STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor
STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor - # 2

Lavendellöwin
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 16 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Blossom hat geschrieben: Mi 22. Feb 2023, 12:31 Wir reden von Menschen, die eh schon Probleme haben über die Runden zu kommen. Und letztlich kannst du von der Steuer nicht mehr zurückbekommen als du an Steuern gezahlt hast.
ich wüsste aber nicht, dass z.B. Arbeitslose, Bürgergeldempfänger etc. überhaupt Steuern zahlen.
Hey...

ja sorry, vielleicht bin ich da jetzt wieder zu sehr von mir ausgegangen...

ich glaube aber auch nicht, das die genannten Personengruppen öfter in Skiurlaub fahren oder Paraglidingkurse machen.
Die Personen die auf sowieso auf Unterstützung angewiesen sind, kann man natürlich nicht auch noch daran
beteiligen, das ist vollkommen klar.

Habt es gut, Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Christiane
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 17 im Thema

Beitrag von Christiane »

Hier unten zum Teil schon Realität.
Zu einer hohen Krankenkassenprämie, die man alleine aufbringen muss, kommen noch die Franchise und der Selbstbehalt dazu.
Auch im Spital muss man, wie in Deutschland noch gut zuzahlen.
Als ich am 06.11. den Notarzt für meine Frau gerufen habe, bekam ich anschliessend eine Rechnung über 2.000,-- CHF, die ich erst mal auslegen musste.
Davon wurden von der KK meiner Frau 50% zurückerstattet. Den Rest muss ich aus der eigenen Tasche zahlen. Da hats mich schon vom Stuhl gehauen.
Ihr könnt Euch sicher vorstellen, was wir in den letzten Jahren alleine wegen der Krankheit meiner Frau abgedrückt haben.
Ich habe mal grob gerechnet, was ich eigentlich bezahle, wenn ich Franchise und Selbstbehalt voll ausschöpfe.
Ich komme dann auf eine monatliche Prämie von 640,-- CHF. Übrigens - Zahnarzt gehört da nicht dazu - das zahlt man komplett alleine! Da gibts nix von der Kasse.
Das heisst aber nicht, dass ich dann besser oder bevorzugt behandelt werde - das ist der Tarif für den Grundversicherten - der dann auch wer weiss wie lange auf einen Termin warten darf.
Das kommt ja noch dazu. Die Leistungen werden immer weiter heruntergefahren und immer mehr Kliniken geschlossen - dafür sollen wir dann mehr zahlen?
Ich gehe mittlerweile nur noch zum Arzt, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Denn, was nützt mir das, das ich bestens medizinisch versorgt bin, wenn mir deswegen das Geld fürs Essen ausgeht.

Schade, dass sich unsere Gesellschaft immer mehr zum Egomanismus entwickelt.
Ich bin eigentlich auch nicht unbedingt links zu verorten, aber so langsam reicht mir das mit diesen Auswüchsen.
Und - so lange sich die besser verdienenden, Beamten und andere Hofschranzen (Politiker) elegant aus der gesetzlichen Versicherung/Rente schleichen können - so lange ändert sich nichts.
Hier wurde doch das Solidarprinzip schon in den Anfängen der BRD zum Tod verurteilt, denn dort hat das Ganze seine Wurzeln.
Wir bekommen jetzt nur die Folgen daraus zu spüren.
Beschämend, einfach nur noch beschämend.
Diesem Experten würde ich dann gleich mal eine Eigenbeteiligung von 20.000,-- EUR per Fall verordnen.

Gruss
Christiane
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 18 im Thema

Beitrag von Blossom »

Jasmine hat geschrieben: Mi 22. Feb 2023, 11:55 Wenn ich in die Niederlande schaue, denke ich wir sind heute da wo die Niederlande bereits 2005 waren.
Das war aber nur der letzte Schritt. Die finanzielle Belastung des Gesundheitssystems in den Niederlanden lag Mitte/Ende der 80er am Boden. Darauf hat die Regierung mit einer drastischen Reform eingegriffen ... und ja, auch dort wurde geschrien, wie teuer es wurde ... aber die Pille wurde letztlich geschluckt ... und heute stehen die Niederländer echt gut da.
Jasmine hat geschrieben: Mi 22. Feb 2023, 11:55 Wir brauchen keine Reform nach der anderen, das nenne ich verschlimmbessern. Müssen wir das Rad neu erfinden?
Nein, müssen wir nicht. Wir müssen uns nur mal wieder auf Bismalrk besinnen ... auch gegen Widerstände. Denn auch für ihn war das damals kein einfacher Weg!
Was wir brauchen ist eine grundlegende Reformierung des Gesundheitswesen, aber auch einiger anderer sozialer Systeme. Die werden ebenso schmerzhaft sein und alle zum Aufstöhnen bringen ... aber sie sind dringend erforderlich.

Die Auswüchse des Nichthandelns ob besseren Wissens erleben wir in der Pflege doch bereits - "Notstand"
Darauf wurde bereits Ende der 1970er hingewiesen ... aber aller Protest seitens des Pflegepersonals wurden nicht gehört! Und nur so nebenbei: Bei mir ist heute noch nichts von einer versprochenen Zulage im Rahmen Corona angekommen! Und von einer Erhöhung des Mindestlohns profitiere ich als Fachkrankschwester ebenfalls nicht! Zig Mal wurde ich bereits vom Regionalradio zu entsprechenden Themen eingeladen und saß mit Vertretern der Kasse zusammen ... und im Ergebnis hat es nichts gebracht.

Mal ein eklatantes Beispiel:
Vor Monaten wurden die Kompressionsstrümpfe einer bedürftigen Bewohnerin so fehlerhaft von einer Heil-und Erziehungspflegerin angelegt, dass diese einrissen. Nun muss man wissen, dass hier gilt: Erstattung 2 Paare, dann alle halbe Jahr ein neues Paar. In diesem Fall waren die gerade wenige Wochen alt. Folglich kein Ersatz seitens der Kasse. Begründung: Die Kasse habe ihre Pflicht erfüllt, nun müsse die Bewohnerin selbst zahlen (Ich füge hinzu: obwohl von Zuzahlungen befreit). Außer der Reihe gäbe es nur dann neue, wenn sich der Beinumfang infolge der Herzinsuffizienz verschlechtere, sodass neu angepasst werden müsse. Die Einrichtung übernahm den Schaden ebenfalls nicht. Begründung: da müssten sie ja dann auch für jeden anderen Textilschaden zahlen! Im Ergebnis sind die Strümpfe weiter eingerissen, sodass sie ihren Zweck nicht mehr erfüllen! Um an neue, durch die Kasse bezahlte, zu kommen, müssen die Beine nun derart anschwellen, dass es zu einer Übernahme kommt? Das kann ja wohl nicht sein, oder?
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 19 im Thema

Beitrag von conny »

Dass sich auf diesem Gebiet dringend etwas ändern muß, dürfte allen klar sein. Fakt ist, dass wir uns ein teures Gesundheitssystem leisten, in dem jeder die bestmögliche Behandlung bekommt.
Zu den genannten Fallbeispielen möchte ich beitragen, dass es leider auch Mißbräuche gibt.
In meinem näheren Umfeld gibt es zwei Personen, die ständig mit jedem Zipperlein zum Arzt rennen, und wenn der einen nichts findet, geht es zum nächsten.
Weiteres Beispiel: ich musste mal einen Greifarm besorgen, den ich im Internet für rd. 15,--€ fand.
Daraufhin ging ich zum hiesigen Sanitätshaus, in dem mir ein gleich aussehendes Teil für 28,--€ angeboten wurde. Auf die große Preisdifferenz angesprochen bekam ich als Antwort, dass man sich den Greifer ja auch verordnen lassen kann, dann zahlt ihn doch die Krankenkasse.
Da ist mir in vielen Fällen zu viel Selbstbedienungsladen "kostet mich ja nichts".
Eine Eigenbeteiligung würde jedem aufzeigen, dass es eben nicht so ist. Die Frage, wie das System verändert werden muß um finanzierbar zu bleiben, ist dringend zu lösen.
Blossom hat geschrieben: Mi 22. Feb 2023, 11:22 Dann werden wir halt tiefer in die Tasche greifen müssen ... aber über Sozialversicherungsabgaben, entsprechend der Einkommensverhältnisse!
Diese sind ja jetzt schon inkl. Pflege- und Rentenversicherung im internationalen Vergleich relativ hoch.
Blossom hat geschrieben: Mi 22. Feb 2023, 11:22 Und bitte, ganz schnell weg von der Privatversicherung ... Mal ganz ehrlich: Wo liegt der Unterschied in der Diagnostik, der es rechtfertigt, anstatt des einfachen Satzes grundsätzlichen den 2,3 fachen zu berechnen - oder mittels irgendeiner an den Haaren herbeigezogenen Begründung gar bis zum 3,5 fachen?!
Ich habe irgendwo mal gelesen, dass diese hohen Arzthonorare in einem nicht unbeträchtlichen Umfang die Existenz von Arztpraxen sichern. Ohne diese müssten die Ärzte höhere Honorare für Kassenpatienten abrechnen, sprich, die Beiträge würden steigen.
Zum Vorschlag von Raffelhüschen:
Ulrike-Marisa hat geschrieben: Mi 22. Feb 2023, 11:18 ...das riecht nach Klassenkampf. Wer soll so etwas als Rentner oder Normalverdiener bezahlen? (sad)
Jasmine hat geschrieben: Mi 22. Feb 2023, 11:55 Sowas sind gefährliche Vorschläge die unser Sozialsystem untergraben.
Zitat Raffelhüschen:
"Dazu muss es aber einen Sozialausgleich geben. Die Zuschüsse zum Beispiel für Geringverdiener müssen aus dem Bundeshaushalt kommen."
Blossom
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 20 im Thema

Beitrag von Blossom »

conny hat geschrieben: Mi 22. Feb 2023, 17:53 Eine Eigenbeteiligung würde jedem aufzeigen, dass es eben nicht so ist. Die Frage, wie das System verändert werden muß um finanzierbar zu bleiben, ist dringend zu lösen.
Nichts gegen deine Einwände ... auch da bin ich bei dir. Ich würde grundsätzlich auf das Hausarztmodell setzen, um die von dir angesprochenen "Wanderungen" zu unterbinden, ggf. Versicherte auch seitens der Kasse in Regress nehmen.
Finanzierung von Praxen oder auch Verdienste sind mir hier zu differenziert und für den Laien undurchschaubar. Ich unterrichte u.a. Ärztliche Leistungsabrechnung, weiß also, was mein Hausarzt an mir verdient ... Aber wer weiß das schon. Ich wäre für eine grundsätzliche Offenlegung der Leistungsabrechnung, sodass ein "Kunde", denn etwas anderes ist der "Patient" nicht, sehen kann, ob er das angemessen findet ... aber auch, ob wirklich gemacht wurde, was abgerechnet wurde!

Insgesamt ist Vieles zu reformieren ... So auch, was bestimmte Klinik- und Heimimperien in zum Teil obskuren Besitzverhältnissen oder kriminelle Pflegedienste anbelangt - die das System aussaugen ... und auch was Medikamente anbelangt ... seltsamerweise kommt die Bundeswehr mit 5000 aus, benötigt nur selten etwas Spezielles, und alles ist von langer Haltbarkeit ... auch wird nur soviel rausgegeben wie benötigt wird!
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 21 im Thema

Beitrag von Jasmine »

conny hat geschrieben: Mi 22. Feb 2023, 17:53 .....
Ich habe irgendwo mal gelesen, dass diese hohen Arzthonorare in einem nicht unbeträchtlichen Umfang die Existenz von Arztpraxen sichern. Ohne diese müssten die Ärzte höhere Honorare für Kassenpatienten abrechnen, sprich, die Beiträge würden steigen........
.........
"Dazu muss es aber einen Sozialausgleich geben. Die Zuschüsse zum Beispiel für Geringverdiener müssen aus dem Bundeshaushalt kommen."
Ich finde es ja immer interessant, wenn über die Arzthonorare gesprochen wird. Insbesondere da ich Ärzte auch privat kenne und weiß wie sie leben. Die "Götter in Weiß" haben nur eine sehr starke Lobby. Aber warum funktioniert das neue System in Holland? Vielleicht sollten wir mal über die Gehälter bei den Krankenkassen reden und dem Wasserkopf bei den Krankenkassen.
Braucht es wirklich einen Sozialausgleich wenn wir das niederländische Prinzip anwenden würden?

Liebe Grüße Jasmine
Wally
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 22 im Thema

Beitrag von Wally »

Blossom hat geschrieben: Mi 22. Feb 2023, 11:22 Und bitte, ganz schnell weg von der Privatversicherung ... Mal ganz ehrlich: Wo liegt der Unterschied in der Diagnostik, der es rechtfertigt, anstatt des einfachen Satzes grundsätzlichen den 2,3 fachen zu berechnen - oder mittels irgendeiner an den Haaren herbeigezogenen Begründung gar bis zum 3,5 fachen?!
Der "einfache" PKV-Punktwert als Berechnungsgrundlage liegt z. B. im zahnärztlichen Bereich (ich bin Zahnärztin) bei 11 Pfennigen bzw. 5,5 Cent - und das unverändert seit 35 (fünfunddreißig) Jahren! Dabei war der 2,3-fache Satz schon damals (1988) der durchschnittliche Preis, der bei seinerzeit noch freier Honorargestaltung für die jeweilige Leistung üblich war. Auf diesen damaligen Durchschnittspreis wurde die Berechnung ab 1988 gedeckelt: da durfte man seitdem nur noch im Einzelfall mit besonderer Begründung drüber gehen - und auch dann nur bis maximal 3,5-fach, also bis ca. 50 % über dem Durchschnittspreis.

Die seit 35 Jahren nie an die Inflation angepasste Preisbegrenzung hat zur Folge, dass heute der 2,3-fache Satz bei der Mehrzahl der Leistungen deutlich unter dem Preis liegt, den die gesetzliche KV für vergleichbare Leistungen zahlt; teilweise liegt sogar der 3,5-fache Satz schon unter dem Regelpreis in der GKV! Dass sich im Jahre 2023 niemand mehr mit dem einfachen Satz - also mit dem 0,4-fachen des Durchschnittspreises von 1988 - zufrieden geben kann, solllte doch einleuchten. Das hat nichts mit Diagnostik zu tun, sondern nur mit dem seit Jahrzehnten nie angepassten Preisdeckel.
Herzliche Grüße
Wally
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 23 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Blossom hat geschrieben: Mi 22. Feb 2023, 18:55 Finanzierung von Praxen oder auch Verdienste sind mir hier zu differenziert und für den Laien undurchschaubar. Ich unterrichte u.a. Ärztliche Leistungsabrechnung, weiß also, was mein Hausarzt an mir verdient ... Aber wer weiß das schon. Ich wäre für eine grundsätzliche Offenlegung der Leistungsabrechnung, sodass ein "Kunde", denn etwas anderes ist der "Patient" nicht, sehen kann, ob er das angemessen findet ... aber auch, ob wirklich gemacht wurde, was abgerechnet wurde!

Hey...

ich glaube das ist bereits seit langer Zeit so um die 20 Jahre, das du das bei deiner Krankenkasse verlangen kannst.
Der Katalog für die Gebührenziffern kann auch öffentlich eingesehen werden.

Und ich kann seit 2019 bei meiner Kasse alle abgerechneten Fälle online einsehen, mit Medikamenten, mit Ziffern, Kosten
und die Diagnosen dazu, detaillierter geht es gar nicht.

Sieht beispielsweise so aus

Emmi Marie Heissler

Ärztliche Behandlung
24.03.2022

Leistungserbringer XXX
Kosten
Folgende Kosten wurden der XXX in Rechnung gestellt.

Position/Leistung Position/Leistung
Gesamt 33,33€
Abgerechnete Leistungen
nach Positionsnummern

Gebührenposition Details
01641
Zuschlag für den Notfalldatensatz gemäß Anhang 2 der Anlage 4a zum Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ä) - Zuschlag zu den Versichertenpauschalen der Kapitel 3 und 4, den Grundpauschalen der Kapitel 5 bis 11, 13 bis 16, 18, 20 bis 23, 26 und 27, den Konsili
06225
Zuschlag zu den Grundpauschalen nach den Nrn. 06210 bis 06212 für die Behandlung eines Versicherten ausschließlich durch (einen) konservativ tätige(n) Augenarzt/-ärzte gemäß Nr. 6 der Präambel 6.1
06215
Zuschlag Hygiene
88210E
Kennzeichnung im Einzelfallnachweis (EFN) im Zusammenhang mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG): Neupatient
06227
Zuschlag zu den Gebührenordnungspositionen 06210 bis 06212 (für die ggf. erforderliche Erstellung und Aktualisierung eines Medikationsplans)
06220
Zuschlag für die augenärztliche Grundversorgung gemäß Allgemeiner Bestimmung 4.3.8 zu den Gebührenordnungspositionen 06210 bis 06212 als Pauschale für die Fachärztliche Grundversorgung [PFG]
99205
Restproduktgruppe (Produktgruppe 205) - Nicht anderweitig definierten Produktgruppen oder Pauschalen zuzuordnende, berechnungsfähige Kosten
06222
Zuschlag zu der Gebührenordnungsposition 06220 (Pauschale für die Fachärztliche Grundversorgung [PFG])
06211R
Grundpauschale für Versicherte ab Beginn des 6. bis zum vollendeten 59. Lebensjahr - gemäß der Allgemeinen Bestimmung 5.1 für arztgruppen- oder schwerpunktgleiche (Teil-)Berufsausübungsgemeinschaften oder Arztpraxen mit angestellten Ärzten derselben Fac
Diagnosen
nach ICD-Code

ICD-Schlüssel Details
H44.4 Hypotonia bulbi
Lokalisation: Beidseitig
H52.1 Myopie
Lokalisation: Beidseitig
H52.2 Astigmatismus
Lokalisation: Beidseitig

Ich ziehe mal die 06215 raus:

06215 Zuschlag Hygiene
Beschreibung

Hygienezuschlag zu den Gebührenordnungspositionen 06210 bis 06212,

Abrechnungsbestimmung

einmal im Behandlungsfall

Anmerkung


Die Gebührenordnungsposition 06215 wird durch die zuständige Kassenärztliche Vereinigung zugesetzt.

Berichtspflicht

Nein

Ausschluss der Berechnungsfähigkeit der Pauschale für die fachärztliche Grundversorgung

Nein

Gesamt (Punkte) 2
Gesamt (Euro) 0,23

Völlig überbezahlt, oder...hihi

Das das geht wissen aber vielleicht viele einfach nicht, weil die Kommunikation einfach schlecht ist.

Alles Liebe Marie (flo)
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 24 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Ich habe da einen besseren Vorschlag:
Privatkrankenversicherungen abschaffen. Und schon haben wir ein gerechteres System und vor allem mehr Geld in den gesetzlichen Kassen.
LG
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 25 im Thema

Beitrag von Benja »

Huhu

Ich bin kein Rechengenie, aber ist es nicht logisch das ein System aus dem mehr Menschen Geld entnehmen als einzahlen, irgendwann so weit am Ende ist das es nicht mehr alles tragen kann?

Nachdenkliche Grüße
Benja
Zuletzt geändert von Benja am Do 23. Feb 2023, 15:44, insgesamt 1-mal geändert.
heike65
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 26 im Thema

Beitrag von heike65 »

Laila-Sarah hat geschrieben: Do 23. Feb 2023, 13:01 Ich habe da einen besseren Vorschlag:
Privatkrankenversicherungen abschaffen. Und schon haben wir ein gerechteres System und vor allem mehr Geld in den gesetzlichen Kassen.
LG
Auch die gesetzlichen Krankenkassen abschaffen und ein komplett steuerfinanziertes staatliches Gesundheitswesen wie in Skandinavien aufbauen.

Bestes Beispiel ist da Dänemark
Jasmine
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 27 im Thema

Beitrag von Jasmine »

heike65 hat geschrieben: Do 23. Feb 2023, 13:23 ........Auch die gesetzlichen Krankenkassen abschaffen und ein komplett steuerfinanziertes staatliches Gesundheitswesen wie in Skandinavien aufbauen.
Bestes Beispiel ist da Dänemark
Ich habe mir das mal angesehen und bin erstaunt. Da wird ja Deutschland links und rechts überholt :lol: Warum schauen wir uns nicht in Europa um wie andere Länder es besser machen. Bei uns gibts nur eine Reform nach der anderen und das nenne ich verschlimmbessern. Ach so ich vergaß ja die Krankenkassen-Lobby.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 28 im Thema

Beitrag von heike65 »

Jasmine hat geschrieben: Do 23. Feb 2023, 13:34
heike65 hat geschrieben: Do 23. Feb 2023, 13:23 ........Auch die gesetzlichen Krankenkassen abschaffen und ein komplett steuerfinanziertes staatliches Gesundheitswesen wie in Skandinavien aufbauen.
Bestes Beispiel ist da Dänemark
Ich habe mir das mal angesehen und bin erstaunt. Da wird ja Deutschland links und rechts überholt :lol: Warum schauen wir uns nicht in Europa um wie andere Länder es besser machen. Bei uns gibts nur eine Reform nach der anderen und das nenne ich verschlimmbessern. Ach so ich vergaß ja die Krankenkassen-Lobby.
Liebe Grüße Jasmine
Ach Jasmine, es ist ja nicht nur das Gesundheitswesen, auch in der Pflege sind die um Lichtjahre weiter, in Dänemark gibt es ein VERBOT von Pflegeheimen wie wir sie kennen
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 29 im Thema

Beitrag von conny »

Laila-Sarah hat geschrieben: Do 23. Feb 2023, 13:01 Ich habe da einen besseren Vorschlag:
Privatkrankenversicherungen abschaffen. Und schon haben wir ein gerechteres System und vor allem mehr Geld in den gesetzlichen Kassen.
LG
Die dann in die gesetzlichen Kassen Kommenden hätten aber auch entsprechende Leistungsansprüche. Das Problem der Systemfinanzierung wäre damit nicht gelöst.
Wie ich schon schrieb, tragen die Privatversicherungen aufgrund der höheren Arzthonorare für Privatpatienten überdurchschnittlich zur Finanzierung des Systems bei. Eine Abschaffung führte somit zu deutlichen Beitragssteigerungen in der Gesetzlichen.
https://www.dasinvestment.com/wie-priva ... -stuetzen/
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Re: STERN | Experte schlägt bis zu 2000 Euro Selbstbeteiligung für Kassenpatienten vor

Post 30 im Thema

Beitrag von Andrea75 »

Laila-Sarah hat geschrieben: Do 23. Feb 2023, 13:01 ch habe da einen besseren Vorschlag:
Privatkrankenversicherungen abschaffen. Und schon haben wir ein gerechteres System und vor allem mehr Geld in den gesetzlichen Kassen.
Dann stellt sich auch noch die Frage, ob es soviele gesetzliche Krankenkassen mit ihren Palästen und Dienstwägen, Aufsichtsratsmitgliedern, sprich dem ganzen Overhead wirklich braucht.
Eine Krankenkasse und gut ist. Wirklich unsinnig finde ich ja immer wieder auf's neue die Mitgliedermagazine...

Liebe Grüße
Andrea
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