Malvine hat geschrieben: So 10. Mär 2024, 12:24
Hallo Susette,
Ich nehme jetzt mal Anne-Mettes Gedanken auf.
Auch wenn du jetzt deine weibliche Präsenz deinem Sohn gegenüber zurück fährst, "das Kind ist jetzt schon in den Brunnen gefallen"...er weiss es.
Aus meiner bescheidenen Sicht wäre jetzt ein Gespräch mit deiner Ex notwendig, um die Verantwortung von deinem Sohn zu nehmen. Scheidungskinder habe es eh schon nicht leicht und wenn sie dann noch in so pikante Angelegenheiten verstrickt werden.... nicht dass dir noch die Gefährdung des Kindeswohls angehängt wird, falls der Rosenkrieg ausbricht.
LG
Malvine
Das war auch direkt mein erster Gedanke, da ich mich gerade ganz am Anfang des bisher friedlichen Prozesses befinde.
By the way hat auch bei mir die Scheidung nichts mit meiner geschlechlichen Identität zu tun.
Auch wenn Frieden herrscht, man weiß nie, was ein/e neue/r Partner:in auslöst, viele Menschen verändern sich völlig.
Ob die Tatsache der eigenen Identität im Zweifelsfall eine Kindeswohlgefährdung darstellen könnte, würde ich aufgrund unseres Grundgesetzes ausschließen, bin aber keine juristische Person.
Im Zweifelsfall würde ich mal einen Termin bei der Kinderpsychologie der Stadt machen, unsere Stadt bietet das kostenlos an.
Meine größte Sorge ist tatsächlich auch mein Sohn und sein Umfeld.
Jedoch erziehen wir ihn mit maximaler Toleranz, daher wollen wir das Thema nicht tabuisieren.
Meine Freu weiß auch schon, dass ich mehr Frau sein will.
Abwarten, alles nicht so einfach.
Ich persönlich finde das Tabuisieren schlechter, weil wenn es dann spontan und plötzlich passiert es eher ein "Schock" sein könnte.
Aber das ist nur meine persönliche und völlig unfachliche Meinung, ich weiß nur zu gut, wie schwer das Thema ist mit Kind.