Vermutlich hast du da grundsätzlich recht. Mir passiert es auch vergleichsweise selten. Aber ausgerechnet in Plauen hatte ich mal so einen Vorfall. Ich kam vom Theater. Die ganze obere Hälfte der Bahnhofstr rennt mir ein kräftiger Kerl mittleren Alters hinterher und kommt mir immer näher. Am Albertplatz ist er mir fast in die Hacken gerannt. Da hab ich ihn auflaufen lassen und bin an der Litfaßsäule schnell in den dunklen Hof Richtung Hauseingang gegangen. Da ist er nicht mehr hinterher gegangen. Aber er hat mir noch ein paar obszöne Worte, Beschimpfungen, Flüche und Nazisprüche hinterher gerufen.Lady Jennifer hat geschrieben: Fr 3. Jul 2020, 11:04 Was ich hier aber lese ist BERLIN, also eine Großstadt. In diesem Zusammenhang würde mich brennend interessieren, ob solche Übergriffe, bzw. Zudringlichkeiten, vermehrt in Großstädten stattfinden, oder ob auch kleinere Städte davon betroffen sind. Ich komme aus dem Vogtland und solche "Avancen" habe ich (bisher und zum Glück!!!) noch nicht erfahren.
Ich war froh, daß ich den Schlüssel schon in der Hand hatte, und daß das Schloß nicht klemmte, und ich im Haus drin war. Mit meinem langen Kleid und den hohen Schuhen (Theater) konnte ich ja nicht wirklich schnell rennen, und gut wehren auch nicht.
Ich fühle mich in kleineren Städten und auf dem Land meist auch sicherer. Aber man steckt nicht drin. Sowas kann tatsächlich überall passieren.
liebe grüße
triona