Decision strongly required - # 2
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Violetta Arden
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Re: Decision strongly required
Hallo Eva,
Würde auch gerne einiges dazu sagen, aber mit Handy ist das einfach zu kompliziert. Vielleicht wenn ich aus Kreta wieder zurück bin.
Alles Liebe Gerda
Würde auch gerne einiges dazu sagen, aber mit Handy ist das einfach zu kompliziert. Vielleicht wenn ich aus Kreta wieder zurück bin.
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Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
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Andrea aus Sachsen
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Re: Decision strongly required
.
danke für deinen Beitrag! Den zeitlichen Zusammenhang zwischen meiner Scheidung und dem Erwachen der Frau in mir gibt es definitiv.
Als es mit meiner Ehe langsam zu Ende ging (ca. 2008), kam mir die Idee, mich ein wenig mehr meiner weiblichen Seite zu widmen, die vorher über Jahrzehnte im Verborgenen geschlummert hatte. Ich recherchierte erstmals dazu Internet und las etwas über Crossdressing. Von der Idee, mich täuschend echt in eine Frau zu verwandeln und so in die Öffentlichkeit zu gehen, war ich sofort fasziniert.
Doch die Umsetzung scheiterte zunächst, weil meine Exfrau permanent zu Hause war und mir so nur die seltenen mehrtägigen Dienstreisen blieben, um mich im Hotelzimmer mal weiblich zu kleiden. Erst nach der Trennung hatte ich die nötigen Freiräume, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Ich lies mich im Atelier Changeable in Dresden professionell zu Frau verwandeln und danach zu einer Kulturveranstaltung begleiten. Das hatte mich total beeindruckt und fortan (ab 2012) unternahm ich ein bis zweimal im Monat etwas als Frau.
Für meine zunehmenden Konzentrationsprobleme machte ich einzig und allein den "Scheidungskrieg" verantwortlich, der damals in vollem Gange war und über 5 Jahre gehen sollte. Dass auch die in mir erwachende Frau mit "Schuld" daran war, dass ich ein langjähriges Arbeitsverhältnis aufgeben musste, erkannte ich zunächst nicht.
Erst als ich, inzwischen arbeitslos, meine weibliche Seite voll zur Entfaltung brachte, merkte ich, welch enormen Einfluss das auf meine Psyche hatte. Ich bin seit dem (2015) nicht nur äußerlich, sondern auch charakterlich ein ganz anderer Mensch geworden.
Hallo Eva,evacampelli hat geschrieben: Fr 25. Sep 2020, 20:52 Von wirklich vielen hab ich schon gehört das die Phasen der zunehmenden Bedeutung von "Frausein" und Beziehungsprobleme zeitlich nah beieinander liegen. Siehst Du da im Rückblick einen Zusammenhang?
danke für deinen Beitrag! Den zeitlichen Zusammenhang zwischen meiner Scheidung und dem Erwachen der Frau in mir gibt es definitiv.
Als es mit meiner Ehe langsam zu Ende ging (ca. 2008), kam mir die Idee, mich ein wenig mehr meiner weiblichen Seite zu widmen, die vorher über Jahrzehnte im Verborgenen geschlummert hatte. Ich recherchierte erstmals dazu Internet und las etwas über Crossdressing. Von der Idee, mich täuschend echt in eine Frau zu verwandeln und so in die Öffentlichkeit zu gehen, war ich sofort fasziniert.
Doch die Umsetzung scheiterte zunächst, weil meine Exfrau permanent zu Hause war und mir so nur die seltenen mehrtägigen Dienstreisen blieben, um mich im Hotelzimmer mal weiblich zu kleiden. Erst nach der Trennung hatte ich die nötigen Freiräume, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Ich lies mich im Atelier Changeable in Dresden professionell zu Frau verwandeln und danach zu einer Kulturveranstaltung begleiten. Das hatte mich total beeindruckt und fortan (ab 2012) unternahm ich ein bis zweimal im Monat etwas als Frau.
Für meine zunehmenden Konzentrationsprobleme machte ich einzig und allein den "Scheidungskrieg" verantwortlich, der damals in vollem Gange war und über 5 Jahre gehen sollte. Dass auch die in mir erwachende Frau mit "Schuld" daran war, dass ich ein langjähriges Arbeitsverhältnis aufgeben musste, erkannte ich zunächst nicht.
Erst als ich, inzwischen arbeitslos, meine weibliche Seite voll zur Entfaltung brachte, merkte ich, welch enormen Einfluss das auf meine Psyche hatte. Ich bin seit dem (2015) nicht nur äußerlich, sondern auch charakterlich ein ganz anderer Mensch geworden.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Kerstin
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Re: Decision strongly required
Sorry das ich jetzt kürzer hand den Treat kappere aber ich muß da mal kurz nachfragen.
LG Kerstin
Ist das eine Selbstbeobachtung von dir Andrea, oder bekommst du das von anderen gesagt?Andrea aus Sachsen hat geschrieben: Sa 26. Sep 2020, 19:08 ...... , sondern auch charakterlich ein ganz anderer Mensch geworden.
LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Andrea aus Sachsen
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Re: Decision strongly required
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Zuerst haben mich andere auf meine Veränderungen hingewiesen. Doch die Wandlung vom extrem schüchternen und menschenscheuen Mann zu einer selbstbewussten Frau, die gern auf andere Menschen zugeht, war schließlich auch für mich unübersehbar.Kerstin hat geschrieben: Sa 26. Sep 2020, 21:03 Ist das eine Selbstbeobachtung von dir Andrea, oder bekommst du das von anderen gesagt?
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Decision strongly required
Hallo Eva,
zunächst zu Deiner Haltung, über tiefe Emotionen zu schreiben. Jede/r hat das Recht, darüber Einblicke zu gewähren zu lassen. Aber ich denke auch, dass das Reden darüber sehr wichtig auch für andere ist, da es ihnen zeigen kann, dass es ähnliche Menschen wie sie selber gibt. Viel zu viel UNglück entsteht , weil zu wenig gesprochen oder geschrieben wird. Die Palette menschlicher Eigenschaften ist eben viel größer als das, was man in einem "normalen" Leben lebt.
Zu meinen Erfahrungen: ich erlebe immer wieder sehr starke Schwankungen in meinem Gefühlsleben bez. meines Geschlechts. Ich habe Phasen, die auch länger andauern können, in denen ich komplett als Frau leben möchte. Hierzu habe ich ja schon einige Experimente im Urlaub gemacht und fand und finde sie immer noch wundervoll. im Alltag ist das etwas schwierig, aber zuhause lebe ich manchmal als Frau und gehe auch manchmal aus. Homeoffice ist diesbezüglich ein großer Vorteil für mich. Es kommen aber auch Phasen, in denen mir Geschlechtlichkeit nicht wichtig ist. Dann lebe ich ganz "normal".
Da ich m diese Seelenschwankungen weiß, nehme ich sie als für mich normal und gegeben. Das macht mir die geringsten Probleme, da ich der Überzeugung bin, dass ich niemals in einer ausschließlichen Rolle leben könnte. So kann ich für mich am besten leben. Vielleicht werden sich noch Veränderungen ergeben, denn es ist ja alles immer im Fluss. Es gibt keinen Stillstand. So geht meine Frau auch leichter damit um, wenn ich damit leichter umgehe.
zunächst zu Deiner Haltung, über tiefe Emotionen zu schreiben. Jede/r hat das Recht, darüber Einblicke zu gewähren zu lassen. Aber ich denke auch, dass das Reden darüber sehr wichtig auch für andere ist, da es ihnen zeigen kann, dass es ähnliche Menschen wie sie selber gibt. Viel zu viel UNglück entsteht , weil zu wenig gesprochen oder geschrieben wird. Die Palette menschlicher Eigenschaften ist eben viel größer als das, was man in einem "normalen" Leben lebt.
Zu meinen Erfahrungen: ich erlebe immer wieder sehr starke Schwankungen in meinem Gefühlsleben bez. meines Geschlechts. Ich habe Phasen, die auch länger andauern können, in denen ich komplett als Frau leben möchte. Hierzu habe ich ja schon einige Experimente im Urlaub gemacht und fand und finde sie immer noch wundervoll. im Alltag ist das etwas schwierig, aber zuhause lebe ich manchmal als Frau und gehe auch manchmal aus. Homeoffice ist diesbezüglich ein großer Vorteil für mich. Es kommen aber auch Phasen, in denen mir Geschlechtlichkeit nicht wichtig ist. Dann lebe ich ganz "normal".
Da ich m diese Seelenschwankungen weiß, nehme ich sie als für mich normal und gegeben. Das macht mir die geringsten Probleme, da ich der Überzeugung bin, dass ich niemals in einer ausschließlichen Rolle leben könnte. So kann ich für mich am besten leben. Vielleicht werden sich noch Veränderungen ergeben, denn es ist ja alles immer im Fluss. Es gibt keinen Stillstand. So geht meine Frau auch leichter damit um, wenn ich damit leichter umgehe.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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evacampelli
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Re: Decision strongly required
Hallo nochmal liebe Freunde und Freundinnen,
das war eine Menge Stoff zu lesen, zu verstehen und zu bedenken.
Ganz, ganz lieben dank an Euch alle für die sehr persönlichen und ausgiebigen Nachrichten aus Eurer Lebens- und Erfahrungswelt.
Ich hab mir mal erlaub eine Art Consomme' double zu kochen und die für mich prägnantesten Aussagen mit meinen Worten zusammen zu fassen.
Ich bin ich auf der Reise zu mir selber / Ich bin ich und nicht das was ich oberflächlich zu sein scheine. Gegen das Ich kannst Du nicht angehen
Das hört sich erstmal sehr allgemein an, aber es betrifft den Kern und ist tatsächlich hilfreich für meine Eingangsthematik einer Richtungsentscheidung. Eine Reise zu mir selber braucht keine Richtung sondern nur die Fähigkeit gut in sich selber hinein zu horchen und auch was zu hören...
Ausprägungen der Persönlichkeit sind nicht eindeutig.
Das greift den Gedanken von Laila auf und ja, ich denke das ist eben auch wichtig dafür nicht irgendwas eindeutiges anzustreben, sondern die Melange als normal zu erkennen.
Der demokratische Kompromiss quasi als Lebenseinstellung!
Laß das zu was Dir geschieht, es geschieht aus Dir heraus.
Die Entwicklungen der Person geschehen ohne aktive Entscheidung
Die Frage nach der Kontrolle über unser Leben,und zwar in dem Sinne aus dem Bewusstsein heraus entscheiden und steuern zu können wer man ist, wie man glücklich wird. Schlimm ist es ja, dass auch äusser Umsände wie Ehe, Kinder, Arbeit, Famile usw. Kontrolle über mich ausüben. Hier wird/wurde es für mich beim nachdenken wirklich heikel. Ich würde gerne dieses Thema heute nicht vertiefen, sondern nochmal vertagen. Aber ich komme darauf zurück.
Das Leben im falschen Kontext führt zu seelischen und körperlichen Schäden.
Lieber als bekloppt und glücklich als weise und unglücklich.
Wally und Erika, es steht mir nicht zu auf Eure Beiträge einzugehen. Aber sie waren für mich sehr wichtig und haben mich berührt.
Viele Wege führen nach Rom und Rom ist da wo Ausgeglichenheit und Balance herrscht.
Die stabile Balance liegt irgendwo. Wenn Du sie hast verändert sie Deinen Charakter zum positiven.
Ein schönes Bild, Laila. Rom als politisches, kulturelles Zentrum der Antike in dem Vielvölker Imperium Romanum ist eine wunderbare Analogie zu dem Seelenzustand in uns drin. Ob es da nun wirklich Ausgeglichen und Balanciert zuging sei mal dahin gestellt, aber es hat über lange Zeit eine gewisse Stabilität gegeben.
Andrea, Du hast es erlebt und auf den Punkt gebracht: seit Du das sein kannst was Du bist hat sich Dein Charakter zum positiven verändert. Für Dich ist es ganz Frau zu sein, für Vicky sicher etwas anderes...
Das annehmen und leben der weiblichen Anteile ohne die Kontrolle durch den Kerl löst die Blockaden
Der unterdrückte Teil nimmt sich sein Recht und randaliert.
Der Kampf des Ichs gegen das Überich. Keine Ahnung ob ich Freud richtig verstanden habe oder in dem Kontext verbiege. Aber es kann schon sein: je größer der Wunsch nach Kontrolle ist, desto geringer wird sie. Das unterbewusste ist ein nicht zu besiegender Gegner. und der Kampf mit sich selber ein blöder Ansatz.
Es kann auch ein Phasen-Leben geben bei dem die Bedürfnisse stark schwanken.
So ähnlich nehm ich das auch wahr, Vicky. Trotzdem sehnt man sich manchmal danach das es irgendwann mal ein wenig Klarheit und Richtung gibt...
Genung für heute.
Die nächste Woche wird bei mir beruflich sehr anspruchsvoll und ich bin mir nicht sicher ob ich Zeit und Muße für einen ruhigen Gedanken habe. Ich hab aber auch zumindest einen schönen und eleganten Abend und davon werd ich natürlcih auch wieder berichten.
Euch allen eine gute Woche
Eva
das war eine Menge Stoff zu lesen, zu verstehen und zu bedenken.
Ganz, ganz lieben dank an Euch alle für die sehr persönlichen und ausgiebigen Nachrichten aus Eurer Lebens- und Erfahrungswelt.
Ich hab mir mal erlaub eine Art Consomme' double zu kochen und die für mich prägnantesten Aussagen mit meinen Worten zusammen zu fassen.
Ich bin ich auf der Reise zu mir selber / Ich bin ich und nicht das was ich oberflächlich zu sein scheine. Gegen das Ich kannst Du nicht angehen
Das hört sich erstmal sehr allgemein an, aber es betrifft den Kern und ist tatsächlich hilfreich für meine Eingangsthematik einer Richtungsentscheidung. Eine Reise zu mir selber braucht keine Richtung sondern nur die Fähigkeit gut in sich selber hinein zu horchen und auch was zu hören...
Ausprägungen der Persönlichkeit sind nicht eindeutig.
Das greift den Gedanken von Laila auf und ja, ich denke das ist eben auch wichtig dafür nicht irgendwas eindeutiges anzustreben, sondern die Melange als normal zu erkennen.
Der demokratische Kompromiss quasi als Lebenseinstellung!
Laß das zu was Dir geschieht, es geschieht aus Dir heraus.
Die Entwicklungen der Person geschehen ohne aktive Entscheidung
Die Frage nach der Kontrolle über unser Leben,und zwar in dem Sinne aus dem Bewusstsein heraus entscheiden und steuern zu können wer man ist, wie man glücklich wird. Schlimm ist es ja, dass auch äusser Umsände wie Ehe, Kinder, Arbeit, Famile usw. Kontrolle über mich ausüben. Hier wird/wurde es für mich beim nachdenken wirklich heikel. Ich würde gerne dieses Thema heute nicht vertiefen, sondern nochmal vertagen. Aber ich komme darauf zurück.
Das Leben im falschen Kontext führt zu seelischen und körperlichen Schäden.
Lieber als bekloppt und glücklich als weise und unglücklich.
Wally und Erika, es steht mir nicht zu auf Eure Beiträge einzugehen. Aber sie waren für mich sehr wichtig und haben mich berührt.
Viele Wege führen nach Rom und Rom ist da wo Ausgeglichenheit und Balance herrscht.
Die stabile Balance liegt irgendwo. Wenn Du sie hast verändert sie Deinen Charakter zum positiven.
Ein schönes Bild, Laila. Rom als politisches, kulturelles Zentrum der Antike in dem Vielvölker Imperium Romanum ist eine wunderbare Analogie zu dem Seelenzustand in uns drin. Ob es da nun wirklich Ausgeglichen und Balanciert zuging sei mal dahin gestellt, aber es hat über lange Zeit eine gewisse Stabilität gegeben.
Andrea, Du hast es erlebt und auf den Punkt gebracht: seit Du das sein kannst was Du bist hat sich Dein Charakter zum positiven verändert. Für Dich ist es ganz Frau zu sein, für Vicky sicher etwas anderes...
Das annehmen und leben der weiblichen Anteile ohne die Kontrolle durch den Kerl löst die Blockaden
Der unterdrückte Teil nimmt sich sein Recht und randaliert.
Der Kampf des Ichs gegen das Überich. Keine Ahnung ob ich Freud richtig verstanden habe oder in dem Kontext verbiege. Aber es kann schon sein: je größer der Wunsch nach Kontrolle ist, desto geringer wird sie. Das unterbewusste ist ein nicht zu besiegender Gegner. und der Kampf mit sich selber ein blöder Ansatz.
Es kann auch ein Phasen-Leben geben bei dem die Bedürfnisse stark schwanken.
So ähnlich nehm ich das auch wahr, Vicky. Trotzdem sehnt man sich manchmal danach das es irgendwann mal ein wenig Klarheit und Richtung gibt...
Genung für heute.
Die nächste Woche wird bei mir beruflich sehr anspruchsvoll und ich bin mir nicht sicher ob ich Zeit und Muße für einen ruhigen Gedanken habe. Ich hab aber auch zumindest einen schönen und eleganten Abend und davon werd ich natürlcih auch wieder berichten.
Euch allen eine gute Woche
Eva
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Re: Decision strongly required
Hallo Eva,
noch ein paar Anmerkungen meinerseits.
Aber im Ernst, es gibt viele Wege, aber Jede/r muss den eigenen Weg finden. Die eigenen Gefühle sind die Wegweiser ....
noch ein paar Anmerkungen meinerseits.
Sehe ich nur zum Teil so. Es gibt vieles, was wir tatsächlich verändern können, das wir uns in der aktuellen Situation nicht vorstellen können. Das Transthema scheint zumindest bei mir sehr tief verankert zu sein. Das kann ich nicht verändern. Verändern kann ich aber meinen Umgang damit, was mich ruhiger und zufriedener machen kann.
Wieso Kompromiss ? Ich bin konsequent mental zweigeschlechtlich. Insofern ist meine Persönlichkeit eindeutig. Wenn Du von Uneindeutigkeit schreibst, meinst Du damit, dass das herrschende Gesellschaftsdenken der einzig mögliche Maßstab ist ? Was passiert mit Dir, wenn Du Dich zum Maßstab nimmst ?evacampelli hat geschrieben: So 27. Sep 2020, 22:08 Ausprägungen der Persönlichkeit sind nicht eindeutig.
Der demokratische Kompromiss quasi als Lebenseinstellung!
Ich denke, es ist gut, wenn Du darauf zurück kommst. Hier liegen eine Menge Tretminen. Ich denke, es gibt eine aktive Entscheidung. Ich habe für mich gelernt, auf meine echten Gefühle zu achten und auf sie zu hören. Für mich war das ein entscheidender Lernprozess, der vor 10 Jahren begann. Damals war ich knapp 50. Danach wurde mein Leben schlagartig besser. Kurz gesagt: ich sehe zwei Ebenen auf denen Entscheidungen getroffen werden. Eine basiert auf ein internalisiertes Wertesystem (Sozalisierung, Regeln des Zusammenlebens etc.), das erlernt und verändert werden kann. Das andere basiert auf den inneren Gefühlen, die ich mit Aufmerksamkeit für mich selber entdecken kann. Erstere kommen von außen, letztere von innen. Ich gehe davon aus, dass meine Gefühle auf meiner Persönlichkeit beruhen und ausnahmslos das beste für mich wollen. Ich habe sie verstärkt zur Basis meines Handelns genommen. Wenn Du willst, erzähle ich Dir mehr davon.evacampelli hat geschrieben: So 27. Sep 2020, 22:08 Laß das zu was Dir geschieht, es geschieht aus Dir heraus.
Die Entwicklungen der Person geschehen ohne aktive Entscheidung
Die Frage nach der Kontrolle über unser Leben,und zwar in dem Sinne aus dem Bewusstsein heraus entscheiden und steuern zu können wer man ist, wie man glücklich wird. Schlimm ist es ja, dass auch äusser Umsände wie Ehe, Kinder, Arbeit, Famile usw. Kontrolle über mich ausüben. Hier wird/wurde es für mich beim nachdenken wirklich heikel. Ich würde gerne dieses Thema heute nicht vertiefen, sondern nochmal vertagen. Aber ich komme darauf zurück.
Bekoppt und weise sind keine Gegensätze. Bekloppt basiert auf äußerer Wertung. Bin ich bekloppt, wenn ich Frauenkleidung trage und bin ich es, wenn ich es nicht tue ? Bich ich glücklich, wenn ich es tue oder bin ich es, wenn ich es nicht tue ? Ich hoffe, Du verstehst was ich meine. Es geht um eine Perspektivverschiebung. Ich finde es von großer Bedeutung, sich selber wichtig zu nehmen. Das bedeutet nicht egoistisch zu sein. Wenn irgend jemand oder irgendwas versucht, Dich an deinem Wesen zu verändern oder zu behindern, zeigt in Wirklichkeit den Egoismus. Das zu erkennen ist mMn mit Schmerz verbunden, weil man erkennt, wie sehr man gegen sich gehandelt hat. Durch diesen Schmerz muss man hindurch, um zu besseren Lebensbedingungen zu kommen.evacampelli hat geschrieben: So 27. Sep 2020, 22:08 Das Leben im falschen Kontext führt zu seelischen und körperlichen Schäden.
Lieber als bekloppt und glücklich als weise und unglücklich.
Wally und Erika, es steht mir nicht zu auf Eure Beiträge einzugehen. Aber sie waren für mich sehr wichtig und haben mich berührt.
Rom war durch Gewalt ein stabiles Zentrum ...evacampelli hat geschrieben: So 27. Sep 2020, 22:08 Viele Wege führen nach Rom und Rom ist da wo Ausgeglichenheit und Balance herrscht.
Die stabile Balance liegt irgendwo. Wenn Du sie hast verändert sie Deinen Charakter zum positiven.
Ein schönes Bild, Laila. Rom als politisches, kulturelles Zentrum der Antike in dem Vielvölker Imperium Romanum ist eine wunderbare Analogie zu dem Seelenzustand in uns drin. Ob es da nun wirklich Ausgeglichen und Balanciert zuging sei mal dahin gestellt, aber es hat über lange Zeit eine gewisse Stabilität gegeben.
Andrea, Du hast es erlebt und auf den Punkt gebracht: seit Du das sein kannst was Du bist hat sich Dein Charakter zum positiven verändert. Für Dich ist es ganz Frau zu sein, für Vicky sicher etwas anderes...
Das Unbewusste ist kein Gegner, es ist Dein Verbündeter. Hier liegt Deine wahre Kraft. Es verarbeitet ein Mehrfaches dessen, was Du bewusst wahrnimmst und es ist sehr machtvoll. Dein Gefühl ist die Sprache des Unbewussten. Das Bewusste ist Dein Denken. Hier wirken Deine Wertmaßstäbe und es übt die Kontrolle Deiner Handlungen aus, aber nicht über das Unbewusste. Bringe beide in Übereinstimmung und es gibt Dir einen Schub. Aus meiner Sicht tobt der "Kampf" zwischen den Gefühlen zur Weiblichkeit und der sozialen Kontrolle, die im Bewussten wirkt. An welcher Stelle will man ansetzen, um den Widersprüchen zu begegnen ?evacampelli hat geschrieben: So 27. Sep 2020, 22:08 Das annehmen und leben der weiblichen Anteile ohne die Kontrolle durch den Kerl löst die Blockaden
Der unterdrückte Teil nimmt sich sein Recht und randaliert.
Der Kampf des Ichs gegen das Überich. Keine Ahnung ob ich Freud richtig verstanden habe oder in dem Kontext verbiege. Aber es kann schon sein: je größer der Wunsch nach Kontrolle ist, desto geringer wird sie. Das unterbewusste ist ein nicht zu besiegender Gegner. und der Kampf mit sich selber ein blöder Ansatz.
Die Klarheit liegt doch genau darin, was Du spürst. Ist die soziale Welt Deine Welt oder wirkt sie von außen ? Hier gilt es Prioritäten zu setzen. Wie man es auch wendet, es ist immer ein Preis zu zahlen. Die Entscheidung liegt in Deinem Ermessen. Es gibt kein "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.evacampelli hat geschrieben: So 27. Sep 2020, 22:08 Es kann auch ein Phasen-Leben geben bei dem die Bedürfnisse stark schwanken.
So ähnlich nehm ich das auch wahr, Vicky. Trotzdem sehnt man sich manchmal danach das es irgendwann mal ein wenig Klarheit und Richtung gibt...
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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lexes
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Re: Decision strongly required
evacampelli hat geschrieben: Do 24. Sep 2020, 10:01 Hallo liebe Freunde und Freundinnen hier,
ich bin ja hier im Forum eigentlich nicht dafür bekannt allzu tief in mein Seelenleben blicken zu lassen.![]()
Ja, ich finde es grundsätzlich unpassend über tiefere Empfindungen und Sorgen in einem Internet-Forum zu schreiben.
Weil das hier ein sehr spezielles Forum mit besonderen Menschen ist und ich den Eindruck haben dass die Beteiligten hier mehr aufeinander und auf die Vertraulichkeit und Integrität achten, komme ich doch mal aus der Deckung:
... gekürzt...
Liebe Grüße
Eva
Mein liebe Eva ..
DAS ist schon deutlich mehr Selbstanalyse als viele andere gegen Ende ihres Seins für sich in Anspruch nehmen können.
Dazu ist es ein sehr ehrlicher - offener Schritt, denn so wie der Pfeil ( der die Sehne verlassen hat ), kann man ja bekanntlich auch das gesprochene Wort nicht mehr zurücknehmen.
Deshalb ist es ja auch mit so viel Mut verbunden, hier mal quasi-öffentlich das Innerste mal nach Aussen zu kehren.
Ich hatte mir so etliche Gedanken für eine mögliche Antwort gemacht, aber nach dem Lesen der anderen Kommentare festgestellt das andere Mitgliederinnen:-) klüger und im-Leben-weiter sind als ich es bin.
Ich denke das Du nun, da Du den stein mal ins Rollen gebracht hast, auch mal abwarten darfst was Dein Kopf so macht. Es ist raus .. mal sehen was es tut
Mir hat Lailas Analogie vom Autofahren sehr gut gefallen ..Sie ist auch schlauer und fortgeschrittener als meine Person.
Ich würde das Steuer mal dem Teil Deiner Selbst in die Hand geben, der sich so deutlich bemerkbar macht das DuLaila-Sarah hat geschrieben: Do 24. Sep 2020, 17:58 Hallo Eva,
Darauf bezieht sich meine Erkenntnis. Also deine Produktivität, Zeit, Energie nimmt deine weibliche Seite als Druckmittel um dir zu erklären, dass Dinge sich ändern müssen. Du endlich mal mit ihr redest, zuhörst und emotional aufräumst. Jedes mal wenn du dies getan hast, wirst du zwar ein etwas anderer Mensch (mehr du selbst) und deine weibliche Seite wird immer mehr ein bewusster und aktiver Teil von dir aber du wirst auch merken, dass die Blockaden sich danach auflösen. Jetzt wirst du sagen (zumindest habe ich es gesagt): "Ich gebe ihr sowieso immer mehr Freiräume und stehe immer mehr zu ihr" aber die Wahrheit ist eher so, dass du den Fahrersitz nie freigibst und die Kontrolle nie aufgibst und sie somit nur kontrolliert gewähren lässt. Sie ist aber jetzt erwachsen(er) und will ihren eigenen Willen durchsetzen. Was dieser Willen bei deinem weiblichen Anteil ist, kriegst du nur du selbst durch den inneren Dialog mit. Unterm Strich zieht sie so ein Emanzipations-Ding durch und hat auch einen entsprechend langen Hebel in der Hand.
VlG
A : es deutlich und offensichtlich permanent in Deinem Alltag bemerkst .. da wird schon was dran sein
und
B : Decision strongly required schreibst .. was ein Wenig dem endgültigen Tenor Deiner Einleitung ( mal sehen was so kommt , wer so antwortet ) widerspricht.
Ich hätte nur die seehehr pauschale ( bis dato noch unerwähnte ) Idee mal mit einem richtigen Profi über die Sache zu reden.
Warte ab was Dir dieses Thema hier bringt und wenn Dir das nicht reicht .. => schmeiss das Geschriebene auf den Drucker , klemm es Dir unter den Ärmel Deiner schicken Bluse und spazier' ( mit dem Wind um die Beine:-)) in das Büro einer Person, die Dir dazu mal eine gekonnte Analyse macht.
Ich glaube viel mehr kannst / MUSST Du gar nicht tun
Viel Erfolg liebe Eva
Lexi
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Laila-Sarah
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Re: Decision strongly required
lexes hat geschrieben: Mo 28. Sep 2020, 14:16
..Sie ist auch schlauer und fortgeschrittener als meine Person.
The trick is to keep breathing
I have big dreams and a small world in between
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Helga
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Re: Decision strongly required
Liebe Eva,
das thema musste ich erstmal ein paar Tage sacken lassen.
Ich bin zwar erst seit knapp zwei Jahren wirklich aktiv, habe aber während dieser Zeit einige Erkenntnisse gewonnen, über die ich gerne berichten möchte. Diese haben natürlich nur für mich persönlich Gültigkeit, vielleicht kann die eine oder andere aber als Denkanstoß dienen.
Vorweg eine Erkenntnis, die mir irgendwann in der langen Zeit der "Unterdrückung" gekommen ist: "Das geht nicht weg!" Auch wenn es banal klingt. Ich hatte tatsächlich lange Zeit die Illusion mein Hang zu weiblichen Kleidungsstücken wäre ein Fetisch, der sich mit der richtigen Partnerin von selbst erledigen würde. Dass dies ein Irrtum war musste ich irgendwann mit mitte 30 einsehen. Mittlerweile möchte ich garnicht mehr, dass diese Neigung weggeht.
Die nächste Erkenntnis, die wohl alle hier im Forum hatten, war die, die Neigung nicht länger unterdrücken zu können, was erstmal eine größere Bestellung bei einem Online- Versand auslöste. Das erste Zulassen und Ausleben der Neigung brachte die Erkenntnis, dass ich mir mit der Selbstunterdrückung nur geschadet habe. Meine weibliche Seite ist ein Teil meiner Persönlichkeit, die sich erst jetzt wirklich entfalten kann. Es folgten völlig neue Erfahrungen und unbekannte Gefühle die eine wahrhafte Bereicherung darstellten. Gleichzeitig stellte ich aber fest, dass ich nicht mein gesamtes vorheriges Leben in Frage stellen musste. Das was ich vorher darstellte war keineswegs nur aus der Unterdrückung des "wahren Ichs" entstanden sondern hatte zum großen Teil Bestand. Es war nicht falsch, es war nur unvollständig. Daraus entwickelte sich wiederum eine Erkenntnis, die von vielen hier im Forum nicht geteilt wird: Die weibliche Seite ist ein Teil meiner Persönlichkeit, genauso wie die männliche Seite. Würde ich jetzt anfangen die männliche Seite zu unterdrücken, mit der ich immerhin sozialisiert wurde und den größten Teil meines Lebens verbracht habe, wäre dies mindestens ebenso schädlich wie die Unterdrückung der weiblichen Seite in meinen ersten 50 Lebensjahren, Beruf, Familie und Umfeld mal völlig außer Acht gelassen. Ich möchte nicht wieder nur ein halber Mensch werden. Also müssen die beiden koexistieren und miteinander klarkommen. Das können sie auch wenn, wie in einer zwischenmenschlichen Beziehung, jeder Seite der benötigte Freiraum zur Verfügung steht und sich beide soweit ausbreiten können wie die Bedürfnisse der jeweils anderen Seite dies zulassen. Diese friedliche Koexistenz bereichert meine Persönlichkeit ungemein. Ich kann auf ein breites Spektrum an Interessen zurückgreifen und Problemstellungen von unterschiedlichen Standpunkten aus betrachten. Dabei muss ich immer an einen Spruch eher konservativer amerikanischer Kreise, nachzuhören im Eurithmics Song "Sisters are doing it for themselves" denken: "Behind a great man -there has to be a great woman". Auch wenn dieser Spruch natürlich etwas anders gemeint ist, fühle ich mich durch die Frau in mir aufgewertet, was meinem Selbstbewusstsein sehr gut tut.
Im Interesse der friedlichen Koexistenz kann es aber geboten sein, dass die weibliche Seite, die durch schöne Erlebnisse, Homeoffice oder einen altersbedingt abfallenden Testosteronspiegel immer mehr Aufwind bekommt, auch mal etwas zurückstecken muss, um die männliche Seite nicht unter zu buttern.
Liebe Grüße
Helga
das thema musste ich erstmal ein paar Tage sacken lassen.
Ich bin zwar erst seit knapp zwei Jahren wirklich aktiv, habe aber während dieser Zeit einige Erkenntnisse gewonnen, über die ich gerne berichten möchte. Diese haben natürlich nur für mich persönlich Gültigkeit, vielleicht kann die eine oder andere aber als Denkanstoß dienen.
Vorweg eine Erkenntnis, die mir irgendwann in der langen Zeit der "Unterdrückung" gekommen ist: "Das geht nicht weg!" Auch wenn es banal klingt. Ich hatte tatsächlich lange Zeit die Illusion mein Hang zu weiblichen Kleidungsstücken wäre ein Fetisch, der sich mit der richtigen Partnerin von selbst erledigen würde. Dass dies ein Irrtum war musste ich irgendwann mit mitte 30 einsehen. Mittlerweile möchte ich garnicht mehr, dass diese Neigung weggeht.
Die nächste Erkenntnis, die wohl alle hier im Forum hatten, war die, die Neigung nicht länger unterdrücken zu können, was erstmal eine größere Bestellung bei einem Online- Versand auslöste. Das erste Zulassen und Ausleben der Neigung brachte die Erkenntnis, dass ich mir mit der Selbstunterdrückung nur geschadet habe. Meine weibliche Seite ist ein Teil meiner Persönlichkeit, die sich erst jetzt wirklich entfalten kann. Es folgten völlig neue Erfahrungen und unbekannte Gefühle die eine wahrhafte Bereicherung darstellten. Gleichzeitig stellte ich aber fest, dass ich nicht mein gesamtes vorheriges Leben in Frage stellen musste. Das was ich vorher darstellte war keineswegs nur aus der Unterdrückung des "wahren Ichs" entstanden sondern hatte zum großen Teil Bestand. Es war nicht falsch, es war nur unvollständig. Daraus entwickelte sich wiederum eine Erkenntnis, die von vielen hier im Forum nicht geteilt wird: Die weibliche Seite ist ein Teil meiner Persönlichkeit, genauso wie die männliche Seite. Würde ich jetzt anfangen die männliche Seite zu unterdrücken, mit der ich immerhin sozialisiert wurde und den größten Teil meines Lebens verbracht habe, wäre dies mindestens ebenso schädlich wie die Unterdrückung der weiblichen Seite in meinen ersten 50 Lebensjahren, Beruf, Familie und Umfeld mal völlig außer Acht gelassen. Ich möchte nicht wieder nur ein halber Mensch werden. Also müssen die beiden koexistieren und miteinander klarkommen. Das können sie auch wenn, wie in einer zwischenmenschlichen Beziehung, jeder Seite der benötigte Freiraum zur Verfügung steht und sich beide soweit ausbreiten können wie die Bedürfnisse der jeweils anderen Seite dies zulassen. Diese friedliche Koexistenz bereichert meine Persönlichkeit ungemein. Ich kann auf ein breites Spektrum an Interessen zurückgreifen und Problemstellungen von unterschiedlichen Standpunkten aus betrachten. Dabei muss ich immer an einen Spruch eher konservativer amerikanischer Kreise, nachzuhören im Eurithmics Song "Sisters are doing it for themselves" denken: "Behind a great man -there has to be a great woman". Auch wenn dieser Spruch natürlich etwas anders gemeint ist, fühle ich mich durch die Frau in mir aufgewertet, was meinem Selbstbewusstsein sehr gut tut.
Im Interesse der friedlichen Koexistenz kann es aber geboten sein, dass die weibliche Seite, die durch schöne Erlebnisse, Homeoffice oder einen altersbedingt abfallenden Testosteronspiegel immer mehr Aufwind bekommt, auch mal etwas zurückstecken muss, um die männliche Seite nicht unter zu buttern.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Kerstin
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Re: Decision strongly required
Das oben zitierte unterschreibe ich voll und ganz. Das zu akzeptieren ist aber noch eine ganz andere Baustelle.Helga hat geschrieben: Mi 30. Sep 2020, 21:59 Liebe Eva,
...... Daraus entwickelte sich wiederum eine Erkenntnis, die von vielen hier im Forum nicht geteilt wird: Die weibliche Seite ist ein Teil meiner Persönlichkeit, genauso wie die männliche Seite. Würde ich jetzt anfangen die männliche Seite zu unterdrücken, mit der ich immerhin sozialisiert wurde und den größten Teil meines Lebens verbracht habe, wäre dies mindestens ebenso schädlich wie die Unterdrückung der weiblichen Seite in meinen ersten 50 Lebensjahren, Beruf, Familie und Umfeld mal völlig außer Acht gelassen.......
LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Decision strongly required
Helga,
auch aus meiner Sicht: jede Zeile perfekt ausgedrückt ...
Auch das ist ein möglicher Lebensweg, der seine Berechtigung hat ...
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Auch das ist ein möglicher Lebensweg, der seine Berechtigung hat ...
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Decision strongly required
Hallo liebe Helga,Helga hat geschrieben: Mi 30. Sep 2020, 21:59 Im Interesse der friedlichen Koexistenz kann es aber geboten sein, dass die weibliche Seite, die durch schöne Erlebnisse, Homeoffice oder einen altersbedingt abfallenden Testosteronspiegel immer mehr Aufwind bekommt, auch mal etwas zurückstecken muss, um die männliche Seite nicht unter zu buttern.
Liebe Grüße
Helga
verstehe was Du sagst! Und Du hast Recht damit.
Aber ich hab nicht das Gefühl, dass ich was unterdrücke. Im Moment sowieso nicht.
Ehr spüre ich die große Verantwortung für Partnerin, Familie und Mitarbeiter die sich im Laufe der Jahre einfach aufgebaut hat.
Und eigentlich ist das auch gut so. Es geht eben im Leben nicht nur um einen alleine.
Liebe Grüße
Eva
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Jaddy
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Re: Decision strongly required
In diesem Satz steckt ziemlich die Essenz dessen, was ich als Frage gestern schon fast auf den Tasten hatte. Nämlich worin eigentlich genau der Unterschied in deinem Alltag, den Aufgaben, Tätigkeiten, Erwartungen anderer, etc. wäre, wenn du hypothetisch Vollzeit-Eva wärst. Aussehen, Name, vielleicht Klamotten verstehe ich, aber welcher Art sind die genannten Verantwortungen, dass du sie nicht in beiden Erscheinungsweisen und innerer Ausrichtung wahrnehmen könntest? Ist das mehr als eine befürchtete Überforderung anderer Menschen mit einem Thema, bei dem du (meine Spekulation:) selbst noch Scham empfindest?evacampelli hat geschrieben: Do 1. Okt 2020, 07:57Ehr spüre ich die große Verantwortung für Partnerin, Familie und Mitarbeiter die sich im Laufe der Jahre einfach aufgebaut hat.
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Whoopy Highfly
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Re: Decision strongly required
Die Seele muss mit dem Körper im Gleichgewicht sein. Gerät das Gleichgewicht ins wanken, wird ein Teil davon krank. Körperliche Krankheiten können gut geheilt werden, die Seelischen sind schwieriger und werden durch die Gesellschaft noch nicht akzeptiert.
Das ist das gleiche mit Ying und Yang. Beides ist in jedem existent und muss von der Gesellschaft akzeptiert werden. Aber davon sind wir noch sehr weit entfernt.
Das ist das gleiche mit Ying und Yang. Beides ist in jedem existent und muss von der Gesellschaft akzeptiert werden. Aber davon sind wir noch sehr weit entfernt.
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.
Bye
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Bye