Warum ich Angst habe...
Warum ich Angst habe... - # 2

Magdalena
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Re: Warum ich Angst habe...

Post 16 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,
Du verlangst also das Frauen - in diesem Fall Linde - es hinzunehmen haben vergewaltigt zu werden?
Natürlich finde ich es nicht gut hinzunehmen, dass Linde vergewaltigt wird. Doch wo führt es hin, wenn jede sich bewaffnet. Wie schnell wird Linde, zum Beispiel zur Täterin?

Wo ist die Grenze? Und was ist,wann der Vergewaltiger die Waffe in die Hände bekommt und gegen Linde Gebrauch macht?

Mir nachdenklichen Grüßen Magdalena
Lebe jeden Tag.
Lana
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Re: Warum ich Angst habe...

Post 17 im Thema

Beitrag von Lana »

Kerstin hat geschrieben: So 11. Dez 2022, 11:37 Du verlangst also das Frauen - in diesem Fall Linde - es hinzunehmen haben vergewaltigt zu werden?
Dein Weltbild ist sehr schlicht.
Nach deiner Logik müsste es in USA deutlich weniger Vergewaltigungen geben als in Europa. Das ist meines Wissens nach nicht der Fall.
Es ist jedoch unbestritten, dass es dort wesentlich mehr Tote und Verletzte durch Schusswaffen gibt.

LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
Kerstin
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Re: Warum ich Angst habe...

Post 18 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Magdalena hat geschrieben: So 11. Dez 2022, 11:56 .......Wie schnell wird Linde, zum Beispiel zur Täterin?
Glaubst du nicht das deine Frage massiv übergriffig ist? Linde schreibt selbst, das sie in den letzten zehn Jahren in keiner Situation war wo ein Waffeneinsatz angezeigt war und das sie Streit vermeidet.
Was also soll deine Frage?
Wo ist die Grenze? Und was ist,wann der Vergewaltiger die Waffe in die Hände bekommt und gegen Linde Gebrauch macht?
Also doch vergewaltigen lassen. Oder das Haus bzw Wohnung nicht mehr verlassen.
Wenn das alles keine Optionen sind mach bitte einen Vorschlag wie Linde sich schützen soll.
Beachte dabei aber bitte Linde's Einschränkungen.
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Kerstin
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Re: Warum ich Angst habe...

Post 19 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Lana hat geschrieben: So 11. Dez 2022, 12:03
Dein Weltbild ist sehr schlicht.
Da ich es von dir übernommen habe halte ich es für sehr viel schichtig.

Über die tödlichen Messer Angriffe der letzten Jahre allein in Deutschland breiten wir den Mantel des Schweigens.

Nach den letzten Zahlen die ich zu Deutschland gelesen habe, hatt ausgehend von den 83mio Einwohnern jeder zweite im Durchschnitt eine Schusswaffe. Legal sowie illegale zusammen genommen.
Jetzt sag doch bitte wieviel Tote es in Deutschland durch Schusswaffe gibt?
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Magdalena
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Re: Warum ich Angst habe...

Post 20 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Liebe Kerstin,

ich wollte aufzeigen, allein eine Waffe bei sich zu haben bietet noch keine Sicherheit. Natürlich habe ich gelesen, dass Linde noch nicht in einer Situation war von der Waffe Gebrauch zu machen.


Und genau dass, ist für mich der Punkt zu fragen, warum brauche ich dann eine Waffe.

Anders ausgedrückt,wie kann ich es vermeiden nicht in so eine Situation zu geraten. Und dennoch die Freiheit genießen und am Leben teilhaben.

Leider kann ich Linde keinen konkreten Vorschlag unterbreiten. Denn ich kenne die genauen Lebensverhältnisse vor Ort nicht. Da müsste ich schon mal hinreisen.

Wie sieht es mit dem Schutz in einer Gruppe aus? Gemeinsame Unternehmungen mit Freunden welche einen auch mal bis zur Wohnung begleiten.

Liebe Kerstin, ich hoffe, Du verstehst, dass ich weit davon entfernt bin Linde etwas zu unterstellen. Auch möchte ich nicht, dass sie zum Opfer wird ob Vergewaltiger oder anderer Krimineller.

Und es gilt auch für alle Anderen, ob Mann, Frau, Divers und so weiter.

Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Re: Warum ich Angst habe...

Post 21 im Thema

Beitrag von Nico »

Ist es umbedingt notwendig diesen Thread für eure Vergewaltigungs- und Waffendiskussion zu klauen? Warum macht ihr nicht einen eigenen für eure worst case Szenarien auf?

Auch wenn ich mich wiederhole: Bei 80% der sexuellen Übergriffe kennen sich Opfer und Täter. Ich halte es für wesentlich sinnvoller darüber zuerst zu diskutieren, aber nicht hier.
LG Nico
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Dietlind
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Re: Warum ich Angst habe...

Post 22 im Thema

Beitrag von Dietlind »

Magdalena hat geschrieben: So 11. Dez 2022, 11:56 Hallo,
Du verlangst also das Frauen - in diesem Fall Linde - es hinzunehmen haben vergewaltigt zu werden?
Natürlich finde ich es nicht gut hinzunehmen, dass Linde vergewaltigt wird. Doch wo führt es hin, wenn jede sich bewaffnet. Wie schnell wird Linde, zum Beispiel zur Täterin?

Wo ist die Grenze? Und was ist,wann der Vergewaltiger die Waffe in die Hände bekommt und gegen Linde Gebrauch macht?

Mir nachdenklichen Grüßen Magdalena
Als Medizinerin habe ich genügend Kenntnisse und Mittel, jemand umzubringen, ohne es so auffällig wie mit einer Schusswaffe zu machen. Aber ich bin etwa 40 Jahre in dem Beruf, und habe das bisher noch nicht für nötig ersehen, und nehme an, dass sich das auch in Zukunft nicht ändern wird.

Die Waffe, die ich habe, ist relativ klein, sodass meine Hand sie fast vollständig bedeckt, und daher kann sie mir auch nur schlecht entwendet werden. Ich habe extra einen mehrtägigen Kurs besucht, der von einer aktiven Polizeibeamtin gelehrt wurde, die auch Vorschläge für die richtige Waffe gegeben hat. Ich glaube, ich habe mich soweit es geht, abgesichert, dass die Waffe hoffentlich nie in meinem Leben im Ernstfall eingesetzt werden muss.
Aus dem Alter, in welchem ich wie wild um mich ballern würde, bin ich schon einige Jährchen raus.


Linde
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Re: Warum ich Angst habe...

Post 23 im Thema

Beitrag von Dietlind »

Nico hat geschrieben: So 11. Dez 2022, 14:35
Auch wenn ich mich wiederhole: Bei 80% der sexuellen Übergriffe kennen sich Opfer und Täter. Ich halte es für wesentlich sinnvoller darüber zuerst zu diskutieren, aber nicht hier.
Das trifft aber zum Großteil auf hetero Frauen, oder noch häufiger, auf recht junge Frauen zu, die in ihrem häuslichen Umkreis vergewaltigt werden. Das ist absolut tragisch. Aber als ältere Lesbe habe ich einen solchen Umkreis nicht, bei mir sind es nur fremde Männer, die mir so etwas antun können. Und da habe ich eine panische Angst vor.


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Re: Warum ich Angst habe...

Post 24 im Thema

Beitrag von Malvine »

Hallo ihr Lieben,

ich denke, wir sollten das Thema hier nicht schon wieder nur auf den Waffenbesitz und die Anwendung einschränken.
Der Einstiegspost von Marie hat eine viel tiefer Tragweit, weil sie schon das erleben mußte, wovor sich Linde versucht zu schützen.

Ich stehe angesichts solcher Schilderungen, was Männer Frauen und Kindern antun können nur noch da und schäme mich für meine Artgenossen - vor allem für die, welche solche Übergriffe begehen. Ich bin gerne Mann und meine Erziehung und mein Selbstverständniss hat kein Verständniss für solche Vergehen.

Und nein, ich habe kein Verständniss für die Täter, wie schlimm ihre eigene Kindheit und Erziehung auch gewesen sein mag. Es gibt Grenzen, die überschreitet "mann" einfach nicht. Auch wenn die Täter selber Opfer sein sollten, so wiegt ihre Tat in meinen Augen schwerer als ihre Opferdasein.
In solchen Fällen haben wir als Gesellschaft als Ganzes versagt, weil wir uns nicht um die Opfter gekümmert haben, weil wir keine Raum für Schutz und Aufarbeitung anbieten.

Ich bin dankbar für jede Institution oder jede Selbsthilfegruppe, die Opfern die Möglichkeit gibt mit ihrem Erlebten zurecht zu kommen. Narben werden bleiben, aber die Wunde muß versorgt werden.
An dieser Stelle auch vielen Dank an all diejenigen, die sich hier meißtens auch ehrenamtlich Einbringen.

just my 50 Cent...

Malvine
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Re: Warum ich Angst habe...

Post 25 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Hey...


danke Nico und danke Malvine und auch vielen lieben Dank an die anderen die hier geschrieben haben.

Ich weiss nicht mit welchen Gedanken diese Person beseelt war die mir das angetan hat. Er hat mich
auch bei einem Ausflug auf das Heidelberger Schloss dort mit schlimmen Worten über die Brüstung gehalten.
Ich war da 5, 6 oder 7, ich weiss es nicht mehr genau und unter mir war nur Leere, was wohl auch
etwas mit der Höhenangst zu tun hat die ich heute noch habe.

Es war ein Bekannter meiner Eltern, nach dem Vorfall auf dem Schloss aber nicht mehr lange, weil meine Mutter
dann etwas erkannt hat.
Ich konnte und kann immer noch die Sache aufarbeiten, tatsächlich habe ich ja damit erst richtig letztes
Jahr in der Klinik angefangen. Eine Mitpatientin hat Übergriffe ihres Ex-Freundes erlebt und sie hat mir
gezeigt das es wichtig ist, darüber nachzuspüren, zu sprechen und auch zu verzeihen, wenn man sich selbst
nicht mehr schmutzig fühlen will.
Es gibt jetzt noch manche Tage an denen ich eine Stunde unter der Dusche stehe um den Geruch von mir
abzuwaschen. Dieser Geruch nach "altem Mann" den ich oft noch wahrnehme.

Deswegen stehe ich Männern nicht ablehnend gegenüber ganz und gar nicht. Das letzte was ich bin ist lesbisch
sein. Auch in meiner jetzigen Beziehung sind wir beide nicht lesbisch unsere Liebe findet auf einer anderen
Ebene statt, in einem stillen Versprechen immer füreinander da zu sein.
Und mein Lieblingsmensch lebt was mir gut tut eben die männliche Rolle. Eine zu weibliche Person an meiner Seite
könnte ich einfach nicht bei mir haben.

Liebe Jasmine,

den Eingangspost habe ich schon vor einer Weile geschrieben, weil mir klar war, das es im Zuge der Diskussion
über das Selbstbestimmungsgesetz mehr Übergriffe geben wird. Und ich habe wohl leider Recht behalten.
Das ich das Ganze anders oder differenzierter sehe hat viel damit zu tun, das es mal Zeiten gab wo die
Öffentlichkeit nicht so sehr involviert war und diese habe ich einfach als ruhiger empfunden.
Irgendwo fehlt mir einfach das Mittelmass bei der ganzen Sache.

Du darfst so sein wie du bist, dafür braucht es kein Gesetz nur offene Herzen und ich nehme wahr das sich viele
immer mehr verschliessen, auf ureigene Rechte und sonstiges pochen. Das ist einfach nur unschön.

Und ich bin mir sicher das, -bei allem Bedürfnis nach Selbstschutz, zu dem ich damals keine Chance hatte- Waffen nur
eines abbilden, das Recht des Stärkeren und das ist für mich ein schlechtes Signal.

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Karla
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Re: Warum ich Angst habe...

Post 26 im Thema

Beitrag von Karla »

Die Ehe für alle hat den cis-hetero-Familien nichts weggenommen!
Genau so wird es mit dem Selbstbestimmungsgesetz sein - auch wenn die TERFs derzeit Sturm dagegen laufen!
das TSG gilt seit 1981: (bis auf die als verfassungswidrig aussortierten Vorschriften)
Langjährige Praxis: Durch den "Alltagstest" wurden trans-Frauen jahrzehntelang gezwungen, sich VOR JEDEM START EINER HORMONTHERAPIE in der neuen Rolle zu bewähren!!!
-> 1 Jahr lang "Frau spielen müssen" ohne es körperlich und hormonell sein zu dürfen!!! - m.E. grenzte das an Folter!!!
-> jahrzehntelang hat man "biologische Männer" gezwungen, sich "erst einmal in der weiblichen Rolle zu bewähren", incl. Damen-WC!!! (vorzugsweise in Rock und Pumps, um das "Weibchen-Klischee" zu erfüllen, damit Gutachter die Transition - und damit ENDLICH DEN HET-START dann abnicken!)
Ist es deshalb in Deutschland zu vermehrten Übergriffen in Damen-WC und -dusche gekommen? - wäre mir nicht bekannt!

-> Gatekeeping ist eher kontraproduktiv für den Feminismus!
-> spätestens ab HET-Start setzt sich eine trans-Frau i.d.R. für Frauenrechte ein! ...und ca. 1% trans-Frauen nehmen den cis-Frauen keinen entscheidenden Anteil weg,
aber können wichtige Helfer werden: z.B. Elisabeth Landsteiner als Gleichstellungsbeauftragte... - von den FRAUEN ihrer Einheit gewählt!
(Leistungs- und Kampfsport hier mal ausgeklammert, für Lia Thomas,.. Caster S... müssen Wege gefunden werden, die deren Leistungen würdigen, ohne deshalb die Leistungen von cis-Frauen abzuwerten -> außer Konkurrenz mitlaufen lassen! ...)
...der Weg vom aktiven Sportler zum Trainer wäre eine der Möglichkeiten!
-> Yvonne Buschbaum ist im neuen Leben als Balian auf Coaching umgestiegen: für manchen Kerl ein schwer bzw. nicht erreichbares Vorbild!!!
(gebe zu: ich bewundere ihn! - als Mädel geb ich das inzwischen offen zu!)

LG Karla
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
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Re: Warum ich Angst habe...

Post 27 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Hallo ihr lieben,

lange habe ich es selber nicht kapiert. Bei den TERFS ist es eine Ideologie. Eine Ideologie was auf einen Kampf gegen den Feind um "Besserstellung" ausläuft. So wie etwa der Klassenkampf in der Politik. Dabei ist wichtig zu definieren wer "WIR" und "die anderen" sind. Wir sind die Frauen. Wobei hier wie Geburtsrecht also ein biologisches Merkmal genommen wird. Daher sind "wir" die xx Chromosomen. Und ein biologisch männliche Frau wird diese chromosome niemals aufweisen. Das perfide an der Sache ist: es ist diskriminierend und setzt sich gegen Humanismus. Genau so wie ein schwarzer niemals weiß sein kann (Rassismus) oder ein Araber niemals deutsch aussehen wird. Wird eine trans Frau niemals eine xy Frau sein. Ganz in Gegenteil besitzt sie ja das xy Chromosompaar und ist somit der Feind schlecht hin.
Traurig aber so ticken diese Menschen nun Mal.
Und die idiogie ist bestimmt nicht mit Fakten und Argumenten tot zu kriegen.
Was können wir also tun?
Nun wenn wir Selbtbetimmung durchsetzen und in der in den Alltag der Bürger*innen ankommen. Dann werden sie mehr aus der Mitte der Gesellschaft verdrängt werden. Wie es heutzutage auch Rassisten, Antisemiten, Nazis etc immer noch gibt aber die nicht mehr Salon-fähig sein können. Das ist was wir machen können. Also bitte kämpft um die Selbstbestimmung.
LG
The trick is to keep breathing

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Re: Warum ich Angst habe...

Post 28 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Knäckebrötchen hat geschrieben: So 20. Okt 2024, 22:08 ANGST habe
Knäckebrötchen hat geschrieben: So 20. Okt 2024, 22:55 selbsternannte trans* Frau durch die Lande, mindestens in den USA ein recht großes Medieecho weil ehemaliger "The Bachelorette"-Kandidat, ist maximal provokativ und trollig und kommt dann mit "haha - alles nur gefaked" um die Ecke.
Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 14. Dez 2022, 15:12 Wie es heutzutage auch Rassisten, Antisemiten, Nazis etc immer noch gibt aber die nicht mehr Salon-fähig sein können.
Hmm..leider hast du irgendwie Unrecht gehabt Laila..und der ganze Nahe Osten ist einfach nur nuts


Den Thread habe ich wieder hochgeholt nicht aus dem ursprünglichen Grund sondern tatsächlich auch wegen solchen
Menschen wie Josh Seiter.
Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 21. Okt 2024, 13:56 Eine echte Anerkennung von Transmenschen führt auch dazu, andere Menschen ganz anderer Gruppierungen ernst zu nehmen. Das ist ein Prozess in der Gesellschaft und die Widerstände zeigen, dass Menschen eben nicht gleichwertig gesehen werden.
Vicky, wie kann man nach der Aktion die Seiter auf die Beine gestellt noch vertrauen oder ernst nehmen?
Ich kann doch nur meinem Gefühl vertrauen und nicht einer wie auch immer aufgestellten Self ID.
Erzählen kann man vieles, wobei schon recht klar war das er trollt. Das war richtig mit Ansage.

Ich denke ich werde folgendes tun, ich werde anerkennen was man mir sagt, aber nicht mein Gefühl verbiegen lassen.
Warum fühlt sich das dann an, als würde ich mich selber belügen, wenn ich etwas "glaube" was man mir sagt und aber alle
Alarmglocken schrillen?
Auf Basis der "Community" hätte ich ihm glauben müssen..what?

Ich sag nochmal, nicht alle die sich als trans* bezeichnen sind es tatsächlich auch.

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Re: Warum ich Angst habe...

Post 29 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Lavendellöwin hat geschrieben: Mo 21. Okt 2024, 14:51 Ich sag nochmal, nicht alle die sich als trans* bezeichnen sind es tatsächlich auch.
Hi Marie,

wer entscheidet, was und wer trans ist ? Geht es nicht um Selbstbestimmung ? Was Seiter da angestellt hat, habe ich nur sehr oberflächlich wahrgenommen. Es ist grober Unfug. Für mich hat das aber keine Relevanz. Letztlich macht er sich lächerlich, vor allem, wenn wir seine Aktionen nicht über ebühr zur Kenntnis nehmen. Er ist eine Eintagsfliege, die keiner mehr ernst nimmt. Letztlich könnte das sogar zu unserem Vorteil sein, denn er durch seinen Aktionismus zeigt er nur die Lächerlichkeit, die in den Anfeindungen steckt. Menschen, die ihre Selbstwahrnehmung ernst nehmen, werden in der Öffentlichkeit auf lange Sicht auch ernst genommen. Die, die dieser Aktion applaudieren, waren uns schon vorher nicht gut gestimmt.
Lavendellöwin hat geschrieben: Mo 21. Okt 2024, 14:51 Auf Basis der "Community" hätte ich ihm glauben müssen..what?
Wieso ? Das verstehe ich nicht. Ich plädiere dafür, Trans als Begriff großzügig auszulegen, wenn es um allgemeine Dinge geht. Es geht nicht um Deine oder meine Bedürfnisse, sondern um unser alle Bedürfnisse im Sinne einer Art "Vereinigungsmenge".
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Warum ich Angst habe...

Post 30 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 21. Okt 2024, 15:25 Wieso ? Das verstehe ich nicht.

Hey..


wirklich nicht?

Was wäre wohl passiert, wenn man ihm abgesprochen hätte auch nur in kleinster Weise trans* zu sein.
Von Weiblichkeit reden wir da noch nicht einmal.

Einfach nur der Satz "ich glaube IHM nicht, das er trans ist", weil da auch kein bisschen das Gefühl in die
Richtung transportiert wurde, hätte doch aus bestimmten Ecken die Gegenreaktion ausgelöst, das das doch transphob ist.
Mit der Begründung das kann ja nur die Person selbst sagen das sie trans* ist..

deshalb muss ich doch auch ohne Vorwürfe sagen können, das es bei mir eben nicht so ankommt.
Jede Person soll doch ihrem Gefühl Ausdruck geben dürfen-das geht doch nicht nur in eine Richtung.

Das ist doch erst mal die Grundlage und immer noch sehr weit weg von allen Bedürfnissen-ausser das man
sagen können sollte und zwar ehrlich was man wahrnimmt.


Alles Liebe Marie (flo)
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