen Gedanken mit mir macht/machen möchte, wenn er mit mir in der Umkleide steht, in der Sauna schwitzt... nope, da habe ich 100% Verständnis für jede Frau, die das nicht möchte.
Und was das "von sich weisen von körperlich-sexuellen Reaktionen" angeht: es ist schon ein Unterschied, ob es mich geil macht, ein Kleidungsstück anzuziehen und zu tragen weil es "weiblich" konnotiert ist - oder ob es für ich mit einer entsprechenden Erfahrung oder Erwartung verknüpft ist. Ich ziehe Reizwäsche nicht an, weil es mich per se erregt, aber ich weiß, was dann hoffentlich heute Abend noch so passiert mit meiner Partnerperson. Nur so. Aus der Sicht einer prüden Steinewerferin.
Bezüglich des Antriebs...wenn Du meinst. Keine Ahnung, aber ich empfinde keine Zuneigung zu der Frau in mir selbst. Ich bin - oder empfinde mich als - Frau. Die steckt nicht "in mir" wie ein Alien. Ich bin. Da ist kein Antrieb, es ist ein ankommen in mir. Da hört das treiben (oder getrieben werden) für mich auf. Und das fühlt sich unfassbar gut an, denn es ist ein extrem entspanntes Leben so. Sogar mit Sex, wenn gewollt.
Aber da spreche ich, wie für alles oben geschriebene, nur für mich. Das ist kein "ihr müsst so oder so" oder "ihr macht das falsch". Ich schreibe - wie immer eigentlich - meine Perspektive und die gilt erstmal genau nur für mich und niemanden sonst. Da bin ich etwas egoistisch.
Sapphic | Trans* | Femme
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Violetta-TransFlower
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Hallo liebe Baeramaela,

Viel Spaß im Forum, wünsche ich Dir.
Was ich noch gern wissen möchte, was ist der Hintergrund Deines Namens: Baeramaela
lernt nie aus und ist oft neugierig
Deine Violetta
Und ich schaffe es endlich, Dich hier Herzlich willkommen zu heisen.Baeramaela hat geschrieben: Mi 30. Apr 2025, 12:22 nun habe ich es endlich geschafft, mich hier im Forum anzumelden.
Viel Spaß im Forum, wünsche ich Dir.
Davon habe ich vorher auch noch nie etwas gehört. ich lerne hier auch immer wieder etwas dazu.
Was ich noch gern wissen möchte, was ist der Hintergrund Deines Namens: Baeramaela
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Deine Violetta
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Liebe Leute,
ich habe mir wegen des komplexen Themas viel Zeit nehmen müssen, um nachzudenken, weswegen ich nicht auf den Tag sofort antworten konnte. Bitte seht es mir nicht nach.
Violetta, ich danke dir für deine Herzlichkeit.
Über Autogynophilie ist in diesem Themenkomplex hier seit meinem ersten Beitrag sehr ausgiebig berichtet worden. Um es kurz zu fassen: Autogynophilie ist einerseits wörtlich einfach die Bedeutung "Selbst-Frau-Liebe", also dass ein Mensch sein eigenes Weibliches liebt, es kann auch eine Cis-Frau sein. Andererseits ist es seit den 80ern durch den Psychologen Ray Blanchard als Fetisch in Verruf geraten, was die öffentliche Wahrnehmung insbesondere gegenüber Transfrauen sehr negativ geprägt hat und jene ein großes Problem mit diesem Begriff haben, siehe Beiträge von Knäckebrötchen und Liv.
Baeramaela ist ein fiktiver Charakter aus meinem Manga "Gonzos Seelenreise", in dem ein Jude sich in den Körper einer Faschistin transferieren lässt, um sein Volk zu retten (Ein lebendes Ding als "Fetisch" ... jetzt rastet Knäckebrötchen bestimmt aus
).
Transfrauen werden mich jetzt hassen, aber ich nehme, mit meinem gefährlichen Halbwissen, den Satz von Simone de Beauvoir, "Man ist nicht als Frau geboren, man wird es", wörtlich. Nichts ist in Beton gemeißelt. Alles ist im Prozess. Ich habe eine ziemlich ganzheitliche Weltsicht, oder, wenn du willst, "linksökoalternativ-versiffte" - Weltsicht. Extreme Triebe sind ein Zeichen dafür, dass ein Mensch nicht im Einklang mit sich selbst ist und daran arbeite ich auch. Diese ganzen Inquisitor-Terfs haben eher ein Problem mit sich als mit mir. Der Übergang zu AGP ist fließend und kein Mensch sollte jetzt mit dem Hammer kommen und sagen "das ist Fetisch und abnormal!" Ich bin auch jemand, der nicht alles beschönigt, erst recht nicht in der Szene. Ich habe früher meine Erfahrungen mit TSG gemacht und das reicht jetzt auch. Ich denke nicht mehr schwarz-weiß, sondern bin seitdem gewachsen. Sonst halte ich es wie mit Lana:
ich habe mir wegen des komplexen Themas viel Zeit nehmen müssen, um nachzudenken, weswegen ich nicht auf den Tag sofort antworten konnte. Bitte seht es mir nicht nach.
Violetta, ich danke dir für deine Herzlichkeit.
Über Autogynophilie ist in diesem Themenkomplex hier seit meinem ersten Beitrag sehr ausgiebig berichtet worden. Um es kurz zu fassen: Autogynophilie ist einerseits wörtlich einfach die Bedeutung "Selbst-Frau-Liebe", also dass ein Mensch sein eigenes Weibliches liebt, es kann auch eine Cis-Frau sein. Andererseits ist es seit den 80ern durch den Psychologen Ray Blanchard als Fetisch in Verruf geraten, was die öffentliche Wahrnehmung insbesondere gegenüber Transfrauen sehr negativ geprägt hat und jene ein großes Problem mit diesem Begriff haben, siehe Beiträge von Knäckebrötchen und Liv.
Baeramaela ist ein fiktiver Charakter aus meinem Manga "Gonzos Seelenreise", in dem ein Jude sich in den Körper einer Faschistin transferieren lässt, um sein Volk zu retten (Ein lebendes Ding als "Fetisch" ... jetzt rastet Knäckebrötchen bestimmt aus
Ich würde auch behaupten, dass ich nicht so explizit eine männliche und weibliche Seite habe. Ich würde meine Identität auch nicht als männlich bezeichnen, das sich das Weibliche "über zieht". Ich arbeite in der Pflege und würde von mir aus behaupten, dass ich empathisch bin, etwas, was gemeinhin als weibliche Eigenschaft gilt. Ich spreche offen über meine Gefühle und meine Spiritualität ist matriarchal ausgeprägt (Erdmutter und so).Knäckebrötchen hat geschrieben: Mo 5. Mai 2025, 23:12 Ich bin - oder empfinde mich als - Frau. Die steckt nicht "in mir" wie ein Alien. Ich bin.
Transfrauen werden mich jetzt hassen, aber ich nehme, mit meinem gefährlichen Halbwissen, den Satz von Simone de Beauvoir, "Man ist nicht als Frau geboren, man wird es", wörtlich. Nichts ist in Beton gemeißelt. Alles ist im Prozess. Ich habe eine ziemlich ganzheitliche Weltsicht, oder, wenn du willst, "linksökoalternativ-versiffte" - Weltsicht. Extreme Triebe sind ein Zeichen dafür, dass ein Mensch nicht im Einklang mit sich selbst ist und daran arbeite ich auch. Diese ganzen Inquisitor-Terfs haben eher ein Problem mit sich als mit mir. Der Übergang zu AGP ist fließend und kein Mensch sollte jetzt mit dem Hammer kommen und sagen "das ist Fetisch und abnormal!" Ich bin auch jemand, der nicht alles beschönigt, erst recht nicht in der Szene. Ich habe früher meine Erfahrungen mit TSG gemacht und das reicht jetzt auch. Ich denke nicht mehr schwarz-weiß, sondern bin seitdem gewachsen. Sonst halte ich es wie mit Lana:
Lana hat geschrieben: Mo 5. Mai 2025, 22:20 Auch trans Menschen haben Fetische. Manche sicherlich auch diesen. AGP ist doch kein Ausschlusskriterium für trans*, auch wenn das in veralteten Definitionen von Transsexualität so drinstehen mag.
undLiv hat geschrieben: Mo 5. Mai 2025, 20:00 Wenn du dich trotz dieser Normen traust, z.B. gegengeschlechtliche Kleidung zu tragen, ist das ein Akt, der nach Resonanz strebt – du suchst eine ehrliche, antwortende Beziehung zu dir selbst und zur Welt, statt dich entfremdet anzupassen.
Das liest sich schon ziemlich nonbinär. Ja, es ist die Kultur, die bestimmt, welche Kleidung männlich und weiblich ist. Ich persönlich interessiere mich für asiatische Kultur. Besonders in der verbotenen Stadt in Peking war nicht immer ersichtlich, wer Männlein und Weiblein ist, auch vom Namen her. Buddha selbst existiert in seiner männlichen Ausprägung (Avalokiteschvara) und in seiner weiblichen (Guan Yin). Er ist auch keine Person, sondern eine "Natur". Die Erde selbst ist weiblich - sie ist unsere Mutter. Mir hat immer der Weg in die Natur geholfen, um mit mir im Reinen zu kommen. Ich habe ein weibliches Temperament, wurde mir gesagt. Das macht bei mir den Übergang zur Transidentität fließend, aber vielleicht hat es auch mit der Erziehung zu tun - Lehrer und Eltern prägen sehr stark, das wird leicht vergessen. Ich habe das Temperament meiner Mutter vielleicht.Liv hat geschrieben: Sa 3. Mai 2025, 09:37 Aber fast jeder hat irgendwo einen Regler der auf einem Wert steht der seinem biologischen oder sozialen Geschlecht nicht entspricht.
Die Leute lesen eine Person nach ihrem Gesicht und du hast ein Cis-Frau-Gesicht, du siehst sogar einer Freundin von mir ähnlich, wenn ich das mal so sagen darf. Da ist der Rest fast schon egal.
Terf-Exorcismus-Commando want to know my location ... nein, ehrlich, mein Sympathikus ist ziemlich durcheinander, aber da gehe ich zum Arzt. Meine Kunst, mein Manga unterstützen mich dabei, sorgen für Wohlbefinden. Ich nehme den "Fetisch" als helfendes Element an, statt was negatives.Liv hat geschrieben: Mo 5. Mai 2025, 20:00 Der Nachteil daran ist, dass Du Dich mit der Zeit darauf konditionierst und Dir einen hübschen Fetisch antrainierst.
Social Media zu meiner Kunst:
https://www.instagram.com/max.kamin/
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Lana
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Liebe Baeramaela,
Danke für deine Gedanken. Ich habe das Gefühl, es handelt sich dabei um Kunst. Das ist die einzige wohlwollende Interpretation, die mir möglich ist, und würde auch zu dem passen, was auf deiner Instagram Seite zu sehen ist. Jedenfalls fühle ich mich davon überfordert und kann mit vielen deiner Gedanken in dieser Form wenig anfangen. Auch weil sie einen (zu?) großen Spielraum bei der Interpretation offen lassen.
Vielleicht solltest du ein Buch darüber schreiben, oder eine Installation machen, oder ein Manga?
LGL
Danke für deine Gedanken. Ich habe das Gefühl, es handelt sich dabei um Kunst. Das ist die einzige wohlwollende Interpretation, die mir möglich ist, und würde auch zu dem passen, was auf deiner Instagram Seite zu sehen ist. Jedenfalls fühle ich mich davon überfordert und kann mit vielen deiner Gedanken in dieser Form wenig anfangen. Auch weil sie einen (zu?) großen Spielraum bei der Interpretation offen lassen.
Vielleicht solltest du ein Buch darüber schreiben, oder eine Installation machen, oder ein Manga?
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Re: Autogynophiles Hex Hex ...
Autogynophilie - Da habe ich mal wieder ein neues Wort gelerntLana hat geschrieben: Mo 5. Mai 2025, 20:31 Ansonsten ist es ein wunderschönes Wort, wenn man sich die wörtliche Bedeutung mal klarmacht:
Autogynophilie, die Zuneigung zur Frau in sich selbst.
Treibt uns das nicht alle irgendwie an (mal abgesehen von Transmännern vielleicht)?
Dachte ich, aber ...
da habe ich mich wohl geirrtKnäckebrötchen hat geschrieben: Mo 5. Mai 2025, 23:12 AGP ist kein so schöner Begriff, wenn man sich mal die anderen "Para-philien" ins Gedächtnis ruft: Nekro, Pädo, Kopro,... und AGP zählt sich selbst ja zu den Paraphilien. Das ist schon klar als krankhaftes Verhalten ersonnen und definiert. Da ist echt nichts schönes dran.
Können wir bitte aufhören echt jeden noch so absurden Mist zu verteidigen, bloß weil wir uns nicht auch mal mit den unangenehmen Eigenschaften der anderen auseinandersetzen wollen/können? ...
AGP ist, sorry, ein 6er im Lotto für jede TERF, die damit weiter behaupten kann: seht her, Männer sind perverse Schweine. Die geilen sich am Frausein auf und heben den sexuellen Übergriff damit direkt auf das nächste Level.
Danke, Knäcke, dass du uns davor bewahrst.
Und dann noch "TERF" - was ist das eigentlich ? muß auch was böses sein ...
Es ist gut, dass wir noch eine Sittenpolizei haben.
("Nekro" und "Kopro" habe ich auch noch nie gehört, aber vielleicht bin ich für das ganze Thema nicht qualifiziert
Nur Pädophilie kenne ich. Dann muß ich daraus wohl schliessen, alles was wo philie drin ist, ist was schlechtes. Auch Phil-osoph-ie ? )
Zuletzt geändert von edeka am Do 29. Mai 2025, 16:23, insgesamt 1-mal geändert.